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Psychosomatische Medizin (Fach) / Angsterkrankungen (Lektion)

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Diese Lektion wurde von jillian erstellt.

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  • Soziale Phobien - Beispiel - Angst vor Erythrophobie, Prüfung Angst vor Beschämung
  • Agoraphobie - Beispiel - Angst vor Plätze vor Hilflosigkeit
  • Was ist bei der Phobie der eigentliche Gegenstand der Angst? die mit dem phobischen Objekt unbewusst assoziierte Vorstellung
  • Was findet bei der Phobie psychodynamisch statt? => Angst vor mit dem phobischen Objekt unbewusst assoziierte Vorstellung  - Abwehr durch Verschiebung des inneren Konfliktes nach Außen - illusionäre Gefahrenkontrolle, scheibare Restitution des Ich  - pariteller Realitätsverlust (Neurose macht dumm) => Meidung des phobischen Objektes --> Triebimpuls --> Ausweitung
  • Was sind häufige Triebimpulse die bei der Phobie ausgeweitet werden? sexeulle Triebimpulse (Verführung, Schwängerung) aber auch aggressive Wünsche
  • Psychotherapeutische Behandlung von Phobien - psychoanalyse im Standardverfahren wird eher nicht eingesetzt - bei ausdiffdrenzierten Phobien VT oder TP - bei entdifferenzierten sozialen Polyphobien z.B. interaktionelle Psychotherapie - bei gravierenden Vermeidungsverhalten stationäre Psychotherapie - Psychopharmka bei Phobien sind kontraindiziert
  • Welche Therapieformen sollte man bei Phobien anwenden - bei ausdifferenzierten Phobien     VT: Exposition-Reaktionsverhinderung     TP: konfrontative, aktivierende Elemente  - bei entdifferenzierten sozialen Polyphobien interaktionelle Psychotherapie
  • Was sollte bei Phobien in der Therapie nicht angewendet werden? 1. Psychoanalyse  2. Psychopharmaka
  • Zyklisch maladaptiver Beziehungszirkel eines Angstpatienten Mutter sagt: - Du bist schwach und hilflos - wennn du tust was du willst, kannst du sehen wo du bleibst - Mutter ist selber unsicher und anklammernd Selbstbezug des Patienten: erlebt sich selbst als schwach und hilflos Wünsche und Befürchtungen: - Wünscht sich Halt und Respekt der Selbst - befürchtet: Objektverlust, Schutz nur gegenüber Aufgabe der Autonomie Verhalten des Patienten: Hilflosigkeit, Angst in Separationssituationen Reaktion der Anderen: überfürsorgliche Kontrolle, überforderte Abwendung
  • Differenzialdiagnose der Angsterkrankungen 1. Schizophrenien, Affektpsychosen 2. Zwangsneurosen 3. endokrinologische Erkrankungen (Hyperthyreose, Hypoglykämie) 4. Tachyarrhythmien 5. Drogenentzug, Prädelir 6. Herzinfarkt  7. substanzinnduzierte Symptomatik (Drogen, Medikamente, Umweltnoxen) 
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  • Differentialdiagnose Herzinfarkt/ koronare Ischämie belastungsabhängige Beschwerden  Besserung durch Nitrate Risikofaktoren: Hypertonus, Rauchen, Übergewicht, Diabetes ausstrahlender Vernichtungsschmerz  EKG-Veränderungen  Laborwerte: Myoglobin, Leukozytose etc. 
  • Differentialdiagnose substanzinduzierte Symptomatik 1. Drogen: Alkohol, Amphetamine, Koffein, THC, Kokain, LSD 2. Medikamente: Sympatomimetika, Anticholinergika, Antikonvulsiva, Antihistaminika, Insulin, Schilddrüsenhormone, orale Kontrazeptive, Kortikosteroide u.a. 3. Umweltnoxen: Quecksilber, Blei, Kohlenmonoxid, CO2
  • Behandlung bei Angsterkrankungen - psychosomatische Grundversorgung - stabile Patienten-Beziehung, symptomunabhängige, feste Gesprächstermine - affektzentrierte Wahrnehmung, Erarbeitung der Trigger - achtsamkeitsbasierte Stressreduktion - Information, Erklärungsmodell - Umgang mit akutem Angstanfall, Entspannung (z.B. PMR) - Motivation zur Psychotherapie - Alkoholverbot, keine Bezodizepine, keine Neuroleptika 
  • medikamentös bei Angsterkrankungen ß-Blocker nur für Angstfall, keine Dauergabe TZA, SRRI bei generalisierter Angststörung: Pregablin 1. oder Opipramol als 2. Wahl Lavendelöl
  • Was sollte man bei Angststörungen nicht geben? Benzodiazepine Neuroleptika
  • VT bei Angsterkrankungen kontrollierte Reizexposition, Reaktionsverhinderung kognitiv-behaviorale Verhaltenstherapie
  • TP bei Angsterkrankungen modifizierte Verfahren (interaktionelle Psychothearpie, tiefenpsychologische Psychotherapie, Gruppe) 
  • Stationäre Psychotherapie bei Angsterkrankungen bei schwer kranken, komorbid persönlichkeitsgestörten Patienten bei phobischer Einengung auf den häuslichen Bereich bei Suchtkomponente