Soziologie (Fach) / Soziologie (Lektion)

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Was ist Soziologie in der Altenpflege

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  • Erklären sie den Begriff Sozialisation? - lebenslanger Prozess von der Entstehung des Menschen bis zum Tod  - Entwicklung eines eigenständigen, eigenverantwortlich handelnden Individuum
  • Erläutern sie die verschiedenen Stufen der Sozialisation. - primäre Sozialisation = bezieht sich auf die ersten Lebensjahre eines Menschen, 0-3 Jahre Entwicklung grundlegender Sprach  - und Handlungsfähigkeiten, vermittelt Sozialverhalten, Werte und Normen, Anpassung der veränderten Umwelt.                                                                                                                  - Sozialisationsinstanzen = Familie, Tagesmutter, Pflegefamilien, Kita   - sekundäre Sozialisation = bezieht sich auf das Alter 4 -20 Jahre, Erweiterung der Fähigkeiten u. erworbenen Kompetenzen Anpassung der veränderten Umwelt.   - Sozialisationsinstanzen = Schule, Familie, Berufsschule, Lehre   -Tertiäre Sozialisation = findet im Erwachsenenalter 21 Jahre statt,  bezeichnet die Anpassung an veränderte Umwelt, Ziele verwirklichen wie Familie gründen , Leistungen  erbringen   - Sozialisationsinstanzen  = Arbeitsstelle, eigene Familie, Altenheim
  • Nennen sie 5 mögliche Auswirkungen des demografischen Wandels in den nächsten Jahrzehnten auf ihren Ausbildungsbetrieb! - höherer Pflegebedarf, mehr PFK gebraucht - finanzielle Probleme, weniger Lohn für PFK - steigende Kosten für Heimaufnahmen - Differenzierung der Pflege…. -  mehr Hilfskräfte als PFK
  • Was bedeutet Migration , welche Bedeutung kommt ihr zukünftig in der Altenpflege zu? - Migration ist eine Veränderungsbewegung der Ein - u. Auswanderung - soziale Konflikte entstehen - Schwierigkeiten mit der Anpassung an Religionen - Anteil der Pflegebedürftigen Migranten nimmt zu - Sprachbarrieren entstehen  
  • Nennen sie 3 zentrale Einflussgrößen , die den Umfang d. Bevölkerung und ihre Altersstruktur bestimmen. - Geburtenrate - Migrationsrate - Sterberate
  • Nennen sie 7 Ursachen für den Zuwachs der durchschnittlichen Lebenserwartung in den letzten 100 Jahren in Deutschland ! - Rückgang von Infektionskrankheiten - bessere Diagnostik - bessere Therapie - höhere Lebensqualität - bessere Hygiene - bessere Arbeitsbedingungen - bessere Gesundheitsvorsorge, Rehamaßnahmen 
  • Was ist ein Intrarollenkonflikt ? Wenn 2 o. mehrere Berufsgruppen an 1 Rolle stellen die sich nicht vereinbaren lassen.   z.B. HB will mehr Zeit mit Altenpfleger, aber Heimleiter meint man soll sich beeilen und sich um andere Aufgaben kümmern o. andere Klienten  
  • Nennen sie 4 Bewältigungsmöglichkeiten u. Lösungsmöglichkeiten für Rollenkonflikte! - Absprache/Planung - Rollenreduktion - Kompromissbereitschaft - Rollendistanz - Rollensicherheit schaffen - Rollenaufgabe klären
  • Erklären sie die Begriffe soziale Position u. sozialer Status.   - Soz. Position = Platz in einem sozialen System (z.B. Familie, Pflegeheim) das im Schnittpunkt verschiedener Beziehungen liegt   - Soz. Status = bezeichnet das Ausmaß der Wertschätzung die Menschen in einer bestimmten Position im Verhältnis zu anderen entgegen gebracht werden  
  • Definieren die den Begriff Soziale Schichtung! - Personengruppen, die sich hinsichtlich gesellschaftlich zentraler Statusmerkmale in einer gleichen o. vergleichbaren Lage befinden.  
  • Beschreiben sie besondere Merkmale des Schichtaufbaus in der BRD. Mikroebene = kleine Gruppen Mesoebene = Organisationen Makrobene = Gesellschaft Metaebene = Ideenwelt
  • Soziale Normen umfassen MUSS - KANN und SOLL Erwartungen , beschreiben sie jeweils ein Beisp. Aus dem Pflegealltag. MUSS - Erwartung = pünktlich sein, Hygienevorschriften einhalten, Fortbildungen absolvieren SOLL - Erwartung = soll Überstunden leisten, wenn Einrichtung es für nötig hält KANN - Erwartung = man kann Weiterbildungen absolvieren  
  • Welche Gruppenformen gibt es und definieren sie diese! Fremdgruppe = wird nicht nur objektiv als die Gruppe der anderen gesehen auch in diesen Sinn bewertet   Unfreiwillige Gruppe = gehört man zwangsläufig an Eigengruppe = mit der man sich identifiziert, sich dazu gehörig fühlt   Großgruppe = entspricht einer Sozialen Organisation, aufgrund der hohen Anzahl von Mitgliedern ist nur eine individuelle Verbindung möglich   Sekundärgruppe = tritt im Leben des Menschen erst später auf, hat zweitrangige Bedeutung der Persönlichkeitsentwicklung   Kleingruppe = direkter Kontakt untereinander   Freiwilligengruppe = gehört man freiwillig an   Informelle Gruppe = entsteht spontan, ist an keiner festen Struktur gebunden, Pflicht an feste Normen gebunden   Formale Gruppe = hat feste Strukturen, es sind Normen formuliert  
  • Was versteht man unter sozialen Rollen? Sind Erwartungen an einer Position
  • Definieren sie den Begriff Rollenkonflikt! Wenn Erwatungen an einer Rolle vereinbart sind
  • Nennen sie Arten von Rollenkonflikten und erklären sie es an einem Beisp. Aus dem Pflegeberuf! Interrollenkonflikt = wenn 2 oder mehrere Rollen eines Individuum sich zeitlich u. inhaltlich nicht  miteinander vereinbaren lassen   z.B. ich bin Altenpflegerin und habe ein Kind. Rollen zeitlich nicht vereinbar, soll arbeiten da Kollegin ausgefallen ist, Kind will spielen mit mir  
  • Begriffserklärung aus ihrem Arbeistalltag. Was sind Werte und Normen? Werte sind Bewertungen von Handlungen und Meinungen z.B. Sicherheit beachten   Normen sind Regeln für menschliches handeln und zur Absicherung von Sanktionen z.B. darauf achten, dass keine Teppichkanten bestehen
  • Definieren sie den Begriff soziale Gruppen! - sind mehrere Menschen die ein gemeinsames Ziel haben, über eine bestimmte Zeit zusammen bleiben um Ziele zu erreichen                                       - untereinander abhängig und die Abhängigkeit  voneinander als Beziehung wahrnehmen, bilden eine Gemeinschaft - wir Gefühl, Rollenverteilung, Interaktion findet statt - gemeinsame Normen u. Werte