Tierernährung & Futtermittelkunde (Fach) / Verdauung/Resorption (Lektion)

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Verdauung/Resorption

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  • 1. Beschreiben Sie die Verdauung von Stärke beim Schwein! Nennen Sie auch die daran beteiligten Enzyme, deren Bildungsorte und welche Endprodukte der Verdauung (resorptionsfähige Bausteine) entstehen! à im MAUL: Zerlegung der Stärke durch Speichel-Amylase (= Ptyalin) → Trennung der alpha-glykosid. Bindung à im MAGEN: weiterer Abbau von Stärke, durch Salzsäure sinkt pH-Wert (pH 1-3) à im DÜNNDARM: weiterer Abbau durch Pankreasamylase à entsteht Disaccharide → Zerkleinerung in kleinere Glucose-Ketten (durch Disaccharidasen) - über Darmepithelzellen Transport ins Blut von Glucose, Fructose und Galactose  
  • 2. Beschreiben Sie stichpunktartig die Verdauung von Neutralfetten beim Schwein! Nennen Sie die beteiligten Verdauungsenzyme, die jeweiligen sezernierenden Organe, Mechanismen zur Senkung der Oberflächenspannung und Endprodukte der Verdauung, d.h. die resorptionsfähigen Bausteine! Allgemein: Fette → Lipase → Monoglyzeride, Fettsäuren, Glycerol (=Glycerin) Schwein = Monogastrier → Fettverdauung im Dünndarm Pankreas liefert fettspaltende Enzyme (→ Lipase, Colipase)Leber bildet Gallensäuren (Emulgator) → Speicherung und Abgabe über Gallenblasegroße Fettkügelchen kommen aus Magen→ Gallensäuren emulgieren diese und verkleinern sie → Vergrößerung Angriffsfläche Lipasen Pankreaslipase spaltet Triglyceride hydrolytisch zu Monoglyceriden und freien FSum diese in Wasser löslich zu halten, werden Mizellen gebildet zwischen GallensäurenResorption an Epithelzellen der Darmwand → Abtransport über Lymphgefäße und Pfortader 
  • 3. Beschreiben Sie die Verdauung von Protein beim Schwein! Nennen Sie auch die dabei beteiligten Enzyme, wo diese gebildet werden und welche Endprodukte der Verdauung (resorptionsfähige Bausteine) entstehen! à Magen: Denaturierung durch niedrigen Magen-pH (Salzsäure)Drüsen der Magenschleimhaut sezernieren Pepsinogenenzymatische Wirkung des Pepsins durch sauren pH (durch HCl) → Spaltung Polypeptideà Dünndarm: hydrolytische Spaltung der Polypeptide durch Peptidasen der Pankreas-> in Oligo-, Dipeptide und Aminosäuren -> Asorption durch spezielle Transportproteine in Epithelzellen àDickdarm: nur geringe Mengen an Proteinen und Peptiden-> nicht in der Lage diese zu spalten -> Mikroorganismen verstoffwechseln diese