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Sozialpsychologie (Fach) / I-IV (Lektion)
I-IV
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- Theorie des geplanten Verhaltens Erweiterung der -->Theorie des überlegten Handelns. Zusätzlich zur Ein- stellung einem Verhalten gegenüber und der subjektiven Norm wurde wahrgenommene Verhaltenskontrolle als Prädiktor für Verhaltensabsicht in das Modell mit aufgenommen.
- Theorie des überlegten Handelns Geht davon aus, dass --> Einstellungen einem bestimmten Verhalten gegenüber in Kombination mit der subjektiven Norm die Absicht, dieses Verhalten auszuführen, beeinflussen, was wiederum das eigentliche Verhalten beeinflusst.
- Urteilsheuristik Simplifizierende Entscheidungsregeln, die die Urteilsbildung ermöglichen, ohne dass Informationen hierfür zwingend logisch und vollständig verarbeitet werden müssen. So können schnelle Urteile unter komplexen Bedingungen ermöglicht werden.
- Validität Ausmaß, in dem das Instrument misst, was es messen soll. Eine Möglichkeit, dies zu ermitteln, ist die Korrelation von Messwerten mit einem anderen Instrument, das dasselbe Konstrukt messen soll, z. B. wenn die Ergebnisse eines Fragebogens mit einer Fremdbeurteilung oder einer Verhaltensbeobachtung in Zusammenhang gebracht werden (Kriteriumsvalidität).
- Verfügbarkeitsheuristik Informationen, die dem Gedächtnis aufgrund besonderer Eigenschaften (z. B. naher Zeitraum, Außergewöhnlichkeit etc.) am einfachsten zugänglich sind, werden bei Urteilsfindungen besonders stark einbezogen.
- Verstärkungs-Affekt-Modell der Attraktion Erklärt die --> interpersonale Attraktion gegenüber einer Person durch die positive lineare Funktion der Proportion positiver Verstärkungen, die von ihr ausgehen. Interpersonale Attraktion ist hierbei das Ergebnis von klassischer Konditionierung, durch welche selbstbestätigende Reize wie Ähnlichkeit und Übereinstimmung (UCS) mit der Person (CS) assoziiert werden. In der Konsequenz färbt die implizite affektive Reaktion auf den UCS positiv auf die bewertende Reaktion (CR) ab.
- Vorurteil Ablehnende oder feindselige Haltung gegenüber bestimmten sozialen Gruppen oder ihren Mitgliedern.
- Waist-to-Hip-Ratio (WHR) Relation von Taille zu Hüfte und ein Faktor der Figurattraktivität. Das WHR ruft bei einem Optimalwert von 0.7 (bei Frauen) bzw. 0.9 (bei Männern) in der Wahrnehmung des Beurteilers Jugendlichkeit, Gesundheit und Sexappeal hervor.
- Wert- bzw. Gefühlsrelationen (sentiment relations) Wert- bzw. Gefühlsrelationen stellen eine bewertende Beziehung zwischen einer Person und einer anderen Person oder einer Entität dar. Beteiligte Gefühle sind z. B. Sympathie, Liebe, Wertschätzung, Hass oder Geringschätzung.
- Zwei-Prozess-Modelle der Persuasion Persuasionstheorien, welche zwei Modi der Informationsverarbeitung postulieren, die sich im Ausmaß des kognitiven Aufwandes unterscheiden, mit dem Information zum Einstellungsobjekt (z. B. Argumente) verarbeitet wird. Der Modus der Informationsverarbeitung soll von Motivation und Fähigkeit abhängen. Berühmte Beispiele für Zwei-Prozess-Modelle sind das Modell der Elaborationswahrscheinlichkeit (Elaboration Likelihood Model, ELM) und das Heuristisch-systematische Modell (HSM).
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