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Filmwissenschaft (Fach) / Einzelne Filmbeispiele (Lektion)
Filme mit Extra-Infos
Diese Lektion wurde von Charlie_44 erstellt.
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- The great train robbery - Ende mit Schockbild = Schuss auf den Zuschauer - Kameraschwenks - Inszenierung in die Raumtiefe - unterschiedliche Einstellungsgrößen - verschiedene Schauplätze (Parallelmontage)
- INtolerance, 1916 - einer der ersten Monumentalfilme - 4 Handlungs-/Zeitebenen: 1. Fall von Babylon 2. Passionsgeschichte Jesu 3. Hugenottenmord 4. streikende Arbeiter in der Gegenwart
- The big Parade, 1925 King Vidor - Durchschnittsamerikaner in und nach dem 1. Weltkrieg - Heroismus des alltäglichen Lebens
- The crowd, 1928 King Vidor - unglamouröse Darstellung des Lebens - was wurde aus dem American Dream?
- Greed, 1924 Erich von Strohheim - Monument der Filmgeschichte - kommt nur teilweise ins Kino - Geldgier wichtiger als Selbsterhaltungstrieb -> menschlicher Verfall - "Universum des amerikanischen Lebens"
- Dr. Mabuse, der Spieler, 1922 Fritz Lang - Kriminalgeschichte - Schein und Sein nicht mehr voneinander zu unterscheiden - alte Realität zusammengebrochen, aber neue Realität noch nicht sichtbar
- Das Cabinet des Dr. Caligari, 1920 Robert Wiene 1. Anti-Realismus, Anti-Mimesis: - radikale Künstlichkeit - enfernt von Wahrnehmungsrealität 2. Deformation, Verzerrung: - abstraktes Set-Design, Kostüme, Requisiten - Raum = Fläche, Kulissenhaftigkeit 3. Lichtsetzung: - Schattenspiele - starker Hell-Dunkel-Kontrast 4. expressionistisches Schauspiel: - anti-realistisch, übersteigerte Gesten - intensiver Körperausdruck -> Befindlichkeit nach außen 5. statische Kamera: - verstärkt Flächigkeit -> das Menschliche verschwindet
- Der letzte Mann, 1924 Friedrich Wilhelm Murnau Kamera: Karl Freund Degradierung des Protagonisten -> körperlicher Verfall
- Streik, 1924 Sergej Eisenstein - attraktive Montage - Schockbild: Parallelisierung von Bild von Niedermetzeln von streikenden Arbeitern und Kühen, die geschlachtet werden
- Panzerkreuzer Potemkin, 1925 Sergej Eisenstein - Montage der Attraktionen - Dynamik des Aufstandes durch Montage - das Kollektiv ist der revolutionäre Held - humanistischer Pathos -> Freiheit der Menschen -> Löwensymbol
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- Oktober, 1927 Sergej Eisenstein - zum Jahrestag der Revolution - intellektuelle Montage: Denkprozess fördern, nicht mehr nur schockieren - kein Widerspruch von Sprache der Bilder und Sprache der Logik
- The Jazz Singer, 1927 Alan Crosland - Beginn der Tonfilm-Ära - 1. langer Spielfilm mit lippensynchroner Sprache, Songs
- Hallelujah, 1929 King Vidor - Musical-Prototyp
- Die 3 von der Tankstelle, 1930 Wilhelm Thiele - Tonfilm-Operette (deutsches Genre)
- Unter den Dächern von Paris, 1930 René Clair früher poetischer Realismus
- M - Eine Stadt sucht einen Mörder, 1931 Fritz Lang - Bild-Ton-Montage - On-Off-Ton - Trennung von Bild-und Tongeschehen - Ton verbindet Orte
- Ninotschka, 1939 Ernst Lubitsch - Imageänderung von Greta Garbo ("schwedische Sphinx") -> Komödiantin
- Ein andalusischer Hund, 1929 Luis Bunuel - Surrealismus der Zeit - Surrealismus des Ortes - Destruktion des Körpers
- Das Rad, 1921 Abel Gance - rythmisches Montage-Verfahren - Bewegung mit starken Eindrücken verbunden - unmittelbare Vermittlung an Zuschauer
- Napoleon, 1927 Abel Gance - bewegliche Kamera - Polyvision - Merfachüberblendung
- Casablanca, 1942 Michael Curtiz - Liebesgeschiche politisch interveniert - aus Liebe wird Solidarität
- Citizen Kane, 1941 Orson Welles - Handlung - Stilmittel - Kamera - Suche nach Foster Kanes Wahrheit mit subjektiven Rückblenden ------------------------------------ - Plansequenzen - Tiefenschärfe - Tonmontage - Überblendungen --------------------------------------- - Gregg Toland
- Some Like It Hot, 1959 Billy Wilder - Gender Switching - fetischistische Inszenierung von Marlene Dietrich
- Meshes of the afternoon, 1943 Maya Deren - Multiplikation des eigenen Körpers - Verschmelzung von Traum und Wirklichkeit
- Fireworks,1949 Kenneth Anger - Coming-Out - vision of beauty - ironische Männlichkeitssymbole
- Scorpio Rising, 1963 Kenneth Anger - Inspiration für Scorsese - ALLES wird zum Bild - homosexuelle Subkultur, Popkultur, NS-Symbole, christliche Symbole - irritierende Collage mit Popmusik
- Rashomon, 1950 Akira Kurosawa - Handlung wird multiperspektivisch aufgelöst -> keine Wahrheit - einfacher humaner Akt am Ende - Parallele zu Citizen Kane - 1951 auf Filmfestspielen in Venedig -> Entdeckung des japanischen Kinos
- Fahrstuhl zum Schafott, 1957 Louis Malle - leitet Nouvelle Vague ein - episodisch-situativ - Musik: Miles Davis - ironische Noir-Elemente
- Sie küssten und sie schlugen ihn, 1959 Francois Truffaut - autobiografisch, über unzähmbaren Jungen - Debütfilm
- Schießen Sie auf den Pianisten, 1960 Francois Truffaut - ironische Noir-Elemente - Kriminalgeschichte
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- Jules und Jim, 1962 Francs Truffaut - Liebesbeziehung 3 Personen - Traikomödie
- Senso, 1954 Luchino Visconti - opernhaftes Historien-Melodram
- Weiße Nächte,1957 Luchino Visconti - nicht real - Begegnungen in der Nacht
- Rocco und seine Brüder, 1960 Luchino Visconti - nach Thomas Mann - Verkauf des Körpers - Zerbrechen einer Familie
- La dolce vita, 960 Federico Fellini - Leben im gegenwärtigen Rom - ruheloser Held
- 8einhalb, 1963 Federico Fellini - Fokussierung auf innere Wirklichkeit - Infragestellung der äußeren Wirklichkeit - Träume, Erinnerungen, Fantasie
- Die rote Wüste, 1964 Michelangelo Antonioni - Infragestellung der Realität - künstlicher Eingriff in die Natur
- Blow Up, 1966 Michelangelo Antonioni - Film und Foto = Realität oder Imagination?
- Zabriskie Point, 1970 Michelangelo Antonioni - Explosion der Realität - Aufbruch ins Ungewisse
- Accattone, 1961 Pier Paolo Pasolini - Originalschauplätze - natürliches Licht - Laiendarsteller