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Psychologie (Fach) / 11a--F2 (Lektion)

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Diese Lektion wurde von nilstrece erstellt.

Lektion lernen

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  • Wie gestaltet man eine Testsituation? 5 schritte 1. Optimalbedingungen herstellen → je besser die Testsituation, desto deutlicher zeigen sich Stärken und Schwächen2. Einführungsaufgaben→ helfen dabei Prüfungsängste abzubauen3. Zweierbeziehung als Optimalbedingung für Persönlichkeitsfragen→ insbesondere in therapeutischen Settings zu empfehlen, da sich Personen eher insolchen intimen Atmosphären öffnen4. Rogers: Haltung des Therapeuten von Bedeutung→ Wertschätzung und Einfühlsamkeit 5. Holzkamp: Diagnostische Situation als Stichprobe der Bewährungssituation→ Abbild der Realität 
  • Unterschied Unimodale vs. multimodale Datenerfassung? Unimodal: Verwendung von einem diagnostischen VerfahrenMultimodal: Verwendung mehrerer diagnostischer Verfahren→ i.d.R. multimodale Datenerfassung (Jedoch Problem der mäßigen Konkordanzvon Daten aus unterschiedlichen Quellen)
  • Nenne die 8 Gesprächskomponenten des MMEI 1. Gesprächsbeginn:, Aufbau Unterhaltung, Atmosphäre, Klärung des Ablaufs2. Selbstvorstellung des Bewerbers: → Beurteilung nach anforderungsbezogenenUrteilsdimensionen3. Freier Gesprächsanteil: offene Fragen→ summarische Bewertung4. Berufsorientierung & Organisationswahl: standardisierte Fragen, gegebenenfalls Fachwissen→ Beurteilung nach verhaltensverankerten Einstufungsskalen5. Biographiebezogene Daten: immer bezogen auf die zu besetzende Stelle→ Beurteilung nach verhaltensverankerten Einstufungsskalen6. Realistische Tätigkeitsinformationen: Informationen für Bewerber 7. Situative Fragen: → Beurteilung nach verhaltensverankertenEinsufungsskalen8. Gesprächsabschluss: Fragen des Bewerbers, weiteres Vorgehen, ggf. Treffen vonVereinbarungen
  • Stärken diagnostischer Interviews (nach Fisseni) + lebensnähere Gestaltung→ kann enger an Lebensbedingungen der Person orientiert werden+ Befrager / Befragter können wichtige Themen beliebig weit verfolgen→ relevante Themen vertieft / irrelevante vernachlässigt+ unterschiedliche Sprachregelungen für verschiedene Probandengruppen möglich→ Bedeutungsäquivalenz statt Wortäquivalenz
  • Schwächen diagnostischer Interviews (Fisseni, Unstrukturiert) - Vergleichbarkeit geht eventuell verloren (jede Erhebung individuell gestaltet)- Wichtige Informationen können ausgelassen werden (vergessen / unterschlagen)- Individuelle Formen verzerrter Selbstdarstellung können Interaktion mit Befragerbestimmen→ vielleicht nur situativ (nicht auf andere Umstände generalisierbar)
  • Was muss der Interviewer stets bezüglich des Gedächtnisses des Pbn beachten? → Aussagen immer selektive, individuell verarbeitete und gewichtete Erfahrungswerte→ diese werden durch Besonderheiten der Interviewsituation erneut:- selektiv ausgewählt- erinnert- als Aussagen formuliert
  • Besonderheiten autobiagraphischer Erinnerungen → angenehme Ereignisse besser erinnerbar→ emotional getönte Inhalte werden eher gespeichert und erinnert als neutrale→ Tunnelgedächtnis bei emotional stark belastenden Ereignissen→ belastenden Ereignisse werden genau erinnert – Kontextereignisse /Bedingungen jedoch nur schlecht→ Gedächtnisinhalte können durch nachträgliche Informationenunwiderrufbar verändert werden→ kognitive Schemata können genutzt werden, um Erinnerung bestimmterEreignisse zu fördern / zu verhindern→ Erinnerungsleistung kann verbesser werden, wenn Befragung in Kontextstattfindet, der mit Befragungskontext übereinstimmt
  • Vier Grundtypen der Verhaltensquantifizierung Typ 1: Quantifizierung von Verhalten als HäufigkeitTyp 2: Quantifizierung von Verhalten als DauerTyp 3: Quantifizierung von verhalten als IntensitätTyp 4: Quantifizierung von Verhalten als einem Ganzen
  • Drei Methoden der Verhaltensquantifizierung 1. Zeit-Teilen (time sampling)2. Ereignis-Teilen (event sampling)3. Eindrucksmäßiges Einstufen (rating)
  • Merkmale des Time-Sampling → Beobachtung durch Augenzeugen→ beobachtbare Verhalten muss in Form von offenen Aktionen definiert sein→ Verhalten eines Individuums oder eine Gruppe muss in einer festgelegten Zeiteinheit beobachtet werden→ Die Zeiteinheit wird mit bestimmter Häufigkeit wiederholt
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  • Was gibt der nachträgliche Score beim Time Sampling an? a) Anzahl der Zeiteinheiten, in denen das definierte Verhalten auftratb) totale Auftretenshäufigkeit des definierten Verhaltens während der gesamtenBeobachtungszeitc) durchschnittliche Häufigkeit des definierten Verhaltens pro Zeiteinheit
  • Was sind Anwendungsprobleme beim Time Sampling? ? Wie ist bei Kodierungsschwierigkeiten zu eintscheiden?? Wie lang muss das Einheitsintervall sein?? Sollen zwischen den Einheitsintervallen Notationspausen eingeschaltet werden(und wenn ja, wie lang)?
  • Nenne die 4 Fälle der Zeitlichen Lagen abgrenzbarer Verhaltensweisen beim Time Sampling 1. Fall Verhaltensweise erstreckt sich kontinuierlich über den Anfang und dasEnde des Einheitsintervalls 2. Fall Verhaltensweise beginnt innerhalb des Einheitsintervalls und erstrecktsich über dessen Ende hinaus 3. Fall Verhaltensweise beginnt vor dem Anfang eines bestimmtenEinheitsintervalls und endet in diesem 4. Fall Eine oder mehrere Verhaltensweisen liegen vollständig imEinheitsintervall
  • Unterschiede Time-Sampling zum Event-Sampling? → Event-Sampling: Aufzeichnung jedes Auftretens im voraus bestimmter Reaktionsweisen übereine bestimmte Beobachtungsperiode→ Maße der Häufigkeit und Dauer sind präzise und absolut → Time-Sampling: Aufzeichnung aller Verhaltensweisen, die in irgendeinem der Zeitintervalleauftreten→ Maße der Häufigkeit und Dauer sind Näherungswerte und relativ
  • Probleme von Rating-Verfahren: 1. Auf Einstuf-Skala wird oft Urteil über ein relativ abstraktesMerkmal verlangt→ notwendige Reduktion erfordert von Beobachtergeneralisierendes Urteil (Ursache für divergente Einschätzungen)2. Beurteilung wird meist aus dem Gedächtnis vor- genommen (meistmuss eine generaliserte Aussage im Rückblick auf eine unspezifizierte Zeitspanne getroffen werden)→ Verzerrungen / Fehler aufgrund Gedächtnisleistung3.Meist parallele Beobachtung von quantitativenEigenschaften und Urteil über weitereEigenschaften→ Reaktionstendenzen