Anwendungsentwicklung (Fach) / UML Zustandsdiagramm (Lektion)

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  • Zustandsdiagramm Definition visualisiert eine Folge von Zuständen, die ein Objekt im Lebenszyklus einnehmen kann. Es wird benutzt, um das Verhalten eines Systems, eines Teilsystems, einer Komponente oder einer Klasse zu beschreiben. Auch die Verwendung von Schnittstellen eines Systems lässt sich durch Zustandsdiagramme spezifizieren. 
  • Einsatzbereiche des Zustandsdiagramms werden häufig im Bereich der Embedded Systems für die Überwachung, Steuerung und Regelung von Funktionen oder die Daten- bzw. Signalverarbeitung genutzt Auch ganze Wirtschaftsbereiche wie die Medizintechnik, die Unterhaltungsbranche, die Kommunikationsinsdustrie oder das Transportwesen verlassen sich auf eingebettete Systeme und damit auch auf Zustandsdiagramme. Produkt- und Projektmanagement oder das Requirements Engineering,
  • Erläuterungen - Startzustand Ein Zustandsdiagramm beginnt mit einem Startzustand, der auch als Pseudozustand bezeichnet wird. 
  • Erläuterungen - Entscheidungsknoten Stellt Entscheidungen dar basierend auf Parametern wie zum Beispiel Punktzahlen Bei 100 oder mehr Punkten ist die Klausur bestanden, bei weniger Punkten nicht. 
  • Erläuterungen - Gabelung Wenn ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist (z.B. Klausur bestanden) stellt eine Gabelung den parallelen Ablauf verschiedener Ereignisse dar (z.B. Veröffentlichung der Note und Ausstellung des Studienscheins erfolgt parallel)
  • Erläuterungen - Vereinigung Nach einer Gabelung kommt es wieder zu einer Vereinigung.
  • Erläuterungen - Endzustand Der Zustandsautomat endet mit dem Endzustand, dieser kann auch auf mehreren Wegen erreicht werden (z. B. durch das Nichtbestehen der Klausur und durch die Veröffentlichung der Note sowie der Ausstellung des Studienscheins).
  • Vorteile von Zustandsdiagrammen Zustandsdiagramme sind ein sehr gutes Instrument zur Beschreibung von Systemen und ihrem möglichen Verhalten. Folgende Vorteile bieten sie:  Der Lebenszyklus eines Objekts, von der Initialisierung bis zur Freigabe, lässt sich modellieren. Damit wächst das gemeinsame Verständnis der Beteiligten über das modellierte Objekt.  Die erlaubten Zustände eines Objekts und die Ereignisse, die durch Zustandsübergänge ausgelöst werden, lassen sich beschreiben. Dadurch wird das Verhalten des Objekts sichtbar und nachvollziehbar.  Zustandsdiagramme lassen sich einfach und in vielen Situationen verwenden, zumal selbst ungeübte Leser sie mit ein wenig Übung leicht verstehen.