Meeresbiologie (Fach) / biol 105 (Lektion)
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- Welche Mikroorganismen gibt es? Domäne: Bacteria Domäne: Archaea Domäne: Eukarya (Protisten, Pilze) Viren Prokaryonten (Bacteria and Archaea) vs Eukaryonten „Mikroben“, „Bazillen“, „Keime“ etc
- Wie viel Prozent aller Mikroorganismen können nicht auf herkömmlichen Labormedien kultiviert werden? 99% aller MOs in der Umwelt können nicht auf herkömmlichen Labormedien kultiviert werden
- Welche RNS ermöglichte den ersten DNS gestützten Stammbaum? Und wie hieß der Ersteller des ersten Stammbaums? 16S rRNA-Gene Phylogeny Carl Woese
- Was ist Eutrophication/Eutrophierung? Eutrophierung (von griech. εύτροφος eútrophos, ‚gut nährend‘) ist ein Terminus aus der Ökologie. Damit wird allgemein die Anreicherung von Nährstoffen in einem Ökosystem oder einem Teil desselben bezeichnet. Im engeren Sinne ist meist die durch den Menschen bedingte (anthropogene) Erhöhung des Nährstoffgehalts von Gewässern durch gelöste Nährstoffe, besonders Stickstoff und Phosphor gemeint[1], die meist mit nachteiligen Folgen für die Ökologie der Gewässer und ihre Nutzbarkeit durch den Menschen verbunden ist. Eutrophierung beruht also auf Nährstoffeintrag mit Nährstoffanreicherung im System. Der Duden definiert sie „als unerwünschte Zunahme eines Gewässers an Nährstoffen und damit verbundenes nutzloses und schädliches Pflanzenwachstum“
- Epilimnion Das Epilimnion (Epilimnial) nennt man in der physikalischen Limnologie die obere erwärmte und stark bewegte Wasserschicht in einem geschichteten stehenden Gewässer. Das Epilimnion ist durch die Sprungschicht, das Metalimnion, von der unteren Wasserschicht, dem Hypolimnion getrennt.
- Thermokline Als Thermokline (von alt-gr.: thermós = warm und klínein = neigen) bezeichnet man den Übergang von Wasserschichten unterschiedlicher Temperatur. Detailliertere Messungen zeigten, dass vergleichsweise homogene Wasserschichten des Metalimnions oft in scharfen Temperatursprüngen von wenigen Zentimetern Dicke aneinandergrenzen, so dass ein System von Thermoklinen existiert, das die Geschichte von unterschiedlich tief reichenden Durchmischungsereignissen im See widerspiegelt. Die ursprüngliche Definition in der Limnologie setzte als Thermokline die Tiefe mit dem maximalen Temperaturgradienten in einem vermeintlich kontinuierlichen Übergangsbereich der Temperaturen im Metalimnion eines Sees an.
- Hypolimnion Das Hypolimnion (Hypolimnial) ist die untere, nur durch interne Wellen und deren Ausgleichsströmungen bewegte und bei 3,98 °C homogen kalte Wasserschicht in einem geschichteten stehenden Gewässer. Das Hypolimnion ist durch die Sprungschicht, das Metalimnion, von der oberen Wasserschicht, dem Epilimnion, getrennt. In Seen zu geringer Tiefe kann sich kein Hypolimnion ausbilden, so dass das Metalimnion mit höheren Temperaturen bereits den Seeboden berührt („Metalimnische Seen“). Zur Entstehung von Wasserschichten kommt es aufgrund der Dichteanomalie des Wassers.
