Psychosomatik und Verhaltensmedizin (Fach) / Krankheitsverhalten am klinischen Beispiel Diabetis mellitus (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Lielielie erstellt.
- Was ist Typ 2 Diabetes? Insulin wird gebildet aber Körperzellen reagieren nicht angemessen darauf Folge: Hyperglykämie mögl Folge: Hyperinsulinanämie (Überproduktion Insulin ) mgl spätere Folge: versagende Insulinproduktion
- Epidemiologie/Ätiologie Typ 2 Diabetes? Gesamtprävalenz DE: 7% Anstieg im Alter, 60-69J 13,8% 70-79 21,9% 90% aller Diabeteserkranungen
- Risikofaktoren Typ2 Diabetes? Übergewicht Bewegungsmangel abdominale Fettverteilung schlechter SES, schlechte regionale Bedingungen
- Diagnose Diabetes, wann liegt Diabetes vor? 1) Nüchterner Blutzuckerspiegel: >=6,1 mmol (110mg/dl) 2) Blutzucker >= 11,1 mmol (200mg/dl) 2 Stunden nach Gabe von 75 g Glukose (=oraler Glukose Toleranztest) 3)Blutzucker >= 11,1 mmol & sonstige Symprome wie Durst, häufiges Wasserlassen, unerklärlicher Gewichtsverlust Wichtiger Kennwert: Glucose gebundenes Hämoglobin; kritischer Wert HbA1c > 6% !!!
- Polydipsie starker Durst
- Polyurie häufiges Wasserlassen
- Wichtiger Kennwert bei Diabetes Diagnose? HbA1c Wert > 6% (Glucose gebundenes Hämoglobin) Gesund: 4-6%, gut eingestellt 6-7%, schlecht eingestellt >7,5%
- Für eine wie lang zurück liegende Zeit schaut man sich Blutzuckerwerte an? 4-12 Wochen
- Welche Risiken steigen mit HbA1c Werteanstieg? (stark bis schwächer) Retinopathie Nephropathie Neuropathie Microalbuminurie
- Nephropathie Nierenerkranungen
- Microalbuminurie geringe Ausscheidung Albuminum
- Folgen Diabetes mellitus grob? Diabetische Retinopathe = 1/3 der Diab Höheres Risiko für Paradontitis 2-3x höhere Wahrsch für kardiovaskuläre Krankheiten Niereinsuffizienz Prävalenz 10 mal höher
- Diabetis mellitus Folgeerkrankungen genau: 75% Bluthochdruck 11,9 diabetische Retinopathie 10,6 Neuropathie 9,1 Herzinfarkt 7,4 periphere arterielle Verschlusskrankheit 4,7 Apoplex 3,3 Nephropathie 1,7 diabetisches Fußsyndrom 0,8 Amputation 0,3 Erblindung
- Hypoglykämie bei Diabetikern Absinken des Blutglukose-Konzentrats unter 3.3mmol/l (insulinpflichtiger Diabetiker, Überdosierung oder unangemessene Nahrungsaufnahme nach Insulinapplikation)
- Andrenerge Anzeichen für Hypogklykämie? Nervosität Zittern Blässe Müdigkeit Heißhunger Frieren Kopfschmerz Schweißausbruch
- Anzeichen für eine Unterversorgung des Gehirns mit Glucose: Konzentrationsstörungen Bewusstseinsstörungen Ataxie Verwirrtheit Sprachstörungen Anesthesie Diplopie
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- 3 mögliche psychische Begleiterscheinungen bei Diabetes Mellitus Depressionen Angststörungen Essstörungen
- Wieviel höher ist das Depressionsrisiko bei Menschen mit Diabetes mellitus? doppelt bis dreifach erhöht
- Wodurch ist das Depresionsrisiko bei Diabetes Mellitus erhöht? Schuldgefühle bei insulinpflichtigem Typ 2 Hilflosigkeit bei Akutkomplikationen erhöhte HbA1c Werte diabetische Folgeerrkrankungen
- Mit was sind Angstsymptome/Angststötungen bei Diabetes assoziiert? Ein hochgehen der: Beeinträchtigungen, Komplikationen, BZ Werten ein runter gehen von: QoL
- Wie hoch genau ist das erhöhte Risiko für Angststörungen komorbide bei Diabetes? OR 1.2 -> Agoraphobie -> Panikstörung -> selten SPritzenphobie
- Wie weit ist das Risiko für Diabetes bezogene Ängste erhöht? 1.48 Diabetesfolgen/Progredienzängste Hypoglkämieangst Angst vor Injektionen
- Was ist zu Essstörungen bei Diabteserkrankten zu sagen? unterschiedliche Befunde, ob Prävalenz im Vgl zur Normalbevölerung erhöht ist!! Insulin Purging!
- Essstörung Tyo 1? erhöhte Raten für auffälliges Essverhalten
- Essstörungen und Typ 2 Diabetes? erhöhte Raten für BN, BED, auffälliges Essverhalten
- Prädiktoranalysen zu Diabetes Typ 1/2 und Essstörungen? Typ 1 eher Risikofaktor für die Entwicklung einer Essstörung (Prädiktoren = Depressive SSympromatik & avoidance coping) Typ 2 eher die Folge von Essstörungen! (Prädiktoren BMI, geringes task oriented coping)
- Was sind Herausforderungen für den Patienten (und Therapeuten) bei der Diagnose Diabetes? Informationen aufnhemen Diagnose & Behandlungsbedürftigkeit akzeptieren können Progredienzangst bewältigen können Adhärenz bei: Messung & Medikation & Ernahrungsverhalten körperliche Aktivität Umstellung Tagesabläufe =>> Regelmäßigkeit!! öffentlich zur Erkrankung stehen -------> Empowerment des Patienten
- Diabetes Prevention Program, Studie? 32000 Risikogruppe (auffälliger oraler Glucose Toleranztest) 3 Interventionen, Inzidenz in 3 Jahren und %: Lifestyle Intervention 4.8 Metformin 7.8 Placevo 11 LZeffekt nach 15 Jahren von Lifestyle nachweisbar
- Steigerung Behandlungsaddhärenz Diabetes CBT vs Routinebehandlung N 74 mit schlecht eingestelltem Diabetes, CBT 8 Gruppensitzungen und Maintanance; Inhalt: Stress& Diabetes, Komplikationen, Folgeerkrankungen, Werte im Leben, Zielsetzung; Überprüfung der geplanten Verhaltensändeurngen, Problemlösung, Neuplanung ===>>> sig stärkere Verbessung als Routine; genauer: - Glykämische kontrolle hoch, diabetesbezogene Behandlung runter, Wohlbefinden hoch, Depressivität runter
- Jede 1% Reduktion von HbA1c Werten.... 21% weniger diabetes bezogene Tode 14% weniger myocardiaalle Infarkte 37% weniger mykrovaskuläre Komplikationen 43% weniger AMputationen oer Tode
- Diabetes Control & Complications Trial Erklärung und Ergebnisse! N 1441, Typ 1, 10 Jahre Konventionell vs intensiviert: 2x tägl Bz Messung & keine Anpassung vs 4x tägl BZ &HbA1c, systematische Beratung & Anpassung an Llebenssit, Diät & Sportberatung ===> Reduktion Behandlungskosten, macht Schulung nötig!!!, definitiv Interaktion psychosoziale Belastung & Diabetes mellitus durchschn. BZ Wert von 234 auf 155 sg (im Gegensatz zu gleich bleiben) HbA1c von 9.1 auf 7.4 (sig) (im Gegensatz zu gleich bleiben!!) Reduktion Augenerkrankungen 76% Red Neuropathien um 60% Red Nierenerk 50%
