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Qm (Fach) / QM (Lektion)
QM
Diese Lektion wurde von JoshuaSiems erstellt.
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- Definition Qualitätsmanagement?! Gesamtheot der Sozialen & technischen Maßnahmen die zum Zweck der Absicherung einer Mindestqualität von Ergebnissen betrieblicher leistungsprozesse angewendet werden. (Qualitätkontrolle, Endkontrolle)
- Gesetzlich Grundlagen SGB V (5) SGB IX (11) SGB XI (9) SGB IX = Reha SGB XI = Pflege SGB V = Sicherung der Qualität der Leistungserbringer §§135 139 besonders -> §135a
- Was verstehen sie unter guter & defizitärer Qualität?! Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale eines Objektes Anforderungen erfüllt
- Definition Qualität im Krankenhaus?! -> Qualität der Behandlung = Ausmaß in dem Gesundheitsleistungen die Wahrscheinlichkeit der erwünschten Gesundheitsergebnisse erhöht -->> externe gesetzliche Qualitätssicherun, Basis § 135 SGB V bis heute verpflichtend
- Was ist Qualitätssicherung? Wo wird sie gemeldet? Qualitätskotrolle, überprüfung der Abweichung von vorgegebenen Qualitätszielen Beisp. Krankenhaus: externe gesetzliche Qualitätssicherung zuständig GBA + IQTIG (Institut zur Qualitätssichrung & Tranzparenz im Gesundheitswesen)
- Welche Ziele hat QM im Krankenhaus? Allgemeines Vorgehen QM Qualitätssicherung inn allen Dimensionen Verbesserungsbedürftige Prozessee identifizieren Fachkundiges Team Organisieren Stand der therapeutischen & praktischen Kenntnisse überprüfen Ursachen der Abweichung abklären Verbesserung des Prozesses einleiten
- Was verstehen Sie unter TQM? Total Quality Management Kollektive Verantwortung aller Mitarbeiter Aktives Engagement aler Miarbeiter Kontinuirlicher Verbesserungsprozess der Resultate Kundenorentierung -> Unternehmensphilosophie zur Umsetzung des Qualitätsgedankens
- Qualitätsdimension nach Donabedian anhand des Behandlungspfades erklären!? Strukturqualität Prozessqualität Ergebnisqualität
- Strukturqualität ?! Anzahl, Kompetenz der Mitarbeiter finanzielle Mittel Organisation, Baulich Infrastruktur Ausstattung des Kranenhauses ->> Primäre interne Qualitätskontrolle
- Prozessqualität ?! Prozess, Abfolge einzelner Tätigkeiten, die miteinander verknüpft sind im KH, alle Maßnahmen während der Behandlung ->> Interne und externe Qualitätskontrolle [Alle Maßnahmen während einer Behandlung]
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- Ergebnisqualität ?! Ergebnis: Veränderung des Gesundheitsstandes des Paienten Kriterien: Komplikationsraten, Mortalitätsrte (gemessen durch Q Indikatoren) Lebensqualität, Patientenzufriedenheit (Messung durch Fragebögen und Skalen) ->> Primär externe Qualitätskontrolle
- Nennen Sie Beispiel für Qualitätssicherung im KH ?! Leistungsbezogene Erhebung durch IQTIG Fortbildungspflichten für Fachärzte Jährlich zu erstellend Qualitätsberichte Mindestmenge für planbare Leistungen
- Warum sind Befragungen im QM wichtig?! - dienen zur Beurteilung der Patientenzufreidenheit - Herausfinden der Erwartungen - Benchmarking-Tool: indiciduelle Anpassung, nachvollziehbare Ergebnisse -> Infos über Qulität: Befragung/Erhebung ausgewählter Indikatoren
- Prinzipien des Qualitätsmanagements/Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme ?! Patientenorientierung Verantwortung in der Führung Wirtschaftlichkeit Prozessorientierung Mitarbeiterorientierung Zielorientierung Null-Fehler-Ansatz Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
- 7 tödliche Krankheiten des Managementsystems 1. Fehler ei nes feststehenden Organisationszwecks 2. Betonung des kurzfristigen Gewinns 3. Jährliche Bewertung, Leistungsbeeurteilung, persönliches beeurteilungssystem 4. Hohe Fluktuation in der Organisationsleitung 5. Überhöhte Soziale Kosten 6. Überhöhte Kosten aus Produkthaftpflichturteilen 7. Verwendung von Kenngrößen durch das Management - ohne Berücksichtigung von solchen Größen, die unbekannt oder nicht quantifizierbar sind
- Nennen Sie verbesserungsbedürftige Prozesse im Krankenhaus?! Aufnahmemanagement Wartezeiten Dokumentation von Patientendaten Labor: Blutprobe ins Labor, Befund zurück Infoverlust durch mangelnde Visitenbeteiligung
- Nennen Sie Kriterien der Qualität + Definition ?! -> etablierte Eigenschaften der Struktur, Prozesse & Ergebnisse einer Behandlung, die Einfluss auf die Beurteilung der Qualität haben Beispiele: - Zahl & Art der Beschwerden - VWD bestimmter Erkrankungen - Reaktionszeit bei Patientenruf - Reaktionszeit bei Laboranforderungen
- Nennen Sie Indikatoren der Qualität + Definition?! -> Verbindung von Kriterien/Messgrößen/Hilfsgrößen, die die Qualität einer Einheit durch Zahlen-(Verhältnsse) indirekt abbilden Beispiel: Wundinfektionsrate Anzahl Rückverlegung auf IS Anzahl nosokomiale Pneumonien Eingriffsbezogene Mortalität
- Worüber geben Indikatoren Hinweise?! -> zur Qualität einer Leistung nur indirekte Messgrößen immer Zahlenverhältnisse unterschied: Prozess & Ergebnisindikatoren
- Was ist ein Prozessindikator + Beispiel !? zeigt wichtige Schritte bei Behandlung ob/wie häufig Behandlung eingesetzt wurde ob sie zur Verbesserung des Behandlungsergebnis geführt hat Beispiel: Prozent der Frauen, die PAP-Abstrich bekommen haben
- Was ist ein Ergebnisindikator?! - Konzentrieren sich nur auf die Ergebnisse der Behandlung - wichtigsterIndikator für Patienten ! Beispiel: Mortalitätsrate Stürze mit Verletzungen Komplikationsbedingte Wiederaufnahme
- Aggregierte Daten?! aggregiert = zusammenführen -> Daten werden aus unterschedlichen Daten zusammen geführt über: Variablen -> stetige Variablen (kontinuierlich) = Mittelwertberechnung zb. Eingriffsdauer -> diskrete Variablen proportion: Zähler= Teilmenge des Nenners (Verstorbener einer OP, bezogen auf alle BAA Fälle) Ratio: Zähler + Nenner sind unterschiedlich (Anzahl nosokominaler ZVK-Infektionbezogen) Beispiel Aggregierte Daten: Wundinfektionsrate
- Wie werden Qualitätsindikatoren im GW beurteilt?! -> mit Hilfe von Güterkrterien - Reliabilität - Validität - Sensivität - Spezifität -> Rumba Regel
- Durchführung der Einrichtungsübergreifenden Q-Sicherung - Historie und Zuständigkeiten?! vor 1996 = Initiative auf Landesebene 1996 = Bundesweite Einführung 2001 = Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung gGmbH, BQS 2010 = Aquarinstitur (Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen) 2016 = IQTIG (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im GW)
- RUMBA - Regel erläutern & wofür sie angewendet wird ?! für die Erstellung von Indikatoren = Anforderungen an Indikatornen R elevant -> für den Bereich + Ziel U nderstanable -> verständlich + einleuchtend M easurable -> in Zahlen ausdrückbar B ehaviour -> durch Verhalten veränderbar A ttainable -> erreichbar, machbar
- Anforderungen an einen Indikator ?! - hohe Sensitivität - falsch-positiv (Ergebnisse weniger Problematisch) - falsch-negativ (Indikator nur überwachung + ausführliche Analyse erfolgt später)
- Wo werden die Daten für Qualitätssicherung erhoben? (Datengrundlage von Qualitätsindikatoren) Variante 1 (Primärdaten): -> seperate Erhebung von Daten, in der Klinik z.B. (IQTIG, Hygieneerhebungen, Sturzprotokolle) Variante 2 (Sekundärdaten): Verwendung der Routinedaten, Daten die sowieso erfasst und in EDV Systemen vorgehalten werden + leicht Exportierpar, bereits vorhanden - Routinedaten nicht zwangsläufig
- Was verstehen Sie unter dem Datenvalidierungsverfahren ?! - die nach dem §137a SGB V an IQTIG übermittelten KH Daten werden auf Validität geprüft (3Bereiche pro Jahr) - statistische Basisprüfung (Vollständigkeit & Plausibilitätsprüfung) - Stichprobenverfahren mit Datenabgleich
- ASA-Klassifikation ?! prä-anästhesiologische Einschätzung (Patientenrisiko) Class 1: gesund, ohne Probleme Class 2: milde Systemerkrankung, ohne Leistungseinschränkung Class 3: ernste Systemerkrankung, Patient jedoch arbetsfähig Class 4: schwere Systemerkrankung, ständige Bedrohung des Lebens Class 5: Patient verstirbt voraussichtlich mit/ohne OP in 24h Class 6: Hirntoter Patient oder Organspender
- Was ist Risikoadjustierung?! -> Berücksichtigung der unterschiedlichen Risiken bei Behandlungsfällen -> Ausgleich bestimmter Risikofaktoren, die das KH nicht beeinflussen kann: ermöglicht fairen Vergleich Patientenseitige Risiken ausgleichen
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- Welche Internationalen Projekte kennen Sie?! - Agency for Health Care Research and Quality - Qualitätsindikatoren der Joint Commission - Health Care Quality Indicators Projects der OECD
- Zur Risikoangleichung verwendete Parameter !? NNIS - Risikoscore ASA - Klassifikation OP - Dauer Kontaminaionsgrad der Wunde Weitere: Alter, Geschlecht, Diagnose
- NNIS - Risk - Index ?! = National Nosocomial Infections Serveillance -> für OP je ein Risikopunkt wenn: - OP Dauer länder als bei 75% der vergleichbaren OPs - Wunde kontaminiert oder septisch infiziert - ASA Score 3 oder höher -> Risikokategorie also 0,1,2 oder 3
- Wie ist eine Qualitätsbericht gegliedert ?! A = Struktur- und Leistungsdaten des KHs B = Sruktur- und Leistungsdaten der Fachabteilungen C = Qualitätssicherung
- Definition Leitlinien, Richtlinien, Standards ?! Leistlinien: Empfehlungen, Entscheidungshilfe zur adäuaten Vorgehensweise bei bestimmter Erkranknung (Blutdruck) Richtlinie: abstrakte Handlungsanweisung; teils gesetzlich vorgeschrieben; müssen eingehalten werden (Transfusionsgesetz/Strahlenschutzgesetz/Infektionsschutzgesetz) Standards: beeinhalten vorgehensweisen in Konkreten Situationen (z.B. einrichtungsinterne Richtlinien, Expertenstandards)
- AWMF - Klassifikation -> nach Evidenzgrad S1 Handlungsempfehlungen von Experten S2 Konsensbasierte Leitlinien S3 evidenzbasierte Leitlinien S4 Evidenz-&Konsensbasierte Leitlinien
- Was ist DELBI ?! Deutsches - Leitlinien - Bewertungs - Instrument - Checkliste zur beeurteilung der method. Qualität von Leitinien - 29 Fragen eingeteilt in 7 Domänen - Anwender können Leitninien dadurch prüfen Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen medizinischen Fachgeselschaften (AWMF) + Ärztliche zentrum für Qualität in der Medizin
- DELBI - Kriterien ?! DELBI-Domäne 1: Geltungsbereich und Zweck DELBI-Domäne 2: Beteiligung von Interessensgruppen DELBI-Domäne 3: methodolog Exaktheit der Leitlinien-Entwicklung DELBI-Domäne 4: Klarheit und Gestaltung DELBI-Domäne 5: generelle Anwendbarkeit DELBI-Domäne 6: redaktionelle Unabhängigkeit DELBI-Domäne 7: Anwendbarkeit im deutschen Gesundheitswesen DELBI-Domäne 8: metodolog. Exaktheit der Leitlinien ENtwiscklung bei Verwendung existierneder Leitlinien
- Was versteht man unter evidenzbasierter Medizin?! -> beweisgestützte Medizin -> Nachweis erforderlich (Erbringung mit statistischer berechnung) - vorgehensweise der med. Handelns, individuelle Patienten auf der Basis der besten zur Verfügung stehenden Daten zu versorgen - Technik umfasst die systematische suche nach der relevanten Evidenz in der med. Literatur für konkretes klinisches Problem
- Definition Akkreditierung & Zertifizierung Akkreditierung: nur wer gewisse Bedingungen erfüllt, kann sich zum zertifizieren akkredirtieren lassen & anerkannte Zertifikate ausstellen -> formelle Anerkennung der Kompetenz einer Stelle für definierte Aufgaben Zertifizierung: REsultat einer Prüfung durch 3. bestätigt Konformität der Prozesse + Resultat bzgl. Güter, Standards & Normen, für bestimmten Zeitraum
- Implementierung / Ausführung Zertifizierung ?! 1. Informationsgespräch 2. Auditvorbereitung 3.Auditplanung 4. Audit 5. Auswertung 6. Entscheiden über Zertifizierung 7. Erteilung Zertifikt ---------------> alle 3Jahre verlängern
- Definiere die Audit- Qualitätsprüfungsmethode/ Welche Auditverfahren gibt es?! + Beispiel Qualitätsaudit = Prüfung von Verfahren -> werden Verfahrensprozesse ordnungsgemäß durchgeführt & dokumentiert? -> Prüfung von bestimmten Normen interne Audit: z.B. durch Mitarbeiter des KHs = Selbstbewertung externes Audit: durch Externe Fachläute = Fremdbewertung
- Definiere Peer Revier Verfahren?! Begutachtung durch Gleichrangige -> ausgegildete Peer (aktive tätige Experten) visitieren Abteilungen mit schlechten Ergebnissen + führen Fallbesprechungen durch -> "Kollegiale Diskussion auf Augenhöhe" zwischen Peer & Chfarzt
- Was ist DIN ISO ?! Normen für Kriterien bestimmte Produkte, Arbeitsabläufe & DL DIN = deutsche sInstitut für Normung ISO =International Organisation for Standardisation - hoher Doku-Aufwand - für Gesundheistwesen eher schwierig
- KTQ ?! Kooperation für Tranzparenz & Qualität im Gesundheitswesen -> Zertifizierung aler Bereiche (3Jahr gültig) -> Selbstbewertung = Grundlage aller Fremdbewertung -> freiwillige Zertifizierung Punktesystem + Kriterien, Erreichungs + Durchdringungsgrad, jedes Kriterium nach PTCA Zyklus bewerten
- Was ist PCC ?! proCumCert -> Sonderstellung unter den Zertifizierungsstellen - berücksichtigung zusätzlich Konfessionele Aspekte wie Betreuung durch Seelsorge in Konfessionellen Häusern = erweiterung KTQ-Verfahren für kirchliche Träger
- Joint Commission International ?! US-amerikanische Non Profil Organisation - zertifiziert medizinische Leistung - Akkreditierung für Amerikanische Klinik (wichtig für Zuschüsse)
- Definition Klinisches Risikomanagement ?! "umfasst die Gesamtheit der Strategie, Struktur, Prozesse, Methoden, Instrumente, Diagnostik, Therapie die Mitarbeitenden aller Ebenen, Funktionen & Berufsgruppen, Risiken bei der Patientenversorgung zu bewältigen um damit die Sicherheit der Patienten, der an deren Versorgung Beteiligten & der Organisation zu erhöhen" Maßnahmen einer Organisation -> Risiken erkennen -> Fehler bei der med. Behandlung vereiden -> Haftpflichtansprüche im zusammenhang mit med Leistungserbringung amwenden
- Welche Klinischen Bereiche sollen im Risikomanagement analysiert werden + Begründung ?! (Kritische Punkte im Behandlungsverlauf) Aufklärung: (rechtzeitig vor OP, am Abend vorher reicht nicht) -> Haftungsansprüche deutlich machen Behandlung: Vermeidung von Behandlungsfehlern übergabe Patient: Schnittstellen Optimierung (Infos können verloren gehen) Teamwechsel: gute Übergabe Hygiene: nosokominale Infektion vermeiden Dokumentation: retroperspektive Betrachtung des Behandlungsverlaufs
- Wie kann man das Risikomanagement Optimieren?! z.B. Finanzieren - Erhöhung EK - Vermeidung Abhängigkeite, Kreditinstitut - Prüfung notwendige Investition - Schuldentilgung Verkauf Anlagevermögen