Tierernährung & Futtermittelkunde (Fach) / Futtermittelanalyse (Lektion)
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Analyse der Futtermittel
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- 1. die Fraktionen kennen, die bei der Weender Futtermittelanalyse bestimmt werden und warum diese als „Rohnährstoffe“ bezeichnet werden und nicht als „Nährstoff“! à Trockensubstanz: - Organische Substanz (Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, N-freie Extraktstoffe) - Anorganische Substanz (Rohasche) à Rohwasser = Bei der Weender Futtermittelanalyse werden Stoffgruppen erfasst. Jede Stoffgruppe hat eine gemeinsame Eigenschaft, die für die Analytik genutzt wird. Die Vorsilbe „Roh“ steht dafür, dass es sich jeweils nicht um die Reinformen der einzelnen Komponenten/Fraktionen handelt, sondern um die „Stoffgruppe“.
- 2. in welchen Fraktionen verschiedene Nährstoffe erfasst werden, z.B. Stärke, Aminosäuren, Mineralstoffe, pflanzliche Öle bzw. Lignin. Rohprotein: Aminosäuren, Peptide, N-haltige Verbindungen, Reineiweiß, Protein Rohfett: Triglyceride, Lipoide, Wachse, Farbstoffe, org. Säuren, etherische Öle Rohfaser: Cellulose, Hemicellulose, Lignin, Zellwandbestandteile N-freie Extraktstoffe: Zucker, Stärken, Glykogen, Insulin, Pektin, lösliche Anteile NSP Rohasche: MS, Silikate, Reinasche (Mengen- und Spurenelemente)
- 3. Grenzen/Nachteile der Weender Futtermittelanalyse; welche ergänzende Untersuchungen diese Nachteile beheben können. Nennen Sie zwei! • bei genauer Futtermittelanalyse ist der Aufwand sehr hoch, weshalb bei der Weender Futtermittelanalyse auf die wichtigsten stofflichen Merkmale begrenzt wird. • Aber: fehlende Rückschlüsse auf: Verfügbarkeit der Nährstoffe und Schmackhaftigkeit. • Aussagewert abhängig von: - der korrekten Probennahme und Aufbereitung, - den angewandten analytischen Methoden: Futtermittelrechtliche Regelungen der Probennahme, -aufbereitung und Analytik à Ergänzende Untersuchungen: erweiterte Analyse der Kohlenhydrate: (Detergenzienmethode v. Soest)Nah-Infrarot-Reflexion-MesstechnikTestverfütterung
