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Gesundheits- und Krankenpflegerin (Fach) / Ernährung (Lektion)
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- Reduzierter Ernährungszustand - Untergewicht - reduzierte Fettpolster - faltige Haut
- Schlechter Ernährungszustand - Kachexie - Fehlen der subkutanen Fettpolster - Knochenvorsprünge extrem sichtbar - extremes Untergewicht
- Erhöhter Ernährungszustand - Adipositas BMI >30 - Übergewicht - gespannte Haut (Lederhaut, Subkutis gerissen) - Strioe (Dehnungsstreifen) - stark ausgeprägte Fettpolster
- Exikkose Ernährungszustand - Dehydration - Flüssigkeitsmangel
- Hochkalorische nährstoffdefinierte Diät - normale Sondenkost: 1kcal/mL - hochkalorische: 1.5-2 kcal/mL - für Patienten mit erhöhtem Nährstoffbedarf und gut funktionierender Verdauung und normalem Stoffwechsel geeignet - gut für Patienten mit eingeschränkter Flüssigkeitszufuhr
- Nährstoffmodifizierte Diät - bei eingeschränkter Verdauung - ca. 50% der Fette MCT Fett - Mittelkettige Triglyceride (cholesterinfreie Fette MCT) - schnelle Resorption - angepasst an bestimmte Stoffwechselsituationen → Diabetes Mellitus (weniger Monosaccharide) → Nierenerkrankungen (wenige Kalium/Eiweiß) → Lebererkrankungen
- Eiweißreiche nährstoffdefinierte Diät - Eiweißbedarf erhöht: Wundheilungsstörungen, Dekubitus - Voraussetzungen: normale Verdauungsleistung und Resorption sowie normaler Stoffwechsel
- Aufbau Bauchspeicheldrüse - Gallenblase (Vesica biliaris) - Ductus hepaticus dexter und sinister - Ductus hepaticus communis - Ductus cysticus - Duodenum: Pförtner, Papille - Pankreas - Ductus pancreaticus - zusätzlicher Ausfuhrgang der Bauchspeicheldrüse
- Verabreichen von Sondenkost Materialien: - Ernährungssystem - Verschlusskonus - Sondenkost und abgekochtes Wasser in Zimmertemperatur - bei Transnasalsonde: Stethoskop und Blasenspritze für Lagekontrolle - Unsterile Handschuhe - Infusionsständer Durchführung - Vorbereitung der Sondenkost und des Wassers - Lagekontrolle der Transnasalsonde - Ernährungssystem mit Sonde verbinden - Durchflussgeschwindigkeit wird eingestellt - nach Sondenkost mit abgekochtem Wasser ausspülen - mindestens 30 Minuten Oberkörperhochlagerung nach Sondenkost - bei Medikamenten ebenfalls durchspülen - keine Mörserung von Retardkapseln - Wasserbeutel alle 2 Tage wechseln, Blasenspritze und system jeden Tag - bei stillgelegter Sonde mindestens ein Mal täglich mit 50mL durchspülen
- Ursachen für Magen-Darm-Beschwerden nach Sondenkost - zu schnelle Gabe (Überdehnung, Magen entleert sich nach oben) - zu kalte Sondenkost (Magen zieht sich zusammen → Krämpfe) - kontaminierte Sondenkost (nach Öffnung nur maximal 1 Tag im Kühlschrank haltbar) - falsche Sondenkost, NDD bei Duodenalsonde - allergische Reaktion, Unverträglichkeiten
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- Sondenkost Informationen - Medikament - muss angeordnet werden →Art → Menge in mL oder kcal → Anzahl der Gabe pro Tag → Menge pro Gabe - NDD bei Magensonde, CDD bei Duodenalsonde - 1kcal / mL - Dehnungsreiz (Bolus bei 50-100mL), dann die angeordnete Menge - Janet Spritze (Blasenspritze) - PEG oder Magensonde - Home Made Kost
- Magensondenmaterial - Polyvinylchlorid Sonden (PVC), Latex: Höhe Grundhärte, daher unflexibel, magenlösliche Weichmacher, maximal sieben Tage, verursachen dann Blutungen, Ulzerationen, Nekrosen - Polyurethan Sonden: weichmacherfreie Kunststoffsonden, dennoch Höhe Grundhärte, länger als PVC - Silikonkautschuk Sonden: frei von Weichmachern, weich und angenehm, mit Mandeln gelegt, können mehrere Monate liegen, daher teuer - Gummi Sonde: nur bei Magenschläuchen, Höhe Flexibilität, Sterilisierbar und wiederverwendbar
- Exsikkose bei Magensonde - ausreichende Flüssigkeitszufuhr beachten - bei schwerer Exsikkose wegen Durchfall und Erbrechen → Sondenkostnahrung unterbrechen und Flüssigkeitsdefizite nach Arztanordnung venös korrigieren → Kontrolle der Laborwerte durch Arzt
- Ödeme bei Magensonde - Flüssigkeits- und Natriumzufuhr kontrollieren - Flüssigkeitsmenge reduzieren - Herzinsuffizienz?
- Ödeme bei Magensonde - Flüssigkeits- und Natriumzufuhr kontrollieren - Flüssigkeitsmenge reduzieren - Herzinsuffizienz?
- Pflegeschwerpunkte bei Patienten mit liegender Magensonde - Beobachtung und Dokumentation → Beschwerden/ Schmerzen → Dekubitus Nasenloch → Inspektion der Mundschleimhaut → Lagekontrolle → Magensekret (Menge / Farbe / Beimengungen) - Nasenpflege - Mundpflege - Pneumonieprophylaxe (Schonatmung)
- PEG Indikation gastrale Anlage: - Langzeiternährung bei Kachexie - Tumore - Tumore im MKG und HNO Bereich - Verschlüsse, Stenosen von Ösöphagus, Mageneingang - neurogene Schluckstörungen ohne Aspiration Gefahr - Polytraumata duodenale Anlage - Bewusstlosigkeit - Koma
- Kontraindikationen PEG - fehlende Diaphranoskopie - Gerinnungsstörungen - schwere Wundversorgungsstörungen - Peritonditis - Aszites - Peritonialdialyse - Anorexia Nervosa - Morbus Crohn