Diagnostik (Fach) / Altklausurfragen (Lektion)

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Altklausurfragen

Diese Lektion wurde von Alicia98 erstellt.

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  • was bedeutet Sensitivität & Spezifizität gehört zum Schritt "Entscheidungsfindung" eines diagnostischen Verfahrens  Sensitivität: Anteil der korrekt als positiv Diagnostizierten im Verhältnis zu allen Merkmalsträgern -> Wie viele richtige positive Befunde liefert ein Test verglichen mit der Anzahl aller Erkrankten? Spezifizität:  Anteil der korrekt als negativ Diagnostizierten im Verhältnis zu allen nicht-Merkmalsträgern -> Wie viele Patienten wurden vom Test als richtig gesund erkannt, gemessen an der Anzahl aller Gesunden? 
  • wenn ein Test sensitiv ist, muss er dann auch spezifisch sein? ein test ist nicht sinnvoll, wenn hohe Sensitivität aber geringe Spezifität? 
  • Warum waren James McKeen Cattels „mental tests“ nicht gut?  korrelierten gering mit Außenkriterien
  • Was war das Problem bei Goddards Testung von Einwanderern Testmaß Bildung, nicht Intelligenz
  • Wie nennt man den Anteil an Bewerbern, der tatsächlich geeignet ist? Basisquote
  • Wie nennt man den Anteil an Bewerbern, der akzeptiert wird? Selektionsrate
  • 3 Grundaussagen von Sawyer (klinisch vs. statistisch) 1) Statistische Kombination erbringt bessere Ergebnisse als klinische Datenkombination 2) Wenn Daten statistisch kombiniert werden, sollten klinische und statistische Daten verwendet werden.  3) Wenn Daten statistisch oder klinisch/statistisch erhoben wurden, statistisch kombiniert wurden, sollte die Entscheidung nicht noch einmal klinisch revidiert werden. 
  • Kernaussage von Cronbach's Complaint Die Urteilsgenauigkeit kann auf einer genauen Einschätzung der Zielperson beruhen oder auf allgemeinen Urteilstendenzen.   4 Komponenten der Urteilsgenauigkeit:  > Konstante (bestimmt das Niveau, allgemeine Urteilstendenz)  > Target (bestimmt differentielles Niveau, differentielle Urteilstendenz) > Eigenschaft (wie sehr tendieren beide Urteiler zu Stereotyp-Urteilen?)  > Einzigartigkeit (differentielle Genauigkeit, Urteiler beurteilen individuelle Person)
  • Was trifft auf adaptives Testen zu? a Abbruch wenn genügend Info erhalten b variables Einstiegsniveau (abhängig von Testperson) c variable Dauer (Decken-, Bodeneffekte) d variable Anzahl Items, abhängig von Testsituation c) so lange Herabstufung bis zur vollständigen Lösung (=Basisnivau) und dann anteiliges Anrechnen bis zum Deckenniveau (alle falsch)  > "Binet-Test"
  • adaptives Testen Binet - was ist: decken, basis, eintrittsslevel deckenniveau: alle items inkorrekt beantwortet basisniveau: alle items korrekt beantworten  eintrittsniveau: chronologisches alter 
  • Linsenmodell: wie kommt man zu genauem Urteil? realistic accuracy modell Zielperson gibt Hinweisreize mit unterschiedlicher Validität, die vom Urteiler unterschiedlich genutzt werden  Zielperson: relevanz des Verhaltens -> Beobachtbarkeit (validität der Hinweisreize) Urteiler: Wahrnehmung -> Nutzung -> Urteil
  • Was ist der Standardmessfehler? die durchschnittliche Abweichung der Testwerte von der Vorhersage
  • was ist der Flynn Effekt + praktische Relevanz Intelligenz scheint immer mehr zu steigen, dabei adaptieren neue generationen nur eine neue Denkweise, die schlichtweg „besser“ zum Intelligenztest passt. > Testergebnisse könnten verzerrt sein, weil sich Mittelwert und Streuung der Population geändert haben praktische Relevanz: Normen besonders von Intelligenztests alle 8-10 Jahre erneuern! Alte Normen führen zu einer Überschätzung der Intelligenz! -> Restandardisierung
  • Wer führte erstmals die Gauß’sche Normalverteilung in die Psychologie ein? Francis Galton (1. Phase der Diagnostik)
  • Beschreiben sie kurz das „Paradox der Urteilsgenauigkeit“ und gehen sie dabei auf den Begriff der „Aggregation“ ein Die Urteilsgenauigkeit von Freunden, Fremden oder einem selbst unterscheidet sich kaum, außer wenn man die Beurteilungen Fremder aggregiert, dann sind diese leicht überlege
  • Stellen Sie eine begründete Vermutung auf, ob Psychologen, die bevorzugt projektive Testverfahren anwenden eher die statistische oder die klinische Datenkombination präferieren. Man könnte vermuten das solche Menschen lieber die intuitive Datenkombination durch den Experten bevorzugen, da projektive Verfahren ohnehin selten bis nie empirisch ausgewertet werden können. Allerdings ist zu beachten, dass auch der klinischen Datenkombination statistische Datensammlung vorangehen kann und regelgeleitet sein kann
  • Worin unterteilte Meehl die Datenerhebung und die Datenkombination? Psychometrische/nicht-psychometrische Datenerhebung statistische/klinische Datenkombination
  • Welche Maßnahmen dienen der Sicherung der Objektivität? Standardisierung der Durchführung (schriftliche Instruktion), Auswertung (Schablonen) und Interpretation (feste Bewertungsregel)
  • Wie berechnet man das Intelligenzalter nach Binet?  Grundalter + 2 Monate pro gelöste Aufgabe über dem Basislevel
  • Welche Methode zur Einschätzung ihrer Persönlichkeit schätzten die Probanden im Rahmen der Untersuchung des Barnum -Effekts am akkuratesten ein? a) 10-min Interview b) projektives Verfahren c) Horoskop-Aussagen d)objektiver Test b
  • 12. Eine Person kann von einem Urteiler schlechter eingeschätzt werden, wenn sie... a) in ihrem Verhalten konsistent ist b) Emotionen relativ genau kommunizieren kann c) extrovertiert ist d) viel self-monitoring betreibt d
  • Was wird bei der Berechnung eines Konfidenzintervalls nicht beachtet? a) Standardfehler der Stichprobenverteilung b) Testgenauigkeit c) Stichprobenfehler des Testwertes d)Konfidenzkoeffizient a
  • Welche Aussage zur MTMM-Methode ist richtig? a) valide Messung liegt nur dann vor, wenn die Messung unterschiedlicher Konstrukte mit verschiedenen Methoden zu hoher Merkmalskonvergenz führt (konvergente Validität). b) Die MTMM-Matrix ist eine systematische Korrelationsmatrix, in der die Korrelationen aller Traits, welche jeweils mit verschiedenen Methoden gemessen wurden, abgetragen sind. c) Die Heteromethod-Blöcke zeigen die Korrelationen zwischen Traits, die jeweils mit den gleichen Methoden gemessen wurden. d) Eine Regel zur Interpretation der Korrelationsmatrix ist, dass die Methodenkorrelationen unter allem Bedingungen identische Muster aufweisen. e) Alle Antworten sind richtig. f)Alle Antworten sind falsch f) alle Antworten sind falsch
  • woraus setzt sich (nach Funder) die Validität der Hinweisreize im Linsenmodell zusammen? Relevanz und Beobachtbarkeit des Verhaltens -> siehe Realistic Accuracy Mode
  • welche Anforderungen stellt DIN 33430 auf? Normierung nicht älter als 8 Jahre, Einstichprobe mindestens N=300, Repräsentativ
  • was sind Konfigurationsmodelle und warum sind sie so beliebt? Spiegeln Wenn-dann-Beziehungen wieder, einfach zu händeln und gibt dem Beurteiler ein Gefühl der Sicherheit > lassen sich als flussdiagramme darstellen >Personen müssen bestimmtes Muster an Werten (=Konfiguration) aufweisen, damit bestimmte Diagnose gestellt werden kann