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6.2 (Fach) / 6.2 (Lektion)
6.2
Diese Lektion wurde von andrea101 erstellt.
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- wie wird ein test empirisch überprüft? testgütekriterien
- testgütekriterien objektivitätreliabilitätvaliditätskalierungnormierung ( eichung)testökonomienützlichkeitzumutbarkeitunverfälschtheitfairness
- objektivität definition ein Test in dann Objektiv, wenn er dasjenige Merkmal, das er misst, unabhängig von Testleiter und Testauswerter misst. Ausserdem müssen klare und anwenderunabhängige Regeln für die Ergebnisinterpretation vorliegen.
- Objektivität bedeutet, dass ... den Testdurchführenden kein Verhaltenspielraum bei der Durchführung, Auswertung und Interpretation eingeräumt wird.
- Völlige Objektivität wäre also dann gegeben wenn sowohl jeder beliebige Testleiter der einen bestimmten Test mit einer bestimmten Testperson durchführt, als auch jeder beliebige Testauswerter die Testleistung der Testperson genau gleich auswertet und interpretiert.
- 3 Gütekriterium der Objektivität Durchführungs- Auswertungs- und Interpretationsobjektivität
- Durchführungsobjektivität Testergebnis nicht abhängig ist, welcher Testleiter den Test mit der Testperson durchführt.Testmanual genaue Anweisungen zur Durchführung festgelegt.
- Standardisierung Durchführungsobjektivität - wenn die Testperson in der Testsituation die einzige Variationsquelle ist - alle anderen Bedingungen konstant oder kontrolliert sein.
- verbal conditioning versuchsleitereffekte betonung - schriftlich objektiver
- Auswertungsobjektivität ist dann gegeben, wenn bei vorliegenden Testprotokoll ( Antworten der Testpersonen auf die Testitems) das Testergebnis nicht von der Person des Testauswerters abhängt.Offenes Antwortformat detailierte Auswertungsregeln vorliegen - deren einheitliche Anwendung empirisch überprüft werden muss.Welche Antworten höher bewertet werden. 1 Punkt 2 Punkt
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- statistische Kennzahl der Auswerterübereinstimmung konkordanzkoeffizienten W nach Kendall
- Interpretationsobjektivität liegt dann vor, wenn verschiedene Testanwender bei Testpersonen mit demselben Testwert zu denselben Schlussfolgerungen kommen
- Reliabilität ein Test ist dann reliabel ( zuverlässig) wenn er das Merkmal, das er misst, exakt, d.h. ohne Messfehler, misst.
- Ausmass der Reliabilität wird wie erfasst? Reliabilitätskoeffizienten ( Rel) erfasst - Wert zwischen 0 und 1 ( 0≤Rel≤1)
- Reliabilitätskoeffizient 1 bezeichnet das Freisein von Messfehlern
- welcher Reliabilitätskoeffizienten sollte ein guter Test nicht unterschreiten? 0.7
- Formal ist Reliabilität formuliert als Der Anteil der wahren Varianz an der Gesamtvarianz der Testwerte.Wahre Varianz bemisst dabei die Merkmalsstreuung der "wahren" Testwerte.Verbleibende Anteil an der Gesamtvarianz der beobachteten Testwerte kommt aufgrund des Messfehlers zustande und repräsentiert damit die "unreliabilität" oder Messfehlerbehaftetheit eines Messinstrumentes.
- Auswirkungen von Messfehlern Beispiel Meterstab - Massband Gummi wenn das Massband gedehnt wird ungenau - Messfehler
- KlassischenTesttheorieverfahren für Reliabilität Restest-ReliabilitätParalleltest-ReliabilitätTesthalbierungs-ReliabilitätInnere Konsistenz
- Retest-Reliabilität ein und derselbe Test (unter der idealen Annahme dass sich das zu messende Merkmal selbst nicht verändert hat) zu zwei verschiedenen Zeitpunkten vorgelegt.die Reliabilität wird als Korellation zwischen den beiden Testergebnissen ermittelt.Ermittelnde Korrelation in Abhängigkeit vom Zeitintervall zwischen beiden Testungen variiren kann - je Zeitabstand eine Vielzahl von Einflüssen Einwirken kann. Übungs-Erinnerungseffekte tatsächlich verändertes Personenmerkmal.Mittels Latent-Strait-Modelle ermittelt werden
- Paralleltest-Reliabilität Königsweg ReliabilitätbestimmungKorrelation zwischen den beobachteten Testwerten in zwei parallelen Testformen berechnet, die aus inhaltlich möglichst ähnlichen Items ( sog. Zwillingsitems ) bestehen.Parallel sind zwei Testformen dann, wenn sue trotz nicht identischer Itemstichproben zu gleichen wahren Werten und Varianzen der Testwerte führen.
- Testhalbierungs - Reliabilität zwei möglichst parallele Testhälften zu teilen ( Split-Half-Reliabilität) als Korrelation der beiden Testhälften zu bestimmen - aufgrund oft nicht möglich Test zu wiederholen oder Itempool nicht so gross ist ) Korrekturfaktor berücksichtigt um wieder auf die ursprüngliche Testlänge hochzurechnen.
- Innere Konsistenz Konsistenzanalyse stellt eine Verallgemeinerung der Testhalbierungsmethode in der Weise dar, dass jedes Item eines Tests als eigenständiger Testteil betrachtet wird. Je stärker die Testteile untereinander positiv korrelieren, desto höher ist die interne Konsistenz des Verfahrens.Cronbach Alpha Koeffizient der Reliabilität
- Validität ein Test ist dann valide ( gültig), wenn er das Merkmal, das er messen soll, auch wirklich misst und nicht irgend anderes.
- Objektivität und Reliabilitä ermöglichen eine hohe Messgenauikeit, liefern jedoch nur günstige Voraussetzungen für das Erreichen einer hohen Validität, da ein Test, der eine niedrige Reliabilität aufweist, keine hohe Validität haben kann.
- Validitätsaspekte InhaltsvaliditätAugenscheinvaliditätKonstruktvaliditätKriteriumsvalidität
- Inhaltsvalidität Unter Inhaltsvalidität versteht man, inwieweit ein Test oder ein Testitem das zu messende Merkmal repräsentativ erfasst.
- wie wird die Inhaltsvalidität bestimmt? Repräsentationsausschuss aus - nicht nummerisch mit Mass sondern logischer fachlicher Überlegungen.
- Augenscheinvalidität gibt an, inwieweit der Validitätsanspruch eines Tests, vom blossen Augenschein her einem Laien gerechtfertigt erscheint.
- Konstruktvalidität Test weist Konstruktvalidität auf, wenn der Rückschluss vom Verhalten der Testperson innerhalb der Testsituation auf zugrunde liegende psychologische Persönlichkeitsmerkmale ( Konstrukte, latente Variablen,Traits) wie Fähigkeiten, Dispositionen, Charakterzüge, Einstellungen wissenschaftlich fundiert ist. Die Enge dieser Beziehung wird aufgrund von testtheoretischen Annahmen und Modellen überprüft.
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- Beurteilung der Konstruktvalidität Vorgehensweise struktursuchende deskriptives Vorgehen und strukturprüfende Vorgehensweise
- struktursuchende deskriptive Vorgehensweise - zur Gewinnung von Hypothesen über ein-bzw mehrdimensionale Merkmalstruktur der Testitems werden exploaratorische Faktoranalysen zum Einsatz gebracht- Innerhalb der einzelnen Merkmale geben die Faktorladungen in Analogie zu den Trennschärfekoeffizienten einer Itemanalyse Auskunft über Homogenität der Testitems- die solchermassen gewonnenen Merkmalsdimensionen erlauben eine erste deskriptive Einordnung in ein bestehendes theoretisches Gefüge theoretischer Konstrukte. Dabei kann die Bildung eines nomologischen Netzwerkes nützlich sein.
- konvergente Validität das ein das zu messende Merkmal auch tatsächlich misst und nicht irgendein anderes, kann das Ausmass der Übereinstimmung mit Ergebnissen aus Test für gleiche oder ähnliche Merkmale ermittelt werden. So soll die Korrelation eines neuartigen Intelligenztests mit einem etablierten Test , wie etwa I-S-T 2000 zu einer hohen Korrelation führen, um zu zeigen, dass auch der neue Test das Konstrukt "Intelligenz"misst.
- diskriminante bzw divergente Validität um zu zeigen, dass ein Test das zu messende Merkmal misst und nicht irgendein anderes , muss er von Tests für andere Merkmale abgrenzbar sein.So soll ein Konzentrationsleistung Test ein diskriminirbares Konstrukt "Konzentration" erfassen und nicht das gleiche wie andere Tests für andere Konstrukte - niedrige korrelative Zusammenhänge - nicht mit konstruktfernen vergleichen
- strukturüberprüfende Vorgehensweise inferenzstatistische Schlüssenur mit latenten Variablen möglichlatenten Merkmalen ( Intelligenz und den manifesten Itemvariablen (Testitems)-exploratorische Faktorenanalyse kann an neuen Datensätzen mit konfirmatorischen Faktorenanalysen überprüft werden-einzelne Dimensionen können mit Hilfe von IRT Modellen konfirmatorisch bzg der Homogenität der Testitems eines Test interferenzetatistisch überprüft werden - multitrait-multimethod Analysen im Rahmen strukturgleichungsmodelle . dabei wird der Zusammenhang zwischen verschiedenen Merkmalen ( traits) unter Herauspartialisierung der Methodeeinflüssen strukturprüfend untersucht.
- Kriteriumsvalidität ein Test weist Kriteriumsvalidität auf, wenn vom Verhalten der Testperson innerhalb der Testsituation erfolgreich auf ein Kriterium , nämlich auf ein Verhalten ausserhalb der Testsituation geschlossen werden kann. Die Enge dieser Beziehung ist das Ausmass an Kriteriumsvalidität ( Korrelationsschluss)
- Skalierung Ein Test erfüllt das Gütekriterium der Skalierung, wenn die laut Verrechnusregel resultierenden Testwerte die empirischen Merkmalsrelationen adäquat abbilden.
- damit eine leistungsfähigere Testperson einen besseren Testwert als eine leistungsschwächere erhält muss zumindest eine Messung auf eine Beurteilung der Grösse auf inter-und intraindividueller Differenzen erlaubt eine Ordinalskalenniveau erfolgen Intervallskalenniveau
- Normierung ( Eichung ) Unter der Normierung ( Eichung ) versteht man das Erstellen eines Bezugssystems mit dessen Hilfe die Ergebnisse einer Testperson im Vergleich zu den Merkmalsausprägungen anderer Personen eindeutig eingeordnet und interpretiert werden können.
- Normwerte Iq-WerteT-WerteCentil-WerteStanine-WerteStandartschulnotenPISA-Werte
- Testökonomie ein Test erfüllt das Gütekriterium der Ökonomie , wenn er, gemessen am diagnostischen Erkenntnisgewinn relativ wenig finanzielle und zeitliche Ressourcen beansprucht.
- Nützlichkeit Ein Test ist dann nützlich, wenn das für ihn gemessene Merkmal praktische Relevanz besteht und die auf seiner Grundlage getroffenen Entscheidungen ( Massnahmen ) mehr Nutzen als Schaden erwarten lassen.
- Zumutbarkeit ein Test erfüllt dss Kriterium der Zumutbarkeit , wenn er absolut und relativ t zu dem aus seiner Anwendung resultierenden Nutzen die zu testende Person in zeitlicher, psychischer sowie körperlicher Hinsicht nicht über Gebühr belastet.
- Unverfälschtheit ein Testverfahren erfüllt das Gütekriterium der Unverfälschtheit, wenn das Verfahren derart konstruirt ist, dass die zu testende Person durch gezieltes Testverhalten die konkreten Ausprägungen ihrer Testwerte nicht steuern bzw verzerren kann.
- Fairness Ein Test erfüllt das Gütekriterium der Fairness wenn die resultierenden Testwerte zu keiner systematischen Benachteiligung bestimmter Personen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu ethnischen, soziokulturellen oder geschlechterspezifischen Gruppen führen.
- unfairness durch itembias unfairness in Form einesItembias liegt vor, wenn Aufgaben systematisch für verschiedene Personengruppen unterschiedlich schwierig sind.Test zur Prüfung derFeinmotorik in Formeiner Strickaufgabe bei Jungen unseres kulturkreises zu einer systematischen Benachteiligung führen.