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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / Neurologie (Lektion)

Das Gehirn

Diese Lektion wurde von MelSirin509 erstellt.

Lektion lernen

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  • Schilddrüse: Welche Hormone - Welche Funktionen Trijodthyronin ; Thyroxin Funktion:                                                                                                                                  -wird durch Hypothalamus/Hypophyse gesteuert -Überfunktion bewirkt höhere Herzfrequenz,                                                                                gesteigerte Erregbarkeit und Gewichtsabnahme -Unterfunktion führt zu Antriebsschwäche,                                                                                Gewichtszunahme und Wachstumsstörungen
  • Nebenniere: Welche Hormone? - Welche Funktionen? Adrenalin; Noradrenalin; Androgene; Glukokortikoide; Mineralokortikoide -Sympathikus gesteuerte Abgabe von Adrenalin und Noradrenalin-Androgene sind männliche Sexualhormone-Glukokortikoide mobilisieren Energie bei Stress,-Mineralokortikoide regeln den Wasserhaushalt
  • Bauchspeicheldrüse: Welche Hormone? Welche Funktionen? Insulin ; Glukagon -Ein Teil schüttet Enzyme für die Verdauung in den Dünndarm aus-Insulin fördert Glukoseaufnahme in den Zellen-Glukagon fördert Glukoseabbau
  • Keimdrüse: Welche Hormone? -Welche Funktionen? Progesteron; Östrogen; Testosteron -Ausbildung der Geschlechtsmerkmale,-Bildung und Reifung von Samenzellen,Uteruseinnistung-Steuerung des Sexualverhaltens
  • Oxytocin ausführlich erklären  Hormon, das in der Hypophyse/Hirnanhangdrüse gebildet wird löst Wehen und Milchejektion aus fungiert als Neuromodulator, Ocytoxinrezeptoren unter anderem in Hippocampus, Amygdala, Hirnstamm, Rückenmark  Erste Nachweise für   fördert prosoziales Verhalten  häufigerer Blickkontakt  Vertrauenssteigerung  Zunahme empathischen Verhaltens  besseres Erinnerungsvermögen für Gesichter  großzügigeres Verhalten  Angst- und Stressreduktion  als Stresshormon bei Hilflosigkeit (könnte negativen Begleitprozesse von Stresssituationen mildern)
  • kritische Aussagen zu Oxytocin -Menschen, die zu Aggressivität neigen, reagieren bei Stress und Schmerz noch aggressiver, wenn sie Oxytocin erhalten haben.-In Konkurrenzsituationen kann Oxytocin Neid und Schadenfreude verstärken.-Es erhöht die Bereitschaft zu lügen, wenn die eigene Gruppe davon profitiert.
  • Lernen ist auf Wissensbasis! Erkläre die Drei Lernwege! Klassisches Konditionieren: Eine Verknüpfung zweier Reizeführt zu neuem Verhalten Operantes Konditionieren: Geändertes Verhalten aufgrund vorangegangener Handlungskonsequenzen (Reiz & Reaktion) Lernen durch Nachahmung: Neues Verhalten entsteht durch Imitation von Verhaltensmodellen
  • Was ist eine Akquisitionsphase? Die Kette CS - US - UR wird mehrfach wiederholt, dadurch wird die UR zur konditionierten Reaktion CR(Akquisitionsphase). Nach der Akquisition erfolgt die CR allein durch den CS.
  • Zeige Anhand eines Beispiels das Klassische Konditionieren. DDie Kette CS-US-UR wird mehrfach wiederholt Nach einen Konditionierten Reiz(CS) in dem Fall ein Ton folgt ein Unkonditionierter Reiz(US) in dem Fall ein Luftstoß anschließend folgt als Unkonditionierte Reaktion(UR) Und durch das wiederholen der Kette entsteht eine Akquisitionsphase und nach dieser entsteht der CR allein durch den CS.
  • Klassisches Konditionieren: Zeitliche Koppelung erkläre! simultane Konditionierung(zeitgleich) - führt zu keiner oder nur sehr schwach ausgeprägten CR verzögerten Konditionierung(überlappung) - der CS erst alleine repräsentiert und der US hinzugefügt. Sehr gute Konditionierung möglich. Spurenkonditionierung(Alleinige CS Präsentation vor dem US) - inkl. kurze Pause dazwischen ist ebenfalls sehr gut Rückwärtskonditionierung(CS Präsentation nach dem US) - führtzu keinem Lernen
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  • Wie funktioniert die Löschung beim Klassischen Konditionieren Wird der CS  vielfach ohne US dargeboten, wird die CR immer schwächer. Jedoch wird die zugrundeliegendeAssoziation nicht gelöscht. Spontanerholung - Wird während einer Löschungsphase wieder der US mit dem CS präsentiert, tritt die CR sogar stärker auf  schneller Wiedererwerb - Nach der vollständigen Löschung erfolgt derWiedererwerb der CR beschleunigt 
  • Erkläre das Rescorla-Wagner Modell   die Lerngeschwindigkeit abhängig von- der Lernrate,- der maximal erreichbaren Assoziationsstärke CS - US,- der schon erreichten Assoziationsstärke.  Das Modell erklärt typische Akquisitionsraten.  Es erklärt auch, dass der CS nur dann wirksam wird, wenn er einen Informationswert bezüglich des Auftretens der UR hat (Blocking von nichtinformativen CS).  Es kann aber die Spontanerholung nach Löschung nicht erklären. Die Rescorla-Wagner Formel wird analog in der Künstlichen Intelligenz zur Abschätzung des Trainingsaufwands für neuronale Netze genutzt.
  • Erklärung Operantes Konditionieren baut Wissen über Handlungen und Konsequenzen auf, d.h. die Wahrscheinlichkeit, ein gezeigtes Verhalten erneut zu zeigen, ist abhängig von der Konsequenzdieses Verhaltens. Positive Konsequenzen auf ein Verhalten verstärken Negative Konsequenzen verringern die Auftretensrate.
  • Unterhschied: operantes und klassische Konditionierung K: braucht man einen physischen Reiz  O: braucht man diesen nicht - jedes Verhalten kann gekoppelt werden
  • was ist sharing? hier wird zwischen den Lernstufen differenziert  - bei steigender Richtigkeit wird gelobt  - das stufenweise Lernen -wenn das Verhalten in die gewünschte oder richtige Richtung geht - (Kaugummi)
  • Nenne und erkläre die Arten der Verstärkungen positive Verstärkung: Die ursächliche Verhaltenshäufigkeitsteigt nach der Gabe von Verstärkern. (Lob bei Richtigem Verhalten) Typ I Bestrafung: Die ursächliche Verhaltenshäufigkeitsinkt nach der Gabe des Bestrafungs- reizens (Schimpfen) negative Vertärkung: Die ursächliche Verhaltenshäufigkeit steigt, wenn ein unangenehmer Verstärker unterbleibt/weggenommen wird (z.B. Hochhaus meiden, Angst bleibt aus, Feuchtigkeitcreme bei Falten) TYP II Bestrafung: Die ursächliche Verhaltenshäufigkeit sinkt, wenn ein angenehmer Verstärker entfernt wird. Beispiel: Spielauszeit für aggressives Kind; Anzahl Gummibärchen verringern bei Fehlverhalten
  • Arten von Verstärkerplänen  Jedes korrekte Verhalten wird belohnt = kontinuierliche Verstärkung   Verstärkung hängt von einer bestimmten Häufigkeit ab= Quotenplan (erst beim 3,4x eine Belohnung)  Verstärkung hängt von der Zeit ab, die seit dem letzten gezeigten Verhalten vergangen ist= Intervallplan -Zeit
  • Erkläre die Feste Quotenpläne und die Variable Quotenpläne Feste Quotenpläneverstärken eine Verhaltensweise nach einer bestimmten Anzahl von Reaktionen. Ähnlich wie bei Menschen, die bei der Arbeit nach Stückzahl bezahlt werden                                                 Variable Quotenpläneliefern Verstärker nach einer unvorhersehbaren Zahl von Reaktionen.Diese Erfahrung machen Spieler an Spielautomaten
  • Erkläre die festen(fix) Intervallplänen und variablen Intervallplänen festen Intervallplänen wird die erste Reaktion nach einem festgelegten Zeitraumverstärkt. Ähnlich wie bei Menschen, die häufiger nach der Post sehen, wenn sich die Zeit nähert, zu der der Briefträger normalerweise (feste Zeit) kommt. Bei variablen Intervallplänen wird die erste Reaktion nach einem variablen Zeitintervall verstärkt. So wie die Meldung »Sie haben Post« schließlich die Ausdauer belohnt, nach der E-Mail zu schauen, lösen variable Intervallpläne tendenziell langsame, beständige Reaktionen aus. Das ist sinnvoll, weil man nicht weiß, wann die Wartezeit vorbei ist
  • Erkläre die Erlernte Hilflosigkeit  Lernen Individuen dauerhaft, dass sie negative Reize nicht vermeiden können, werden sie passiv und erdulden die Situation.  Es entsteht eindreifaches Defizit: motivational:keine Handlungen                                     kognitiv:  kein Erkennen von Handlungsmöglichkeiten                                                      emotional: Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit (ähnlich einer Depression)
  • Erkläre die Banduras Theorie des sozialen Lernens - die Prozesse der Aneignung Aufmerk- samkeit :Modell - ist ähnlich - hat Macht(Vorgesetzte)                                Modellverhalten ist - auffällig - bedeutsam - zielführend Gedächtnis :  Kodierung erfolgt - bildlich (analog) - verbal (symbolisch)                         (symbolische) Wiederholung (z.B. Verhaltens- sequenz nachsprechen)
  • Erkläre die Banduras Theorie des sozialen Lernens - Prozesse der Ausführung Re- produktion: Notwendig sind - körperliche Fähigkeiten - Verfügbarkeit der Teilfähigkeiten - Feedback Motivation: Verstärkung (-serwartungen) durch: - Selbstverstärkung - externe Verstärkung.     - stellvertretende Verstärkung (andere Person wird verstärkt)
  • Was ist der Unterschied zwischen dem Konditionierten und des sozialen Lernens?   Im Gegensatz zur Konditionierung benötigt das soziale Lernen keine Hinweisreize u. keine Verstärkung.  Soziales Lernen benötigt ein Modell.                                                                                          Banduras Theorie ist auf viele Situationen anwendbar.  Besonders intensiv findet soziales Lernen in Gruppen statt.  Hohe Wahrscheinlichkeit der Nachahmung bei Modell, mit dem man sich gut identifizieren kann (s.o.) und wenn Modellverhalten eigenen Intentionen entspricht  Modelle mit diesen Eigenschaften haben oft einen größeren Einfluss als beabsichtigte Modelle (z.B. Lehrer, Eltern).
  • Was sind Spiegelneurone? Die Neuronen spiegeln das Verhalten des Gegenübers.Die Nervenzellen, lösen im Primatenhirn diese Signale aus.
  • Der Einfluss von Lernen und Abfragen auf das Behalten Erkläre Spacing Spacing:Das Zeitintervall zwischen dem Lernen und dem Abruf des Gelernten hat großen Einfluss auf das Behalten.  Bis vor wenigen Jahren gab es fast nur Untersuchungen mit dem maximalen Zeitintervall von 24 h.  In welchem Zeitintervall sollten Sie zu lernendes Material probeweise abrufen, damit Sie dieses Material 10 Wochen behalten? Ergebnis neuerer Studien mit längerem Untersuchungszeitraum: Die Testintervalle (= probeweises Abrufen) sollten10 - 20 % des Behaltenszeitraums betragen (z.B. in 10 Wochen Prüfung, Stoff alle 2 Wochen wiederholen).