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EW4 (Fach) / Bildungsforschung (Lektion)

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  • Was ist Empirische Bildungsforschung? - beschäftigt sich mit Voraussetzungen, Prozessen und Ergebnissen von Bildung über gesamte Lebensspanne - Bildungsprozess in Kindergarten, Schule, Hochschule oder Weiterbildungseinrichtungen
  • Aufgabe und Nutzen Emp. Bildungsforschung - verstehen und beitragen, Lehr- und Lernprozesse im schul. und außerschul. Bereich grundlagen- und anwenungsorientiert analysieren - Zusammenhänge erkennen - ideologische Verschleierungen aufdecken - Vorurteile eliminieren
  • Wissenschaftsfächer als Bezugsdisziplinen - PW - EW - Ökonomie - Psychologie - Geschichte - Recht - NW - SZ
  • Ethisch verantwortliche Fragen - erhalten Teilnehmende an UNtersuchung genügend Infos ? -> ausführliche + verständliche Aufklärung - Vorkehrungen zur Minimierung der Risiken - wird Privatsphäre ausreichend geschützt?
  • Ursprung Problematisierung - Plagiate - Nürnberger Prozesse -> 23 angeklagte Ärzte -> Nürnberger code (1947) : 10 Prinzipien für Forschung `voluntary informed consent´ ´valid research design´
  • TIMMS - 1995 DE nimmt erstmals nach ü. 20 Jahren an Bildungsvergleichstusie teil `Third international Mathematics and sience study´ Grundschule (4.) + SEK 1 (7./8.) + SEK 2 (12.) - 1997 Veröffentlichung d. Ergebnisse -> durchschn. Leistungen -> hängen mit sozioökonom. Hintergrund zusammen
  • Emp. Wende - 24.10.1997 : Konztanzer Beschluss
  • KMK Schwerpunkt Bildungssicherung
  • PISA - 2001 mittlere Leistungen in allen Bereichen - 3 jähriger Abstand
  • Funktionales Grundgebilde - Literacy - Anwendbarkeit von Wissen und Könne für jetzige und spätere Teilhabe an Kultur - Anschlussfähigkeit im Sinne kontinuierlichen Weiterlernens über Lebensspanne - Grundleg. Domäne für gesellschaftl. Teilhabe
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  • 7 Handlungsfelder KMK - Verbesserung Sprachkompetenz vorschulischer Bereich - Verzahnung von vorschul. Bereich und Grundschule -> frühere Einschulung - Verbesserung Grundschulbildung, Lesekompetenz + grundleg. Verständnis mathematischer und nw Zusammenhänge - Förderung benachteiligter Kinder (vor allem mit Migrationshintergrund) - Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Unterricht - Verbesserung Professionalität der Lehrkräfte / diagn. und methodische Kompetenz - Ausbau schul. + außerschul. Ganztagsangebote -> Erweiterung Bildungs- + Förderungsmöglichkeiten
  • Internat. Vergleichsuntersuchungen - TIMMS - IGLU - PIRLS - OECD PISA
  • Aktuell PISA - Mittlere Leistung in allen Bereichen - Leistungsverbesserung am Ende der Verteilung - Hintergrund seit 2001 schwächer - Leistungsnachteil (migration) kleiner
  • CIPO-Modell Input -> Process -> Output                        Context Input: Investitionen in Bildungssystem Output : Lernergebnisse von Schüler*innen (längerfristig outcome) Process: was zwischen Input und output vermittelt Context: Rahmenbedingungen z.B Gesellschaft
  • Ebenen Bildungssystem Makroebene : z.B Bildungssystem Mesoebene : formelle Organisation unterhalb Makroebene z.B. Schule Intermediale Ebene : Organisation innerhalb/unterhalb Mesoebene z.B Klasse, Unterricht Mikroebene : Individ. menschl. Verhalten, einzelne Person z.B. individ. Eigenschaften von lehrern
  • Didaktik - Allg. Prinzipien und Regeln für die Planung und Realisierung des Unterrichts - bezieht sich auf UNterrichtsablauf
  • 4 Bereiche der Prozessqualität von Unterricht 1. Klassenführung 2. Lernförderliches Klima und Motivation 3. Klarheit/ Struktur 4. Aktivierung
  • Planung einer Untersuchung - Entwicklung der fragestellung: Problemformulierung -> Fragestellung - Forschungsdesign: Auswahl Forschungsmethode, Planung, Vorbereitung+ - Durchführung: Datenerhebung - Auswertung - Berichtigung: Interpretation, Ausblick
  • Qualitative Forschung - Verstehen - Nähe zur Alltagswelt - Qualitative Zusammenhänge - Einzelfallorientiert - Geringe Vergleichbarkeit - Geringe Standartisierung
  • Quantitative Forschung - Erklären - Ferner zur Alltagswelt - Allg. Prinzipien/Regeln finden - Höhere Vergleichbarkeit - Höherer Standatisierungsgrad
  • Güte der Forschungsergebnisse - Kriterien Objektivität : Unabhängigkeit von untersuchenden Person -Durchführung -Auswertung -Interpretation Reliabilitär : Zuverlässigkeit oder Genauigkeit -Messwiederholung -Parallele Untersuchung -Interne Konsistenz Validität : Gültigkeit -Inhaltsvalidität -Konstrukt (konvergent/divergent) -Kriterium (diagnostisch/prognostisch)
  • Redest-Reliabilität Wiederholung dxes Tests und Bestimmung der Korrelation zw. Messwerten -> Übungseffekte, Erinnerungseffekte, Veränderung des Merkmals -> mehrere Wochen zw. Tests!
  • Paralleltest-Reliabilität Wiederholung mit parallelen o. aquivalenten Form
  • Testhalbierungs-Reliabilität / Interne Konsistenz - Korrelation zweier Testhälften bei Messung zu einem einzigen Zeitpunkt - gerade vs. ungerade Items
  • Inhaltsvalidität sind testitems eine repräsentative Stichprobe aus der GG aller Items
  • Kriteriumsvalidität Zusammenhang zw. Testwerten und Kriterien
  • Konstruktvalidität Zusammenhang mit anderen Merkmalen, Testen von Hypothesenüber das Konstrukt
  • THIS MESS Testing - Reaktivität d. Teilnehmer History - Ungeplantes Ereignis zw. Messungen Instrument Change Statistical Regression towards the mean - regression zur mitte Maturation -Reifung (z.B. Teilnehmende werden älter) Experimental Attrition/Mortality - Systematischer Ausfall(weniger nehmen teil) Selection - mangelhafte randomisierung Selection Interaction - z.B. Reifung nur in einer der untersuchten gruppe
  • Regression zur Mitte bei mehrmaliger Messung tendieren Extremwerte wieder zum Mittelwert
  • Sieben Kernkriterien Intersubjektive Nachvollziehbarkeit Indikation- Angemessenheit Empirische Verankerung Limitation- Verallgemeinerbarkeit Kohärenz- Widerspruchsfrei Relevanz- Nutzen Reflektierte Subjektivität - Selbstreflexion
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  • KMK Hauptfunktionen Orientierung : Transparenz schul. Anforderungen , Angleich Anforderungsniveau Bildungsmonitoring : Grundlage für Überprüfung der erreichten Ergebnisse
  • Arten von Standards - KMK content/curriculum standards - Inhalte opportunity to learn standards - Bedingungen performance/ output standards -  über welche Kompetenzen sie verfügen müssen
  • Aufgaben IQB Operationalisierung d. Bildungsstandards Durchführung Ländervergleich Weiterentwicklung Bildungsstandards VERA o. Lernstandserhebung seit 2013 Pool von Abituraufgaben
  • Mindeststandard Mindestanforderung falls nicht erreicht -> Schwierigkeiten für Übergang in das Berufleben -> Förderbedarf
  • Regelstandards Durchschnitt, der erlernt werden soll KMK Standart
  • Optimal/ Maximalstandard unter bestmöglichen Voraussetzungen von leistungsstarken schülern erworben werden
  • Standard Setting von Kompetenzskala zur Kompetenzstufe analysiert, welche kognitiven Operationen zur lösung nötig sind anordnung aller items auf kompetenzskala Abgrezung von Kompetenzstufen
  • Panel regelmäßig wiederholte bzw. laufende Befragung eines bestimmten Kreises(dieselbe Stichprobe) - über längeren Zeitraum
  • NEPS Studie zu Bildungsverläufen in DE beschreiben bildungsprozesse über gesamte Lebensspanne erkenne. von Ursachen- und Wirkungszusammenhängen
  • 8 Bildungsetappen 1. Neugeboren -> frühkindliche Betreuungseinrichtung 2. Kindergarten und Einschulung 3.Grundschule -> in SEK1 4. SEK1 bis Übergang SEK2 5. Gymnasiale Oberstufe + Übergänge an (F)HS, Ausbildung, Arbeitsmarkt 6. Berufliche Ausbildung, späterer Arbeitsmarkteintritt 7. (F)HS-STudium + Übergan Arbeitsmarkt 8. Allg. und Berufl. Weiterbildung
  • Sechs Schwerpunktbereiche (Dimensionen) Kompetenzentwicklung im Lebenslauf Bildungsprozesse Soz. Ungleichheit und Bildungsentscheidungen Bildungserwerb mit Migrationshintergrund Motivationale Variablen und Persönlichkeitsaspekte
  • Nullhypothese Ansatz an Normalverteilung ausgehend davon -> Alternativhypothese
  • Gerichtete Hypothese besser oder schelchter ..
  • Signifikanz Aussage über die Wahrscheinlichkeit, dass Stuchprobenergebnis zufällig entsatnden ist
  • Unvariate Analyse Berechnung von Kennwerten
  • Bivariate Analyse Untersuchung von 2 Variablen
  • Multivariable Analyse Untersuchung von mehreren Variablen
  • Chi Quadrat Test Gibt an ob es einen Zusammenhang gibt
  • Empirismus/Positivismus aus Beobachtungen entstehen Theorien Ziel: Verifikation wissenschaftl. Erkenntnisse Induktionsproblem: man kann nicht alle beobachten - Gesetzesaussagen gelten nicht immer und überall
  • Kritischer Rationalismus Ziel : Falsifikationvon wissenschaftl. Aussagen rationale Konstrukte zur Erklärung der Wirklichkeit