Erfolgsorientiertes Controlling 2 (Fach) / Lektion 11: Benchmarking (Lektion)
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Lektion 11: Benchmarking
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- Benchmarking Vergleich von Produkten, Dienstleistungen, und Prozessen einzelner Funktionsbereiche mit denen anderer Unternehmen anhand dieses Vergleichs mit den "Besten der Besten" sollen Referenzmaßstäbe für die Erhöhung der Effizienz der Leistungserstellung gewonnen werden
- Benchmarking - Ablauf: Analysephase 5) Ermittlung der Leistungslücken 6) Ursachenanalyse Der Aussagegehalt der Analyse ist wesentlich durch die vorher festgelegten Leistungsbeurteilungsgrößen determiniert
- Benchmarking - Ablauf: Umsetzungsphase in der Umsetzungsphase werden, aufbauend auf den Ergebnissen der Ursachenanalyse, Konzepte entwickelt und implementiert die eine Erhöhung der Effizienz der betrieblichen Prozesse bewirken 7) Ziel- und Strategiebestimmung 8) Festlegung der Aktionspläne 9) Implementierung 10) Fortschrittskontrolle
- Benchmarking - Ablauf: Vorbereitungsphase 1) Bestimmung des Benchmarking Objekts - Produkte, Dienstleistung, Prozesse und betriebliche Funktionen denkbar; Auswahl nach Kriterien Bedeutung, Aktualität und Verbesserungsmöglichkeiten 2) Festlegung der Leistungsbeurteilungsgrößen - monetäre und nicht-monetäre Kennzahlen (z.B. Kosten, Bearbeitungszeiten, Fehlerquote etc.) 3) Auswahl des Vergleichsunternehmens 4) Datengewinnung - zunächst wird auf Sekundärinformationen (z.B. Firmenpublikationen, Datenbanken etc.) zurückgegriffen; anschließend ggf. Erhebung von Primärinformationen
- Benchmarking - idealtypischer Einsatz v.a. Vergleich mit UN der eigenen Branche interessant - branchenfremder Vergleich nur als Ergänzung (v.a. bei verwaltenden & dienstleistungsähnlichen Funktionsbereichen sinnvoll)
- Benchmarking - Voraussetzungen für eine hohe Aussagekraft geeignete Leistungsbeurteilungsgrößen & aussagekräftige Vergleichsdaten sachgerecht gestaltetes Informationssystem, das die Entscheidungsträger zeitnah und sachgerecht über Kosten und Leistungen zentraler Prozessbereiche informiert kein reines Cost-Benchmarking - auch andere Aspekte wie Produktqualität und Kundenzufriedenheit dürfen nicht vernachlässigt werden
- Benchmarking - Vorteile d. Vergleichs mit branchenfremden UN - höhere Bereitschaft zum Erfahrungsaustausch (da keinen Konkurrenz) - höhere Anzahl potenzieller Vergleichspartner - erweiterter Blickwinkel - mehr nützliche Hinweise, da kein Interesse daran, wie viel der Vergleichspartner besser ist, sondern wie es diesem UN gelingt sich Vorsprünge zu erarbeiten
