Testen und Entscheiden (Fach) / Testen und Entscheiden (Lektion)

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Klausur 2019

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  • Definition psychologischer Diagnostik nach Amelang & Schmidt-Atzert (2006) Psychodiagnostik = Methodenlehre im Dienste der angewandten Psychologie Menschen als Merkmalsträger = interindividuelle Unterschiede (Verhalten & Erleben); intraindividuelle Merkmale und Veränderungen  Grundlage der psychologischen Diagnostik > interindividuelle und intraindividuelle Unterschiede
  • Definition psychologischer Diagnostik nach Jäger & Petermann (1995) Prozessorientierte Definition psychologischer Diagnostik: Verfahren zur zielgerichteten Gewinnung von Informationen über psychische Merkmale von Menschen, bezogen auf: - Klärung der Fragestellung - Auswahl d. einzusetzenden Verfahren - Anwendung & Auswertung der Verfahren - Interpretation & Gutachtenerstellung - Festsetzung der Intervention
  • Gemeinsamkeiten der Definition psychologischer Diagnostik nach Amelang & Schmidt-Atzert (2006) sowie Jäger & Petermann (1995) gemeinsame Bestimmungsstücke: - zeitlich stabile + nicht stabile Merkmale - Merkmalsausprägungen können durch Situation verursacht sein - Diagnose und Erfassung auch für temporäre, durch Situationen verursachte Merkmalsausprägung - psychologische Konstrukte = Bestandteil d. Diagnostik
  • umfassende Definition psychologischer Diagnostik psychologische Diagnostik beinhaltet > empirisch basierte, möglichst genaue Schätzung der Ausprägung und Veränderung psychologischer Konstrukte bei Merkmalsträgern > sowie die möglichst genaue Klassifikation der Merkmalsträger in Gruppen mit ähnlichen psychischen Merkmalen > unter Beachtung transparenter, wissenschaftlicher und ethischer Standarts > sowie einer kompetenzbasierten, theorie- bzw. regelgeleiteten Integration und Interpretation der Information (Gutachten, Diagnose, Prognose) > mit dem Ziel der Beantwortung diagnostischer Fragestellungen (z.B. Vorbereitung von Interventionsmaßnahmen und Entscheidungen)
  • Kraftfahrerin - Frau Müller 52 Jahre (Alkohol) 1. Besteht ausreichende kraftfahrspezifische Leistungsfähigkeit? 2. Besteht ausreichend Bereitschaft zur Verkehrsanpassung? 1. kraftfahrspezifische Leistungsfähigkeit: Beobachtungsfähigkeit, Reaktionsverhalten, Konzentration, Sensomotirik, Intelligenz, Erinnerungsvermögen 2. Bereitschaft zur Verkehrsanpassung: soziales Verantwortungsbewusstsein, Selbstkontrolle, psychische Stabilität, Risikobereitschaft, Tendenz aggressive Interaktion im Straßenverkehr, Normabweichender Bezug zum Autofahren, psychische Disposition zu funktionalem Alkoholeinsatz 3. Exploration Sozialanamese, Verkehrsvorgeschichte, Alkoholkonsumgewohnheiten, Beobachtungsdaten