Neue deutsche Literatur (Fach) / 3. EK Intertextualität (Lektion)

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Intertextualität

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  • Transtextualität nach Genette 1. Intertextualität/Kopräsenz (Text hat Bezug auf älteren Text, wird zitiert (Kloppstock) Plenzdorf, Die neuen Leiden des jungen W. 2. Paratextualität: Randtexte treten mit Text Verhältnis ein  (Leiden des jungen Werther, Vorwort (Leseanweisung) 3. Metatextualität: Prätext wird besprochen (Kritik) Plenzdorfs Meinung zum Werther 4. Hypertextualität: Parodie, Fortsetzung: (Kreubst du das Lerb?) 5. Architextualität: Gattung: Brief <-> Tonband
  • Michail Bachtin Theorie der Dialogizität• gilt für Kunst und Gesellschaft• monologisch wirkt bekräftigend, auf das Bestehende bezogen(typisch für autoritäre, hierarchisch strukturierteGesellschaften)• dialogisch wirkt verändernd und ist auf die offeneAuseinandersetzung mit divergierenden Standpunktenorientiert• intratextuelle Bezüge
  • Pfister 1. Referentialität: Eine Beziehung zwischen Texten ist umso intensiver intertextuell, je mehr der eine Text den anderen thematisiert, seine Eigenart bloßlegt. 2. Kommunikativität: Der Grad der Bewusstheit des intertextuellen Bezugs beim Autor wie beim Rezipienten, der Intentionalität und der Deutlichkeit der Markierung im Text selbst. 3. Autoreflexivität: Nicht nur das bewusste und deutliche markierte Setzen intertextueller Verweise, sondern über die intertextuelle Bedingtheit und Bezogenheit seines Textes Reflexion in diesem selbst.Strukturalität: Die syntagmatische Integration der Syntagmen in den Text.Selektivität: Grad der Pointierung eines bestimmten Elements aus einem Prätext zur Bezugsfolie.Dialogizität: Die Spannung, je stärker der ursprüngliche und der neue Zusammenhang in semantischer und ideologischer Spannung zueinander stehen.
  • Literaturbegriff Pragmatischer: Literatur ist alles was eine soziale Gruppe                                     zu einem bestimmten Zeitpunkt                                     in einer bestimmten Kultur dafür hält deskreptiver- analystischer Literaturbegriff: - abgeschlossene , zusammenhängende sprachliche Äußerung                                           -  Schriftform (mündliche Überlieferung ist Ausnahme) normativer: Literatur hat Merkmale der Literarizität                   Fiktionalität, literarische Freiheit, Polysemie empathischer: Emotionen, Unterscheidung Hoch- und Trivialliteratur