Erfolgsorientiertes Controlling 1 (Fach) / MWCO01 Lektion 7 - 8 (Lektion)
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MWCO01 Lektion 7 - 8 Lektion 7 - Break-even-Analyse Lektion 8 - Bestimmung des optimalen Produktionsprogramms
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- Mengenänderung: Break-even-Analyse Analyse der Gewinnschwelle eines Erzeugnisses zeigt die relativen Auswirkungen von Preis-, Mengen- oder Kostenänderungen auf das Unternehmensergebnis Gewinnschwelle = Break-even-point Ermittlung der erforderlichen Absatzmenge, bei der die realisierten Erlöse die gesamten Fixkosten und die variablen Kosten der abgesetzten Menge decken -->bei dieser Menge erzielt das UN weder Gewinn noch Verlust
- Mengenänderung: Break-even-point (Definition) Analyse der Kostendeckung --> wie viele Erzeugnisse müssen verkauft werden, um alle Produktionskosten zu decken?
- Mengenänderung: Break-even-point (Formel) Fixkosten / (Verkaufspreis je Erzeugnis - variable Kosten)
- Mengenänderung: cash-point (Definition) Ausgabendeckung --> Gewinnschwelle, welche zur Deckung der Kosten für beschaffte Güter/DL nötig ist Abschreibungen oder Rückstellungen zählen bspw. nicht hierzu cash-point ist immer geringer als der break-even-point
- Mengenänderung: cash-point (Formel) (Fixkosten - Abschreibungen - Rückstellungen) / (Verkaufspreis - var. Kosten)
- Mengenänderung: break-even-Analyse zur Bestimmung eines Zielgewinns (Formel) Bestimmung der notwendigen Absatzmenge zur Erzielung eines definierten Zielgewinns Zielabsatzmenge = (Fixkosten + Zielgewinn) / (Verkaufspreis - var. Kosten)
- Mengenänderung: Kapazitätsgrad (Definition) sagt aus, wie angemessen die vorhandene Kapazität gegenüber der aktuellen Situation am Absatzmarkt ist Bsp. Kapazitätsgrad = 1,4 --> mit den vorhandenen Kapazitäten werden die Fixkosten 1,4 mal gedeckt
- Mengenänderung: Kapazitätsgrad (Formel) (Absatzmenge*(Zielgewinn - Fixkosten)) / (Erlös - var. Kosten)
- Kostenänderung: Aufteilung der Fixkosten generiert Informationen darüber, welche Absatzmengen zur Deckung der einzelnen Fixkostenblöcken notwendig sind bspw. Unterscheidung zwischen erzeugnisfixen Kosten und sonstigen Ausgaben
- Kostenänderung - Formeln Absatzmenge zur Deckung der Erzeugnisfixkosten & Formel cash-point Absatzmenge zur Deckung der Erzeugnisfixkosten = Erzeugnisfixkosten / (Verkaufspreis - var. Kosten) cash-point = (Erzeugnisfixkosten + sonstige Ausgaben) / (Verkaufspreis - var. Kosten)
- Kostenänderung - prognostizierte Kostenentwicklungen untersucht inwieweit sich die Gewinnschwelle bei derzeitigen Ist-Kosten und bereits bekannten Kostenänderungen in Zukunft verändert Bsp. Annahme: Fixkosten werden sich in den nächsten 5 Jahren um 25% erhöhen --> welche Absatzmenge muss erreicht werden um keine Verluste zu erlangen? break-even-point (5 Jahre) = (Ist-Fixkosten + 25%) / (Verkaufspreis - var. Kosten)
- Preisänderungen - Änderungen des Verkaufspreises (Definition) anhand der break-even-analyse kann festgestellt werden, wie die Absatzmenge verändert werden muss, wenn der Verkaufspreis erhöht oder gesenkt werden soll der DB der Erzeugnisse verändert sich, da die variablen Kosten konstant bleiben wird der Verkaufspreis erhöht steigt der DB je Erzeugnis - wird er gesenkt, verringert er sich
- Preisänderungen - Änderungen des Verkaufspreises (Formel) Zielabsatzmenge = (Ist-Absatzmenge * (Ist-Verkaufspreis - var. Kosten)) / (Ziel-Verkaufspreise - var. Kosten)
- Preisänderungen - Maßnahmen aus der break-even-analyse ergibt die break-even-analyse, dass die Absatzmenge gesteigert werden muss, um die Rentabilität der Produkte erhalten zu können... - müssen Maßnahmen zur Absatzsteigerung ergriffen werden - dadurch eventuell notwendige Kapazitätserweiterungen führen zu höheren Fixkosten, welche zusätzlich gedeckt werden müssen - auch eine Steigerung der Stückdeckungsbeiträge kommt in Betracht, indem die Verkaufspreise angehoben werden oder die variablen Kosten und die Fixkosten gesenkt werden
- break-even-Analyse bei Mehrproduktunternehmen nicht möglich einen Gesamt-break-even-point zu bilden, da alle Erzeugnisse eigene Erlös- und Kostengrößen besitzen --> Alternative: break-even-Umsatz
- break-even-Umsatz - Rechnung mit gewichteten durchschnittlichen Werte 1) Emittlung durchschnittlicher Preis: Gesamtumsatz / gesamte Absatzmenge 2) Emittlung der Deckungsbeitragsintensität der einzelnen Erzeugnisse und insgesamt (zeigt das Verhältnis von DB zum Umsatz, also wie viel Prozent DB beim jeweiligen Umsatz zur Deckung der Fixkosten verbleiben
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- break-even-Umsatz (Formel) Fixkosten / Deckungsbeitragsintensität gesamt --> Bsp. DB-Intensität 35%; Fixkosten 8000€ 8000/0,35 = 22.857 = Gewinnschwelle (allerdings nur bei konstanten Absatzmengen & Preisen)
- Produktionsprogramm legt fest, welche Erzeugnisse in welcher Menge erzeugt werden
- Produktionsprogramm - Unterbeschäftigung / Engpass Unterbeschäftigung = schlechte wirtschaftliche Zeiten, die dafür sorgen, dass die Kapazitäten nicht vollständig ausgeschöpft sind --> je nach Bedarf können kurzfristig die Produktionsmengen erhöht werden, ohne dass hierbei eine Beschränkung der Outputmengen aufgrund von Kapazitätsengpässen auftritt Engpass = Kapazitäten sind voll ausgelastet und die zu produzierenden Erzeugnisse konkurrieren um diesen Engpass
- optimales Produktionsprogramm Ermittlung welches Erzeugnis in welcher Menge produziert werden sollte, um den größtmöglichen Nutzen für das UN zu gewährleisten das optimale Produktionsprogramm weist das bestmögliche Betriebsergebnis unter den gegebenen Umständen und Rahmenbedingungen aus die Rahmenbedingungen sind v.a. von den absatzfähigen Mengen bestimmt
- Opportunitätskosten quantifizieren einen entgangenen Nutzen können als entgangener Gewinn, entgangener DB, entgangener Umsatz oder entgangene Rentabilität definiert sein
- Produktionsprogramm bei Unterbeschäftigung ein UN gilt als unterbeschäftigt wenn es freie Kapazitäten hat in ein UN unterbeschäftigt, werden alle Erzeugnisse produziert, die einen positiven DB haben manchmal werden auch Erzeugnisse mit negativem DB produziert, wenn es sich um Erlösverbundprodukte handelt die Erzeugnisse mit dem höchsten DB werden bevorzugt produziert
- engpassbezogener DB zeigt auf, wie hoch der DB je genutzter Einheit der vom Engpass betroffenen Kapazität ist Erstellung einer Reihenfolge engpassbezogener DB = Stück-DB / Engpassbelastung je Stück Bsp. Engpassbelastung --> Fertigungszeit in min
- Produktionsprogramm bei mehreren Engpässen häufig sind mehrere Kapazitäten (auch die der Fertigung nachgelagerter Stellen) begrenzt Rangfolge zu produzierender Erzeugnisse kann zwischen den einzelnen Stellen abweichen optimales Produktionsprogramm nur mit Software zu identifizieren
- Make-or-buy-Entscheidungen Entscheidung, ob bestimmte Erzeugnisse bzw. Vor- und Zwischenprodukte selbst gefertigt (Eigenfertigung) oder zugekauft (Fremdbezug) werden möglichst hohe Kostenminimierung wird angestrebt
- Make-or-buy: Kostenminimierung bei Unterbeschäftigung Fremdbezug vorteilhaft, wenn Kosten hierfür unter den var. Kosten der Eigenfertigung liegen nur sinnvoll, wenn Qualität der fremdbezogenen Produkte überzeugt
- Make-or-buy: Kostenminimierung bei Engpass wie auch bei Unterbeschäftigung: Fremdbezug sinnvoll, wenn Kosten niedriger als var. Kosten der Eigenproduktion und die Qualität der zugekauften Bestandteile überzeugt können durch Kapazitätsengpässe nicht alle Vor- bzw. Zwischenprodukte eigengefertigt werden, muss entschieden werden, welche Teile zugekauft werden --> entscheidend: engpassbezogene Einsparung
- Make-or-buy: engpassbezogene Einsparung analysiert, welche Vor- bzw. Zwischenprodukte die größtmögliche Einsparung durch Eigenfertigung im Vergleich zu einem Fremdbezug besitzt nicht die absolute Einsparung ist relevant, sondern die Einsparung bezogen auf die Belastung der Engpasskapazität Formel: (Einkaufspreis - var. Kosten) / Engpassbelastung je höher, desto lohnender ist die Eigenfertigung
