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Psychosomatische Medizin (Fach) / Hysterie, Konversion, Dissoziation (Lektion)
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Diese Lektion wurde von jillian erstellt.
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- Differentialdiagnose Somatisierungsstörung Störung mit Schmerzen u.A. komplexen körperlichen Empfindungen, die durch das vegetative Nervensystem vermittelt werden (bei sensorischer oder motorischer Dissozation ist hingegen immer ein Ausfall, kein Schmerz)
- Konversion - ist ein - dient - Resultat - ist die Umsetzung - betroffen komplexer psychischer Vorganng dient der Entlastung von einem unbewussten Konflit Resulat: psychogenes Körpersymptom ZNS Motorik/ Sensorik
- Konversion - Symptomentstehung: 11 Schritte 1. für das jeweilige Individuum nicht annhembare und deshalb unbewusst triebhafte Wünsche, Vorstellungen, Phantasien die nach Ausdruck drängen 2. Stimulierung dieser Wünsche oder des Bedürfnisses nach Ausdruck in einer konfliktnahen Situation 3. Hemmung des offenen Ausdrucks durch Abwehr (Scham, Gewissen, soziale Normen); auch meist unbewusst 4. Verdrängung des expressiven Impulses, vorläufige Konfliktentlastung 5. verdrängter Impuls verbindet sich mit der Vorstellung von körperlichem Vorgang => Somatisierung 6. Leitschine ist die unbewusste subjektive Vorstellung vom symptomatisch relevanten körperlichen Vorgang: Symptomwahl, konstitutionell, kulturell, Identifikaiton 7. Dissoziation vom körperlichen Vorgang und zugehöriger Vorstellung, umschriebene Bewusstseinsveränderung, partieller Realitätsverlsut 8. körperlicher Vorgang kann sich unbehindert vom Bewusstsein Ausdruck verschaffen, ist dem Patienten aber nun verständlich => belle indifference 9. Entlastungseffekt = primärer Krankheitsgewinn 10. Symptom verkörpert einen Kompromiss zwischen verpöntem Triebimpulsen und der gegen diese gerichteten Abwehr 11. Umgebung reagiert mit weiterer Entlastung = Sekundärer Krankheitsgewinn
- Symptomwahl 1. Analogie: Das Symptom ist verschlüsselter Ausdruck eines nicht bewusstseinsfähigen Impulses. Auswahl des Organs erfolgt durch Analogie (z.B. Extremität = Sexuelle Bedeutung) 2. Assoziation: Verknüpfung von antizipierten oder intendierten Handlugnen oder Szenen und Organen/ Funktionen (somatoforme Unterleibsschmerzen als Ausdruck von Schwängerungstrauma) 3. Funktionsmöglichkeit: eines Organ determinieren auch die Darstellungsmöglichkeiten (motorisch-aggressiver Wunsch am ehesten via Extremitäten) 4. Konditionierung: frühe Fixierung, zeitliche Verknüpfung einer Funktionsstörung mit einem emotionalen Konflikt bereits in Kindhheit
- Wie ist die Persönlichkeit von betroffenen? histrionsische Persönlichkeit - es geht darum jemand anders sein zu wollen, weil das Erleben eigener sexueller, aggressiver, passiver Impulse und Wünsche zu ängstigend ist
- Betroffene wollen jemand anders sein (Histrionische Persönlichkeit) zeigt sich wie und warum? mit Hilfe von Verdrängung, Identifikation und Emotionalisierung rollenhafte unecht wirkende Inszenierungen es resultiert die Verändreung des Selbsterlebens, Regression diese ermöglicht die Flucht vor dem Gewissen es kommt zu einer latenten Befriedigung des abgewehrten Wunsches im Symptom
- moderne Entstehungstheorie Entwicklungstrauma Zusammenspiel früher (dyadischer) und ödipaler (triadischer) Beziehungserfahrungen
- Entstehungstheorie: - Sexualisierung von Beziehungen = untauglicher Versuch sich mit ängstigenden Triebwünschen aus einer bedrohlich erlebten (mütterlichen) Abhängigkeit appellativ einer alternativen/ väterlich-sichernden Bezugsperson zuzuwenden
- Resümee der Dissoziation eine auf Aufmerksamkeit und Zuwendung abzielende Abwehr einer unerträglichen Realität/ Vorstellung appellative Inszenierung eines sanktionierten sexuellen/ aggressiven Triebwunsches oder einer traumatischen Bindungserfahrung mit Hilfe wechselnder motorischer, psychischer oder verhaltensauffälliger symbolischer Ausdruckssymptome (Beziehungsdrama) unter Einfluss von zeittypischen sozio-kulturellen Normierungsprozessen und verinnerlichten Schuldgefühlen unbewusst gesteuert, keine bewusste Simulation
- in der Gegenübertragung oft sehr heftig Gefühl des Unechten Nicht-ernstnehmen der Beschwerden Verwirrtheit, Lachimpulse Verführung (Idealisierung, Helfer) Faszination, Enttäuschung Ärger, Entwertungsgefühle aggressives Eskalieren (Beschuldigen, Abschieben) abwertende diagnostische Etikettierungen (stellt sich an)
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- Therapie psychoanalytische Verfahren, d.h. konfliktorientierte, aufdeckende Therapien ambulant oder stationär Beachtung des Übertragungsgeschehens von entscheidender Bedeutung metakommunikative Erfassung der latenten Motive, der unerhörten Botschaft hinter expressiven Symptomen Deutung des Grundkonfliktes innerhalb der therapeutischen Beziehung (häufig erotisiert) Gefahr sexuellen Missbrauchs innerhalb des therapeutischen Settings