Steuerrecht (Fach) / Einkunftsarten zuordnen PieWie (Lektion)
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Die 7 Einkunftsarten gemäß § 2 EStG
Diese Lektion wurde von FrankyFlowers erstellt.
- Wie viele Einkunftsarten gibt es und benenne Sie! Es gibt 7 Einkunftsarten gemäß § 2 Abs. 1. EStG: 1. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft,2. Einkünfte aus Gewerbebetrieb,3. Einkünfte aus selbständiger Arbeit,4. Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit,5. Einkünfte aus Kapitalvermögen,6. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung,7. sonstige Einkünfte im Sinne
- Welche Auskunft gibt uns der § 2(1) EStG über die 7 verschiedenen Einkunftsarten? Er besagt, dass die 7 Einkunftsarten der Einkommenssteuer unterliegen.
- Was besagt der § 2 Abs. 2 EStG? In Abs. 2 Nr 1 definiert er die Einkünfte als Gewinn, in Nr 2 definiert er die Einkünfte als Überschuss der Einnahmen abzüglich der Werbungskosten. § 2 (2) Nr 1 + 2
- Was besagt das Subsidiaritätsprinzip im Allgemeinen aus und welche Überschusseinkunftsarten sind davon betroffen? Grundsatz, dass ein steuerpflichtiger Vorgang, der unter zwei verschiedenen Einkunftsarten eingestuft werden könnte als „betrieblich” durchgesetzt wird Kapitalvermögen - § 20 (8) EStG Vermietung und Verpachtung - § 21 (3) EStG Sonst. Einkünfte § 22 Nr 1 und Nr 3 EStG
- Welcher § behandelt die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft? § 13 EStG - Einkünfte aus LuF
- In welchem § werden die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft aufgeführt / definiert? § 13 (1) EStG definiert die Einkünfte aus LuF zB Weinbau, Tierzucht, Imkerei, Fischerei...
- Was besagt der § 15 Abs. 1 Nr 1 und der Abs. 2 EStG in Bezug auf die Einkünfte aus LuF gem. § 13 EStG? Er besagt, dass Einkünfte aus Gewerbebetrieb vorrangig gegenüber Einkünften aus LuF zu behandeln sind. Somit werden Sie zu Einkünften aus Gewerbebetrieb :-)
- Was regelt § 14 EStG für die Land- und Forstwirte? § 14 EStG regelt die Veräußerung von land und fortstw. Betrieben
- Welcher § behandelt die Einkünfte aus Gewerbebetrieb? Einkünfte aus Gewerbebetrieb werden im § 15 EStG behandelt?
- Was regelt § 15 Abs.1 EStG? Alle die ein Gewerbe betreiben, erzielen immer Einkünfte aus Gewerbebetrieb
- Was ist laut EStG eine Voraussetzung für eine gewerbliche Tätigkeit und was ist steuerrechtlich damit verbunden? § 15(2) EStG - selbständige und nachhaltige Betätigung - Gewinnerzielungsabsicht - Beteiligung am allg. wirtschaflichen Verkehr Daraus ergbibt sich eine gewerbesteuerrechliche Pflicht und ist den Einkünften aus Gewerbebetrieb zuzuordnen
- Was besagt der § 15(3) EStG? Als Gewerbebetrieb gilt in vollem Umfang die mit Einkünfteerzielungsabsicht unternommene Tätigkeit: einer offenen Handelsgesellschaft einer Kommanditgesellschaft oder einer anderen Personengesellschaft, wenn die Gesellschaft auch eine Tätigkeit im Sinne des Absatzes 1 Nummer 1 ausübt oder gewerbliche Einkünfte im Sinne des Absatzes 1 Satz 1 Nummer 2 bezieht.
- WICHTIG: Was besagt der § 8 Abs 2 KStG über die Kapitalgesellschaften aus? Bei unbeschränkt Steuerpflichtigen im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 sind alle Einkünfte als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu behandeln.
- Was besagt der § 1 Abs. 1 KStG? Er besagt, dass 1) Kapitalgesellschaften 2) Genossenschaften 3) Versicherungs- und Pensionfondsvereine unbeschränkt KSt-pflichtitg sind, wenn ihre Geschäftsleitung oder ihr Firmensitz im Inland sind.
- Was besagt der § 16 Abs. 1 Nr. 1 bis 3. EStG? (1) Zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb gehören auch Gewinne, die erzielt werden bei der Veräußerung 1.des ganzen Gewerbebetriebs oder eines Teilbetriebs. 2Als Teilbetrieb gilt auch die das gesamte Nennkapital umfassende Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft; im Fall der Auflösung der Kapitalgesellschaft ist § 17 Absatz 4 Satz 3 sinngemäß anzuwenden;2.des gesamten Anteils eines Gesellschafters, der als Unternehmer (Mitunternehmer) des Betriebs anzusehen ist (§ 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2);3.des gesamten Anteils eines persönlich haftenden Gesellschafters einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (§ 15 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3). Gewinne, die bei der Veräußerung eines Teils eines Anteils im Sinne von Satz 1 Nummer 2 oder 3 erzielt werden, sind laufende Gewinne.
- Was steht im § 16 Abs. 2 EStG ? (2) Veräußerungsgewinn im Sinne des Absatzes 1 ist der Betrag, um den der Veräußerungspreis nach Abzug der Veräußerungskosten den Wert des Betriebsvermögens (Absatz 1 Satz 1 Nummer 1) oder den Wert des Anteils am Betriebsvermögen (Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 und 3) übersteigt. Der Wert des Betriebsvermögens oder des Anteils ist für den Zeitpunkt der Veräußerung nach § 4 Absatz 1 oder nach § 5 zu ermitteln. Soweit auf der Seite des Veräußerers und auf der Seite des Erwerbers dieselben Personen Unternehmer oder Mitunternehmer sind, gilt der Gewinn insoweit jedoch als laufender Gewinn.
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- Welcher § und dessen Absatz im EStG ist für jemanden entscheidend, der das 55te Lebensjahr vollendet hat oder er dauernd berufsunfähig ist, wenn er seinen Betrieb veräußern möchte? § 16 Abs. 4 EStG
