Erfolgsorientiertes Controlling 1 (Fach) / MWCO01 Lektion 9 - 10 (Lektion)
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MWCO01 Lektion 9 - 10
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- Preisuntergrenze / Preisobergrenze Preisuntergrenze = Schwellenwert auf dem Absatzmarkt, welcher nicht unterschritten werden da eine Unterschreitung führt dazu, dass das UN seine Erzeugnisse am Markt zu diesem Preis nicht anbieten wird Preisobergrenze = Schwellenwert auf dem Beschaffungsmarkt, welcher nicht überschritten werden darf eine Überschreitung führt dazu, dass das Gut zu diesem Preis nicht angeschafft wird
- Arten von Preisgrenzen - strategische Grenzen = beziehen sich auf die Erreichung der strategischen UN-Ziele und sind daher eng mit der angestrebten Markt- und Wettbewerbsposition verbunden - erfolgsorientierte Grenzen = kritische Verkaufspreisgrenzen, deren Unterschreitung negative Auswirkungen auf das Gewinnziel hat - liquiditätsorientierte Grenzen = kritische Verkaufspreisgrenzen, deren Unterschreitung zu einer Verschlechterung der Liquidität führt --> findet Anwendung in angespannten Liquiditätslagen --> das Über- bzw. Unterschreiten einer kritischen Preisgrenze führt immer zu einem bestimmten Verhalten des UN
- Unterbeschäftigung bedeutet, dass für die Herstellung von Erzeugnissen freie Kapazitäten zur Verfügung stehen, welche genutzt werden können, ohne dass zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden können, wodurch per se zusätzliche Fixkosten anfallen würden
- Preisuntergrenze bei Unterbeschäftigung da bei Unterbeschäftigung überschüssige Kapaitäten genutzt werden ohne zusätzliche Fixkosten zu verursachen, entspricht die Preisuntergrenze bei Unterbeschäftigung den variablen Kosten --> jede Produktart wird hergestellt und abgesetzt, solange der Verkaufspreis nicht unterhalb der variablen Stückkosten liegt
- Preisuntergrenze bei Unterbeschäftigung - Entscheidung über Zusatzaufträge soll ein Zusatzauftrag angenommen werden, müssen Preiszusammenhänge mit anderen Erzeugnissen des UN berücksichtigt werden Bsp. Annahme eines Zusatzauftrags führt zu Preiseinbrüchen bei anderen Erzeugnisse --> der Verlust muss durch den zusätzlichen Erlös kompensiert werden entscheidungsrelevant sind alle Kosten die durch den Zusatzauftrag anfallen würden bzw. welche bei Nicht-Annehmen des Auftrags eingespart würden
- Preisuntergrenze bei Engpass Preisuntergrenze = variable Kosten + Opportunitätskosten (der verdrängten Erzeugnisse) ausschlaggebend ist der relative DB der verdrängten Erzeugnisse; es wird immer das Erzeugnis verdrängt, welches den niedrigsten engpassbezogenen DB ausweist
- Langfristige Preisuntergrenze = Stückeinzelkosten zu Vollkosten (= var. Kosten + sämtliche auf das Erzeugnis entfallende Fixkosten) bei Einprodukt-UN --> Divisionskalkulation bei Mehrprodukt-UN --> nicht alle Fixkosten lassen sich genau zuordnen, daher müssen alle DB zusammen mindestens die Fixkosten des UN decken
- Preisuntergrenze bei veränderlichen Kapazitäten - Absatzrückgang bei dauerhaften Absatzrückgängen wird überlegt dauerhaft ungenutzte Ressourcen abzubauen --> Vergleich unveränderter Fortbestand des UN-Bereichs (weiterhin Erwirtschaftung von DB) vs. Stilllegung des UN-Bereichs (Einsparung von Kosten) steigt der Absatz wieder, muss der stillgelegte Bereich wieder aktiviert werden, wodurch Wiederanlaufkosten entstehen
- Preisuntergrenze bei veränderlichen Kapazitäten - Absatzrückgang (Formel) die Stilllegung des UN-Bereich ist nicht lohnenswert, wenn der DB in der stillgelegten Zeit gleich oder höher der eingesparten Fixkosten abzgl. Wiederanlaufkosten ist Menge * (PUG - variable Kosten) >= Einsparbare Fixkosten - Wiederanlaufkosten
- Preisuntergrenze bei veränderlichen Kapazitäten - Absatzrückgang (Formel Ermittlung PUG) PUG muss sowohl die einsparbaren Kosten als auch die Wiederanlaufkosten decken, damit sich eine Weiterproduktion lohnt PUG = variable Kosten + (einsparbare Fixkosten / Menge) - ((Wiederanlaufkosten fix + zeitabhängige Wiederanlaufkosten * Stilllegungsdauer) / (Menge * Stilllegungsdauer))
- Preisuntergrenze bei veränderlichen Kapazitäten - Wiederanlaufkosten sowohl fix als auch variabel fix --> Bsp. Mieten oder zusätzliche Gehälter variabel --> zeitabhängig; bspw. Reparaturen welche abhängig von der Stilllegungsdauer sind
- Preisuntergrenze bei veränderlichen Kapazitäten - Absatzrückgang (mehrere Produkte) mit der ursprünglichen Gleichung lässt sich nur ein Gesamtdeckungsbeitrag ermitteln, welcher von allen Erzeugnissen gedeckt werden muss bei gegebenen Kapazitäten sind daher mehrere Mengen-Preis-Kombinationen möglich
- Preisuntergrenze bei veränderlichen Kapazitäten - Absatzrückgang: Zusatzauftrag bei der Kalkulation der Preisuntergrenze müssen auch die OK der verdrängten bzw. stillgelegten Erzeugnisse berücksichtigt werden es wird das Erzeugnis mit dem niedrigsten DB bei Engpassbelastung verdrängt/stillgelegt
- Preisuntergrenze bei veränderlichen Kapazitäten - Absatzrückgang: Zusatzauftrag (Formel) PUGz = 1) variable Kostenz - einsparbare Fixkosten / Mengez 2) + (Wiederanlaufkosten fix + zeitabhängige Wiederanlaufkosten * Stilllegungsdauer) / (Mengez * Stilllegungsdauer) 3) + (Preisk - var. Kosten) / Engpassbelastung je Stückk * Engpassbelastung je Stückz k = verdrängtes Produkt z = Produkt des Zusatzauftrags
- Preisuntergrenze bei veränderlichen Kapazitäten - Absatzsteigerung bei einer Zunahme der Absatzmenge können kurz- und mittelfristig die zusätzlich erforderlichen Kapazitäten durch eine intensivere Auslastung der vorhandenen Teilkapazitäten bereitgestellt werden (Bsp. Ausweitung der Arbeitszeiten) die hierdurch entstehenden zusätzlichen Kosten müssen zusätzlich zu den variablen Kosten der Erzeugnisse erwirtschaftet werden
- Preisuntergrenze bei veränderlichen Kapazitäten - langfristige Absatzsteigerung Entscheidung über Investition in Kapazitätserweiterungen bspw. durch neue Produktionsgebäude nur sinnvoll, wenn der Nutzen, der hieraus generiert wird die entsprechenden Investitionskosten übersteigt die PUG wird dahingehend erweitert, dass jene Erweiterungsinvestitionskosten neben den var. Kosten ebenfalls in die Kalkulation einbezogen werden müssen
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- Preisuntergrenze bei veränderlichen Kapazitäten - Absatzsteigerung (PUG) sowohl bei kurz- bis mittelfristigen als auch bei langfristigen Absatzsteigerungen kann eine einzelne PUG bestimmt werden, wenn sich die Kosten lediglich auf eine Erzeugnisart beziehen bei mehreren Erzeugnissen kann nur ein Mindesterlös bestehend aus unterschiedlichen Mengen-Preis-Kombinationen ermittelt werden
- Preisobergrenzen Bis zu welchem Preis sollte ein Vorprodukt bzw. Rohstoff eingekauft werden, so dass sich eine Aufrechterhaltung der Produktion des Endprodukts noch lohnt
- Preisobergrenze bei Unterbeschäftigung das Endprodukt muss mindestens einen DB von 0,00 EUR aufweisen, d.h. die variablen Kosten des Erzeugnisses müssen mindestens gedeckt sein
- Preisobergrenze bei Unterbeschäftigung (Formel) POG = (PreisEndprodukt - (var. KostenEndprodukt - Rohstoffpreis) / Rohstoffverbrauch je Einheit des Endprodukts POG = max. Preis, den eine ME des Rohstoffs kosten darf, um die var. Kosten des Endprodukts zu decken liegt der Einkaufpreis darüber lohnt es sich nicht mehr das Endprodukt zu fertigen fließt der Rohstoff in mehrere Absatzprodukte, sind die je nach Endprodukt ermittelten Preisobergrenzen zu addieren und ein gewogener Durchschnitt zu ermitteln
- Verrechnungspreise quantitative Bewertung eines Leistungsaustauschs zwischen Kostenstellen, Unternehmensbereichen oder rechtlich selbstständiger UN eines Konzerns wichtigste Funktionen: Abrechnung, Planung, Lenkung & korrekte Erfolgszuweisung
- Verrechnungspreise - Abrechnungsfunktion durch die Bewertung von Leistungstransfers von Vorlieferanten können u.a. Inventurwerte für fertige und halbfertige Erzeugnisse für die Bilanzierung ermittelt werden und Kalkulationen werden erleichtert
- Verrechnungspreise - Planungsfunktion da die Festsetzung von Verrechnungspreisen ohnehin eine Planung der anfallenden Kosten erfordert, kann diese Planung zusätzlich verwendet werden, um weitere Aufgaben zu erfüllen u.a. Preiskalkulationen, Entscheidungen zwischen Eigenproduktion und Fremdbezug, Gewinnverlagerungen
- Verrechnungspreise - Lenkungsfunktion Verrechnungspreise generieren Marktmechanismen um UN, wie sie auch auf dem externen Markt vorzufinden sind - hierdurch wird das Entscheidungsverhalten des UN beeinflusst --> Sicherstellung, dass der Gesamterfolg des UN maximiert wird und knappe/teure Ressourcen optimal genutzt werden
- Verrechnungspreise - Erfolgszuweisungsfunktion durch die Festlegung von Verrechnungspreisen für Leistungstransfers ist es erst möglich einzelnen Unternehmensteilen den tatsächlichen Erfolg zuzuweisen ermöglicht bspw. auch die Zahlung von Bonusleistungen für MA in Abhängigkeit zur Zielerreichung
- marktorientierte Verrechnungspreise Marktpreise des externen Marktes werden zur Steuerung des UN herangezogen das UN wird in selbstständig agierende & steuerbare Teile aufgegliedert durch Verwendung von marktpreisorientierten Verrechnungspreisen wird das Agieren des UN-Bereichs auf einem externen Markt simuliert zur Anwendung ist ein vollkommener Markt notwendig
- Verrechnungspreise - vollkommener Markt - die UN-Teile, sowohl der abgebende Teil als auch der erhaltende Teil haben Zugang zu einem externen Markt - für die interne Leistung ist ein expliziter Preis bestimmbar - die Marktkapazitäten sind unbeschränkt - die Verrechnungspreise berücksichtigen rechnerisch erfassbare Verbundvorteile - darüber hinaus gibt es keine nicht erfassbaren Synergieeffekte - Marktpreisschwankungen werden berücksichtigt
- marktorientierte Verrechnungspreise - Vorteile - der Gewinn des Gesamt-UN wird optimiert - die Teilerfolge können den einzelnen UN-Bereichen korrekt zugeordnet werden - Verrechnungspreise sind objektiv und nicht durch UN-Bereiche manipulierbar
- marktorientierte Verrechnungspreise - Nachteile / Probleme - häufig sind Erzeugnisse so speziell, dass hierfür kein externe Markt besteht - Preise sind nicht immer eindeutig - manche UN-Bereiche besitzen keinen Marktzugang --> unvollkommener Markt --> marktorientierte Verrechnungspreise erfüllen ihre Funktion nicht mehr optimal und sollten lediglich als Orientierungshilfe verwendet werden (Marktpreis sollte immer die Obergrenze der Verrechnungspreise sein)
- Kostenorientierte Verrechnungspreise Festsetzung der Verrechnungspreise auf Basis der Kosten in der Praxis üblich, da deutlich weniger Aufwand --> notwendige Informationen liegen bereits im UN vor können hinsichtlicht Zeitbezug und Art unterschieden werden: - Ist-, Soll- oder Plankosten - Voll- oder Teilkosten
- Kostenorientierte Verrechnungspreise - vollkostenorientiert folgt dem Prinzip, dass langfristig alle Kosten im UN gedeckt sein müssen der abnehmende UN-Bereich wird so gestellt, als ob er die Leistung selbst erstellt hätte Gemeinkosten können allerdings nicht verursachungsgerecht den einzelnen Leistungen zugerechnet werden, wodurch der abnehmende Bereich mit Fixkostenanteilen belastet wird, welche er nicht direkt beeinflussen kann
- Kostenorientierte Verrechnungspreise - vollkostenorientiert (Berechnung) Verrechnungspreis = variable Kosten + (Fixkosten / Stückzahl)
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- Kostenorientierte Verrechnungspreise - vollkostenorientiert (Anwendung) nach der Leistungsverrechnung weist der liefernde UN-Bereich keinen Gewinn aus, nur die Kosten werden gedeckt Verrechnungspreise dienen vor allem kostenrechnerischen Funktion (bspw. Preisprüfungen oder Bestandsbewertungen)
- Kostenorientierte Verrechnungspreise - vollkostenorientiert plus Zuschlag Verrechnungspreise wird um Gewinnzuschlag erweitert, wenn die liefernde Division einen Gewinn ausweisen soll Gewinnzuschlag wird vorab zentral festgelegt Nachteil: Höhe des Gewinns ist nicht durch den liefernden Bereich beeinflussbar (fester Prozentsatz)
- Kostenorientierte Verrechnungspreise - grenzkostenorientiert folgt dem Prinzip, dass Fixkosten für eine kurzfristige Erfolgsmaximierung nicht relevant sind Voraussetzungen für Anwendung: - es existiert kein externe Markt der zu verrechnenden Leistungen - keine Beschäftigungsengpässe in der Lieferdivision --> Annahme: interner Leistungsaustausch wird vorgenommen, wenn mindestens die Grenzkosten des Endprodukts (Verrechnungspreis + weitere variable Kosten der Annahmedivision) erzielt werden
- Kostenorientierte Verrechnungspreise - grenzkostenorientiert (Vorteile) - liefern verlässliche Informationen zu Make-or-buy-Entscheidungen und unternehmensinternen Kalkulationen
- Kostenorientierte Verrechnungspreise - grenzkostenorientiert (Nachteile) - verzerrte Informationen bei der Erfolgszuweisung --> grenzorientierte Verrechnungspreise führen bei der abgebenden Stelle zu einem Verlust der Fixkosten, die empfangende Stelle kann einen Erfolg ohne eigene Maßnahmen verbuchen --> Schlussfolgerung: Festlegung eines von den Grenzkosten abweichenden Verrechungspreises mit einer fairen Gewinnverteilung (Zuschlag)
- Kostenorientierte Verrechnungspreise - grenzkostenorientiert plus Zuschlag Fixkosten und Gewinnanteile können in die Verrechnungspreise mit einkalkuliert werden fester prozentualer Zuschlag, daher keine Ergebnisbeeinflussung durch die UN-Bereiche
- Kostenorientierte Verrechnungspreise - grenzorientiert plus periodische Abrechnung gelieferte Leistung der abgebenden Division wird zu Grenzkosten abgerechnet leistungsabgebende Division erhält von der leistungsempfangenden Division einen Globalbetrag --> dient zur Abdeckung der Fixkosten und beinhaltet einen angemessenen Gewinn (Mindestverzinsung)
- Kostenorientierte Verrechnungspreise - grenzorientiert plus periodische Abschreibung - Globalbetrag bei der Bestimmung des Globalbetrags muss folgendes berücksichtigt werden: - unabhängig von Mengen - unabhängig von tatsächlicher Kapazitätsbeanspruchung der Lieferdivision - Schaffung einer Mindestrendite
- Kostenorientierte Verrechnungspreise - grenzorientiert plus Gewinnaufteilung Belastung der leistungsempfangenden Division zu Grenzkosten nach Verkauf des Endprodukts wird das erzielte Ergebnis auf die Liefer- und Abnehmerdivisionen aufgeteilt zentrale Bestimmung der Aufteilung in angemessenem Verhältnis des Leistungserstellungsprozess
- knappheitsorientierte Verrechnungspreise entgegen der eigentlichen Definition bei grenzpreisbezogenen Verrechnungspreisen, können in der Praxis Engpässe auftreten und externe Marktzugänge verfügbar sein - liegen Engpässe vor, müssen die OK der verdrängten Erzeugnisse berücksichtigt werden - besteht ein Zugang zum externen Markt, könnten die Erzeugnisse zu einem höheren Preis an Dritte verkauft werden - bei Abgabe an eine andere Division werden nur die Grenzkosten gedeckt --> OK müssen berücksichtigt werden
- Konzernverrechnungpreise Verrechnungspreise zwischen rechtlich und wirtschaftlich selbstständiger Unternehmensteile Verrechnungspreise werden dem anderen Konzernunternehmen tatsächlich bilanziell geschuldet Für folgende Geschäftsfälle zu bestimmen: - materielle Waren und Güter - Dienstleistungen - Immaterielle Wirtschaftsgüter - Finanzierungsleistungen
- Ermittlung Konzernverrechnungspreise ideal: Marktpreis ist dieser nicht zu ermitteln: Kosten-plus-Methode/Marktpreis-minus-Methode
- Ermittlung Konzernverrechnungspreise - Kosten-plus-Methode/Marktpreis-minus-Methode a) Heko, variable Kosten, Seko oder festgelegte Soll-DB + ggf. weitere Zuschläge b) Marktpreis ähnlicher Leistungen abzgl. Marge --> durch selbstbestimmte Margen und Aufschläge unsichere Berechnung
- Ermittlung Konzernverrechnungspreise - Preisvergleichsmethode Konzernverrechnungspreise müssen mit Marktpreisen vergleichbar sein verschiedene Formen: --> Wiederverkaufsmethode = Verkaufspreis ./. anfallender Kosten ./. Gewinnaufschlag --> Kostenaufschlagsmethode = Kosten + angemessener Gewinnzuschlag
