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Gesundheits- und Krankenpflegerin (Fach) / Ernährung (Lektion)
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- Cholesterinarm - ↑ Obst und Gemüse; ↓ Obst mit viel Zucker wie Weintrauben - ↑ Kartoffeln, Reis, Nudeln;↓ Frittiertes - ↑ Vollkornprodukte ↓ fetthaltiges Gebäck - ↑ fettarme Teige ohne Ei ↓ Bisquit, Blätterteig; - ↑ Magerquark, etc. ↓ fetter Käse - ↑ Magerine mit hohem Anteil ungesättigter Fettsäuren ↓ Butter, Schmalz, Speck, Mayonnaise.. - ↑ Eiweiß ↓ Eigelb - ↑ mageres Fleisch ↓ fettes Fleisch - ↑ Kabeljau, Seelachs, Schellfisch, Scholle, Rotbarsch, Lacks ↓ Aal, Bückling, Fischkonserven in Öl. Fischstäbchen - ↑ magerer Schinken und Geflügelwurst ↓ alles andere
- Lebensmittelarten - Farb-, Duft-, Geschmacksstoffe → Appetit anregen, Optik - Ballaststoffe → Cellulose → Anregung der Darmperistaltik Nährstoffe - Wirkstoffe → Mineralien, Vitamine → Regen Körpervorgänge an - Brennstoffe → Kohlenhydrate, Fette → Energiespender und Depots - Baustoffe → Eiweiße, Wasser, Mineralien → Aufbau und Erhalt des Organs
- Eiweißstoffe - Denataurierung von Eiweißen durch Magensalzsäure - Endopeptidasen spalten Eiweiße in der Mitte - Exopeptidasen spalten Aminosäuren außen
- Fette - essentielle Fettsäuren - lebensnotwendig - muss mit der Nahrung zugeführt werden - Omega 3, Omega 6, Linolsäure - 1/3 tierische, 2/3 pflanzliche Fette - tierisches fett enthält Cholesterin, pflanzliches nicht
- Muskulatur des Magens Außen: längs verlaufende Muskelfasern Mittel: ringförmig verlaufende Muskelfasern Innen: schräg verlaufende Muskelfasern
- Funktion der Magenmuskulatur Kneten Mischen Zerkleinerung Transport der Speise in Richtung des Duodenums
- Gute Fettsäuren Langkettig und ungesättigt (mehrfach bindungen)
- Funktion Fette Energiespender Energiedepot Bestandteil von Hormonen, Zellmembranen Geschmacksverstärker
- Einteilung der Fettsäuren - Kettenlänge Anzahl der C-Atome → kurz: 4-5 → Mittel: 6-12 → lang: 13+ - Anzahl der Doppelbindungen → gesättigt: ∅ Doppelbindungen → einfach: eine → mehrfach: eine oder mehrere
- Aufgaben Dickdarm - Eindickung des Stuhls - Resorption von Flüssigkeit und dann gelöster Elektrolyte Gärung und Fäulnis des Stuhls → Gasbildung, da wenige zotten und viele Bakterien
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- Blähungen oder Gasbildung Meteorismus
- Darmgase entweichen Flatulanz
- Rektum Funktion Ampulle - Sammelfunktion Innerer Schließmuskel: glatte Ringmuskulatur Äußerer Schließmuskel: quer gestreifte Muskulatur
- Wirkung ballaststoffreicher Kost Feste Struktur regt die Kautätigkeit an - vermehrter Speichelfluss Längere Verweildauer im Magen und Darm - längeres Sättigungsgefühl Quellen im Darm aus - Anregung der Peristaltik, Obstipationsprophylaxe Verzögert die Kohlenhydratresorption - langsamer Blutzuckerspiegelanstieg Binden Nahrungscholesterin und Giftstoffe Können Krankheiten verhindern
- Folgen ballaststoffarmer Ernährung Obstipation Übergewicht und Adipositas Diabetes Mellitus Typ II Divertikulitis Darmkrebs Hämorrhoiden
- Kohlenhydrate Funktion Energiespender Energiedepot (Glykogen) Baustoffe für die Zellmembran und Bindegewebe
- Was sind Kohlenhydrate? Zucker Stärke Ballaststoffe
- Einteilung der Kohlenhydrate Monosaccharide - Einfachzucker → Glukose → Fruktose → Galaktose → liefern schnell Energie, schnelle Resorption, schneller Blutzuckeranstieg → Heißhungerattacken Disaccharide (Zweifachzucker) → Saccharose →Maltose → Laktose → schnelle Resorption Polysaccharide (Mehrfachzucker)
- Eiweiß - Proteine - sehr große Moleküle - Aufgaben im Körper: → Bewegungsproteine für Muskeln → Speicherproteine → Transportproteine → Immunglobuine → finden sich in Enzymen, Hormonen, Gerinnungsfaktoren → Strukturproteine → kleinste Einheit sind Aminosäuren, 20, davon 8 essntielle
- Zusammensetzung einer ausgewogenen Ernährung - Getreide und Vollkornprodukte: 30% - Gemüse (regional und saisonal passend): 26% - Obst (s.o.): 17% - Fettarme Milchprodukte: 18% - Fleisch und Fisch: 7% - Pflanzliche Fette und Öle: 2% - Trinken: mindestens 1.500 mL pro Tag
- Gründe für fehlende Gewichtsabnahme - Epigenetik - Ausdauer - unrealistische Ziele - negative Energiebilanz
- Ernährungsberatung: sinnvolles Abnehmen - Ernährungstagebuch → Was wird gegessen? → Wie viel? → Wann? → Wie oft? → Körperliche Aktivität (ca. 30 Minuten am Tag aktiv) → Analyse: Was ist das Problem? → Ziel festlegen: Gewichtsabnahme in kg innerhalb welcher Zeit → Maßnahmen - Kalorienanzahl am Tag - Lebensmittelauswahl → Nährstoffverteilung (KH ca. 55%, Fett ca. 30%, Eiweiß ca. 15%) → Pflanzliche Fette → Polysaccharide und Ballaststoffe → mindestens 2-3 L am Tag Flüssigkeit - Essverhalten → 5-6 Kleine Mahlzeiten → keine Ablenkung → ca. 30 Minuten und langsam essen - gemeinsam abnehmen - Naschen erlaubt - durchhalten - dauerhafte Umstellung - dauerhaft Sport
- Anzeichen Gewichtsabnahme - überschüssige Hautfalten - eingefallene hohle Wangen - Blässe - Frieren - Kleidung zu groß - Müdigkeit - Appetitlosigkeit Hunger - sichtbare Knochen
- Folgen extremer Gewichtsabnahme - Haarausfall - fehlender Fettmantel - Tod - Elektrolyteverlust - Bewegungseinschränkungen - erhöhte Dekubitusgefahr
- Gründe für ungewollte Gewichtsabnahme - Erbrechen - Diarrhoe - Bulimia Nervosa - Anorexia Nervosa - Appetitlosigkeit - Stoffwechselstörungen (Hyperthyreose) - Depression - Polyurie - Sport - Armut - Fieber - Unverträglichkeiten - Stress - Schluckbeschwerden
- Niedermolekulare Diät - Chemisch definierte Diät = CDD - Nährstoffe in aufgespaltener Form, z.B.: Oligopeptide, essentielle Fettsäuren, Mono- und Disaccharide, Vitamine, Mineralstoffe - rückstandslose Verwertung - Resorption ohne eigene Verdauungsleistung - voll bilanziert - reduzierte Stuhlmenge und -häufigkeit durch rasche Resorption in oberen Darmabschnitten
- Nährstoffdefinierte Diät - NDD = entspricht den empfohlenen Mengen an Energie und Nährstoffen - können gut bei funktionierender Verdauung und Resorption, normaler Stoffwechselfunktion und normalem Energiebedarf eingesetzt werden - sind mit und ohne Ballaststoffe erhältlich → Ballaststoffe sind gut für längerfristige Sondenernährung → Darmbewegungen, Stuhlmenge und -häufigkeit, Darmbakterien ↑ → Lösliche Ballaststoffe fördern Rückresorption von Wasser und Natrium im Kopenhagen und wirken positiv auf die Funktion der Dickdarmschleimhaut
- Diäten bei Sondenkost - Nährstoffdefinierte Diäten (hochmolekulare) - hochkalorische nährstoffdefinierte Diäten - Eiweißreiche nährstoffdefinierte Diäten - Nährstoffmodifizierte Diäten - Oligopeptid-Diäten - Chemisch definierte Diät (Niedermolekulare Sondenkost)
- Auswahl der optimalen Trink-/ Sondenernährung Verdauungsleistung eingeschränkt: niedermolekulare Sondenkost Verdauungsleistung normal, Stoffwechsel normal: Standarddiät Verdauungsleistung normal, Stoffwechsel pathologisch: Stoffwechseladaptierte Spezialdiät
- Durchfall, Erbrechen, abdominelle Beschwerden bei einer Magensonde - Durchfall, Erbrechen, abdominale Beschwerden → Kontrolle der Sondenlage → keimarme Kost verwenden → Sondennahrung auf 30°C erwärmen (bzw. Zimmertemperatur) → vorsichtiger Nahrungsaufbau → Zufuhrgeschwindigkeit und Nahrungsmenge reduzieren → Untersuchung des Stuhls auf pathogene Keime → evtl. Bestimmte Medikamente absetzen oder ändern
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- Obstipation bei Magensonde Ausreichende Flüssigkeitszufuhr Wechsel zu Ballaststoffreicher Kost
- Verstopfen der Sonde bei Magensonde - regelmäßiges Spülen der Sonde mit ca. 20-50ml Tee → vor und nach Gabe der Sondenkost → vor und nach Gabe von Medikamenten → bei längerer Pause der Nahrungszufuhr alle 12 Stunden → bei kontinuierlicher Zufuhr alle 2-3 Stunden - nur fein gemörserte Medikamente mit ausreichender Flüssigkeit gemischt verabreichen - bleibt das Spülen erfolglos = Sonde wechseln
- Schleimhautläsionen, Drucknekrosen bei Magensonde - Sonde aus Silikon oder Polyurethan verwenden - Kontrolle der korrekten Fixation an der Nase - Sonde ohne Druck fixieren - sorgfältige Nasenpflege - täglicher Pflasterwechsel mit Wechsel der Fixierungsstelle
- Hyperglykämie bei Magensonde - engmaschige Blutzuckerkontrollen - Sondenkost für Diabetiker nutzen - langsame, kontinuierliche Nahrungszufuhr über Ernährungspumpe - Insulin nach Anordnung
- Aspiration bei Magensonde - Sondenkost in Oberkörperhochlagerung verabreichen - vor der Nahrungsgabe Sondenlage überprüfen
- Komplikationen bei Magensonde - Durchfall, Erbrechen, abdominelle Beschwerden - Obstipation - Verstopfen der Sonde - Schleimhautläsionen, Drucknekrosen - Hyperglykämie - Aspiration - Exsikkose - Ödeme
- Motivation bei Appetitlosigkeit - Wunschkost - Schonkost - Ausweichspräperat - Therapie - Zeit - warmes Essen - öfter kleine Mahlzeiten - Sinneswahrnehmung stärken (Geruch, Aussehen) - Ernährungsberatung - Hilfestellung/ Vorbereiten des Essen - Hilfsmittel
- Appetitlosigkeit Beobachten - Pat. stochert im Essen - Isst generell wenig - negative Einstellung/ Äußerung zum Essen - Mimik - wählerisch - lehnen Essen direkt ab - reagieren nicht auf andere Essensangebote
- Gründe für Appetitlosigkeit - Krankheit/ Infektionskrankheiten - Stress/ Aufregung - Schmerzen - Medikamente - psychische Störung - Angst - heißes Wetter - Unwohlsein - Übelkeit - Probleme/ Einschränkungen bei der Nahrungsvorbereitung oder Nahrungsaufnahme
- Hochmolekulare Sondenkost - enthält Nährstoffe in der ursprünglichen Form - voll Bilanziert, wenn industriell hergestellt - Ballaststoffrei, -arm oder -reich - Voraussetzungen: ungestörte oder wenig beeinträchtigte Darmleistung
- Oligopeptid Diäten - werden bei stark eingeschränkter Verdauungs- und Resorptionsleistung eingesetzt - enthalten sowohl leicht verdauliche und gut resorbierbare Oligopeptide als auch einen bedeutenden Anteil an leicht verdauliche verdauliche und gut resorbierbarem MCT Fett - durch die vollständuge und rasche Resorption in den oberen Verdauungsabschnitten ist für die Verwertung nur ein kurzes intaktes Darmsegment notwendig → gut für chronisch entzündliche Darmerkrankungen oder nach Darmoperationen
- Aufbau Leber - rechter Leberlappen (Lobus Dexter) - linker Leberlappen (Lobus sinister) - mit dem Zwerchfell verwachsene Fläche - Gallenblase - untere Hohlvene (v. Cava inferior) - daneben: Lobus caudatus - darunter: Lobus quadratus - Leberpforte mit Pfortader (V. Portae) - Leberarterie (A. Hepatica) - Gallengang (Ductus choledochus)
- Gallengang Ductus choledochus
- Aufbau Gallenblase - Gallenblasenboden (Fundus vesicae biliaris) - Gallenblasenkörper (Corpus vesicae biliaris) - Gallenblasenhals (Collum vesicae biliaris) - Gallenblasengang (Ductus cysticus) - Gallenlebergang (Ductus hepaticus) - Ductus choledochus
- Gallenblasenboden Fundus vesicae biliaris
- Gallenblasenkörper Corpus vesicae biliaris
- Gallenblasenhals Collum vesicae biliaris
- Gallenblasengang Ductus cysticus
- Gallenwege - Ductus hepaticus dexter und sinister - Ductus hepaticus Communis - Ductus cysticus - Vesica biliaris - Ductus choledochus - Ductus pancreaticus accessorius (in Duodenum → Papilla duodeni minor) - Ductus pancreaticus - Ampulla hepatopancreatica (in Duodenum → Papilla duodeni Major)
- Normaler Ernährungszustand - Normalgewicht - wenig Fettpolster, gleichmäßig verteilt - glatte, elastische Haut