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Wirtschaftsinformatik (Fach) / FOM Wirtschaftsinformatik 1. Semester (Lektion)

Grundlagen Wirtschaftsinformatik 1. Semester FOM

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  • Preisstrategien Zeitliche Entwicklung der Preise Abschöpfungsstrategie Bei der Einführung neuer Produkte wird zu Beginn ein hoher Preis verlangt, der mit zunehmender Markterschließung oder beim Aufkommen von gleichwertigen Konkurrenzprodukten gesenkt wird. Bsp. Apple   Penetrationsstrategie   Bei der Einführung neuer Produkte werden zu Beginn niedrige Preise verlangt, um möglichst rasch hohe Absatzmengen zu erzeugen und um potenzielle Wettbewerber von einem Markteintritt zurückzuhalten Bsp. Windows 10   Yield-Managementstrategie   Die Preise werden dynamisch und simultan mit der Kapazitätssteuerung festgelegt, um eine geringe Nachfrage zu stimulieren oder umgekehrt die Gewinne zu maximieren. Bsp. Hotelpreise in München während der Wiesn   EDI   Elektronischer Datenaustausch über Geschäftstransaktionen (Bestellungen, Rechnungen, Überweisungen, usw.) zwischen Betrieben. Die Daten werden in Form von strukturierten, nach vereinbarten Regeln formatierten Nachrichten übertragen. Dadurch ist es dem Empfänger möglich, die Daten direkt in seinem Anwendungsprogramm (z.B. ERP-System) weiterzuarbeiten -> Durchgängigkeit der Daten und Entfall von Medienbrüchen.
  • Abschöpfungsstrategie Bei der Einführung neuer Produkte wird zu Beginn ein hoher Preis verlangt, der mit zunehmender Markterschließung oder beim Aufkommen von gleichwertigen Konkurrenzprodukten gesenkt wird. Bsp. Apple
  • Penetrationsstrategie Bei der Einführung neuer Produkte werden zu Beginn niedrige Preise verlangt, um möglichst rasch hohe Absatzmengen zu erzeugen und um potenzielle Wettbewerber von einem Markteintritt zurückzuhalten Bsp. Windows 10
  • Yield-Managementstrategie Die Preise werden dynamisch und simultan mit der Kapazitätssteuerung festgelegt, um eine geringe Nachfrage zu stimulieren oder umgekehrt die Gewinne zu maximieren. Bsp. Hotelpreise in München während der Wiesn
  • EDI Elektronischer Datenaustausch über Geschäftstransaktionen (Bestellungen, Rechnungen, Überweisungen, usw.) zwischen Betrieben. Die Daten werden in Form von strukturierten, nach vereinbarten Regeln formatierten Nachrichten übertragen. Dadurch ist es dem Empfänger möglich, die Daten direkt in seinem Anwendungsprogramm (z.B. ERP-System) weiterzuarbeiten -> Durchgängigkeit der Daten und Entfall von Medienbrüchen.
  • Methoden- und Modellbank Modelle beschreiben reale Problemstellungen, Methoden bieten Vorhergehensweise für ihre Lösung.
  • Simulation Was wäre wenn = What if analysis = Szenarioanalyse!! Die Auswirkungen der Änderungen der einzelnen Parameter werden geschätzt   Wie erreicht man = How to Achieve = Zielwertsuche Maßnahmen zur Erreichung eines vorgegebenen Ziels
  • Der ETL-Prozess Kern eines Data Warehouse ist eine integrierte Analyse-Datenbank. Die zugehörigen Daten müssen aus den operativen Datenbanken und externe Quellen bedarfsgerecht aufbereitet und übertragen werden. Dieser Prozess gliedert sich in 3 Phasen   E = extract                                        = Extraction T = transform                                  =Transformation L = load                                            = Laden   -          Bei der Extraktion steht der Zugriff auf die verschiedenen Ursprungssystem Vordergrund -          Im Zuge der Transformation werden die Daten auf Konsistenz geprüft und im Fehler bereinigt -          Beim Ladevorgang werden die daten schlussendlich in den date Ware House geschrieben gegebenenfalls in aggregierter Form   Der gesamte ETL-Prozess wird periodisch (meist täglich) ausgeführt, um die Datenbestände im Date Ware House aktuell zu halten   Hyperwürfel – Datenwürfel   -          Besitzt unterschiedliche Dimensionen -          Ist aus teilwürfeln aufgebaut -          In jeder Zelle eines Würfels sind die einzelnen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen = Fakten abgefragt -          Multidimensionale liefern neue Sichten auf den Würfel   Typische Dimensionen sind; Produkt, Zeit, Region, Kundengruppe
  • Typische OLAP-Operationen OLAP = Online Analytical Processing Slice = Scheibe der Datenwürfel Dice = herausschneiden eines Unterwürfels Drill down = Erhöhung des detaillierungsgrad entlang einer Dimension Drill Up = Verringerung des detaillierungsgrad entlang einer Dimension
  • Topmanagementinformationssysteme (Executive Information System “EIS”) Besonders bedienbare, grafisch orientierte Abfrage- und Berichtssysteme, die dem oberen Management rasch Übersichtsinformationen liefern Inhaltliche Schwerpunkte -          Umfassende kompakte Darstellung der betrieblichen Situation und Umfeld -> SWOT-Analyse -          Strategisches Controlling -          Erfolgsrechnung und Konsolidierung
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  • Kennzahlensystem Zusammenstellung von einzelnen Kennzahlen, die in einer sachlich sinnvollen Beziehung zueinanderstehen, einander ergänzen oder erklären und insgesamt auf ein gemeinsames, übergeordnetes Ziel ausgerichtet sind. Klassisches Beispiel: DuPont-Kennzahlenbaum (1919) Rein an monetären Größen orientierten System zur Bilanzanalyse und Unternehmensteuerung Zentrale Zielkennzahl:  ROI = Return of Investment
  • Balanced Scorecard Kennzahlensystem, die sowohl Wertschöpfung als auch die von außen vorgegebenen Renditenerwartungen integriert. Dabei werden strategische Sichtweisen integriert.   Pro Perspektive drei bis fünf strategische Ziele samt den zugehörigen Maßgrößen festlegen „If you cant
  • IS – Management Aus einer übergeordneten strategischen Planung wird die IS – Architektur eines Betriebes abgeleitet. Die IS – Architektur insgesamt ist der Bebauungsplan für einen Betrieb mit Informationssystemen. Durch die strategische Planung und die IS – Architektur wird beschrieben, wie die IS-Landschaft des Betriebes in den nächsten 5 – 10 Jahren aussehen soll. Darauf aufbauend können Projekte beschrieben werden, die Schrittweise zu diesem zukünftigen sollzustand hinführen. In der IS – Projektplanung werden laufende und offene IS – Projekte in einem IS – Projektportfolio verwaltet. Auch die Reihenfolge der Projekte wird hier bestimmt
  • Phasen und Tätigkeiten der IS Entwicklung Auf den ersten Blick folgen die Tätigkeitsbereiche sequenziell aufeinander. Allerdings bestehen enge Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Aufgaben. Daher ist es nicht möglich eine Tätigkeit komplett abzuschließen, bevor mit der nächsten begonnen wird. Vielmehr kann die IS – Entwicklung in mehrere Phasen eingesetzt werden, in denen die oben genannten Tätigkeiten wiederholt ausgeführt werden. Ein sequenzieller Durchlauf der Entwicklungstätigkeiten wird als eine Iteration oder ein Entwicklungszyklus bezeichnet. Jede Iteration wir das System auf Grundlage der erarbeiteten Ergebnisse weiterentwickelt und somit nach und nach zur Reife geführt. Diese Schrittweise Verbesserungen wird auch als inkrementell Entwicklung bezeichnet jeweils eine neue Version des Systems
  • Entwicklungsstadien Prototyp Demonstrierbare Vorabversion eines Programmsystems   Arten von Prototypen 1.       Prototypen, welche die Machbarkeit nachweisen (Proof of Concept) 2.       Funktionale Prototypen, diese veranschaulichen gewisse Funktionsweisen des Endsystems (functional Prototype) 3.       Visuelle Prototypen; diese zeigen wie das zukünftige System aussehen soll – Schwerpunkt liegt auf Darstellung und Ästhetik
  • Alphaversion Noch nicht alle wesentlichen Funktionen implementiert, doch ist das System bereits in einem Zustand, dass es an Personen weitergegeben werden kann, die nicht unmittelbar dem Entwickler Team angehören
  • Betaversion Alle wesentlichen Funktionen sind im System implementiert, jedoch noch nicht vollständig getestet.
  • Freigabekandidatenversion Alle Funktionen sind hier vollständig implementiert und ausgiebig getestet. Vor der allgemeinen Freigabe wird die Software einem größeren Personenkreis zur Verfügung gestellt.
  • Freigabeversion – Release Finale Version, die an dritte weitergegeben wird
  • Arten von Softwaretests Modultechnik Hier wird eine individuelle Softwarekomponente werden beim Modultest auf ihre korrekte Funktionalität überprüft.   Integrationstest Konfigurationen bzw. Subsysteme werden gemeinsam getestet.   Systemtest -          Das komplette Softwaresystem (evtl. auch das Hardwaresystem) wird getestet. -          Fertig installiertes Informationssystem -          Wenn möglich auf der operativen Hardwareplattformen   White- box Test -          Untersucht die interne Struktur des Quellprogramms -          Überprüft hierbei die Qualität des Programms   Black-box Test -          Überprüft ob die betrachtete Komponente die festgelegten Anforderungen (die Spezifikation) erfüllt -          Ohne Kenntnis der Komponenteninternen Funktionen -          Vergleich der Eingabe und Ausgabe der Komponenten   Regressionstest -          Ein Regressionstest soll sicherstellen, dass ein vorher konkret funktionierendes Programm auch nach Modifikationen nach der Spezifikation entspricht.
  • Changemanagement Changemanagement   -          Ebene der Systemeinführung -          Ebene der Systementwicklung und Wartung   Systemeinführung -          Zeitpunkt der Umstellung 1. Stichtagsumstellung 2. Parallelbetrieb   -          Umfang der Umstellung 1.       Komplettumstellung 2.       Gegliederte (schrittweise) Umstellung -          Nach Teilsysteme -          Nach Niederlassungen -          …
  • Systementwicklung und Wartung -          Tätigkeiten eher technischer Natur -          Änderungswünsche von Benutzern oder Testern -          Teilbereich Konfigurationsmanagements
  • Konfigurationsmanagement Traceability-Informationen Aufzeichnung von Verbindungen zwischen Personen, Entscheidungen, Modellen und Systembestandteilen um im nach hinein noch genau feststellen zu können wie diese Bestandteile zusammengehören und warum ein bestimmtes Vorgehen den übrigen Alternativen vorgezogen wurde. Um Traceability Informationen aufzuzeichnen werden im wesentlichen Verbindungen zwischen Personen oder Artefakten gespeichert.
  • Artefakte = Produkt, dass im Laufe der Systementwicklung erstellt wird. Beispiel: Anforderungsdefinitionen, Dokumentationen, Softwarekomponenten oder Testfälle