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Entwicklungspsychologie (Fach) / 4 physische, motorische und sensorische Entwicklung (Lektion)

4 physische, motorische und sensorische Entwicklung

Diese Lektion wurde von jillian erstellt.

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  • interne Korrektur ein Phänomen, welches die Größenkonstanz erklärt --> wenn das gleiche Objekt weiter entfernt ist, ist das retinale Abbild geringer  => eine Verrechnung aus Objektgröße und Objektentfernung 
  • Welcher Aspekt der Tiefenwahrnehmung entwickelt sich erst später? das Verständnis von Tiefenhinweisen 
  • Womit kann man das Verständnis von Tiefenhinweisen zeigen? mit dem Prinzip der visuellen Klippe  - das Kind wird auf einen Tisch mit einem Schachbrettmuster gesetzt; die andere Hälfe des Tisches ist eine Glasplatte - unter der Glasplatte befindet sich das gleiche Schachbrettmuster, welches allerdings aufgrund der Distanz kleiner wirkt  => liegt ein Verständnis von Tiefenhinweisen vor, so versteht das Kind, dass kleinere Muster einen Abgrund bedeuten
  • visuelle Klippe - das Kind wird auf einen Tisch mit einem Schachbrettmuster gesetzt; die andere Hälfe des Tisches ist eine Glasplatte - unter der Glasplatte befindet sich das gleiche Schachbrettmuster, welches allerdings aufgrund der Distanz kleiner wirkt  => liegt ein Verständnis von Tiefenhinweisen vor, so versteht das Kind, dass kleinere Muster einen Abgrund bedeuten
  • Ab wann sind Kinder nicht mehr zu bewegen auf die Glasplatte der visuellen Klippe zu krabbeln? ab 6 Monaten 
  • Wenn man Kinder die noch nicht krabbeln können auf die Glasplatte zieht zeigen sich physiologische Reaktionen die auf Interesse hindeuten wie eine sinkende Herzfrequenz 
  • Wenn Kinder krabbeln könne zeigen sie als Reaktion auf die visuelle Klippe Angst (z.B. durch steigende Herzfrequenz) 
  • Was ist eine Schlussfolgerung aus den Erkenntnissen der visuellen Klippe? dass die Reaktion auf Tiefe nicht angeboren ist, sondern erst im Zusammenhang mit der Motorikentwicklung gelernt wird 
  • Die Reaktion auf Tiefe ist nicht angeboren 
  • Wie wird die Reaktion auf Tiefe gelernt? im Zusammenhnag mit der Motorikentwicklung, wenn das Kind krabbeln und somit auch (runter) fallen kann 
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  • Auditive Wahrnehmung pränatal Kinder können schon vorgeburtlich hören 
  • Volle Hörfähigkeit ist auch nachgeburtlich noch nicht vollständig erreicht 
  • Wie kann man zeigen, dass Kinder bereits vorgeburtlich hören könne? mithilfe des Saugparadigmas 
  • Wie funktioniert das Saugparadigma? man bestimmt die Grundfrequenz des Saugens dann präsentiert man die Stimme der Mutter immer dann, wenn der Säugling seine Saugfrequenz erhöhte/ senkt und im anderen Fall die Stimme einer anderen Frau  Säuglinge passen dann ihre Saugfrequenz so an ,dass sie die Stimme ihrer Mutter hören 
  • Die Präferenz für die Stimme der Mutter ist vermutlich auf Basis von vorgeburtlichen Erfahrungen 
  • Was sind Belege dafür, dass die Präferenz für die Stimme der Mutter aufgrund von vorgeburtlicher Erfahrung ist? 1. weil es keine Präferenz für die Stimme des Vaters gibt, auch wenn nach der Geburt gleich viel Kontakt zum Vater bestand  2. Säuglinge erkennen im Saugparadigma nach der Geburt eine Geschichte wieder, die ihnen vorgeburtlich mehrfach laut vorgelesen wurde
  • Was präferieren Kinder neben der Stimme der Mutter akustisch? die eigene Muttersprache hohe Töne  bestimmte Rhythmen 
  • Intermodale Wahrnehmung Verknüpfung von Informationen aus verschiedenen Sinnesmodalitäten 
  • Die Verknüpfung von Informationen aus verschiedenen Sinnesmodalitäten ist bei Säuglingen schon früh nachweisbar 
  • Was ist ein Beispiel für intermodale Wahrnehmung? Zuwendung zu einer Lautquelle und greifen dananch (Akustik und Motorik) 
  • Was sind 2 Studien zum Nachweis visueller und haptischer Verknüpfungen? Spielen mit 2 Ringen unter einer Decke  Genoppter vs. glatter Schnuller 
  • Visuelle und haptische Information - 2 Ringe - der 4 Monate alte Säugling spielt unter einer Decke mit 2 Ringen die entwerder fest oder variabel verbunden sind bis er darauf habituiert - dann präsentiert man ihm visuell die beiden Ringpaare - eine visuelle Präferenz für das unbekannte Ringpaar weist auf ein Wiedererkennen des Objekts mit dem sie gespielt haben hin 
  • Visuelle und haptische Information - Schnuller Kind macht haptische Erfahrungen entweder mit genopptem oder mit glattem Schnuller Anschließend visuelle Präsentation der Schnuller Kinder betrachten den Schnuller länger mit dem sie vorher Erfahrungen gesammelt haben  => vermutlich dadurch, dass die Habiutaiton nicht vollständig war 
  • Zwei Studien zum Nachweis der Verknüpfung visueller und auditiver Informationen 1. Züge mit lautem oder leiser werdendem Geräusch  2. Stimme und Lippenbewegungen nicht synchron 
  • Intermodale Wahrnehmung auditiv und visuell: Züge - dem Kind werden parallel zwei Videos gezeigt: auf dem einen nähert sich ein Zug, auf dem anderen entfernt sich ein Zug - dabei entweder ein lauter oder ein leiser werdendes beleitendes Geräusch  - wenn das Geräusch lauter wird gucken die 5 Monate alten Säuglinge auf den näherkommenden Zug und umgekehrt für den sich entfernenden bei einem leiser werdenden Geräusch  => sie können also Bild und Geräusch integrieren 
  • Intermodale Wahrnehmung visuell und auditiv: Lippenbewegungen 5 Monate alte Säuglinge reagieren beunruhigt wenn man ihnen ein Video ihrer Mutter vorspielt und deren Stimm verzögert zu den Lippenbewegungen zugespielt wird 
  • Was lässt sich grundsätzlich zur Fähigkeit der intermodalen Wahrnehmung sagen? sie liegt schon von Geburt an vor, entwickelt sich jedoch mit zunehmender Erfahrung weiter