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Grundlagen der Personal- und Führungsforschung (Fach) / 5_Motivation, Transformationsproblem, Anreiz-Beitrags-Theorie (Lektion)

Kann man MA zu mehr Leistung motivieren? Wenn ja, wie?

Diese Lektion wurde von Leobinho96 erstellt.

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  • Motiv vs. Motivation o   Motiv: Beweggründe des Handelns §  Bezeichnet gerichtetes Mangelempfinden §  Ergibt sich aus angestrebtem Zielzustand §  Meist gesellschaftlich geformt o   Motivation: Aktivierungsprozess des Handlungsmotivs §  Motiv und Motivation nicht beobachtbare hypothetische Konstrukte §  Sollen erklären warum bei einer Person in bestimmter Situation bestimmtes Verhalten beobachtbar ist o   Klassischer Ablauf §  Bedürfnis (Mangelempfinden) führt zu §  Motiv (gerichtetes Mangelempfinden) führt zu §  Aktivierung (Spannung) kann intensiviert werden durch §  Anreize (hier kann Organisation ansetzen) und führt letztlich zu §  Verhalten (Bedürfnisbefriedigung)
  • Intrinsisch vs. Extrinsische Motivation §  Aktivierung zur Handlung erfolgt ihrer selbst willen (intrinsisch) oder aus den Begleitumständen (extrinsisch) §  Crowding-out: Verdrängen der intrinsischen Motivation durch extrinsische Anreize
  • Leistungsmotivationstheorie von McClelland o   Leistungsmotiv §     Leistung aus eigener Kraft erzielen o   Soziales Motiv §     Streben von anderen Menschen akzeptiert und in Gemeinschaft integriert zu werden o   Machtmotiv §     Streben Einfluss über andere zu erlangen o   Konsequenz §     Aufgaben werden nach Dienlichkeit für Grundmotive bewertet §     Leistungsmotivierte suchen sich mittelschwere Aufgaben (Entgelt als Feedback-Funktion) §     Machtmotivierte gehen höheres Scheiterungsrisiko ein, enn Machtmotiv erfüllt werden kann
  • Leistungsmotivationstheorie von McClelland o   Leistungsmotiv §     Leistung aus eigener Kraft erzielen o   Soziales Motiv §     Streben von anderen Menschen akzeptiert und in Gemeinschaft integriert zu werden o   Machtmotiv §     Streben Einfluss über andere zu erlangen o   Konsequenz §     Aufgaben werden nach Dienlichkeit für Grundmotive bewertet §     Leistungsmotivierte suchen sich mittelschwere Aufgaben (Entgelt als Feedback-Funktion) §     Machtmotivierte gehen höheres Scheiterungsrisiko ein, enn Machtmotiv erfüllt werden kann
  • Arbeitszufriedenheitskontinuum nach Bruggemann Bedürfnisse befriedigt       Erhöhung des Anspruchsniveaus --> progressive Arbeitszufriedenheit       Aufrechterhaltung des Anspruchsniveaus --> stabilisierte Arbeitszufriedenheit --> Gehören zu stabilisierender Zufriedenheit Bedürfnisse nicht befriedigt §     Senkung des Niveaus --> resignative Arbeitszufriedenheit §     Aufrechterhaltung --> Pseudo-Arbeitszufriedenheit §     Aufrechterhaltung --> Fixierte Arbeitsunzufriedenheit §     Aufrechterhaltung --> Konstruktive Arbeitsunzufriedenheit (Jetzt-erst-Recht-Haltung) --> Gehören zu diffuser Unzufriedenheit
  • Motivationstheorien - Inhaltstheorien §  Bedürfniszentrierte Theorie §  Arbeitszentrierte Theorie ·         Was motiviert Menschen? ·         Was löst Verhalten im Individuum aus? ·         Vertreter: Maslow, Herzberg
  • Motivationstheorien - Prozesstheorien §  Erwartungstheorien §  Balance-Theorien §  Zielsetzungstheorien ·         Wie können Menschen motiviert werden ·         Wie wird ein bestimmtes Verhalten hervorgebracht? ·         Vertreter: Vroom, Locke & Latham
  • Zwei-Faktoren Theorie von Herzberg --> wichtig o   Neufassung des Zufriedenheitskonzeptes à kein Kontinuum (siehe Bruggemann) o   Ergebnis: es gibt zwei Klassen von Faktoren §     Hygiene-Faktoren ·         Können Arbeitsunzufriedenheit verhindern, aber keine Zufriedenheit herbeiführen (Entgelt, Beziehung zum Vorgesetzten, Status, etc.) ·         Faktoren sind extrinsischer Natur: Begleitumstände der Arbeit §     Motivatoren ·         Sind für Zufriedenheit verantwortlich (Leistung, Anerkennung, Arbeit selbst, Verantwortung, etc.) ·         Faktoren sind intrinsischer Natur: Arbeit selbst
  • Zusammenfassung Motivation o   Leistungsbereitschaft hängt von individueller Motivstruktur ab o   Motivstruktur kann durch Anreize aktiviert werden §      die versetzen Individuum in Anstrengungsbereitschaft Bedürfnisse zu befriedigen o   je intrinsischer die Motivation, umso stärker Motivation zur Arbeit
  • Herausforderungen der Anreizgestaltung (Anreiz-Beitrag-Theorie) --> wichtig Spezifikation der gewünschten Beiträge Überführung des Arbeitsvermögens in gewünschte Beiträge (Transformationsproblem) Ergründen der individuellen Motivstruktur
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