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Architektur (Fach) / Baudurchführung (Lektion)

Önormen

Diese Lektion wurde von Beritan erstellt.

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  • BIM ist Abkürzung für .... Building Information Modeling
  • BIM ist ist ein Planungs- und Steuerungskonzept, durch das der gesamte Lebenszyklus des Gebäudes mit virtuellen, digitalen Gebäudeinformationen abgewickelt wird ist keine Software, sondern beschreibt eine Methode der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung Gebäudemodellierung, mehrdimensionales Datenmodell  Auf 3D-Modell basierender Prozess -> Werkzeug für effiziente Planung/Entwurf/Konstruktion intelligentes digitales Gebäudemodell erstellt DFX-file „drawing interchange file format“ -intelligentes digitales Gebäudemodell erstellt DFX-file „drawing interchange file format“ - basiert auf ÖNORM A 6420-1 / A 6421-2 -Geeignet für große/Neubau-Projekte -virtuelles Gebäudemodell, das unter Verwendung von Sachdaten weiterführende Bauwerks- und Bauprozessinformationen bereitstellt
  • LOD ? auch die Erklärung Level of Detail (LOD)Beschreibung des Detaillierungsgrades eines Bauelements in Abhängigkeit von der Projektphase
  • LoD acilimi und Erklärung? Beschreibung des Ausarbeitungsstandes der Objektinformationen(Level of Information)
  • Wie viele Dimensionen hat BIM? Building Information Modeling hat 7 Dimensionen
  • Die Dimensionen von BIM aufzählen? 2D:Planzeichnung3D: dreidimensionale Wiedergabe des Gebäudes4D: Zeit: Analyse der Dauer5D: Kostenanalyse6D: Nachhaltigkeitsbewertung7D: Verwaltungsphase des Baus
  • Probleme der technischen Zeichnung: -Bauzeichnungen-kryptische, auf Zeichnungskonventionen beruhende Dokumente, Missverständnisse vorprogrammiert-verschiedene Bauzeichnungen-Grundrisse, Schnitte, Ansichten, gesamtheitliche Betrachtung begrenzt-Komplexe 3DFormen können nur lückenhaft beschrieben werden
  • CAD und BIM vergleichen CAD -allgemein 2D -grafische Elemente -Elektronische Zeichnungen -erweiterte Funktionalitäten -Bsp. AutocadBIM -3D,4D,5D,6D,... -intelligente Objekte -Alphanumerische Informationen -Datenbankaufbau -Bsp. Revit
  • BIM Vorteile Transparenz -Zuverlässigkeit -Zusammenarbeit -Einsparungspotential -Lebenszykluskosten-Nachhaltigkeit -Bürgerbeteiligung -Branchenimage - Visualisierung, Kollisionsprüfung, Kostensenkung, Dokumentation, Effizienzsteigerung, Vorfertigung, höhere Planungsqualität, Baustellenlogistik
  • Lebensphasen eines Gebäudes besteht aus wie vielen Kategorien? 6
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  • Kategorien von Lebensphasen eines Gebäudes nennen? 0. Projektinitiative 01. Marktstudie02. Wirtschaftlichkeitsberechnung. 1. Projektinitiierung 01 . Projektdefinition, 01. 01 Projektkennwerte, 01. 02. Projektgrundlagen, 02. Machbarkeitsstudie, 03. Projektbeschreibung. 2. Planung 01. Basis BIM, 02. Vorentwurf- koordiniertes, vorabgestimmtes BIM, 03. Entwurf- koordiniertes, abgestimmtes BIM, 04. Genehmigungsplanung (Einreichplanung), 05. Ausführungsplanung, 06. Ausschreibung, 06.01. Kostenermittlungsgrundlagen, 06.02. Ablaufplanung . 3. Beschaffung (Zeitpunkt projektabhangig)  01. Vergabe. 4. Errichtung 01. Werksplanung und koordinierte Ausführungsplanung, 02. Ausführung, 02.01. Bauvorbereitung, 02.02. Baudurchführung, 02.03. Inbetriebnahme, 03. Übergabe.  5. Nutzung 6. Endverwendung  
  • Relevante ÖNORMEN für BIM ÖNORM A 2063 ÖNORM A 6241-1 ÖNORM B 1800 ÖNORM B 1801-1 ÖNORM B 1801-2 ÖNORM A 6241-2
  • ÖNORM A 2063 Austausch von Leistungsbeschreibungs-, Elementkatalogs-, Ausschreibungs-, Angebots-, Auftrags- und Abrechnungsdaten in elektronischer Form
  • ÖNORM A 6241-1 Digitale Bauwerksdokumentation - Teil 1: CAD-Datenstruktur und Building Information Modefing (BIM)- Level 2
  • ÖNORM B 1800 Ermittlung von Flächen und Rauminhalten von Bauwerken und zugehörigen Außenanlagen
  • ÖNORM B 1801-1 Bauprojekt- und Objektmanagement- Teil1: Objekterrichtung
  • ÖNORM B 1801-2 Bauprojekt- und Objektmanagement- Teil 2: Objekt-Folgekasten
  • ÖNORM A 6241-2 ÖNORM A 6241-2 BIM- Level 3-iBIM-Beschreibung der Anwendung von BIM-Technologie unter Berücksichtigung der integralen Zusammenarbeit-klärt Voraussetzungen für Datenmodelle- Gebäudemodell-Gewerkeübergreifender Datenaustausch Lebenszyklus-regelt die technische Umsetzung eines einheitlichen, strukturierten mehrdimensionalen Datenmodells für Bauwerke basierend auf dem BIM Level 3-schafft Grundlagen für einen umfassenden, einheitlichen, produktneutralen, systematisierten Datenaustausch auf Basis von IFC und bsDD
  • Zusammenfassung Inhalte: Projektmodell: besteht aus Teilmodellen, Lebensphasen eines Gebäudes: neues Phasenmodell, Dimensionen: 4D-Zeit, 5D-Kosten, 6D-Nachhaltigkeit, Detailierungsgrade LOD, IFC und Merkmalsserver: geometrische und alphanumerische Daten, MMS-Aufbau, Gliederung und Relationen, Anhang: Modellierleitfaden, Phasenmodell, BIM-Workflow
  • Ein Teilmodell kann auf mehrere Modelle aufgeteilt sein nämlich... -Teilmodell Umgebung und Bestand -Teilmodell Architektur -Teilmodell Tragwerksplanung -Teilmodell Technische Gebäudeausrüstung -Teilmodell Bauphysik -Teilmodell Ausführung
  • Problematik des Bauens Charakteristika des Produktes "Bau": -lange Vorlaufzeiten (Studienphase/ politische Willensbildung) -kurzfristig erstellte Projekte mit relativ großer Nachhaltigkeit -fixe Verbindung mit Grund und Boden -erschwerte Finanzierung -Auftragsfertigung -tw. Mangelhafte Beschreibung bzw. fehlende Beschreibbarkeit des Endproduktes -Schnittstellenproblematik -keine/ wenige Standards -keine/ wenige Standards in den Planungs-und Abwicklungsprozessen
  • Was folgen OIB-Richtlinien ? Folgt Konzept leistungsorientierter bautechnischer Vorschriften
  • Welche Konzept leistungsorientierter bautechnischer Vorschriften folgt OIB Richtlinien? 1  - Mechanische Festigkeit und Standsicherheit 2 - Brandschutz 2.1 - Brandschutz bei Betriebsbauten 2.2 - Brandschutz bei Garagen, überdachten  Stellplätzen und Parkdecks 2.3 - Brandschutz bei Gebäuden mit einem Fluchtniveau von mehr als 22 m 3 - Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz 4 - Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit 5 – Schallschutz 6 - Energieeinsparung und Wärmeschutz
  • Welche Bauweisen gibt es ? g  ‐ geschlossene Bauweise o  ‐ offene Bauweise b  ‐ besondere Bauweise
  • Welche LoD Arten kennst du ? LoD 100 LoD 200 LoD 300 LoD 400 LoD 500
  • Was sagt LoD 100 aus? KONZEPTRaumgröße und Funktion ist definiert. Konzept Fachplaner ist integriert.
  • Was sagt LoD 200 aus? DESIGN DEVELOPMENT Funktionseinheiten sind festgelegt und angeordnet Bauelemente sind definiert
  • Was sagt LoD 300 aus? DOKUMENTATION Spezifische Produkz und Materialangaben sind erfolgt Qualität ist festgelegt Termine und Kosten wurden veranschlagt
  • Was sagt LoD 400 aus? CONSTRUCTION Alle Ausführungsdetails wurden definiert: Oberflächen, Anschlüsse, Verbindungen, Fugen, Ausführungstermine, Kosten
  • Was sagt LoD 500 aus? FACILITIES MANAGEMENT Bau und Produktdokumentation sind vorhanden Angaben zu Liferanten Unternehmern Garantien Serviceterminen und Lebensdauer wurden ergänzt
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  • Wofür steht TROG? Tiroler Raumordnungsgesetz
  • Wie läuft TROG Verfahren ab? • Gemeinderatsbeschluss (Auflage / Erlassung) • Auflage 4 Wochen / z.B. Anschlag an der Amtstafel • 1 Woche nach Fristende Einbringen von Stellungnahmen durch Betroffene (Einwohner, Betriebsinhaber) • Kundmachung 2 Wochen • Mitteilung nach Inkrafttreten an die Landesregierung
  • Was ist die Unterlage für spätere Arbeiten? Vorhandene Anschlagspunkte Verwendete Baustoffe… Montage & Demontageanleitung von verwendeten Fertigteilen Lage von Strom- & Gasleitungen
  • Wofür steht TBO? Tiroler Bauordnung
  • Welche Gesetz gilt für die Tiroler Stellbauverordnung und was sagt die? • §8 Abs. 3 TBO ‐ Stellplatzverordnung durch die Gemeinde ‐ Z.B. Innsbruck  <130 m² WNF 1,1 Stellplätz >130 m² WNF 2,0 Stellplätze • §11 Abs. 3 TBO ‐ Wohnanlagen mind. 2 Fahrräder pro Wohnung
  • Was sind Grundleistungen der ÖBA? Ausschreibung Baubegleitende Kontrolle Abruf von Regieleistungen. Ausübung des Hausrechtes. Termin- und Kostenverfolgung Qualitätskontrolle Rechnungsprüfung Übernahme und Abnahme
  • Was bedeutet ÖBA? Örtliche Bauaufsicht
  • § 17 allgemeine technische Erfordernisse Stand der Technik • Mechanische Festigkeit und Standsicher • Brandschutz • Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz • Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit • Schallschutz • Energieeinsparung und Wärmeschutz • Entsprechend Nutzung (z.B. Kinder, ältere Personen) • Orts‐, Straßen‐ und Landschaftsbild entsprechend • Dauerhaft • Zugelassene Bauprodukte
  • § 21 Abs. 1 bewilligungspflichtige Bauvorhaben • Neu‐, Zu‐ und Umbau von Gebäuden • Sonstige Änderungen bei bautech. Kenntnissen • Änderung des Verwendungszweckes • Errichtung und Änderung sonstiger baulicher Anlagen mit bautech. Kenntnissen • Einfriedungen an Verkehrsflächen
  • § 21 Abs. 2 bauanzeigepflichtige Bauvorhaben • Untergeordnete Bauteile • Balkonverglasungen • Stützmauern und Einfriedungen bis 2m • Ortsübliche Städel, Bienenhäuser, jeweils in Holzbauweise, Folientunnels • Sportplätze, Kinderspielplätze • Größere Renovierungen
  • Wie läuft die Bauausfürung lt TBO ab? Baubeginns Meldung Bauherr BauKG Überwachung Baufortschritt Baulärm Fertigstellungsmeldung
  • was ist kritischer weg bei Bauausführung? kritischer Weg: Vorgänge bei deren Verschiebung/ Änderung der Dauer direkte Auswirkung auf den Nachfolger auf das Projekt zu erwarten sind. Längste Kette ohne Puffer
  • was bedeutet pufferzeit? Zeitspanne um welche ein einzelner Vorgang in der Dauer der Länge ohne Auswirkung auf Nachfolgende Vorgänge verschoben werden kann.
  • Welche Punkte müsste man bei Bauansuchen beachten? Planunterlagen (gem. Planunterlagenverordnung) 3 fach Grundbuchauszug ggf. Zustimmungserklärung des Eigentümers Nachweis über die rechtliche Verbindung mit Verkehrsfläche Sicherstellung der Ver‐ und Entsorgung Lageplan mit Angabe der Nachbarn (5m, 15m) Energieausweis
  • Wie sind die Prozente bei der unschärfen Kostenermittlung? Studien                          25% Vorentwurf                   15% Entwurf                         5-10% Ausführung                   3-6% Kostenauswertung        0%
  • was sind die Grundsätze einer Ausschreibung/LV ? Rechtzeitige Bekanntgabe -> ordnungsgemäße Vorgabe ermöglichen Sicherstellung der Vergleichbarkeit der Angebote Mitarbeit von dritten muss dokumentiert werden Bilden von Teilangebotspreisen muss möglich sein
  • Was geben uns die Kostenkennwerte? Nutzungseinheiten Flächen- Kubatureinheiten Elementbezogene Einheiten Prozentanteile eines BWK’s
  • Was ist bei der Verwendung von Kostenkennwerten besonders zu beachten? Angabe Kostenbereiche • Quellenangabe • Angabe Bezugshöhe • Schwankungsbreiten der Kostenangabe und Qualitäten • Angabe der Kosten Brutto/Nettokennwerte
  • was ist eine Bezugseinheit? Bezugseinheit = Einheit der Ausführungsmenge
  • was sind Baukostenkennwerte? DIN 276 ( Kostenplanung HB ) -Verhältnis von Kosten zu definierter Bezugseinheit Bezugseinheit = Einheit der Ausführungsmenge -Erstellung aufgrund abgerechneter Bauvorhaben (BKI, Sirados-Werte, DBD dynamische Baudaten) mit Hilfe von Preisindizes müssen Kostenkennwerte an Preisänderungen angepasst werden Baukostenkennwerte -> • Geben Auskunft über die Baukosten pro Bezugseinheit eines Vergleichprojekts. • Geben Informationen über die Höhe der zu erwartenden Baukosten pro Bezugseinheit.