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Entwicklungspsychologie (Fach) / Entwicklungspsychologie (Lektion)

Entwicklungspsychologie über 1 semester, verschiedene Perspektiven+ Theorien, Geburt bis Alter + Altern, Bindung, Entwicklung des Selbst

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  • Domänenspezifisches Vorwissen? Determinant Entwicklung Gedächtnis -Anstieg Gedächtnisleistung, weil immer mehr wissen verfügbar ist
  • Gedächtnisstrategien - Def + Beispiele Gedächtnisstrategien = gezielte kognitive Aktivitäten zur Steigerung Gedächtnisleistung -typische: rehearsal, Organisation (erst ab Grundschule), Elaboration -> Verknüpfung mit Vorwissen (gegen Ende Grundschule) Strategieentw. Kompetenten Gebrauch gehen drei Arten defizit voraus: -Mediationsdefizit: Kinder noch nicht notwendige kognitive Vorraussetzung -Produktionsdefizit: verfügen über Strategie, produzieren diese nicht spontan -Nutzungsdefizit: produziere spontan, profitieren hinsichtlich Gedächtnisleistung nicht
  • Metakognition- def + differenzierung, Gedächtnisaktivitäten = Wissen über kognitive Zustände, Prozesse, fähigkeit eigenen Kognitionen überwachen, regulieren („Kognition über Kognition“) · Wissen über kognitive Zustände+ Prozesse+ Fähigkeit, eigenen Kognitionen zu überwachen und zu regulieren · Wissen über Gedächtniszustände und –prozesse Deklaratives Metagedächtnis („Wissen dass“) · explizites, verbalisierbares Wissen über Gedächtnisvorgänge a)  Unterscheidung von Personen-, Strategie- und Aufgabenvariablen b) Erfassung über Interviews und Fragebögen Prozedurales Metagedächtnis („Wissen wie“) · Fähigkeit zur Überwachung (monitoring) und Selbstregulation/ Kontrolle (self-regulation/control) von Gedächtnisaktivitäten a) Überwachungsprozesse informieren Person „on-line“ über den momentanen Zustand ihrer Kognition im Hinblick auf ein aktuelles Ziel b) Erfassung durch Leistungsprognosen, „Judgment-of-Learning”(JOL), bzw. “Feeling-of-Knowing”(FOK)-Task c)Kontrollprozesse= bewusste /unbewusste Entscheidungen auf Basis Ergebnisse der Überwachungsaktivitäten d)Erfassung durch „Recall-Readiness“-Task, „Allocation-of-Study-Time“-Task  (wie viel Zeit brauche ich)  
  • Wann wissen Kinder was? - Metagedächtnis Gegen Ende der Kindergartenzeit wissen Kinder, dass • man Dinge vergessen kann • es schwerer ist, sich an länger zurückliegende Ereignisse zu erinnern • es schwerer ist, sich größere Mengen an Informationen zu merken • erhöhte Anstrengung zu besseren Gedächtnisleistungen führt • Merkmale wie Kleidung, Körpergewicht oder Haarfarbe irrelevant für die Gedächtnisleistung sind     Zu Beginn der Grundschulzeit wissen Kinder darüber hinaus, dass • die Lernzeit die Gedächtnisleistung beeinflusst • Wiederkennen leichter ist als freies Erinnern • Ablenkung die Gedächtnisleistung beeinträchtigen kann  • mechanisch gelernte Informationen (z.B. Telefonnummern) schnell vergessen werden Gegen Ende der Grundschulzeit wissen Kinder darüber hinaus, dass • kategorisierbare Begriffe leichter zu lernen sind als nicht kategorisierbare • Gegensatzpaare leichter zu lernen sind als zufällig verknüpfte • eine sinngemäße Wiedergabe schwieriger ist als eine wortwörtliche • Interferenzen die Gedächtnisleistung beeinträchtigen können                  
  • Kinder als Augenzeugen Kinder als Augenzeugen -relativ gutes Augenzeugengedächtnis, auch schon im Vorschulalter -insbesondere spezielle Interviewtechniken -wenig Falsch-Erinnern beim freien Erinnern -Falscherinnerungen nehmen mit Behaltensintervall zu -Kaum Altersunterschiede in Fähigkeit, sich an zentrale Aspekte zu erinnern -allerdings Unterschiede im Erinnern an periphere Details -besondere Auffälligkeiten jüngerer Kinder gegenüber falschen stereotypen Informationen + Suggestivfragen
  • Allocation-Of-Study-Task: Allocation-Of-Study-Task: jüngere Kinder passen Lernzeit nicht Schwierigkeit an, können aber leichte und schwere Paare voneinander Unterscheiden -Defizit deklaratives metakognitives Wissen in Selbstregulationsprozesse umzusetzen
  • • Höhere Theory-of-Mind-Kompetenzen im Alter von 3-4 ...... ....·       Prädiktor höheres deklaratives Metagedächtnis im Alter von 5 Jahrem
  • Alter + Altern allgmein schlechte Nachricht · Biologisches Altern beginnt bereits im frühen Erwachsenenalter gute Nachricht · durchschnittliche Lebenserwartung hat sich in letzten 100 Jahren durch bessere Ernährung, medizinische Verbesserungen, höhere Sicherheit um 25-30 Jahre erhöht · Fluide und Kristalline Intelligenz: Fluide im Alter Abnahme, Kristalline nimmt zu · Verarbeitungsgeschwindigkeit (speed of processing) nimmt im Alter deutlich ab z.B. in Reaktionszeitaufgaben · „Age/Difficulty Interaction“ · Seh und Hörleistung, sportliche Ausdauer nimmt ab
  • Kognitive Veränderungen im Alter Deutliche Reduktion der Arbeitsgedächtniskapazität · Passiver Kurzzeitspeicher weniger altersanfällig - Deutliche Reduktion der Aufmerksamkeit · größerer Stroop-Effekt · reduzierter negative-priming-Effekt · besondere Probleme in divided-attention Aufgaben, mehrere Aufgaben gleichzeitig durchgeführt  · viel Übung und Erfahrung macht zu gewissen Grad resistent gegenüber Defiziten ---> Automatisierung –Auto
  • Semantisches Gedächtnis im Alter? · bleibt weitgehend intakt · z.B. gut erhaltenes Fachwissen, Schachexpertise · Defizite:  verlängerten Abrufzeiten + vermehrten Wortfindungsstörungen · z.B. „Tip-of-the-Tongue“-Phänomen („auf der Zunge liegen“)
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  • Episodisches Gedächtnis im Alter · deutliche Abnahme beim episodischen Erinnern (weniger Probleme: Wiedererkennen als Freien Erinnern) · weniger Anwendung von adäquaten Gedächtnisstrategien · Spezifisches Assoziationsdefizit im episodischen Gedächtnis
  • Retrospektives vs. Prospektives Gedächtnis im Alter? - Retrospektives Gedächtnis (Erinnern vergangener Inhalte) - Prospektives Gedächtnis: Erinnern geplanter Handlungen in der Zukunft (z.B. an Arzttermin denken) · Ereignisbasierte vs. zeitbasierte prospektive Gedächtnisaufgaben a)       Person muss auf ein Ereignis hin eine Handlung erinnern (externaler Hinweisreiz) b)       b)Person muss nach bestimmten Zeitintervall eine Handlung erinnern (kein externaler Hinweisreiz) · Ältere Personen: größere Probleme in zeitbasierten als in ereignisbasierten prospektiven Gedächtnisaufgaben · aber: oft gute Erinnerungen an lang zurückliegende Ereignisse, z.B. Autobiographische Erinnerungen
  • was bedeutet „Terminal Decline“? · Drei Messungen kognitiver Fähigkeiten zu T1, T2, T3 im Abstand von jeweils 3 Jahren · Personen, die zw. T1 und T2 verstarben, zeigten bereits zu T1 schlechtere Leistungen · Personen die zw. T2 und T3 verstarben, zeigten a) zwar zu T1 keine auffallend schlechten Leistungen B) dafür aber stärkere Abnahmen in ihren Leistungen zw. T1 und T2 Diese Effekte zeigten sich · unabhängig von der Todesursache · auch bei Kontrolle des (anfänglichen) Gesundheitszustands der Personen · über verschiedene kognitive Fähigkeiten hinweg -----> generelles und starkes Nachlassen der kognitiven Leistungsfähigkeit in den Jahren vor dem Tod
  • Mentales Training im Alter? · weitverbreiteter Glaube, mentales Training altersbedingte Reduktion in mentalen Fähigkeiten verhindert Beispiel ACTIVE-Study (2001) Fazit: Training fördert kognitive Leistungen Aber: Bereichsspezifischer Effekt · kein Transfer auf andere Fähigkeiten · positive Effekt fällt stark mit der Zeit
  • Körperliches Training im Alter? Frage: Kann aerobes Training kognitiven Defiziten im Alter entgegenwirken? 124 „gerne sitzende“ Testpersonen durchlaufen über 6 Monate hinweg entweder ein · aerobes Fitnessprogramm (Walking) oder · anaerobes Fitnessprogramm (Stretching) Messung kognitiver Leistung in Aufgaben mit und ohne hohe Anforderung an exekutiver Kontrolle Fazit: Aerobes Training (Walking) verbessert die kognitive Leistung insbesondere in Aufgaben, die exekutive Kontrolle erfordern (task switching). Anaerobes Training (Stretching) hat keine bedeutsamen Effekte
  • Definition : EP , wichtige Begriffe Definition : EP = Wissenschaft von den Veränderungen im Erleben und Verhalten des Menschen in der Lebensspanne (von Konzeption bis Tod) Ziele: Beschreibung, Erklärung und Vorhersage der menschl. Entw. Wichtige Begriffe: Reifung, absolute Stabilität, relative Stabilität
  • -> process of development: cognitive, biological, socioemotional
  • Wichtige Fragen in der Entwicklungspsychologie /Streitfragen Kontinuität vs Diskontinuität Kontinuität: quantitative Veränderungen, Entw. Graduell Diskontinuität: qualitative Veränderungen, Entw. Stufenförmig Universalität und Variabilität Universalität von Entw.verläufen mit ident. Abfolge -> allg.psych. Perspektive Variabilität von Entw.verläufen aufgrund jeweils einmaliger Kombi von persönl. Und Umweltfaktoren (familiäre, kulturelle, Krankheiten..) -> differentialpsych. Perspektive Anlage und Umwelt -> Zwillings-, Adoptionsstudien Anlage: Einfluss biolog.-genet. Faktoren für Entw. Umwelt: Einfluss von Umweltfaktoren für Entw. è Entwicklungstheorien unterscheiden sich stark in ihren Antworten zu diesen Fragen
  • was ist eine Hypothese+Anforderungen? -Hypothesen: vermutete wissen. Gesetzmäßigkeit Anforderungen: Begründbarkeit, Präzise, widerspruchsfreie Formul., Operationalisierbarkeit, Prüfbarkeit/prinzipielle Widerlegbarkeit
  • Korrelative Forschung -> kein aktives Eingreifen, vorliegender Zshg. Wird untersucht, keine kausalen zshg. (=Hauptproblem), nur ob oder nicht  -> werden Zshg. Zw Variablen gesucht -> Korrelationskoeffizient (r): Maß für linearen Zshg zwei Variablen, kann positiv oder negativ sein (Werte zw -1.0 und +1.0 -> 0.0 kein Zshg; 0.2 gering; 0.5 mittlerer; 0.8 stark; 1.0 perfekt)
  • Experimentelle Forschung -> aktives Eingreifen Forscher, kontrollierte Manipulation einer unabhängigen und Untersuchung des Effekts auf abhängige Variable Ermöglicht Untersuchung Ursache-Wirke-Beziehung
  • Mehrfaktorielles Design + variable Alter -> mehrfaktorielle Designs = kontrollierte Manipulation mehrere unabhängiger Variablen, Untersuchung Effekt auf eine abhängige Alter als unabhängige Variable: nur eingeschränkten Erklärungswert, Stellvertretervariable, Idealziel (Erkl. Alterskorrelierter Veränd. Durch andere Einflussgrößen die ebenfalls alterskorreliert sind)
  • Was bedeutet Quer-Längs-schnittstudie + Kohorte? Querschnittstudien: alle gleiches Alter oder Personen aus verschiedenen Altersgruppen, aber zu selben Zeitpunkt untersucht Längsschnittstudie: selbe Gruppe zu verschiedenen Zeitpunkten wiederholt untersucht Kohorte: Personen, die zur selben Zeit geboren wurden und ähnliche soziohistorische Einflüsse erfahren haben è Kohorteneffekte, Kohortensequenzplan
  • Anforderung an Forschung: : Einhaltung Gütekriterien, ethischer Richtlinien (bei Reliabilität u.a. Interrater-Reliabilität -> Übereinstimmung Messungen üer verschiedene Untersucher hinweg) (bei Validität u.a. externe: Grad Generalisierbarkeit der Untersuchungsergebnisse auf andere Settings) Eth. Richtlinien ( durch DGPs, APA), Kontrolle durch lokale, übergreifende Ethikkommissionen -> Gewährleistung psych., phys. Unversehrtheit Teilnehmer -> Transparenz der Untersuchung -> Vermeidung von Täuschungen -> Vertraulichkeit -> Freiwilligkeit der Teilnahme
  • Psychoanalytische Persp.: Instanzen der Persönlichkeit -> Es, Ich, Über-Ich (Freud) -> verschieden Phasen der Entw. (orale, anale, phallische, Latenz, genitale) Erweiterung des Stufenmodells nach Erikson -> drei zusätzliche Stufen, Betonung lebenslange Entw., soziokulturelle Einflüsse, Postulierung psychoszialer, statt psychosexueller Stufen -> jede Stufe gekennzeichnet durch Konflikt, der zu bewältigen ist (Nichtbewältigung kann zu Entw.problemen führen) -> Phasen siehe Folie 9 Bewertung: + Betonung Einzigartigkeit Lebensgeschichte, frühe Erfahrungen Auswirkungen auf später, emotionale Beziehungen                      - zu stark sexuelle Triebe, geringe Generalisierbarkeit, keine direkte Untersuchung an Kindern, oft zu ungenau, vage -> nur schwer empirisch prüfbar
  • Behavioristische Perspektive  Gegensatz psychoanalytische Ablehnung Introspektion, unbewusste Vorgänge, Betrachtung nur von betrachtbarem Verhalten „S-R-Psychologie“ -> Innere Vorgänge als „Black Box“ Stimulus -> Lernen -> Response è Klassisches Konditionieren (Assoziationsbildung zwischen zwei Reizen) è Operantes Konditionieren (Assoziationsbildung zwischen Reiz und Reaktion aufgrund von Konsequenzen) Bewertung: + Betonung wissenschaftl. Methode, Umwelteinflüsse, Modifikation Verhaltensprobleme bei Kindern und Erwachsenen               - Überbetonung Umwelteinflüsse, zu passive Sicht auf Kind, wird Komplexität menschl. Erlebens und Verhalten nicht gerecht, Lernen ohne (direkte) Verstärkung
  • - Sozial-lerntheoretische Perspektive: Lernen auch ohne Verstärkung, durch Beobachtung (Modelllernen) -> Kinder erwerben Reaktionsmuster durch Beobachtung -> Bobo-Doll Experiment
  • - Universal-konstruktivistische Perspektive (Piaget): alle Kinder entw. In universell festen Folge von Stufen, konstruieren aktiv Wissen durch sensumotorische Exploration und Interaktion mit Umwelt -> dieses konstruierte Wissen führt zu qualitativen Veränderungen in Denken und Handeln Stufen kognitiver Entwicklung (Sensumotorisch, präoperational, konkret operational, formal operational) -> siee Folie 8 EP4 Wichtige Begriffe: Objektpermanenz Assimilation -> Transformation, Anpassung von Infos aus Umwelt an vorhandene Wissensstrukturen (Schemata) Akkommodation -> Anpassung vorhandener Schemata an Anforderungen von Umwelt als Reaktion auf neue Erfahrungen è Assimilation und Akkommodation führen zum Zustand des Äquilibriums (stabiles Verständnisniveau ohne innere Diskrepanzen) Bewertung: + einflussreichste Theorie kognitiver Entw., Betonung Kind formt aktiv eigene Entw. -          sehr selektive und kleine Stichprobe, unterschätzung Kompetenz von Kindern, des sozialen Einflusses, wenig empirische Bestätigung für Stufenmodell, menchanismen der Entw. Z.T. nur vage definiert
  • Informationsverarbeitungs-Perspektive: Computermetapher (LZG, KZG…) Entwicklungsveränderung durch -Vergrößerung bzw. effizientere Nutzung mentaler Ressourcen (Arbeitsspeicher) -Zunahme automatisierter Info-Verarbeitung -Nutzung effizienter Gedächtnisstrategien -Zunahme Verarbeitungsgeschwindigkeit -Zunahme Wissensbasis
  • - Evolutionäre Perspektive (Lorenz mit Enten): -Beeinflusst durch Ethologie, Frage nach adaptivem Wert von Verhalten Wichtige Begriffe: Kritische Perioden: begrenztes Zeitfenster indem Verhalten erlernt werden muss Sensible Perioden: begrenztes Zeitfenster, indem sich Verhalten am optimalsten entwickelt (z.B. Zweitspracherwerb) Kernwissenstheorien/core knowledge: angeborene, domänenspezifische Wissenssysteme in Domänen von evolutionärer Bedeutung Domänenspezifisches Wissen wird zu informellen (naiven) Theorien strukturiert (naive Physik, Biologie, Psychologie, nummerisches Wissen) è Frühe Kenntnis über Lebewesen, Entwicklung von Phobien è Menge angeborene Wissenssysteme, deswegen schnelles Verständnis Ereignisse
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  • Konkordanzrate (bedingte Wahrscheinlichkeit) -> Vergl. Häufigkeiten, mit der ein-, zweieiige Zwillinge Charakteristik aufweisen, wenn einer diese besitzt -> typ. Verwendung bei merkmalen die leicht dichotom kategorisiert werden können (Vorhanden oder nicht)
  • Anlage UND Umwelt spielen Rolle, da.... da nur eins vorliegen von Merkmalen nicht vollständig erklären kann -> oft stark korreliert -> interagieren miteinander, Anlage beeinflusst wie Person auf Umwelt reagiert; Umwelt beeinflusst ob Anlage manifest wird - Schätzung der Erblichkeit (relativer Anteil phänotyp. Varianz, der auf genet. Unterschiede zurückzuführen ist)
  • Arten von Korrelation :   - passive (Eltern bieten Umwelten an, die eigenen Anlagen entsprechen) - evokative/relative (anlagebedingtes Verhalten beeinflusst Verhalten der    Umwelt - aktive Korrelation (aktive Suche nach Lebensumwelten, die eigener Anlage am besten entsprechen -> „niche picking“)
  • 5. pränatale Entwicklung, Neugeborenenzeit, wie Schwangerschaft eingeteilt + welche Stadien - durchschnittli. Dauer Schwangerschaft 40 postmenstruale Wochen -> Einteilung Trimester (Befruchtung Bis 12.SSW, 13. – 25.SSW, 25. – Geburt) -Frühgeburt mind. 3 Wochen vor Entbindungstermin, überlebensfähig ab 21. SSW -Stadien: Zygote, Embryo (ab3.), Fötus (ab 9.)
  • Teratogene = Umwelteinflüsse die zu Schädigungen während pränataler Phase führen -> Tabak, Drogen, Strahlung, Infektionen, falsche Ernährung, Stress… -> mögl. Folgen: geringes Gewicht, körperliche, sozio-emotionale und kognitive Defizite, Spätfolgen (Krebs, psych. Probl…)
  • -Lernen im Mutterleib: Habituation: indiziert Erinnerung an wiederholten Reiz Dishabituation: indiziert Unterscheidung des neuen Reizes è Bsp. Lernen im Mutterleib: Vorlesen von Geschichte
  • -Apgar Index:  Atmung, Puls, Grundtonus, Aussehen, Reflexe = Einschätzung körperl. Verfassung nach 1,5 und 10 min è Sehr gut 9 – 10 Punkte; kritisch unter 5 Punkten
  • Aktivitätszustände (6): Neugeboren -ruhiger Schlaf ca. 8h -aktiver Schlaf ca. 8h -dösen ca. 1h -wach und aufmerksam ca. 2,5 h -wach und aktiv ca. 2,5h -schreien ca. 2h
  • - REM (rapid eye movement) Schlaf -> aktiver, Augenbewgung, Herzrate u. Blutdruck erhöht, unregelmäßig, Gehirnaktivität ähnlich wie im Wachzustand, Traumschlaf
  • - Non-REM Schlaf-> -> ruhiger Schlaf; Herzrate Blutdruck langsam, regelmäßig
  • Warum REM-SChlaf? -REM Schlaf umso jünger desto mehr -> wichtig für Wachstum zentrales Nervensystem; Autostimulation Gehirn (kompensiert Mangel an externaler Stimulation)
  • Plötzlicher Kindstod - Wahrscheinlichsten zw. 2. Und 4. Monat (genau Ursachen unbekannt) - aber assoziiert mit: Störung Schlafmuster, schlechte APGAR Werte, niedriges Gewicht, körperliche/neuronale Unreife, Infektionen Atemwege, Rauchen Pflegepersonen, Schlafen auf Bauch
  • Fähigkeiten von Neugeborenen -Reflexe angeborene, automatische Reaktionen auf spez. Reizungen, sind bzw. waren adaptiv -> Greifreflex, Moro-Reflex, Schreitreflex -sensorische Fähigkeiten: Tastsinn, Geschmackssinn, Geruchssinn, Hörsinn, Sehsinn (am wenigsten gut entw.) à Reaktionen an Mimik erkennbar, präferieren süß
  • Wahrnehmung Säuglingsalter (Sensu1) -akustisches Sytem früh gut entwickelt, kategoriale Wahrnehmung sprachl. Laute - visuelles System relativ schlecht entwickelt -> aber enorme Entw. In ersten Monaten -> Untersuchungsmethode: Blickpräferenz -Gesichter als spezif. Reizklasse -> Präferenz für echte, nette, attraktive Gesichter