Klinische Psychologie (Fach) / kfu (Lektion)
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Diese Lektion wurde von errorkeks erstellt.
- Unterschiede zwischen ICD und DSM bei der Diagnose von ADHS - ICD verlangt Störung der Aufmerksamkeit, Aktivität und Impulskontrolle, DSM erlaubt Diagnose, wenn nur Aufmerksamkeit ODER Aktivität gestört ist richtig - ICD schließt Störung des Sozialverhaltens als Kombinationsdiagnose ein, DSM vergibt Mehrfachdiagnose und sieht Störung des Sozialverhaltens als eigene Entität richtig - Aufteilung und Untergruppen nach DSM empirisch bestätigt richtig
- Neuropsychologische Veränderungen bei Adhs - Hyperaktivität pfc nein - Hypoaktivität pfc (reduzierte Aktivität) richtig - dopaminerge Transmissionsstörung richtig - serotonerge Transmissionsstörung nein - minimale zerebrale Dysfunktion nein - Verkleinerung der Corpus Callosum richtig - Verändertes Cerebellum richtig - Unterversorgung von Nucleus Caudatus und limbischem System richtig - Reduzierter Glukosemetabolimus in frontalen Regionen richtig - Es wird von Störung des frontal-striatalen Cortex ausgegangen richtig - Genetische Studien weisen auf eine Störung der dopaminerger und noradrinerger Projektionen im präfrontalen Cortex hin richtig - Nahrungsmittelallergie - Polymorphismen des dopaminergen Systems - keine der Antworten - Temporallappen Hyperreaktion - Temporallappen Hyporeaktion
- ADHS Kriterien nach ICD: - betrifft mehr als 1 Situation, situationsübergreifend - Beeinträchtigung im Alltag, Schulleben, etc. - Unaufmerksamkeit, Überaktivität, Impulsivität - Mindestens sechs Monate - Beginn der Störung vor dem 7ten Lebensjahr - Deutliches Leiden - Tiefgreifende Entwicklungsstörung, manische/depressive Episode und Angststörung können ausgeschlossen werden - betrifft mehr als 1 Situation, situationsübergreifend - Beeinträchtigung im Alltag, Schulleben, etc. - Unaufmerksamkeit, Überaktivität, Impulsivität - Mindestens sechs Monate - Beginn der Störung vor dem 7ten Lebensjahr - Deutliches Leiden - Tiefgreifende Entwicklungsstörung, manische/depressive Episode und Angststörung können ausgeschlossen werdenAlles Richtig
- ADHS - richtige Aussagen - primär Verhaltensstörung - Psychische Störung - Nahrungsmittelunverträglichkeit kann Symptome verschlechtern - submikroskopische chromosomale Veränderungen - neurodevelopmental disorder - Impulskontrolle als primäres Symptome - primär Verhaltensstörung richtig - Psychische Störung richtig - Nahrungsmittelunverträglichkeit kann Symptome verschlechtern nein - submikroskopische chromosomale Veränderungen richtig - neurodevelopmental disorder richtig - Impulskontrolle als primäres Symptome richtig
- ADHS-haltbare Erklärungen? - Nahrungsmittelallergie - Veränderter Dopaminstoffwechsel - Genetische Disposition - veränderte Belohnungssensitivität - Nahrungsmittelallergie nein - Veränderter Dopaminstoffwechsel richtig - Genetische Disposition richtig - veränderte Belohnungssensitivität nein
- Neuropsychologische Ansätze bei ADHS Auf neuropsychologischer Ebene lassen sich bei Kindern mit ADHS Funktionsbeeinträchtigungen in folgenden Bereichen nachweisen: - Selbstregulation - Flexibilität im Denken - Reaktionswahrnehmung - Planen und Organisieren von Verhalten - Sequenzzieren von Verhalten - Für diese Funktionen sind insbesondere zwei Funktionen verantwortlich: - Hemmung von Impulsen - Arbeitsgedächtnis (exekutive Funktionen)
- Subtypus Unaufmerksamkeit bei ADHS - Kommt ausschließlich bei Jungen vor - Kann im Erwachsenenalter diagnostiziert werden - Ca. 9% - Verhältnis Jungen Mädchen 2:1 - Kommt ausschließlich bei Jungen vor nein - Kann im Erwachsenenalter diagnostiziert werden nein - Ca. 9% richtig - Verhältnis Jungen Mädchen 2:1 richtig
- Subtypus hyperaktiv-impulsiv bei ADHS - Ca. 3,8 % - Verhältnis Jungen und Mädchen 5:1 - Ca. 3,8 % richtig - Verhältnis Jungen und Mädchen 5:1 richtig
- MC: BARKLEY zufolge ist das zentrale Problem von ADHS Patienten: - Eine unzureichende Verhaltenshemmung - Mangelnde Impulsinhibition - Eine unzureichende Fähigkeit zum Belohnungsaufschub - Unzureichende Aufmerksamkeitsspanne - Verzögerungsaversion - Unzureichende Internalisierung von Handlungsabläufen - Unzureichende Internalisierung von Sprache - Eine laufende Handlung wird nicht unterbrochen - Eine unzureichende Verhaltenshemmung richtig - Mangelnde Impulsinhibition richtig - Eine unzureichende Fähigkeit zum Belohnungsaufschub nein - Unzureichende Aufmerksamkeitsspanne nein - Verzögerungsaversion nein - Unzureichende Internalisierung von Handlungsabläufen nein - Unzureichende Internalisierung von Sprache ja - Eine laufende Handlung wird nicht unterbrochen ja
- ADHS - Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung bei ca. 10% - Jungen häufiger betroffen als Mädchen - Geschlechterverhältnis variiert in den Subtypen - ist eine primäre Verhaltensstörung - Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung bei ca. 10% ja - Jungen häufiger betroffen als Mädchen ja - Geschlechterverhältnis variiert in den Subtypen ja - ist eine primäre Verhaltensstörung ja
- Was hat Angelika KÖCHEL in ihrer Studie über Kinder mit ADHS herausgefunden? (nicht in Folien) - Schwierigkeiten der Reaktionshemmung bei Trauer-Signalen (gab kein Unterschied) - Schwierigkeiten der Reaktionshemmung bei Ärger-Signalen richtig - Schwierigkeiten der Reaktionshemmung bei Freude-Signalen (keinen Unterschied) - Reduzierte P300-Latenz=Verzögerung auf Ärger-Signale - Erhöhte P300-Latenz auf Ärger-Signale (ADHS Patienten brauchen länger = größere Verzögerung um auf Ärger zu reagieren und machen mehr Fehler dabei) richtig - Reduzierte P300-Latenz auf Trauer-Signale - Erhöhte P300-Latenz auf Trauer-Signale - Reduzierte P300-Latenz auf Freude-Signale - Erhöhte P300-Latenz auf Freude-Signale - keine der Antworten ist richtig Was hat Angelika KÖCHEL in ihrer Studie über Kinder mit ADHS herausgefunden? (nicht in Folien) - Schwierigkeiten der Reaktionshemmung bei Trauer-Signalen (gab kein Unterschied) - Schwierigkeiten der Reaktionshemmung bei Ärger-Signalen richtig - Schwierigkeiten der Reaktionshemmung bei Freude-Signalen (keinen Unterschied) - Reduzierte P300-Latenz=Verzögerung auf Ärger-Signale - Erhöhte P300-Latenz auf Ärger-Signale (ADHS Patienten brauchen länger = größere Verzögerung um auf Ärger zu reagieren und machen mehr Fehler dabei) richtig - Reduzierte P300-Latenz auf Trauer-Signale - Erhöhte P300-Latenz auf Trauer-Signale - Reduzierte P300-Latenz auf Freude-Signale - Erhöhte P300-Latenz auf Freude-Signale - keine der Antworten ist richtig
