Allgemeine Didaktik Mittelschule 2. Semester (Fach) / 5. Unterrichtsevaluation und Selbstreflexion (Lektion)
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Warum Reflexion? Unterrichtsanalyse Unterrichtsevaluation Unterrichtsqualität Modelle des Qualitätsmangement Qulitätsdimensionen einer inklusiven Schule Unterrichtsreflexion
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- Warum ist Reflexion so wichtig? - Pädagogik ist Handeln in der Krise -> Scheitern = Normalfall - Reflexion hilft aus dem Scheitern zu lernen
- Unterrichtsanalyse besteht aus 3 Ebenen: Inhaltsebene: Vermittlung von Sach und Fachkompetenzen, sowie überfachliche Qualifikationen Beziehungsebene: alle in der Klasse bestehenden Beziehungen Lehr- Lernprozessebene: objekt- und personenbezogene Interaktion zwischen L und S
- Unterrichteevaluation - Qualität und Effekte an vorgegebenen Kriterien ermittelt - Formen der Evaluation: Strukturevalution: Rahmenbedingungen, wie die Anzahl verfügbarer Lehrkräfte, Räume Ergebnisevalutation: wie Prüfungen, LKs Prozessevaluation: Vollzug des Unterrichts, Wie wird der Unttericht gemacht? interne: Lehrer aus eigener Schule extern: Person aus außenstehender Institution Partizipative: Tehilhabe der S an der Evaluation Merkwort: Sppeise
- Was bedeutet Qualität und welche Arten gibt es? 1. Qualität als Eigenschaft: Produkt, Dienstleistung... 2. ...als subjektive und interessengebundene Kategorie 3. ... wertbezogene Kategorie 4. ... dynamische Kategorie Arten: Strukturqualität: zur Verfügung stehende Mittel Prozessqualität: Ergebnisqualität: Summe der Leistung + Wirkung
- Modelle des Qulitätsmanagements - Q2E (Quality to evualation) - UQM (Unterrichtsbezogenes Qualitätsmanagementsystem) - LQS ( Lernmotivierte Qualitätssteigerung)
- Q2E - Qualitätsentwicklung und Sicherung - Instrument für Schul- und Unterrichtsentwicklung - 4 Qualitätsbereiche: Input Prozess Schule Prozess Unterricht Output -> klassische Ist-Soll- Bewertung, die schulintern stattfindet und innerhalb bleibt
- UQM - Unterrichtsbezogenes Qualitätsmanagement - Q. entwicklung und- sicherung - 4 Handlungskreise - Unterichtsentwicklung - Evaluation - Leitbildentwicklung - Gesamtsteuerung
- LQS Lernerorientierte Qualitätstestierung für Schule - Lernprozess für S im Mittelpunkt -geteilte Normen und gemeinsame Ziele - kulturelle, soziale, inhaltliche Identität - kooperatives System - offen und vernetzt
- Inklusion als Qualität des Unterrichts/ der Schule Feuser: Mensch als Einheit von Biologischen, Sozialem, Psychischem Experiment: "Ursprache": Isolaton von Kleinstkindern führt nicht zur Bildung einer natürlichen Sprache, sondern zur Verkümmerung bis zum Tod - auf Ebene des Sozialen größtmögliche Heterogenität der Lerngruppen anstreben, um Inklusion als Qualität verwirklichen zu können - didaktisch: Kooperation alle S gemeinsam am geimeinsamen Gegenstand und innere Differenzierung, Individualisierung des gemeinsamen Gegenstandes
- Qualitätsdimensionen einer inklusiven Schule - gemeinsames Lernen aller S - keine Selektion/ Segregation - Partizipation aller S an Schule und Unterricht durch... - Teilhabeprozess (Interaktion, Kommunikation) - Reflexion der Bedingungen einer Pädagogik ohne Ausschluss - Bereitstellung angemessener Lernangebote - Schule durch Kooperation geprägt - kritische Reflexion pädagogischen Handelns
- Unterrichtsreflexion- mögliche Fragen - Erlaubt Untterrichtsplanung flexibles Reagieren auf unerwartete Situationen? - Unterrichtsbelastung? - War die Planung, so dass Anliegen, Bedürfnisse beachtet werden konnten? - Planabweichungen? - Zukunft?
- Was ist eine kollegiale Fallberatung? Die kollegiale Fallberatung ist eine zeitlich begrenzte, stark strukturierte Form kollegialer Kooperation, die zur Analyse und Interpretation von konkreten pädagogischen Situationen und Problemen und zur Entwicklung von realistischen Handlungs-und Lösungsoptionen verhilft.
