Sport (Fach) / Trainingslehre (Lektion)
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Sportmotorische Ausdauer
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- Ausdauer = Ermüdungswiderstandsfähigkeit --> Ermöglicht trotz einsetzender Ermüdung Belastung bis zur individuellen Beanspruchungsgrenze fortzusetzen∫
- Ausdauer = Ermüdungswiderstandsfähigkeit + Regenerationsfähigkeit --> Ermöglicht trotz einsetzender Ermüdung Belastung bis zur individuellen Beanspruchungsgrenze fortzusetzen --> direkt und indirekt leistungsbedeutsam und leistungs+ trainingsbegrenzend zugleich --> intensives + umfangreiches Training nur möglich auf Basis von guter Ausdauer
- (Aerobe ) Ausdauer bewirkt auch Nach Belastung schneller erholen
- Ermüdung = vorübergehende (reversible) Minderung der Leistungsfähigkeit
- Zentrale Ermüdung bei komplizierter und komplexer Belastung
- Periphere ( Muskulatur) Ermüdung bei lokaler Belastung
- Subjektive Ermüdungszeichen - Augenflimmern - Ohrensausen - Atemnot - Übelkeit - Abgeschlagenheit - Apathie gegen äußere Reize - Muskelschmerzen
- Objektive Zeichen der Ermüdung Nachlassende Muskelkraft : - Verlängerte Refraktärzeit ( Zeit in der keine Reize weitergeleitet werden) - Ansteigende Reizschwelle, Reflexantworten, Muskelzittern, Koordinationsstörungen - Verminderte sportliche Leistung - Elektrolyverschiebungen, Laktatanstieg, ph- Wert - Änderungen, Glykogenverarmung, Hormonspiegelabnahme - Veränderung Hirnstromaktivität - Konzentrations- und Aufmerksamkeitsminderung, Verschlechterung der Wahrnehmungsfähigkeit
- Erholungsprozess - Bei geringer Belastung--> Belastungsbegleitend --> vorübergehendes Gleichgewicht - Bei höherer/kürzerer Belastung --> In Pausen stattfindende Aufbauprozesse wichtig - Wiederherstellung häng von Pausenintervallen und Erholungsfähigkeit des Sportlers ab ( basiert auf Ausdauer- Leistungsstand des Sportlers)
- (Energie)Stoffwechsel = Metabolismus - Gesamtprozesse lebender Systeme zu Aufrechterhaltung ihrer Funktion --> Aufrechterhaltung von lebenden Zustand - Kopplung von exogener Reaktion ( Nährstoffoxidation) an endogene Prozesse (Proteinentstehung) - Kopplung über Synthese von energiereichen Phosphatverbindungen ( ATP , Spaltung des ATP liefert Energie)
- Regenerationswege des Sauerstoffes 1 . Anabolismus 2. Katabolismus
- Primäre Energiebereitstellung Abbau von ATP zu ADP + P Vorrat an lokalem ATP jedoch nur für 2 Sekunden
- Sekundäre Energiebereitstellung unterteilt in Anaerobe Energiebereitstellung und Aerobe Energiebereitstellung Anaerobe Energiebereitstellung - kurze intensive Belastung - Nach Erschöpfung des ATP Haushaltes ist Kreatinphosphat ( Cpr) der Hauptenergielieferant für ( ATP Resynthese) --> Dauer circa 10 Sekunden - Bei intensiven kurzweiligen ( Maximalnahen) Belastungen über den Zeitraum der Kreatinspaltung hinaus erfolgt die Energiegewinnung durch anaerobe ( ohne Sauerstoffzufuhr) Spaltung von Glykogen --> man nennt das die anaerobe Glykolyse - dadurch bildet sich Laktat - Laktatspiegel ist das Maß für die Übersäuerung des Muskels
- Sekundäre Energiebereitstellung unterteilt in Anaerobe Energiebereitstellung und Aerobe Energiebereitstellung Aerobe Energiebereitstellung ( mit Sauerstoff) bei langanhaltender Belastng oder bei geringer Intensität - aerobe Glykolse dominiert ab 2 Minuten - bei geringer Belastung sogar schon vor den 2 Minuten - Geringere Energieflussrate--> jedoch bessere Ausnutzung der Energie - weitere 30 Minuten ( untrainierte) bzw. 60-100 Minuten( trainierte) sind Glykogenvorräte weitgehend erschöpft - Danach Zuführung von Kohlenhydraten notwendig durch z.B. Nahrung/ Riegel oder Intravenöse Zufuhr
- Aerob- Anaerobe gemischte Ausdauer Energiebereitstellung zwischen 2-8 Minuten bei wechselnder Intensität ( z.B. Zweikampf/ Sportspiele)
- Laktatmessung 1 Bei der Anaeroben Glykolyse fällt Laktat an . Dieses Stoffwechselprodukt gibt daher sehr gut Aufschluss über die Anstrengung / den aktuellen Beanspruchungsgrad des Sportlers - Laktatbestimmung durch Blutentnahme aus Ohrläppchen
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- Laktatmessung 2 ab Blutlaktatkonzentration von über 4 mmol/Blut wird zunehmend spürbare Übersäuerung der Arbeitsmuskulatur wahrgenommen - Aerobe Schwelle : 2mmol/ Blutlaktat - Anaerobe Schwelle : 4 mmol / Blutlaktat Bereich der dazwischen liegt --> aerob/anaerobe Schwelle - Abweichung der Schwellwerte nach Jahren
- Das Training der Ausdauer Grundsatz des Ausdauertrainings Forderung/Belastungsnormative ( Reizumfang, Reizintensität, Reizdichte (Pause), Reizhäufigkeit) dass der Energiebereitstellungsmechanismus optimal angesprochen werden. Physiologische ( V2Omax) anatomische ( Muskelfaserzusammensetzung) sind determinanten des Energiebereitstellungsmechanismus
- Das Training der Ausdauer Methodik des Ausdauertrainings 1 Einteilungskriterium Bedeutung für sportartenspezifisches Leistungsvermögen Teilziel Allgemeine Ausdauer: Spezielle Ausdauer Grundlagenausdauer 1 und 2 Wettkampfspezifische Ausdauer Kennzeichen Basisvermögen für verschiedene An die Belastungsstruktur einer sportliche Bewegungstätigkeiten Sportart angepasstes Ausdauervermögen
- Methodik des Ausdauertrainings 2 Art der vorrangigen Energiebereitstellung Einteilungskriterium Art der vorrangigen Energiebereitstellung Teilziel Aerobe Ausdauer Anaerob laktazide Ausdauer Anaerob-alaktazide Ausdauer Kennzeichen Bei ausreichendem Ohne Sauerstoffbeteiligung Ohne Sauerstoff Sauerstoffgehalt bei Dominanz der aeroben beteiligung bei Glykolyse Dominanz der Kreatin- phosphatspaltung
