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Assistenzhundetrainer (Fach) / Assistenzhunde für Epilepsie- und Diabetesbetroffene - Sammelband (Lektion)

Assistenzhunde für Epilepsie- und Diabetesbetroffene - Sammelband

Diese Lektion wurde von akilegna erstellt.

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  • Ein Epilepsieanzeigehund Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A - X kann jeden Anfall vorab anzeigen und damit verhindern. B X hilft dem Epilepsiebetroffenen während Anfällen, indem er Hilfe holt. C - erkennt alle Anfälle vorab. D X X verbleibt während eines Anfalls in der Öffentlichkeit bei seinem Menschen. BD Belehrungrichtig: B und D Ein Epilepsieanzeigehund unterstützt einen Epileptiker während eines Anfalls durch unterschiedliche Verhaltensweisen. In der Regel holt er, sofern der Betroffene sich in einem sicheren Terrain befindet, Hilfe. Ereignen sich die Anfälle in der Öffentlichkeit, bleibt der Hund zu seinem eigenen Schutz und zu dem seines Partners unmittelbar bei diesem.
  • Als Anzeige- und Warnhunde eignen sich besonders Hunde aus Miklos-s Cluster: Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A - 5 und 6, also beispielsweise Alaskian Malamuts, Bullterrier und Irische Wolfshunde B - 3 und 5, also beispielsweise Deutsch Kurzhaar und Malteser C X X 1 und 2, also beispielsweise Border Collies, Pudel und Australian Shepherds D X X 1 und 4, also beispielsweise Golden Retriever und Collies CD Belehrungrichtige Antworten C und D Auch wenn grundsätzlich nicht nach Rassen, sondern nach dem Individuum geurteilt werden sollte, scheinen von der Grundveranlagung Border Collies, Shelties, Australian Shepherds, Collies, Labrador und Golden Retriever sowie Pudel besser geeignet zu sein als andere. A und B sind falsch, weil Cluster 5 und 6 nicht zu den gesuchten Clustern gehören.
  • Alle Anfallsleiden gehören zu den Epilepsien. Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A - Diese Antwort ist falsch; nur tonisch-klonische Anfälle gehören zu den Epilepsien. B X X Es ist auch möglich, durchaus einen Krampfanfall zu erleiden, ohne an Epilepsie erkrankt zu sein. Auslöser hierfür können Schlafentzug, Stress, Alkohol- oder Drogenmissbrauch sein. C - Nur Anfallsleiden, bei denen der Betroffene das Bewusstsein verliert, gehören zu den eigentlichen Epilepsien. D - Diese Antwort ist richtig. Grundsätzlich jedes Anfallsgeschehen muss den Epilepsien zugerechnet werden. B BelehrungRichtige Antwort: B Unter diese Gruppe fallen Gelegenheitsanfälle, induzierte Anfälle ebenso wie erstmalig auftretende nicht-induzierte Anfälle. Letztere sind zwar echte epileptische Anfälle, gehören aber per definitionem zunächst noch nicht zu den Epilepsien, da hier eine Wiederholung notwendig ist.
  • Bellen Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A X X ist eine Verhaltensweise, die genutzt werden kann, um Hilfe herbeizuholen. Es sollte aber gründlich erwogen werden, ob es nicht ein Alternativverhalten gibt, das in der Öffentlichkeit auf mehr Verständnis stößt. B - sollte der Epilepsieanzeigehund immer, wenn sich jemand nähert. C - sollte der Epilepsieanzeigehund nie. D - sollte der Epilepsieanzeigehund nach einem Anfall, um den Epileptiker wach zu bellen . A Belehrungrichtig: A Neben dem Betätigen des Notfalltelefons kann ein Epilepsieanzeigehund auch lernen, durch Bellen Angehörige auf den Anfall aufmerksam zu machen. Allerdings wird dieses Verhalten von Menschen, die sich nicht gut mit Hunden auskennen, leicht als bedrohlich empfunden und sollte daher nur nach reiflicher Überlegung trainiert werden.
  • Um einen Epilepsieanzeigehund erhalten und ausbilden zu können, sollte der Betroffene Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A - mindestens 100 Anfälle in der Woche haben. B X X regelmäßig Anfälle, in jedem Fall mehrmals in der Woche, haben. C - seit Jahren keinen Anfall mehr gehabt haben. D - maximal zwei Anfälle im Monat haben. B Belehrungrichtig: B Der Betroffene muss, um den Hund gezielt für ihn ausbilden zu können, eine gewisse Anzahl von Anfällen haben. Diese sollten sich auch relativ regelmäßig ereignen, um dem Hund die Möglichkeit zu geben, die notwendigen Fertigkeiten in Realsituation zu üben. Ansonsten werden die Verhaltensweisen nicht sicher genug mit der Anfallssituation verknüpft, speziell dann, wenn der Anfall selber der Auslöser für eine bestimmte Verhaltenskette sein soll.
  • Hunde, die falsch ausgewählt wurden, können auf Anfälle reagieren mit Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A - Urinieren B X X Fluchtverhalten C - Spielen D X X aggressivem Verhalten BD BelehrungRichtige Antworten: B und D Hunde, die nicht das Temperament eines Assistenzhundes haben und nicht positiv auf die Anfälle geprägt werden, können mit ängstlichem und aggressivem Verhalten reagieren.
  • Emotional service dogs Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A X gehören nicht zu den Epilepsiebegleithunden. B - X werden für Menschen mit psychischen Problemen ausgebildet. C X X können im Sinne einer Dualassistenz auch für Epilepsiebetroffene ausgebildet werden. D - sind keine Assistenzhunde, sondern schlichte Haustiere BC BelehrungRichtige Antworten: B und C Emotional service dogs gehören zum Randgebiet der Assistenzhunde, können in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden und werden häufig bei Klienten mit psychischen Beeinträchtigungen eingesetzt. Sie lassen sich im Sinne einer dualen Assistenz aber auch für andere Krankheitsbilder trainieren, so auch für Epilepsiebetroffene.
  • Status Epilepticus Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A X X werden Anfälle genannt, die länger als fünf Minuten anhalten. B - tritt bei allen epileptischen Anfällen auf. C - wird nur ein Anfall genannt, bei dem der Klient das Bewusstsein verliert. D X X werden Anfälle genannt, die sich in rascher Folge nacheinander ereignen, sodass der Klient sich zwischen ihnen nicht vollständig regenerieren kann. AD BelehrungRichtige Antworten: A und D Der Status Epileptikus stellt eher die Ausnahme als die Regel dar, wird unabhängig vom Bewusstseinsstatus des Betroffenen so bezeichnet und ist potentiell lebensbedrohlich.
  • Epilepsieanzeigehunde reagieren auf Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A - nur fokale Anfälle B - nur Grand Mal-Anfälle C X X komplex-fokale Anfälle D X X Absencen CD Belehrungrichtige Antworten: C und D Epilepsieanzeigehunde können je nach Begabung für alle Anfallsarten ausgebildet werden, wobei es für die Hunde erfahrungsgemäß einfacher ist, auf Grand Mal-Anfälle zu reagieren, als auf Absencen.
  • Anzeichen, dass der Hund einen Anfall im Voraus erkannt hat sind: Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A X wenn der Hund wegläuft. B - wenn der Hund den Epileptiker anstarrt. C X X wenn der Hund den Epileptiker anstupst. D - X wenn der Hund schläft. CD Belehrungrichtige Antworten: B und CAnzeichen dafür, dass der Hund einen Anfall im Voraus bemerkt, sind, wenn der Hund den Epileptiker penetrant anstarrt oder anstupst, in der Regel an der Hand.
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  • Es werden verschiedene Arten an Epilepsiebegleithunden unterschieden: Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A - X Ja, drei (Anzeigehunde, Warnhunde und Emotional service dogs) B - Ja, drei (Signalhunde, Warnhunde und Emotional service dogs) C X Ja, nur zwei: Anzeige- und Warnhunde; Emotional service dogs haben nichts mit der Arbeit eines Epilepsiebegleithundes zu tun. D - Ja, drei (Anzeigehunde, Signalhunde, Emotional service dogs) A BelehrungRichtige Antwort: A Signalhunde sind Assistenzhunde für Menschen mit einer Beeinträchtigung des Gehörs. Emotional service dogs sind gerade in der Arbeit mit Menschen mit epileptischen Syndromen von unschätzbarer Hilfe.
  • Anfälle im Voraus erkennen, können Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A - Hunde nie. B - nur Hunde ab dem 18. Lebensmonat. C X X nur eine kleine Anzahl an Hunden (die Schätzungen liegen bei etwa 15 %); doch die allerwenigsten können Anfälle länger als wenige Minuten vorhersagen. D - nur Schäferhunde. C Belehrungrichtige Antwort: C Laut einer Studie können etwa 15 % aller Hund epileptische Anfälle im Voraus erkennen, allerdings meist nur wenige Augenblicke vor dem Anfall.
  • Assistenzhunde für Epilepsiebetroffene sollten vor allem über welche Eigenschaften verfügen? Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A - Hohe jagdliche Motivation: Bei diesen Hunden ist die Nasenleistung besonders ausgeprägt und sie eignen sich daher besonders für die Ausbildung in diesem Bereich. B X X Hohe Interaktionsbereitschaft: Je mehr der Hund mit seinem Partner in Kontakt treten will, umso besser ist es für alle Lebensbereiche des Teams. C - Hohe Territorialität: Gerade wenn der Klient während oder nach einem Anfall hilflos ist, kann er nur sicher sein, dass ihm nichts geschieht, wenn der Hund sowohl das Haus als auch ihn verteidigt. D X X Hohe Sozialkompetenz: Um als Assistenzhund unter derart abwechslungsreichen Bedingungen arbeiten zu können, sind ein freundliches Wesen und eine gute Bindungsfähigkeit an den Menschen sehr hilfreich. BD BelehrungRichtige Antworten: B und DEine hohe jagdliche Motivation kann die Konzentrationsfähigkeit des Hundes deutlich beeinträchtigen und ihn leichter verleiten, den eigenen Interessen nachzugeben als in Feld und Flur seinen Menschen zu beobachtenZu C: genau das Gegenteil ist der Fall.
  • Epileptische Anfälle werden in vier Phasen eingeteilt: Korrekte Antworten: 1 von 3 Antwortmöglichkeiten A X X Vor einem Anfall: präiktal oder prodormal - während eines Anfalles: iktal - nach einem Anfall: postiktal - zwischen zwei Anfällen: interiktal B - Vor einem Anfall: präiktal oder prodormal - während eines Anfalles: interiktal - nach einem Anfall: postiktal - zwischen zwei Anfällen: iktal C - Vor einem Anfall: präiktal - während eines Anfalles: iktal - nach einem Anfall: prodormal - zwischen zwei Anfällen: interiktal A BelehrungRichtige Antwort: A 1.-Vor einem Anfall: präiktal oder prodormal 2.-Während eines Anfalles: iktal 3.-Nach einem Anfall: postikal 4.-Zwischen zwei Anfällen: interiktal
  • Anzeige- und Warnhunde brauchen im Gegensatz zu anderen Assistenzhunden deutlich weniger Ausgleichszeiten. Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A - Diese Aussage ist richtig. Die meiste Zeit des Tages hat der Hund ja frei, da er nur während der Anfälle arbeitet. B - Diese Aussage ist falsch. Gerade wegen der belastenden Situation brauchen die Hunde eigentlich mehr Auszeiten. Da der Betroffene aber jederzeit einen Anfall erleiden kann, kann auf dieses Bedürfnis des Hundes leider keine Rücksicht genommen werden. C X X Diese Aussage ist falsch. Gerade Warn- und Anzeigehunde bauchen ebenso wie Emotional service dogs ausgedehnte Phasen, in denen sie sich regenerieren und einfach nur Hund sein dürfen. D - Diese Aussage ist richtig. Die Anfälle dauern in der Regel nur sehr kurz an und sind daher kaum belastend für den Hund C Belehrung Richtige Antwort: C Die Anfälle des Klienten sind neben seinen möglichen emotionalen Schwankungen und Schwächezuständen ausgesprochen belastend für den Hund, egal in welchem der drei Bereiche er arbeitet. Ausgedehnte Auszeiten sind ein absolutes MUSS!!!
  • Ein Epilepsiewarnhund Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten Ihre Antwort Korrekte Antwort A - warnt alle Menschen vor einem Epileptiker. B - ist nur ein anderes Wort für Epilepsieanzeigehund. C - hat die Fähigkeit, den Betroffenen bis zu 24 Stunden vorher auf einen Anfall hinzuweisen. D X X hat nach unserem heutigen Kenntnisstand die Fähigkeit, den Klienten bis zu zwei Stunden vorher auf einen Anfall hinzuweisen. D Belehrungrichtige Antwort: D Ein Epilepsiewarnhund erfüllt alle Aufgaben eines Epilepsieanzeigehundes und besitzt zusätzlich die Fähigkeit, einen Anfall einige Sekunden bis zu zwei Stunden im Voraus zu bemerken und anzuzeigen.
  • Kinder mit Epilepsie Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A - sollten keinen Epilepsieanzeigehund erhalten. B - können nur einen fertig ausgebildeten Epilepsieanzeigehund erhalten. C X X können nur einen Epilepsieanzeigehund erhalten, wenn die Eltern das Kind unterstützen. D - können nur einen Epilepsieanzeigehund erhalten, wenn dieser als Welpe bei ihnen einzieht. C Belehrungrichtige Antwort: C Kinder mit Epilepsie können einen Epilepsieanzeigehund erhalten, wenn sie die Unterstützung der Eltern haben. Ob es sich dabei um einen Welpen oder einen erwachsenen Hund handelt und ob dieser per Inklusion oder fremd ausgebildet wurde, ist hierfür zunächst ohne Belang.
  • Der Epilepsieanzeigehund sollte an Ort und Stelle verharren, Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A X X wenn der Epileptiker einen Anfall in der Öffentlichkeit hat. B - wenn der Epileptiker einen Anfall zu Hause hat. C X X damit der Epilepsieanzeigehund nicht in Gefahr gerät. D - damit der Epilepsieanzeigehund nicht wegläuft. AC Belehrungrichtige Antworten: A und C Läuft der Epilepsieanzeigehund über eine Straße oder umher, kann er sich in Gefahr begeben. In den USA wurde auf diese Weise bereits mehrfach Epilepsieanzeigehunde überfahren. Deshalb ist es wichtig, dass der Epilepsieanzeigehund lernt, sich bei einem Anfall bei seinem Partner hinzulegen. Außerdem gibt er diesem auf diese Weise Sicherheit und das Gefühl, nicht alleine zu sein, wenn er erwacht.
  • Zu den klassischen Assistenzaufgaben für Warnhunde gehört: Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A X X das Frühanzeigen von Anfällen B - das Öffnen von Aufzugtüren C X X das Betätigen eines Notfalltelefons D - das Anzeigen von Geräuschen AC BelehrungRichtige Antworten: A und C Das Herbeirufen oder gar Öffnen von Aufzugtüren gehört nicht zum Repertoire der Epilepsiebegleithunde. Das Anzeigen von Geräuschen übernehmen Signalhunde.
  • Prodrom und Aura: Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A - sind synonyme Begriffe. B X X Prodrome können sich durch oft undifferenzierte Symptome (wie Ängstlichkeit, Nervosität, Schwindel, Kopfschmerzen) äußern. C - Eine Aura hat nichts mit epileptischen Anfällen zu tun, sondern diese Begrifflichkeit stammt aus der Esoterik. D X X Eine Aura dauert in der Regel sehr kurz, höchstens einige Minuten an. BD BelehrungRichtige Antworten: B und D Der Begriff Prodrom ist klar von dem Begriff Aura zu trennen. Ursprünglich wurden diese beiden Begriffe mehr oder weniger synonym verwendet. Die physischen Vorboten eines Anfalls werden medizinisch Prodrom genannt. Die Phase der Aura ist in der Regel sehr kurz und dauert höchstens einige Minuten an. Wie diese Phase wahrgenommen wird, ist sehr individuell, kann sich von Klient zu Klient sehr stark unterscheiden und ist abhängig davon, in welchem Bereich des Gehirns der Anfall lokalisiert ist.
  • Wie lernt der Diabetikerwarnhund den Geruch von Unterzuckerung kennen? Korrekte Antworten: 3 von 4 Antwortmöglichkeiten A X X durch Kleidungsstücke, die ein Diabetiker getragen hat - - - B X X durch Anhauchen bei Unterzuckerungen, die der Diabetiker hat C X X durch Atemproben D - durch Urin des Diabetikers ABC Belehrungrichtig: a, b und c In der Fremdausbildung lernt der Diabetikerwarnhund den Geruch von Unterzuckerungen durch Atemproben, Speichelproben und Schweißproben seines Menschen kennen. Letztere können über Tupfer oder über Kleidung gewonnen werden. Im weiteren Verlauf der Ausbildung wird dann in realen Situationen mit einer Hilfsperson trainiert.
  • Absoluter Insulinmangel ist ein Kennzeichen von Korrekte Antworten: 1 von 5 Antwortmöglichkeiten A X X Diabetes Typ 1 B - Diabetes Typ 2 C - Diabetes Typ 3 D - Diabetes Typ 4 E - Diabetes Typ 5 A Belehrungrichtig: a Bei Typ 1 ist der absolute Insulinmangel symptomatisch, bei Typ 2 der relative; Antwort e ist frei erfunden.
  • Der Diabetikerwarnhund kann Korrekte Antworten: 3 von 5 Antwortmöglichkeiten A X X während einer Unterzuckerung Hilfe holen B - keine Unterzuckerungen im Voraus erkennen C X X ein Notfallkit bringen D - nur Unterzuckerungen erkennen, aber keine Überzuckerungen E X X den Blutzuckerabfall erkennen ACE Belehrungrichtig: a, c und e Das Holen von Hilfe bei schweren Unterzuckerungen ist eine Standardaufgabe von Diabetikerwarnhunden. Wenn der Betroffene durch eine schwere Unterzuckerung das Bewusstsein verliert, kann dies lebensbedrohlich werden. Dadurch, dass der Diabetikerwarnhund innerhalb der Wohnung Hilfe holt oder über ein Notfalltelefon Hilfe verständigt, kann er Leben retten.
  • Hypo-/Hyper-Tagebücher - Korrekte Antworten: 2 von 5 Antwortmöglichkeiten A X Diese Tagebücher enthalten alle Angaben über Essen und Blutzuckerwerte, die der Diabetiker für seinen Arzt eintragen muss, damit dieser die Diabetes-Einstellung bewerten kann. B X X dienen dem Assistenzhundetrainer als Auswertung, wie ein Hund Unterzuckerungen und Überzuckerungen anzeigt. C - X helfen dem Assistenzhundetrainer zu erkennen, wenn ein Hund nicht zuverlässig Unterzuckerungen und Überzuckerungen anzeigt. D - helfen dem Diabetiker beim Aufschreiben zu erkennen, wie gut der Hund Unterzuckerungen und Überzuckerungen anzeigt. E - entscheiden, ob der Hund die Ausbildung weiter machen kann. BC Belehrungrichtig: b und c Hypo- und Hypertagebücher sind das Mittel für Assistenzhundetrainer, um das Training der Unterzuckerungen und Überzuckerungen zu überwachen und zu erkennen, wo beim Anzeigen Probleme auftreten und wie gut der Hund Unterzuckerungen und Überzuckerungen anzeigt
  • Diabetes Typ 1 Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A X X ist eine Autoimmunkrankheit. B - kann unterschiedliche Ursachen haben. C - tritt vor allem während der Schwangerschaft auf. D - tritt meist nach dem 40. Lebensjahr auf. A Belehrungrichtig: a Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunkrankheit, die zumeist bereits im Kindesalter auftritt.
  • Das Notfalltelefon Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A - ruft automatisch den Notarzt, wenn der Sensor des Telefons das Bellen des Diabetikerwarnhundes hört. B - bringt der Diabetikerwarnhund dem Klienten in einer Unterzuckerung. C X X betätigt der Hund, sollte der Klient bewusstlos werden. D - blinkt bei einem Alarm, sodass der Alarm auch nachts bemerkt wird. C Belehrungrichtig: c Der Diabetikerwarnhund drückt den SOS-Knopf am Notfalltelefon, wenn der Betroffene bewusstlos ist. Das Notfalltelefon wählt dann bis zu 20 eingespeicherte Telefonnummern und spielt eine vorher eingespeicherte Nachricht ab.
  • Zu den Risikogruppen für Diabetes Typ 1 zählen Menschen mit- Korrekte Antworten: 3 von 5 Antwortmöglichkeiten A - Adipositas B X X nahen Verwandten, die an Diabetes Typ 1 erkrankt sind. C X X Morbus Addison. D X X Hashimoto Thyreoiditis. E - Morbus Crohn. BCD Belehrungrichtig: b, c und d Adipositas gehört zu den Risikofaktoren für Diabetes Typ 2. Es gibt keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Morbus Crohn und Diabetes Typ1.
  • Der Diabetikerwarnhund zeigt eine Überzuckerung Korrekte Antworten: 2 von 5 Antwortmöglichkeiten A - ab einem Blutzuckerwert von 350 an. B - ab einem Blutzuckerwert von 178 an. C - ab einem Blutzuckerwert von 150 an. D X X individuell abhängig von der zuvor bestimmten Passivzone an. E X X möglicherweise erst sehr viel später in der Ausbildung an als eine Unterzuckerung. DE Belehrungrichtig: d und e Das entscheidende bei der Ausbildung eines Diabeteswarnhundes ist, zusammen mit dem Klienten und dem behandelnden Diabetologen die genauen Rahmenwerte zu bestimmen. Offenbar ist das Anzeigen hoher Blutzuckerwerte für Hunde deutlich schwieriger als niedrige Zustände. Daher kann es vorkommen, dass Hunde erst im Laufe der Ausbildung beginnen, auch hohe Werte anzuzeigen.
  • LADA - Korrekte Antworten: 2 von 5 Antwortmöglichkeiten A X X steht für: latent autoimmune diabetes in adults. B - ist eine Sonderform des Typ 2 Diabetes. C X X ist eine spät auftretende Sonderform des Diabetes Typ 1. D - tritt vor allem während der Schwangerschaft auf. E - tritt vor allem bei Kindern auf. AC Belehrungrichtig: a und c Zu b: LADA wird zu Beginn häufig mit Diabetes Typ 2 verwechselt, ist aber eine Sonderform des Typ1. zu d: Das trifft auf Diabetes Typ 4 zu.
  • Bei einer Unterzuckerung während des Trainings Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A - sollte der Assistenzhundetrainer ausnahmslos zur Sicherheit den Notarzt rufen. B X X kann es vorkommen, dass sich der Diabetiker weigert zu messen, und sagt: Ich bin okay . C X X sollte der Assistenzhundetrainer auf die Anzeichen des Diabetikerwarnhundes achten und den Klienten auffordern zu messen, wenn dieser anzeigt. D - kommt es fast immer zu Bewusstlosigkeit, weshalb der Assistenzhundetrainer den Diabetiker auffordern sollte, immer mit hohen Blutzuckerwerten zum Training zu kommen BC Belehrungrichtig: b und c Im Zweifelsfalle ist es immer sinnvoll, einen Notarzt zu rufen! Allerdings ist hier die Stärke der Blutzuckerschwankung von Bedeutung. Sollte der Klient unter Bewusstseinseintrübungen oder Schwächezuständen leiden, sollte in jedem Fall ein Arzt gerufen werden. b) kann durchaus vorkommen. Das Messen ist aber selbstverständlich dringend notwendig, denn zum einen werden diese Daten gebraucht, um das Training mit dem Hund zu gestalten. Zum anderen kann es sein, dass der Betroffene seinen eigenen körperlichen Zustand nicht mehr wirklich wahrnimmt, weil er schon zu lange an Diabetes erkrankt ist, ein Kind ist oder aus anderen Gründen eine eingeschränkte Wahrnehmung hat. Bestehen Sie also immer auf dem Messen der Werte.
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  • Welche Gründe können dazu führen, dass ein Diabetikerwarnhund nicht zuverlässig anzeigt? ----------- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A X X falsche Auswahl des Hundes B X X mangelnde Bindung C - Trockenfutter D - häufige Spaziergänge AB Belehrungrichtig: a und bDie Fähigkeit, Unterzuckerungen und Überzuckerungen zu erkennen, liegt vor allem an der Auswahl des richtigen Hundes vom Typ Diabetikerwarnhund. Dazu kommen weitere Faktoren, wie die Bindung zum Diabetiker.
  • Bei der Auswahl von Diabetikerwarnhunden Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A - gibt es nichts besonders zu beachten. Jeder Hund ist für diese Aufgabe geeignet. B X X gelten vergleichbare Kriterien wie bei den Epilepsiebegleithunden. C - ist die Nasenleistung der Hunde völlig unerheblich. D X X ist darauf zu achten, dass der Hund seinen Partner fordert, aber nicht überfordert. BD Belehrungrichtig: b und d a und c sind natürlich völliger Unfug.
  • Die Schwierigkeiten in der Selbstausbildung des Diabetikerwarnhundes sind, dass der Betroffene Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten A X X den Hund bei jeder Unterzuckerung und Überzuckerung bestätigen und loben muss. B - den Hund in den Grundkommandos trainieren muss. C - lebensgefährlich unterzuckert, während der Hund dabei ist. D X X täglich ein Unterzuckerungs- und Überzuckerungstagebuch führen muss. AD Belehrungrichtig: a und d Der Assistenzhundetrainer ist darauf angewiesen, dass der Klient die Tagebücher führt und den Hund bei jeder Unterzuckerung und Überzuckerung bestätigt und belohnt.
  • typische Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 sind:- Korrekte Antworten: 3 von 4 Antwortmöglichkeiten A X X mangelnde körperliche Bewegung B - Morbus Hashimoto C X X Adipositas D X X Rauchen ACD Belehrungrichtig: a, c, d b) ist ein Risikofaktor für Diabetes Typ 1.
  • Insulin ist für welche Organsysteme von besonderer Bedeutung? Korrekte Antworten: 3 von 5 Antwortmöglichkeiten A - Milz B X X Leber C - vordere Extremitäten D X X Gehirn E X X Nieren BDE Belehrungrichtig: b, d, e Insulin wirkt grundsätzlich an Zellen im ganzen Körper, doch von ganz besonderer Bedeutung ist es in den Organen, die wegen ihrer Funktionsweise auf einen hohen Energiegehalt angewiesen sind.
  • Ein Diabetikerwarnhund Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten A - kann nur zusammen mit einem Diabetiker ausgebildet werden. -. - B - kann nur von einem Assistenzhundetrainer ausgebildet werden, der selbst Diabetes hat C - darf keine realen Unterzuckerungen miterleben, bis er fertig ausgebildet ist. D X X wird entweder von seinem zukünftigen Partner in Zusammenarbeit mit einen Assistenzhundetrainer oder in einem Ausbildungszentrum auf den Geruch der Unter- - und Überzuckerung ausgebildet. D Belehrungrichtig: d Der Diabetikerwarnhund kann in Selbstausbildung und Fremdausbildung ausgebildet werden. Es empfiehlt sich hier allerdings, das Team frühzeitig zusammenzubringen.