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Fachwirt für Versicherung und Finanzen (Fach) / PQK & Lebensversicherung (Lektion)
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- Nennen Sie 4 Merkmale eines Assessment-Centers Mehrere Teilnehmer Ein- bis dreitägige Dauer Mehrere Beobachter Verschiedene Übungen Fach,- Methoden und Sozialkompetenz werden geprüft
- Stellen Sie für die Position Agenturinhaber vier geeignete Übungen die in einem Assessment-Center eingesetzt werden dar. Gehen Sie besonders auf die Kompetenzen ein die in den dargestellten Aufgaben abgeprüft werden. Präsentation TN bearbeitet ein fachliches Thema und präsentiert die Ergebnisse vor einer definierten Zielgruppe z.B.: Unternehmer die sich für das Thema zusätzliche Sozialleistungen zur MA Bindung interessieren.Dabei werden neben der Fachkompetenz auch die Methodenkompetenz (Präsentationstechnik) und das persönliche Auftreten bewertet. Rollenspiel Der TN soll ein Kritikgespräch mit einem MA führen, weil dieser sich mehrfach nicht an getroffene Vereinbarungen gehalten hat.Hierbei werden Sozialkompetenz (Gesprächsverhalten), die Methodenkompetenz (Gesprächssystematik) und die Führungskompetenz beobachtet. Postkorb Der TN muss unter Zeitdruck die typische Eingangspost eines Agenturinhabers bearbeiten. Bei dieser Übung wird insbesondere die Methodenkompetenz beurteilt. Der TN muss nach Dringlichkeit und Wichtigkeit sortieren. Aufgaben delegieren und Zusammenhänge erkennen. Zusätzlich wird die Fachkompetenz überprüft. Gruppenarbeit Die TN sollen im Rahmen einer Projektarbeit gemeinsam z.B. eine Verkaufsaktion für eine ausgewählte Zielgruppe vorbereiten. Als Kompetenzbereiche werden hier Teamfähigkeit, das Konfliktverhalten, die Durchsetzungsfähigkeit, die Kreativitätund Felexibilität beobachtet. Gleichzeitig kann auch die Fachkompetenz bewertet werden.
- Stellen Sie die 4 Phasen des Teambildungsprozesses dar. Gehen Sie dabei auf das Verhalten der Teammitglieder und des Teamleiters in der jeweiligen Phase ein. Organisationsphase (Forming) MA treten in Kontakt, erstes Kennenlernen Teamleiter hat die Aufgabe, das Kennenlernen zu fördern, ggf. durch gemeinsame Aktivitäten, er sollte Offenheit zeigen Spannungsphase (Storming) Rollen im Team werden verteilt, es ergibt sich eine "Hackordnung", Konflikte entstehen Teamleiter hat die Aufgabe, Konflikte zu entdecken und Lösungshilfen anzubieten. Er muss dafür sorgen das die Teammitglieder zusammen arbeiten können. Organisationsphase (Norming) Das Team entwickelt eine eigne Arbeitsweise, es werden Lösungsstrategien entwickelt. Der Teamleiter unterstützt und ermuntert die Teammitglieder mitzumachen, Hilfe zur Selbshilfe Identifikationsphase (Performing) Team hat einen hohen Grad an Selbstorganisation erreicht, MA helfen sich gegenseitig Teamleiter ist Moderator, er ist Primus inter Pares und setzt Impulse
- Nennen Sie 4 Feedbackregeln die ein Feedbackgeber beachten sollte Beschreiben, nicht bewerten Auf konkretes Verhalten beozogen, nicht auf Eigenschaften Auf Beobachtungen bezogen, nicht auf Eigenschaften Eigene Empfindungen und Reaktionen benennen nur im eigenen Namen erfolgen sobald wie möglich bzw. zur richtigen Zeit erfolgen Wertschätzend und nicht verletzend
- Beschreiben Sie die Führungstechnik, die Zielvereinbarungsgesprächen zugrunde liegt, und grenzen diese gegenüber zwei anderen Führungstechniken ab. Führungstechnik Management by Objectives liegt den meisten Zielvereinbarungsgesprächen zugrunde. Zielvereinbarungsgespräche können allerdings auch unabhängig von dieser Führungstechnik stattfinden. Bei dieser Führungstechnik ist zu beachten, dass die Ziele zwischen dem Vorgesetzten und seinem MA vereinbart werden. Kernpunkt ist, dass der MA die Maßnahmen, die zur Zielerfüllung führen, weitesgehend selbst bestimmen kann. Wichtig ist die Zielerreichung.Der Vorgesetzte unterstützt durch regelmäßige Förder- und Beratungsgespräche den MA bei der Zielerreichung. Abgrenzung zu Management by Delegation: Bei dieser Führungstechnik werden z.B. Aufgabenbereiche mit den dazugehörigen Kompetenzen übertragen. MA sind eigenverantwortlich Ziel: Entlastung des Vorgesetzen Abgrenzung zu Management by Exception: Hier greift die FK nur in Ausnahmesituationen ein, z.B. bei Abweichen eines Vorganges aus der Norm oder bei Veränderung der Rahmenbedingungen
- Beschreiben Sie 4 Gesichtspunkte, die bei der Gesprächsvorbereitung berücksichtigt werden müssen Klären der Situation Situation beschreiben Wer sind die Beteiligten Interessen der Beteiligten Gespräch durchdenken Zielsetzung Notwendige Informationen Vorgehensweise Rahmenbedingungen Zeitpunkt Zeitlicher Rahmen Vorgehensweise Ort Gesprächseinladung Kontaktaufnahme Gesprächsanlass formulieren
- Nennen Sie 6 Aspekte, die eine Führungskraft in einem Zielvereinbarungsgespräch ansprechen sollte. Vereinbarung über Gesprächsziele (Vorgehensweise/Zeirahmen) Etwaige Formulare erklären Evtl. Zielerreichung der letzten Periode besprechen Unternehmensziele erläutern MA nach eigenen Zielen Fragen Erklären, welche Ziele vereinbart werden sollen Die Aussprache über unterschiedliche Einschätzungen suchen Weitere Termine besprechen
- Beschreiben Sie drei Aspekte der didaktischen Analyse, die neben der Auswahl der Lehrmethoden von Bedeutung sind. Lernziele/Inhalte, Methoden, Hilfsmittel/Medien: Die Lernausgangslage (z.B.Vorkenntnisse) des Azubi sind zu berücksichtigen Das Lernziel ist entsprechend der Larnausgangslage des Azubi und dem Azubirahmenplan zu bestimmen Hilfsmittel werden entsprechend der gewählten Methode, des Inhalts und Lerntyps bestimmt
- Beschreiben Sie vier pädagogische Grundprinzipien für die Gestaltung von Unterricht. Prinzip der Fasslichkeit / vom Leichten zum Schweren Prinzip der Anschaulichkeit / vom Bekannten zum Unbekannten Prinzip der Aktivität / von Allgemeinen zum Speziellen Prinzip der Praxisnähe / vom Konkreten zum Abstrakten Prinzip der Efolgssicherung
- Das fragend-entwickelnde Lehrgespräch ist bei der Ausbildung in Agenturen eine gängige Lehrmethode. Dabei werden verschiedene Lernbereiche angesprochen. Beschreiben Sie drei Lernbereiche. Kognitiver Lernbereich (Wissensbereich) Dieser Bereich ist auf Wissen und Verstehen ausgerichtet. Sozial-affektiver Lernbereich (Verhaltensbereich) Das Lernen in diesem Bereich zielt auf die Veränderung von Einstellungen, Verhaltensmustern und Wertehaltungen. Psychomotorischer Lernbereich (Fertigkeitsbereich) In diesem Bereich werden manuelle Fertigkeiten erlernt
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- Grenzen Sie die Rolle des MODERATORS von der des PRÄSENTATORS anhand von zweit Kriterien ab Moderator: Der Moderator ist Methodenspezialist und muss nicht Inhaltlicher Experte sein. Er trägt Verantwortung für den Prozess, nicht aber für dessen inhaltliche Qualität Er muss an der richtigen Stelle die richtigen Fragen stellen und die Antworten verstehen Er ist persönlich und thematisch/inhaltlich neutral Präsentator: Der Präsentator ist Experte für ein Thema und verantwortlich für das Gelingen seiner Vorführung. Er stellt sein Thema verständlich und motivierend für die jeweilige Zielgruppe dar und illustriert durch geeignete Visualisierung. Interesse weckt er durch rhetorisch ansprechende Darbietung. Fragen zum Thema beantwortet er selbst und sicher.
- Es stehen Ihnen folgende Medien Pinnwand/Flipchart/Beamer zur Verfügung nennen Sie je zwei Vorteile und die Einsatzmöglichkeit der genannten Medien. Pinnwand/Metawand: Mithilfe von Moderationskartenund Nadeln können Stichworte, Aufzählungspunkte, kurze Infos auf eine große Fläche flexibel angeordnet werden. Veränderung durch Umhängen jederzeit möglich. Vorteil: Moderationskarten können jederzeit umgehängt werden Bilder entstehen vor den TN Fertige Ausarbeitungen sind dauerhaft sichtbar Flipchart: Es können fertige Plakate aufgehängt werden als auch Anschriebe vor den Augen der TN angefertigt werden. Vorteil: Leicht im Raum verschiebbar Plakate dauerhaft sichtbar (Agenda,Begrüßung etc.) Fertige Plakate können leicht verändert werden (Unterstreichen,Lücken füllen etc.) Beamer: PPT können vom LapTop aus bequem auf eine nahezu beliebig große Leinwand projeziert werden. Vorteile: Vorwärts- Rückwärtsspringen möglich Vielfältige Mediengestaltung (Fotos,Animationen etc.) Große Räume können bespielt werden
- Es stehen Ihnen folgende Medien Pinnwand/Flipchart/Beamer zur Verfügung nennen Sie je zwei Vorteile und die Einsatzmöglichkeit der genannten Medien. Pinnwand/Metawand: Mithilfe von Moderationskartenund Nadeln können Stichworte, Aufzählungspunkte, kurze Infos auf eine große Fläche flexibel angeordnet werden. Veränderung durch Umhängen jederzeit möglich. Vorteil: Moderationskarten können jederzeit umgehängt werden Bilder entstehen vor den TN Fertige Ausarbeitungen sind dauerhaft sichtbar Flipchart: Es können fertige Plakate aufgehängt werden als auch Anschriebe vor den Augen der TN angefertigt werden. Vorteil: Leicht im Raum verschiebbar Plakate dauerhaft sichtbar (Agenda,Begrüßung etc.) Fertige Plakate können leicht verändert werden (Unterstreichen,Lücken füllen etc.) Beamer: PPT können vom LapTop aus bequem auf eine nahezu beliebig große Leinwand projeziert werden. Vorteile: Vorwärts- Rückwärtsspringen möglich Vielfältige Mediengestaltung (Fotos,Animationen etc.) Große Räume können bespielt werden
- Nennen Sie vier Regeln die der Präsentator einhalten sollte. Verstänlich vortragen Laut und deutlich sprechen freundlich sein und lächeln eine offene Körperhaltung einnehmen Blickkontakt halten Sicher auftreten Fragen der Zuhörer beantworten
- Nennen Sie 4 Informationsquellen, die Sie neben den Antragsfragen noch zur Risikoprüfung nutzen können. Ärztliches Zeugnis Evtl. Vorversicherungen HIS (Hinweis- und Informationssystem ehem. Sonderwagnisdatei) Arztberichte
- Zeigen Sie 4 Möglichkeiten und deren Auswirkungen auf, um ein anomales Risiko zu versichern. Temporärer Risikozuschlag zeitlich begrenzte Beitragserhöhung Staffelung Herabsetzung der Leistung mit jährlicher Anhebung bis zur vereinbarten Höhe allenfalls 3-5 Jahre Risikozuschlag (dauerhaft) Dauerhafte Beitragserhöhung Dauerverkürzung Angebot eines niedrigeren Endalters Ausschlüsse durch Klauseln keine Leistung, wenn der Versicherungsfall auf dem Ausschlusstatbestand beruht Berufszuschläge Beitragerhöhungen
- Stellen Sie 4 unterschiedliche Interessenlagen und Zielrichtungen von klinischer und Versicherungsmedizin gegenüber. Klinische Medizin Versicherungsmedizin Pers. Fallbeurteilung durch Arzt Risikobeurteilung, neutrale Betrachtung Einzelfallbetrachtung Gruppenbeurteilung Patient will beschwerdefrei sein VU evtl. Abweichung der Lebenserwart. Pers. Kontakt mit Arzt Akten, Unterlagen oft unvollständig Überlebensrate Übersterblichkeit
- Wie ist eine DV und UK im Falle einer Insolvenz abgesichert. Beschreiben Sie die Funktion und Finanzierung des Pensionssicherungsvereins a.G. Der PSV a.G. ist eine gesetzlich verpflichtende Selbshilfeeinrichtung zum Schutz der betrieblichen AV bei Insolvenz des AG. Er sichert fortlaufende Betriebsrenten und gesetzlich unverfallbare Anwartschaften in Form von Direktzusagen, UKassen und Pensionsfonds sowie in bestimmten Fällen der DV ab. Die Finanzierung der Insolvenzsicherung basiert auf Beiträgen von insolvenzsicherungspflichtigen Arbeitgebern im Umlageverfahren.
- Begründen Sie unter welchen Voraussetzungen die Leistung von bestehenden betrieblichen Altersvorsorgeverträgen in die Absicherung des PSV fallen. Direktversicherungen sind nur dann insolvenzpflichtig, wenn: unverfallbare Anwartschaften betehen und das Bezugsrecht widerruflich istoderbei unwiderruflichem Bezugsrecht die DV beliehen oder abgetreten ist Eine DV auf Basis einer Entgeltumwandlung, die nach 2001 abgeschlossen wurde, ist nicht insolvenzsicherungspflichtig. UKasse Zusagen im Rahmen einer UKasse sind für AG insolvenzsicherungspflichtig. Der PSV kommt nur für bereits unverfallbare Anwartschaften und laufende Betriebsrenten auf. Anwartschaften auf Entgeltumwandlungen sind sofort gesetzlich unverfallbar. Gesetzliche Verfallbarkeit akt. 3 Jahre 25 Lebensjahr.
- Begründen Sie unter welchen Voraussetzungen die Leistung von bestehenden betrieblichen Altersvorsorgeverträgen in die Absicherung des PSV fallen. Direktversicherungen sind nur dann insolvenzpflichtig, wenn: unverfallbare Anwartschaften betehen und das Bezugsrecht widerruflich istoderbei unwiderruflichem Bezugsrecht die DV beliehen oder abgetreten ist Eine DV auf Basis einer Entgeltumwandlung, die nach 2001 abgeschlossen wurde, ist nicht insolvenzsicherungspflichtig. UKasse Zusagen im Rahmen einer UKasse sind für AG insolvenzsicherungspflichtig. Der PSV kommt nur für bereits unverfallbare Anwartschaften und laufende Betriebsrenten auf. Anwartschaften auf Entgeltumwandlungen sind sofort gesetzlich unverfallbar. Gesetzliche Verfallbarkeit akt. 3 Jahre 25 Lebensjahr.
- Begründen Sie unter welchen Voraussetzungen die Leistung von bestehenden betrieblichen Altersvorsorgeverträgen in die Absicherung des PSV fallen. Direktversicherungen sind nur dann insolvenzpflichtig, wenn: unverfallbare Anwartschaften betehen und das Bezugsrecht widerruflich istoderbei unwiderruflichem Bezugsrecht die DV beliehen oder abgetreten ist Eine DV auf Basis einer Entgeltumwandlung, die nach 2001 abgeschlossen wurde, ist nicht insolvenzsicherungspflichtig. UKasse Zusagen im Rahmen einer UKasse sind für AG insolvenzsicherungspflichtig. Der PSV kommt nur für bereits unverfallbare Anwartschaften und laufende Betriebsrenten auf. Anwartschaften auf Entgeltumwandlungen sind sofort gesetzlich unverfallbar. Gesetzliche Verfallbarkeit akt. 3 Jahre 25 Lebensjahr.
- Stellen Sie die dynamische Erhöhung (Dynamik) in der LV dar und deren Zweck aus Sicht des Kunden Im Versicherungsbereich bezeichnet die Dynamik die vertraglich vereinbarte regelmäßige Erhöhung der Beiträge und Leistungen eines Versicherungsvertrages ohne erneute Gesundheitsprüfungen. Ziele sind die Anpassung des Versicherungsumfanges an die vermutete Änderung des Bedarfes während der Vertragsdauer und der Inflationsausgleich.
- Grenzen Sie Leistungsdynamik von der Beitragsdynamik ab Leistungsdynamik wird die Erhöhung ausgehend von der Versicherungssumme berechnet. Die damit verbundene Erhöhung des Beitrages wird normalerweise prozentual höher liegen als die Erhöhung der Versicherungssumme. Beitragsdynamik wird der Beitrag um einen bestimmten Prozentsatz erhöht. Die damit verbundene Erhöhung der versicherten Leistung wird in der LV normalerweise prozentual geringer ausfallen als die Erhöhung des Beitrages.
- Erörtern Sie inwieweit dynamische Erhöhungen von LV bei Versicherten mit einem hohen Lebensalter z.B. 60Lj. unter Renditegesichtspunkten sinnvoll ist Rendite ist bei "älteren" Versicherten im Vergleich zu jungen Lebensjahren deutlich geschmälert. Jede Beitragserhöhung gilt als Neuabschluss, bei dem erneut Abschluss- und Verwaltungskosten fällig werden. Bei der Erhöhung wird auch das Alter des VN berücksichtigt. Durch das höhere Alter steigt die Risikoprämie, wodurch der Sparanteil reduziert wird. Ferner bleibt bis zum Vertragsende nur eine geringe Restlaufzeit, wodurch Verzinsung und Zinses Zins Effekt immer geringer wird.
- Verabschiedung LVRG im Sommer 2014 zur Absicherung fairer Leistungen für Lebensversicherte. Zählen Sie 4 Kernpunkte LVRG vor und stellen 3 davon inhaltlich dar. Senkung des Garantie/Höchstrechnungszins Der Garantiezins mit dem der Kapitalstock höchstens verzinst werden darf, wurde seit Januar 2015 auf 1,25% abgesenkt. Gilt nur für Neuverträge mit Beginn 2015 für Altverträge wurde der Garantiezins nicht verändert. Größere Kostentransparenz LV Verträge müssen seit 2015 eine Kennzahl zur effektiven Kostenbelastung enthalten. Die Effektivkostenquote gibt an, wie sich die Kosten auf die Rendite auswirken. Die Kennziffer bezieht alle einkalkulierten Kosten ein, also neben den laufenden auch die Abschluss- und Vertriebskosten. Kunden stärker an Risikogewinnen beteiligt VN wurde bis zum LVRG allgemein zu 75% an Risikoüberschüssen beteiligt. Durch Änderung der Mindestzuführung §4 Abs.4 wurde eine Mindestbeteiligung der VN an Überschüssen in Höhe von 90% vorgeschrieben. Dies gilt für Neu- und Bestandsverträge.
- Was versteht man unter dem Begriff "Workflow"? Es handelt sich um die Beschreibung eines arbeitsteiligen, meist wiederkehrenden Geschäftsprozesses, der aus einzelnen Tätigkeiten aufgebaut ist.Durch den Workflow werden Aufgaben, Verarbeitungseinheiten sowie deren Beziehungsgeflecht innerhalb eines Arbeitsablaufes festgelegt. Hierbei bestimmt der Workflow die operative Ebene so genau, das die folgenden Tätigkeiten durch den AUsgang der jeweils vorangehenden Tätigkeit bestimmt sind. Er hat damit einen beschriebenen Anfang, einen genau oranisierten Ablauf und ein genau beschriebenes Ende.
- Nennen Sie 4 Ziele die mit einem Workflow erreicht werden sollen. Kundenzufriedenheit soll erhöht werden Kosten sollen gesenkt werden Mitarbeiterzufriedenheit soll erhöht werden Bearbeitungszeiten sollen verkürzt werden
- Nennen Sie 6 Ziele die mit der Einführung eines Workflow-Managements verfolgt werden Klare Zuordnung von Ressourcen Dokumentation von Entscheidungen Erhöhung der Qualität von Arbeitsprozessen Vereinheitlichung von Arbeitsprozessen Erfassung von Bearbeitungszeiten Erhöhung der Überschaubarkeit von Tätigkeiten Erhöhung der Qualität von Arbeitsprozessen
- Schildern Sie drei Faktoren, die neben den einzusetzenden Ausbildungsmethoden bei Schulungen von Azubis berücksichtigt werden müssen Um Lernprozesse unter didaktisch und methodischen Aspekten Anleiten zu können, müssen die einzelnen Faktoren, die auf den Lernprozess einwirken, analysiert werden. Die Einflussfaktoren sind der Azubi, Lernziele, Lerninhalte sowie Hilfmittel/Medien. Die Abhängigkeiten werden im Didaktischen Dreieck dargestellt. Beim Azubi ist z.B. auf Wissenstand zu achten, bei den Lernzielen auf die Abstimmung mit dem Ausbildungsrahmenplan und bei den Medien auf den Zusammenhang mit der Gruppengröße und die Aktivierung des Lernenden.
- Bei der Durchführung von Seminaren streben Sie einen ausgewogenen Methodenmix an. Dabei wollen Sie sowohl konventionelle als auch handlungsorientierte Methoden anwenden. Nennen Sie je zwei konventionelle und zwei handlungsorientierte Methoden. Konventionelle (traditionelle) Methoden: Vortrag fragend-entwickelndes Lehrgespräch Vier-Stufen-Methode Handlungsorientierte Methoden: Erkundung Leitfragenmethode Postkorbübung Projekt Rollenspiel
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- Da sich angehende Führungskräfte zukünftig mit komplexen Sachverhalten auseinandersetzen müssen, planen Sie, die Methode der Fallstudie im Seminar einzusetzen. Stellen Sie die Merkmale einer Fallstudie dar und beschreiben die Phasen des Modells der vollständigen Handlung. Eine Fallstudie ist gekennzeichnet durch: wirklichkeitsnahe Beschreibung eines komplexen praktischen Falles Der Fall wurde bereits abgeschlossen, er liegt in der Vergangenheit Idealtypische Ablauf des Modells der vollständigen handlung: Information: der Ausbilder übergibt die Aufgabe, steht für Rückfragen zur Verfügung und motiviert Planung: Der Azubi beschafft dich Infos, Planung von Zeit, Kosten und Personal Entscheidung: Der Azubi stellt dem Ausbilder seine Planung vor. Beiden entscheiden gemeinsam. Ausführung: Der Azubi setzt selbständig die Planung um. Kontrolle: Der Azubi kontrolliert selbstständig sein Ergebnis. Auswertung: Ausbilder und Azubi analysieren das Ergebnis, die Planung bzw. Vorgehensweise und das Verhalten bei der Zusammenarbeit.
- Erläutern Sie folgende Führungstechniken Management of Objectives und Management by Delegation MbO = Führen durch Zielvereinbarung Vorgesetzter und MA vereinbaren Ziele gemeinsam Die Maßnahmen zur Zielerreichung bestimmt der MA weitesgehend selbst Der Vorgsetzte unterstützt durch Förder- Meilensteingespräche Ziele sollten SMART formuliert sein Konkurrierende Ziele sind zu vermeiden MbD = Führen durch Delegation Der Vorgesetzte überträgt Aufgabenbereiche mit voller Verantwortung Partizipation der MA bei Erfolg und Misserfolg Voraussetzung ist ein vertrauensvolles Miteinander Der Vorgesetzte kontrolliert in regelmäßigen Abständen die Ergebnisse Ausschluss von Zurück- bzw. Weiterdelegation MA entscheiden in Ihrem Verantwortungsrahmen selbstständig
- In der Praxis gibt es häufig unterschiedliche Führungsstile wie ein, zwei und dreidimensionaler Führungsstil. Grenzen Sie die jeweiligen Beobachtungsdimensionen voneinander ab. Eindimensionale Führungsstile: Nur ein Kriterium wird betrachtet: Beziehung zwischen FK und MA bzw. der Entscheidungsspielraum Zweidimensionale Führungsstile: Betrachtung von zwei Kriterien: Beziehungs- bzw. Personenorientierung und Aufgabenorientierung Dreidimensionale Führungsstile: 3 D-Modell nach Reddin (Beziehung + Aufgabe + Effektivität der FK)oderReifegradmodell nach Hersey/Blanchard (Beziehung + Aufgabe + Reifegrad MA)
- Ein Teilnehmer spricht Sie auf das Grid-Modell an. Erläutern Sie die 5 wesentlichen Führungsstile im Grid-Modell. Befehl-Gehorsam-Management: Es stehen die Arbeitsergebnisse im Zentrum. Auf Bedürfnisse der MA wird weniger Wert gelegt. Charakteristisch findet man diesen bei Akkordarbeit. Samthandschuhmethode: Hier findet eine sorgfältige Beachtung sder zwischenmenschlichen Beziehung statt. Dies hat eine freundliche Arbeitsatmosphäre als Mittelpunkt der Führungstätigkeit zur Folge. Keine intensive Auseinandersetzung mit Zielen. Wirkt sich negativ auf Arbeitstempo und Ergebnis aus. Überlebensmanagement: Dieser gilt als schlechtester Führungsstil. Es wird weder auf die MA noch auf die Erreichng der Ergebnisse wert gelegt. Organisationsmanagement: Versuch der Ausgewogenheit zwischen genügend Arbeitsleistung und der Notwendigkeit auch MA Wünsche zu berücksichtigen. Die MA sind motiviert laufen aber nicht zur Höchstform auf. Es handelt sich um eine Kompromisslösung. Teammanagement: Gilt als bestes Führungsverhalten, welches in jeder Situation angestrebt werden soll. Dabei bedient sich die FK abhängig der Situation verschiedener Herangehensweisen. Die MA bringen hohe Arbeitsleistung. Ziele werden als gemeinsame Ziele angesehen.
- Zeigen Sie auf wer den Aktuar bestellt, und nennen Sie die gesetzlichen Anforderungen, die für seine Bestellung erforderlich sind. Der Aktuar wird, sofern im Unternehmen vorhanden, vom verantwortlichen Aufsichtsrat bestellt. Ist kein Aufsichtsrat vorhanden, kann er vom obersten Organ bestellt werden. Anforderungen: zuverlässig fachlich geeignet ausreichende Berufserfahrung (dreijährige Tätigkeit als Versicherungsmathematiker)
- Stellen Sie 5 Aufgaben dar, die der Aktuar innerhalb der Lebensversicherung hat. Wahrnehmung der Belange der VN Dauernde Erfüllbarkeit der Verträge Überwachung der Solvabilitätsspanne Warn- und Berichtspflicht gegenüber Vorstand/BaFin Vorschlag angemessener Überschusssätze zur Vorstandsentscheidung Einhaltung der gesetzlichen Grundsätze für die Berechnung der Prämien und Deckungsrückstellungen
- Zeigen Sie den Unterschied zwischen Brutto- und Nettobeitrag in der Beitragskalkulation bei der gemischten Lebensversicherung auf. Risikobeitrag + Sparbeitrag = Nettobeitrag
- Schildern Sie, aus welchen Bestandteilen sich die Ablaufleistung der LV zusammensetzt und teilen Sie dabei die Überschussbeteiligung in Ihre einzelnen Komponenten auf. Risikogewinn + Kostengewinn + Zinsgewinn + Bewertungsreserven (§ 153 VVG LVRG) = Überschuss Garantierte Versicherungssumme + Überschüsse = Ablaufleistung
- Erklären Sie was unter einer Nachversicherungsgarantie (Anpassungsrecht) verstanden wird. Unter dem Anpassungsrecht wird das Recht verstanden, einen bestehenden Versicherungsschutz bei bestimmten Ereignissen ohne erneute Gesundheitprüfung zu erhöhen
- Nenne Sie drei Beispiele um ein Anpassungsrecht nutzen zu können. Eine Erhöhung des Versicherungsschutzes ist möglich bei: Heirat Geburt eines Kindes Aufnahme eines Darlehens zur Immofinanzierung Erhöhung des Bruttojahreseinkommens von min. 10% als Angestellter
- Nennen Sie 3 versicherungstechnische Rahmenbedingungen, die für eine Anpassung eines Vertrages durch das Anpassungsrecht gelten. Die Anpassung erfolgt z.B. zu den dann gültigen: Rechnungsgrundlagen Tarifen Versicherungsbedingungen Steuerregelungen
- Stellen Sie drei mögliche Bedingungsregelungen dar, um die Gefahr einer negativen Risikoauslese im Rahmen einer Nachversicherungsgarantie zu begrenzen. Begrenzung der Höhe der Anpassung Begrenzung auf eine bestimmte ANzahl der Anlässe Altersmäßige Begrenzung Bestimmte Fristen für die Anpassung in Bezug auf das asulösende Ereignis Anpassung muss schriftlich beantragt und der Anlass nachgewisen werden
- Nennen Sie 5 Vorteile für den Versicherer und Vermittler bei Einführung einer Bedingungsverbesserung. Kundenbindung Bestandssicherung Bestandserweiterung Möglichkeit des Cross-Sellings Verbesserung der Produktqualität Provisionsmöglichkeit des Vermittlers
- Welche Auswirkung hat ein Berufswechsel nach Vertragsabschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung? Der Vertrag bleibt unverändert, auch wenn der VN in eine risikoerheblichere Berufsgruppe wechselt Der Versicherer ist nicht verpflichtet die Prämie zu reduzieren, wenn der VN in eine risikoarme Berufsgruppe wechsel (allenfalls Kulanzlösungen) Keine Auswirkungen wenn der Kunde in einen anderen Beruf mit gleicher Risikogruppe wechselt
- Welcher Beruf nach einem Berufswechsel und Eintritt eines Versicherungsfalles ist versichert? Versichert ist immer der zuletzt vor Eintritt des Versicherungsfalles ausgeübte Beruf.
- Ein Versicherer sieht in seinen Bedingungen die ABSTRAKTE VERWEISBARKEIT VOR was bedeutet das genau? Abstrakte Verweisung: Der Versicherer kann auf eine Tätigkeit verweisen, die Aufgrund der Ausbildung und Erfahrung des VN ausgeübt werden kann. Diese Voraussetzung ist fast immer gegeben wenn zuvor bereits ein anderer Beruf ausgeübt wurde. Somit bleibt noch der Nachweis zu erbringen das die Lebensstellung im neuen Beruf zumindest der bisherigen Lebensstellung entspricht.
- Ab welcher Jahresprämie für eine LV ist eine Identifizierung nach GWG erforderlich? Eine Identifizierung ist bei einem Jahresbetrag von über 1.000€ erforderlich
- Wer muss identifiziert werden wenn VN nicht Beitragszahler ist? Zu identifizieren ist der VN. Die Abbuchungen von einem fremden Konto ermöglicht kein Verzicht auf Identifizierung (§80e VAG).
- Zählen Sie 8 Angaben auf die bei einer Identifizierung nach dem GWG festgehalten werden müssen. Vollständiger Name Geburtsort Geburtsdatum Staatsangehörigkeit Adresse Art des Passes (Perso, Reisepass) Nummer der Ausweispapiere Ausstellende Behörde
- Kunde hat zur Legitimation nur einen Führerschein dabei. Der Kunde schlägt vor eine Personalausweiskopie per Post an den Vermittler zu schicken nehmen Sie Stellung zu diesem Kundenvorschlag. Eine Identifizierung ist nur anhand des Ausweises nur in Gegenwart des KD vorzunehmen. Nur wenn der KD anwesend ist, kann geprüft werden, ob die auftretende Person mit der auf den Ausweispapieren identisch ist.