Sport (Fach) / Bewegungswissenschaften (Lektion)
In dieser Lektion befinden sich 52 Karteikarten
Steop Uni Wien, beim Griechen (2019)
Diese Lektion wurde von mitchstreicher erstellt.
- Arten der Bewegung? Gegenständen, des Leibes, Des Gemüts, Alltagsbewegung, Sportbewegung, Atbeitsbewegung, Einfach und Komplizierte Bewegung, Schnelle und Langsame Bewegungen, Ausdrucksbewegungen
- Was ist Bewegung? Nach Arist.: "Veränderung" des Wesens Nach Newton: Ortsveränderung von Objekten
- Was ist Motorik? (Sensomotorik) Motorik beinhaltet alle organischen Teilsysteme und Prozesse, die die Bewegung des Menschen auslösen und kontrollieren
- Was ist die Bewegungsanalyse? zerlegt die Bewegung in Bestandteile und untersuchtderen Beziehungen
- Nach Jäncke & Heuer (1995) sind die Disziplinen, welche sich mit der Bewegung des Menschen und Tieres beschäftigen? - Physiologie / Anatomie –Neurologie –Physik (Teilmechanik, Biomechanik) –Psychologie (Entscheidungsprozess, Motivation, Emotion) –Biologie –Sportwissenschaft –Arbeitswissenschaft
- Unterschied BW und Bewegungslehre · Bewegungswissenschaft: Grundlagenwissenschaftliche Orientierung · Bewegungslehre: Praxis –Anwendungsorientierung Beide Begriffe werden ohne erkennbaren Differenzen verwendet
- Was ist sportlich Bewegung und ihre Merkmale? (Göhner) Definition: Bewegungen als Lösung einer Aufgabenstellung, dabei müssen Regeln beachtet werden 5 Merkmale nach Gohner: · Bewegungsziel · Bewegungsregeln · Movendum: Raum-Zeitliche Veränderung von materiellen Größen · Beweger · Bewegungsraum
- Ziele der sportlichen Bewegung - Vergleichsziele- Erreichungsziele- Zweck und Formbewegungen- Movendum- und Bewegerziele
- Vergleichsziele? - Zeitminimierung- Distanzmaximierung- Treffermaximierung- Schwierigkeitsoptimierung- Verlaufsoptimierung
- Erreichungsziele? Esselbrücke: E-BFF - Erhaltungsziele- Bewältigungsziele- Fertigkeitsziele- Formziele- Kombinationen
- Movendum und Bewegerziel Movendum: wettbewebliche Orientierung, Außensicht der Bewegung, Bewegerziel: nicht äußerliche Kritierien stehen im Vordergrund, Innenaspekt, Verbesseren der mot. Fähigkeiten, psy. Befindlichkeiten wichtig. beide sind eng miteinander verknüpft.
- Zweck und Formbewegung? Zweckbewegung: werden wie als Werkzeug eingesetzt um ein außerhalb der eigentlichen Bewegung liegendes Ziel zu erreichen. Ökonomie ist wichitg Formbewegung: Sinn liegt in der Realisierung einer bestimmten Form der Bewegung selbst.Harmonie, Schwierigkeit und Präzision
- Was ist die Bewegungsanalyse und welche Arten gibt es? Die Bewegungsanalysezerlegt sportliche Bewegungsabläufe in direkt wahrnehmbare Merkmaleder äußeren Form oder Gestalt und untersucht deren Beziehungen. - Biomechanische Bewegungsanalyse- funktionell-anatomische Bewegungsanalyse - Morphologische BA- Technikanalyse- Funktionelee BA (Göhner '72) und biomech. Gliederung (Göhner '92)
- Kategorien (Untersuchungsziele , Ballreich '98) der biomechanischen Bewegungsanalyse? •Leistungsbiomechanik(Technikanalyse, -Steuerung und -Optimierung) •Anthropometrische Biomechanik(Gliedmaßen, Zusammensetzung)•Präventive Biomechanik(Belastungsgestaltung vs. Schädigung)
- Biomechanische Merkmale? - Biokinematische Merkmale - translatorische: Weg, Geschwindigkeit, Beschleunigung)- rotatorische: Winkel, Winkelgeschwindigkeit, Winkelbeschleunigung - zeitliche Merkmlae - Biodynamische Merkmale (Größen die Masse als math. Einheit beinhalten)- translatorische: Impuls, Kraft, Masse, Stoß- rotatorische: Massenträgheitsmoment, Drehimpuls, Drehmomentenstoß
- Was ist der Körperschwerpunkt? Der Körperschwerpunkt ist der Angriffspunkt der Resultierenden aller Teilgewichtskräfte des Körpers. Der KSP ist ein theoretischer Punkt, der auch außerhalb des Körpers liegen kann.
-
- Biomechanische BA. Biomechanische Prinzipien nach Hochmuth '82 Esselsbrücke: (o)BATZIG •Prinzip der Anfangskraft •Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges •Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf•Prinzip der zeitlichen Koordination von Einzelimpulsen •Prinzip der Gegenwirkung•Prinzip der Impulserhaltung
- Biomechanische Technikanalyse und die notwendigen Schritte? Definition: die biomechanische Technikanalyse liefert dem Trainer Hinweise auf die im Techniktraining besonders zu berücksichtigenden biomechanischen Merkmale. Quantitative Vs. qualitativeAnalyse drei Schritte notwendig für BM Technikanalyse: a) Bestimmung der Vielzahl von Einflussgrößen (biomechanische Merkmale) b) Schätzung der Einflusshöhe der Einflussgrößen auf die Leistung c) Korrelation von der sportlichen Leistung und biomechanischen Einflussgrößen verschiedener Sportler.
- Beziehungen (3) in der BM Technikanalyse? - funktionale (derministische) Beziehung, z.B Strecksprung- funktionale-statistische Beziehung: Hochsprung- statisitsche Beziehung: Hochsprung
- Einflussgrößen in der BM Technikanalyse? Bsp: Weitsprung 1. Ordnung: die drei Teilweiten2. Ordnung: Geschwindigkeit und Sprunghöhe3. Ordnung: Masse, etc.
- morphologische Betrachtungsweise der Bewegungsanalyse? Zerlegt die sportliche Bewegungsabläufe in direkt wahrnehmbare Merkmale unduntersucht deren Beziehungen • Zwischen Trainer/Lehrer und Trainierende/Lehrende • Qualitative Herangehensweise • Teil-oder Ganzbewegung • Wichtig, da keine oder wenige objektive Methoden (Messgeräte) existieren • 9 morphologischen Bewegungsmerkmalen (nach Schnabel 1998)
- Welche Strukturen der Bewegung gibt es nach der morph. Betrachtungsweise und erkläre diese! Azyklische Struktur der Bewegung: Vorbereitungsphase, Hauptphase, und Endphase. Die Beziehung zwischen den Phasen sind die Zweckbeziehung, Ergebnisbeziehung, Kausalbeziehung. Zyklische Struktur der Bewegung: Hauptphase und Zwischenphase. Die Zwischenphase vereint die Endphase und die Anfangsphase im fließendem Übergang.
- Kombinationen von Bewegungen in der morph. Betrachtungsweise_ - Sukzessivkombination: Komb. von verschiedene azyklischen Bewegungen - Simultankombination: Komb. von zyklischer und azyklischer Bewegung
- Morphologische Bewegungsmerkmale nach Meinel & Schnabel 2007 Esselsbrücke: FKK-Strup (Strupi ohne "i") Bewegungs-: -fluss-konstanz-kopplung-stärke-tempo-rhythmus-umfang-präzision
- funktionale Bewegungsanalyse (Göhner '79)? Ausgangspunkt: sportliche Bew. Als Lösungsmöglichkeit für Bew. AufgabenVoraussetzung: best. Bew. Ziele zu erreichen unter gegebenen Rahmen(Ziele und Rahmen als Variablen)Funktionsphasen: Bewegung wird in zeitlich abgegrenzte Teil unterteilt für jede unterschiedliche Funktion. FAZIT: welche Teilbewegung erfüllt welchen Zweck? Funktionsphasen: Sobald die Phasen zeitlich abgrenzbar sind. Nicht die reale aber die abstrakte Form der Bewegung im Vordergrund (theoretische Beschreibung)Im Unterricht anwendbar (Lehrstoffanalyse). Alle Lösungsmöglichkeiten werden in Betracht gezogen
- Welche Gliederung gibt es bei der funktionalen BA nach Göhner - induktive Gliederung: von Bestandteilen Schluss auf ganze Bewegung - Deduktive Gliederung: von Bewegungsakt/ Ziel Schluss auf einzelne Bestandteile
- Biomechanische Gliederung nach Göhner '92 Einteilung in Zeitphasen. je Phase: welche Körperteile beteiligt, welche Bewegungen führen diese Teile aus
- Hauptunterschiede der verschiedenen Bewegungsanalysen? - Morphologische Betrachtungsweisen (beobachtbare Sportmerkmale à Kraft, Umfang, Geschwindigkeit, Rhythmus, Präzision,…) - Funktionale Betrachtungsweise: Zuordnung von Funktion an jeweilige Aktion - Biomechanische Betrachtungsweise: Analyse welche Körperteile führen in welcher Phase welche Bewegungen aus
- Begriffsbestimmung Motorik (A und B) und die Venn-Digramme? Motorik des Menschen (A): die Gesamtheit der Bewegungen des Menschen sowie für die zugehörige Lehre. Motorik des Menschen (B): Bezeichnung für die sensorischen, zentralnervösen und muskelphysiologischen Mechanismen (sowie für die psychischen Begleitphänomene) der menschlichen Bewegung sowie für die zugehörige Lehre. Meinl: Motorik ist BewegungFetz: Bewegung ist ein Teil der MotorikSchnabel: Motorik und Bewegung haben eine SchnittmengeGöhner und Schmidt: Eigenständigkeit ohne Schnittmengen
- Teilgebiete der Motorik Esseksbrücke: LPKGSSG LokomotorikPsychomotorikKleinmotorikGrosmotorikSensomotorikSportmotrikGrob und Feinmotorik
- Teilgebiete der Sportmotorik? Esseslbrücke BMSMB ( in berufsb. Schulen werden MB-Spiele gespielt) Bewegungswahrnehmung und VorstellungMotorisches LernenSensomotrikMotorische EntwicklungBewegungsanalyse
- Komponenten des sensorischen Systems? Rezeproten (sensorenAfferente NervenfasernZNS
-
- Sensorische und Somatosensorische Systeme? Sensorische Systeme (VVAN):- Visuelles- Vestibuleres- Auditives- Nozizeption (bedrohliche Reize)Somatosensorische Systeme (der Körperwahrnehmung betreffend):-Mechanorezeptoren (Druck, Berhrung, Vibration)-Propriozeption (Stellung, Bewegung und Kräfte von Muskeln)-Thermorezeptoren (Temperatur)
- Bewegungen der Augen? •Fixation (Scharfsehen, Detailerkennung, Fovea) •Saccaden (Ruckhafte Bewegungen, 600°/s) •Folgebewegungen (Scharfsehen bis 70°/s, Fovea) •Vergenzbewegungen (Bewegung der Augen zur Sagitalebene, Schielen)•Akkomodationsbewegungen(Nah-Fern fokussieren)
- Das auditive System liefert Informationen für? Bewegungsausführung ( Impulsschall beim Bogenschießen)Bewegungsryhtmus (Rudern)Bewegungsauslösung (Startschuss)Bewegungskoordination (Rudern)Zuschauerverhalten (kann man das Gegnerverhalten mitbekommen)
- Welche Organe (Sensoren) kennt das vestibuläre System? Rotationsbewegungen: •Horizontales Bogenorgan•Vertikales Bogenorgan•Sagittales Bogenorgan Translationsbewegungen: •Macula utriculi(Latein = kleiner Schlauch)Horizontale Beschleunigung •Macula sacculi(Latein = Säckchen) Vertikale Beschleunigung
- Was bezeichnet man als das propriozeptive System? System der: MuskellängeSehnenspannungGelenkstellung
- Sensoren der Muskelspindel? Ia Fasern: Afferente Faseren die die Kernsäcke- und Kernkettenfasern inervieren. Dehnungsänderung II Fasern: Affernte Fasern die die Kernkettenfasern inervieren. Messen statische Muskellänge Gamma-Motneuronen: Efferente Fasern um die Kernkettefaser. Stueren die Länge Muskelspindel in Abhängigkeit zur Muskellänge Alpha Neuronen: Effernete Fasern, die die Skelettmuskulatur inervieren. (Muskelkontraktion) Ib- Fasern: setzten am Golgi Sehnenorgan an, sind afferent. Spannungsbegrenzung und Aufrechterhaltung der korrekten Muskelspannung.
- Aufbau der Haut und welche Rezeptoren liegen in der Haut? Oberhaut mit Hornhaut (Epidermes)Lederhaut (Korium, Kutis)Underhaut (Subkutis) Mechanorezeptoren (Tastsinn, etc)Thermoreptoren (Wärmeempfinden)Nozirezeptoren ( Schmerzereize)
- Mechanorezeptoren in der Haut? Berührung (Meisnerköpfchen)Vibration (Pacinikörperchen)Druck (Merkzellen) (Dehnung) (Ruffinikörperchen)
- Gelenkrezeptoren? • Intensitätsdetektoren (Proportional)• Geschwindigkeitssensoren (Differential)• Mischform : PD
- Thermorezeptoren in der Haut? Kaltrezeptroren <36°CWarmrezeptoren >36°C (Bereich 36-43°C)Hitzerezeptoren >45°CSchmerzrezeptoren (9 bis 12/cm²)
- Latenzzeiten bei motorischen Raktionen Esseslbrücke OATVP Optische Reize: ca. 150 - 250 msAkustische Reize: ca. 100 - 180 msTaktile Reize: ca. 90 - 150 msVestibuläre Reize: < 100 msPropriozeptive Reize: ca. 50 - 80 ms
- Von welchen Faktoren hängt die Kraftentwicklung der Muskelfaser ab? •Faserlänge•Kontraktionsgeschwindigkeit •Aktivierung
- Nenne kontraktile-, verankerungs- und regulatorische- Proteine Kontraktile Proteine:Aktin, Myosin Verankerungsproteine:Aktinin, C-Protein, Desmin, M-Protein, Myomesin, Nebulin, Telethonin, Titin Regulatorische Proteine:Tropomyosin, Troponin
- Was ist die motorische Einheit und was besagt das Größenprinzip? Die kleinste motorische Einheit die alle Alpha-Motoneuronen mit deren Muskelfassern umfasst. 1. M.E. vom kleinsten zum größten. 2. Zuerst Slow-Twich, geringe Kraft, ermüdungsbeständig3. Danach die Fast-Twitch, hohe Kraft, weniger ermüdungsbeständige Muskelfasern (M.E.)
- Welche Muskelfasertypen gibt es im Bezug zur Aktivierung und Kraft? Was ist die Threshold Schwelle • FF = Fast Fatigable / schnell (IIa)• FR = Fast, Fatigue Resistant /schnell, ermüdungsbeständig (IIb)• S = Slow /langsam (I) Threshold/Schwelle ist die Kraft während einer Kontraktion, bei der die Motoreinheit aktiviert wird
- Sehnen und deren mechanische Eigenschaften Zusammensetzung aus Wasser (ca. 70%) rest Collagen LängenänderungHystereseDehnungSteifigkeitRelxion und Kricheffekt
- Aufbau des Nervensystems? - ZNS: Gehirn und Rückenmark- PNS: besteht aus Ganglien(sensorisch) und Gliazellen (motorisch) - Vegetatives Nervensystem: autonomes NS
- Aufbau des Hirn? Welche Substanzen hat das Hirn und welche Lappen gibt es? - Großhirn (Cortex)- Basalganglien- Hirnstamm (Zwischenhirn, Mittlehirn, Brückenhirn, verlängertes Mark)- Kleinhirn Graue Substanz (Zellkörper un Nervenzellen)Weiße Substanz (Neuriten und Dendriten)Frontallappen, Temporallappen, Parietallapen, Okzipitallappen, Insel
-
