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Diätetik (Fach) / Wiederholungsfragen (Lektion)
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- Was besagt der Phosphat – Eiweiß Quotient? >12 gut geeignet12- 17 geeignet>17 weniger geeignet
- Was ist bei Trinkflüssigkeiten bei Mukoviszidose zu beachten? über 2l Trinkflüssigkeit Süßstoff in Getränken sind ok Eventuell attraktive Trinkangebote anbieten
- Im Rahmen einer lipidsenkenden Diät spielt die Auswahl der Fette die entscheidende Rolle. Wie gestaltet sich die Auswahl? • Die tierischen LM -> Zufuhr einschränken; enthalten viele GFS; fettarme tierische LM auswählen; Butter gegen eine hochwertige pflanzliche Margarine auswählen (Deli Reform), Ausnahme: fettreicher Seefisch ein Mal pro Woche zur Deckung des Bedarfs an Eicosapentaen• Der pflanzlichen LM? -> bevorzugen; Öle mit einem hohen Anteil EUFS bevorzugen (Rapsöl, Olivenöl) da sie das HDL-Cholesterin steigern und das LDL-Cholesterin senken; Begrenzung von MUFS, da sie nur das LDL-Cholesterin senken; pflanzliche Fette mit einem hohen Anteil GFS meiden (Kokosfett, Palmfett); pflanzliche LM enthalten oft einen hohen Anteil BS, diese binden Cholesterin und fördern damit die Ausscheidung• relevante Erkrankungen: kombinierte HLP, Hypercholesterinämie, Hypertriglycerinämie, metabolisches Syndrom, Diabetes Mellitus, Hyperurikämie mit Adipositas,
- Welche Vorteile ergeben sich in der Diät bei einem Diabetiker mit intensivierter Insulintherapie (ICT)? kein fester Spritzplan, dadurch freiere Gestaltung der Mahlzeiten (Portionsgröße, BE-Verteilung, Essenszeiten) -> bessere Sozialverträglichkeit
- Welcher ersten diätetischen Maßnahmen sind beim Diabetes mellitus Typ 2 am Anfang der Therapie Standard? Kohlenhydratmodifikation (meiden einfach resorbierbarer KH wie Zucker, Konfitüre, Weißmehl; komplexe KH bevorzugen); Fettmodifikation (3-Teilung); Mahlzeitenstruktur (3 Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten)
- Welche Vitamine werden bei einer Reduktionskost über einen längeren Zeitraum unzureichend gedeckt? abhängig von Diätform; B-Vitamine, fettlösliche Vitamine, Folsäure, (Vitamin D)
- Welche Empfehlungen geben sie solchen Patienten (Reduktionskost) zur Vitaminanreicherung? -> ausreichend Gemüse und Obst (5 am Tag), Vollkornprodukte
- Nennen sie die Voraussetzungen und Prinzipien der energiereduzierten Mischkost. • Vorraussetzungen: Indikation, ärztliche und ernährungstherapeutische Begleitung. • Prinzipien: Reduktion des Gesamtenergiebedarfs um bis zu 500kcal, unter 1800kcal Steigerung des Eiweiß auf 20% zu Gunsten von KH, geringe Energiedichte (großes Mahlzeitenvolumen) und hohe Nährstoffdichte, Kohlenhydrat- und Fettmodifikation, abwechslungsreich und ausgewogen, Deckung der essentiellen FS
- Welche Faktoren sind für den Langzeiterfolg einer energiereduzierten Mischkost wichtig? regelmäßige interdisziplinäre Betreuung (medizinisch, Ernährung, Sport, Verhaltenstherapie), ggf. Gruppentherapie, smarte Ziele, ausreichend Motivation und Durchhaltevermögen, geeignete Methode der Erfolgskontrolle (z.B. BIA-Messung)
- Bei welcher Fettstoffwechselstörung werden Omega 3 FS diätetisch eingesetzt? Hypercholesterinämie und kombinierte HLP
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- Welche Omega-3-FS haltigen LM müssen gegeben werden? fettreicher Seefisch (Hering, Lachs, Makrele), Nüsse und Nussöle, Samen wie z.B. Leinsamen
- Welche anderen Krankheiten werden auch mit Omega 3 FS therapiert? Rheuma, Hypertonie (mediterrane Ernährung), CED in der Remissionsphase
- Auswirkungen auf Blutfettwerte durch Knoblauch, Kaffee, Haferkleie, Rotwein? • Knoblauch: kein negativer Effekt auf Blutfettwerte, gut geeignet um Mahlzeiten geschmacklich zu verbessern und so Salz einzusparen; sollte nicht als „Wundermittel“ gesehen werden• Kaffee: Filterkaffee bei erhöhten Cholesterinwerten bevorzugen, da die Diterpene, welche die Cholesterinwerte erhöhen können, durch den Filter herausgefiltert werden• Haferkleie: hoher Ballaststoffgehalt bindet Cholesterin aus der Nahrung und kann somit helfen, den Cholesterinspiegel im Blut zu senken• Rotwein: enthaltene sekundäre Pflanzenstoffe können zwar einen positiven Effekt haben, jedoch wird Alkohol nicht empfohlen. Besser wäre es, auf Beerenobst zurückzugreifen, um sekundäre Pflanzenstoffe zuzuführen
- Das metabolische Syndrom stellt hohe Anforderungen an die Diätassistentin. Welche Krankheiten sind damit verbunden? Adipositas, Hypertonie, Diabetes mellitus, Hyperlipoproteinämie (kombiniert oder einzeln), häufig auch Hyperurikämie
- Welche kombinierte Diät ist beim metabolischen Syndrom notwendig? Kombination der Ernährungstherapien von Adipositas, Diabetes mellitus, Hypertonie und der relevanten Dyslipoproteinämie; ggf. Hyperurikämie beachten
- Nennen sie die wesentlichen Diätprinzipien des metabolischen Syndroms. ausgewogene und abwechslungsreiche energiereduzierte Mischkost; Fett- und Kohlenhydratmodifikation; ggf. BE-Verteilung; Salz, salzreiche LM und natriumreiches Mineralwasser meiden, purinreiche LM meiden
- Welche Ernährungsfaktoren sind entscheiden zur Prävention und Behandlung der Osteoporose? ausreichende Calciumzufuhr, ausreichende Vitamin D-Versorgung, (ausreichende Zufuhr von Vitamin K2)
- Welche Ziele verfolgt die Diättherapie bei der Hyperurikämie / Gicht und wie ist ihre Umsetzung? Reduktion der Harnsäure im Blut zur Vermeidung von chronischer Gicht und Gichtanfällen. Umsetzung: Gewichtsnormalisierung, purinarme Diät (Fleisch auf max. 150g/Tag und max. 300g - 600g/Woche) (keine Kombination aus Fleisch und Hülsenfrüchten), ausreichend Trinkflüssigkeit (Wasser bevorzugen)
- Bei vielen ernährungsabhängigen Erkrankungen wird seit einiger Zeit die mediterrane Kost propagiert. Um welche ernährungsabhängigen Erkrankungen handelt es sich? Wie ist die Zusammensetzung dieser Kost? • Adipositas und Hypertonie• überwiegend lacto-vegetabile Kost, Erhöhung der MUFS durch Auswahl von fettreichem Seefisch und Olivenöl
- Wie die Bluthochdrucktherapie insgesamt, ist auch die diätetische Therapie individuell zu gestalten. Dies bedeutet je nach Indikationen, die alleinige oder kombinierte Anwendung, folgender Prinzipen; Welche Prinzipien sind zu beachten? Wo liegen die Probleme bei der Umsetzung für den Patienten? • Reduktion von Salz/Natrium, Fettmodifikation, ausgewogene Mischkost, ggf. Gewichtsnormalisierung bzw. Behandlung der Grunderkrankung • geschmackliche Akzeptanz, Außerhaus-Verzehr, starke Veränderung des Lebensstils notwendig (häufig fehlende Bereitschaft)
- Bei der familiären Hyperchylomikronämie besteht ein Lipoprotein-Lipase-Mangel. Durch welche diätetischen Maßnahmen müssen diese gestörten Funktionen entlastet werden? LCT gegen MCT (100%) austauschen (Deckung der essenziellen FS) = 10g Sonnenblumenöl Das Magerste vom Mageren. Fett auf 20-25% reduzieren. Eiweiß auf 20% erhöhen. Kohlenhydratmodifikation (Einschränkung der einfach resorbierbaren KH)
- Nach welchen Empfehlungen müssen sie als Diätassistentin die Ernährung bei Mukoviszidose aufstellen? Hyperkalorisch (100-130%) Perzentilkurve + D-A-CH-Referenzwerte; individuelle Ausprägung/Symptome/Begleiterkrankungen; ärztliche Verordnung beachten
- Was sind die wesentlichen Bestandteile der phenylalaninarmen Diät? eiweißarme Spezialprodukte, keine tierischen LM, Deckung der essentiellen Aminosäuren, Phe-Toleranzgrenze ausschöpfen
- Welche Ziele sind bei der Ernährung von Krebspatienten anzustreben? Therapie bzw. Prävention von Mangelernährung jeglicher Art, individuelle Verträglichkeiten beachten, Grunderkrankung beachten, keimarm, wenn möglich Wunschkost
- Welche Elektrolyte sind bei der Dialysediät besonders zu beachten und welche Konsequenzen ergeben sich bei der Auswahl und Zubereitung der LM? Elektrolyte (Natrium, Calcium, Kalium, Phosphat); eiweißreiche Kost, tierische LM waren unter Berücksichtigung des Eiweiß-Phosphat-Quotienten ausgewählt; kaliumreiche LM meiden bzw. wässern, Calciumzufuhr begrenzen (in Abhängigkeit des Phosphatinders), natriumarme LM auswählen
- Bei den proteindefinierten Kostformen ist die bedarfsgerechte Zufuhr aller essentiellen AS und eine adäquate Energiezufuhr gewährleisten. Um welche Kostformen handelt es sich? Wo liegen die Unterschiede? • eiweißarm (0,6g/kg KG), eiweißnormalisiert (0,8g/kg KG), eiweißreich (> 1,0g/kg KG)• Ab 0,6g/kg KG können eiweißarme Spezialprodukte ausgewählt werden, wodurch mehr tierische LM ausgewählt werden können, was die biologische Wertigkeit der Eiweißzufuhr erhöht. Bei der eiweißnormalisierten Kost wird ein wesentlicher Bestandteil der Eiweißzufuhr durch pflanzliche LM gedeckt, welches die biologische Wertigkeit herabsetzt.
- Die eiweißarme (proteindefinierte) Diät erfordert eine größere Sorgfalt in der Zusammenstellung und der Überwachung der Patienten, denen sie verordnet wird. Wie ist die eiweißarme Kost definiert? Wie gestalten sie diese Kostform optimal für den Patienten? unter 0,8g/kg KG• Eiweiß über den Tag verteilen und sichtbar in den Mahlzeiten
- Die Verordnung einer kaliumarmen Kost ist mit einem erheblichen Eingriff in die jeweiligen Essgewohnheiten der Patienten verbunden. Intensive diätetische Kenntnisse, mit praxisnahen Beispielen sind erforderlich. • Stellen sie die LM-Auswahl mit den notwendigen küchentechnischen Maßnahmen ausführlich da! kaliumreiche LM meidenkaliumarme LM bevorzugen
- Welche diätetischen Konsequenzen ergeben sich nach partieller und totaler Pankreasresektion? nach Pankreaskopfresektion (exokrin): Kreon oder MCTnach Pankreasschwanzresektion (endokrin): Insulin und Glucagon totale Pankreasresektion: Kreon oder MCT, Inslintherapie, kohlenhydrat- und proteinreiche Spätmahlzeit zur Vermeidung nächtlicher Hypoglycämien
- Bei fortgeschrittener Leberzirrhose mit Ösophagusvarizen und portosystemischer Enzephalopathie sind diättherapeutische Maßnahmen notwendig. Welche spezielle Diätetik und Küchentechnik kommt hier notwendigerweise zum Einsatz? Ösophagusvarizen: keine harten und scharfkantigen Speisen (weiche Kost)Enzephalopathie: Eiweiß auf 1,0g/kg KG beschränken; Gabe von Lactulose zur Bindung von Ammoniak im Darm
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- Kostaufbau bedeutet nach Magen-OP und Dünndarm-OP eine qualitative und quantitative Erweiterung der oralen Nahrungszufuhr Wie unterscheiden sich die beiden Kostformen? Begründen Sie die unterschiedlichen Vorgehensweisen. • Bei Magen-OP von Beginn an Fett einplanen; bei Dünndarm-OP Fettzufuhr langsam steigern• Da der Dünndarm der Resorptionsort für Fett ist.
- Laktoseintoleranz ist eine häufige Begleiterkrankung der Sprue. Welche diätetischen Maßnahmen müssen berücksichtigt werden? lebenslanger Verzicht auf Gluten! Lactosefrei zu Beginn (< 1,0g/Tag), langsame Steigerung auf lactosearme Diät (8 - 10g/Tag), Laktose nicht isoliert geben
- Welche Regeln müssen für den Einsatz und die Verwendung von MCT-Fetten unbedingt beachtet werden? MCT-Öl nicht erhitzen, warmhalten und wiederaufwärmen. MCT-Öl kühl und dunkel lagern. Langsame Steigerung und Deckung der essentiellen FS.
- Die Ernährung bei Morbus Crohn wird ganz entscheidend vom Krankheitsverlauf und Zustand des Patienten bestimmt In welche 2 Phasen lässt sich die diätetische Therapie grob einteilen? Nach welchen exakten diätetischen Richtlinien wird in diesen 2 Phasen ernährt? • akuter Schub und Remissionsphase• akut: Gastroenterologische Basiskost, lactosearm. Remissionsphase: leichte VK unter Ausschluss individueller Unverträglichkeiten
- Wie kann durch eine Umstellung der Ernährung die Obstipation beseitigt werden? Peristaltikfördernde LM auswählen (Vollkornprodukte und ballaststoffreiche Gemüse), Einsatz von: thermisch (gekühlte Getränke), chemisch (Kohlensäure), mechanische (BS) Reize. Ausreichend Trinkflüssigkeit.
- Die diätetische Behandlung nach Dünndarmresektion hängt vom Ausmaß und Ort der Resektion ab Welche diätetische Langzeitbehandlung wird nach Entfernung des terminalen Ileums und der Ileozökalklappe notwendig? Supplementation von Vitamin B12 und Therapie des Gallensäureverlustsyndroms (ggf. Gabe von MCT-Fett), oxalsäurearm
- Die nicht erkennbaren glutenhaltigen LM sind für die glutenfreie Ernährung in der Diätpraxis ein großes Problem • Um welche LM handelt es sich? vermeintlich glutenfreie LM, die durch Herstellung, Lagerung oder Verarbeitung kontaminiert wurden oder für den Patienten unerwartet glutenhaltige Bestandteile zugesetzt bekommen haben.
- Was sind wichtige Aspekte bei einer Sondennahrung? Sollte geringe Osmolarität haben, 10-15ml/h
- Welche Aspekte sollten vor der Anlage einer Sonde bekannt sein? Krankenverlauf, Laborwerte, Medikamente, Position der Sonde, ggf. Stuhlprobe, falls Nahrungskarenz: seit wann?
- Wichtige Kriterien bei einer flüssigen Kost? muss durch einen Strohhalm passen, cremig, homogen, flüssig
- Was ist der grundlegende Unterschied bei qualitativ und quantitativer Mangelernährung? Quantitativ: Energiebedarf (UKGM) Qualitativ: Nährstoffbedarf
- Calciumoxalatsteine - Diätetik Eiweißreduktion, reichlich trinken, 500mg Ca aus normalen Nahrung, 300 – 500mg aus Milch- und Milchprodukten --> auf 1000mg beschränken
- Histamin - in welchen LM? histaminreich durch Gärung/ Reifung: Käse, Salami, Wein, Sauerkraut, Hülsenfrüchte, Tomate, Ananas, Kakao histaminarm, weil frisch: Frischkäse, Heidelbeeren, Reis, Quinoa
- Kompensierte Leberzirrhose – Empfehlungen 30-35kcal 1-1,2g Eiweiß 30-35% Fett reichlich Flüssigkeit
- Einteilung der Perzenten über 50 Übergewicht: BMI-Perzentile > 90 - 97 Adipositas: BMI-Perzentile > 97 - 99,5 Extreme Adipositas: BMI-Perzentile > 99,5
- Bilanzierte Diät - Einteilung Unterteilung der diätetischen Lebensmittel für besondere medizinisch Zwecke in 3 Kategorien: 1. Diätetisch vollständige Lebensmittel mit einer Nährstoffstandardformulierung, die die einzige Nahrungsquelle für Personen, für die sie bestimmt sind, darstellen können. 2. Diätetisch vollständige Lebensmittel mit einer für eine bestimmte Krankheit oder bestimmte Beschwerden spezifisch angepassten Nährstoffformulierung, die die einzige Nahrungsquelle für die Personen, für die sie bestimmt sind, darstellen können. 3. Diätetisch unvollständige Lebensmittel mit einer Standardformulierung oder einer für eine bestimmte Krankheit bzw. für bestimmte Beschwerden spezifisch angepasste Nährstoffformulierung, die sich nicht für die Verwendung als einzige Nahrungsquelle eignet.
- Konsistenzadaptierte Flüssigkeitsstufen Dünn, Nektarartig, Honigartig, Löffelfest