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Psychologie (Fach) / von2 auf 1 (Lektion)

nicht gewusst

Diese Lektion wurde von peterzick erstellt.

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  • Regression Regression beschreibt innerhalb der psychoanalytischen Theorie einen psychischen Abwehrmechanismus, der der Angstbewältigung dient. Dabei erfolgt ein zeitweiliger Rückzug auf eine frühere Stufe der Persönlichkeitsentwicklung.[1] Regression ist ein Prozess, in dem das Ich aus Angst vor den Triebwünschen des Es oder den Forderungen des Über-Ich bereits erworbene Positionen der Reife und der damit verbundenen Fähigkeiten aufgibt und sich auf frühere Positionen zurückzieht, die Fixierungsstellen genannt werden. Der Gegenspieler der Regression ist die Progression. Mit diesem Begriff wird ein Prozess beschrieben, in dem sich das Ich von unreiferen Positionen hin zu reiferen entwickelt und dabei Fähigkeiten erwirbt, die helfen, das Leben zu meistern. Wie alle Abwehrmechanismen läuft Regression überwiegend unbewusst ab und dient der Stabilisierung des psychischen Gleichgewichts. In diesem Sinne ist sie nicht dysfunktional, sondern Teil der Fähigkeit zur Selbststeuerung.
  • Übertragung Der Begriff der Übertragung stammt aus der Tiefenpsychologie, insbesondere der Psychoanalyse. Er bezeichnet dort den Vorgang, dass ein Mensch alte – oftmals verdrängte – Gefühle, Affekte, Erwartungen (insbesondere Rollenerwartungen), Wünsche und Befürchtungen aus der Kindheit unbewusst auf neue soziale Beziehungen überträgt und reaktiviert. Ursprünglich können diese Gefühle auf die Eltern oder Geschwister bezogen gewesen sein, bleiben aber auch nach der Ablösung aus dem Elternhaus in der Psyche präsent und wirken dort weiter. Dieser Vorgang ist zunächst weitestgehend normal und weit verbreitet, kann aber, wenn die übertragenen Gefühle sich gegenüber tatsächlichen gegenwärtigen Beziehungen als nicht angemessen erweisen, zu erheblichen Problemen und Spannungen führen.
  • Verschiebung Verschiebung ist ein psychischer Vorgang durch den seelische Energie, die auf eine bestimmte Person gerichtet ist (bzw. auf die mit der Person verbundenen unbewussten Vorstellungsrepräsentanzen), an eine andere Person abgegeben wird (z. B. wird Wut auf den Vater zu Wut auf den kleinen Bruder). Verschiebung dient der psychischen Ökonomie (Herstellung eines inneren Gleichgewichts), indem Affektbeträge relativ frei von einem Inhalt zu einem anderen überwechseln können. Daher wird im psychodynamischen Verständnis der Objektbesetzung die Verschiebung auch als Affektverschiebung bezeichnet.[1]
  • Die Berufsordnung für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten wird beschlossen durch a) das jeweilige Landesgesundheitsministerium b) die Bundesärztekammer c) die Bundespsychotherapeutenkammer d) die jeweilige kassenärztliche Vereinigung e) die jeweils zuständige Landespsychotherapeutenkammer e
  • das Strukturmodell von Freud (auch: Instanzenmodell) 3 Instanzen mit besonderen Funktionen das Es: Triebpol der Persönlichkeit, Hauptreservoir der psychischen Energie. Folgt NUR dem Primärvorgang"das Über-Ich: Richter u Zensor. Gewissen, Idealbildung, Selbstbeobachtungdas Ich: Vermittelt zwischen Triebwünschen des Es und Geboten, Verboten und Idealen des Über-Ich und den Anforderungen der äußeren Realität. Das Es ist vollständig unbewusst. Ich und Über-Ich haben unbewusste Anteile. Das Es folgt nur dem Primärvorgang. Fazit: immer 2 Triebe, die sich entgegenstehen bzw. zusammen wirken →Dualismus.
  • Primärprozess/Primärvorgang Mit Primärprozess werden in mancher psychoanalytischen Literatur alle Vorgänge des unbewussten Seelenlebens bezeichnet, die nach dem Lustprinzip ablaufen. Freud, der den Begriff im letzten Kapitel der Traumdeutung der Sache nach eingeführt hat, spricht in seinem Werk durchgängig von Primärvorgang.[1] Demgegenüber bestimmen Sekundärprozesse die Beziehung zwischen Vorbewusstem und Bewusstem.[2] Von Primärprozessen wird die frühe Kindheit ganz erfüllt, später sind diese Vorgänge hauptsächlich in Träumen, Phantasievorstellungen und Tagträumen anzutreffen.[3] Die seelische Energie (Libido) fließt bei den Primärvorgängen frei von einer Vorstellung zur anderen, bei den Sekundärvorgängen sind dabei Zensuren wirksam, die sich im Sinne des Realitätsprinzips in Form von Abwehrvorgängen auswirken.[2] Die Primärprozesse decken sich also weitgehend mit dem Lustprinzip.
  • Zu den bei einer Verhaltensbeobachtung auftretenden Fehlerquellen gehört der Primacy-/Recency-Effekt. Was ist damit gemeint? a) die Tendenz, das Urteil über andere im deutlichen Kontrast zur Beurteilung der eigenen Person zu fällen b) die Tendenz, ein einzelnes Verhalten in Übereinstimmung mit dem Gesamturteil zu interpretieren c) die Tendenz, extreme Urteile zu vermeiden d) die Tendenz, spätere Beurteilungen immer an den ersten Beurteilungen zu orientieren e) die Tendenz, zuerst und zuletzt beobachtete Ereignisse besonders gut zu behalten d ich glaube e Beim Primacy- und Recency-Effekt handelt es sich um Urteilsverzerrungen die mit der Reihenfolge zusammenhängen, in der Informationen ankommen und dargeboten werden. Demnach werden die zuerst und zuletzt dargebotenen Informationen besunders gut erinnert und beeinflussen deshalb das Gesamturteil besonders stark.
  • circadianer Rhythmus circadianer Rhythmus m [von latein. circa = um... herum, dies = Tag, griechisch rhythmos = Zeitmaß], circadiane Rhythmik, 24-Stunden-Rhythmik, zirkadiane Periodik, tageszeitlicher Rhythmus, E circadian rhythm, 1954 von F. Halberg eingeführte Bezeichnung für eine biologische Dynamik, die durch endogene Oszillationen metabolischer oder physiologischer Aktivität oder des Verhaltens mit einer Periodizität von ungefähr 24 (20-28) Stunden verursacht wird, unabhängig davon, ob der Rhythmus von externen Faktoren beeinflußt wird oder nicht ( siehe Tab. ).
  • Somatosensorische Verstärkung Somatosensorische Amplifikation Mit diesem Begriff wird ein Phänomen beschrieben, das zunächst bei hypochondrischen Patienten beobachtet wurde und durch ein Fokussieren der Aufmerksamkeit auf körperliche Vorgänge und Empfindungen Beachtung unangenehmer Körpersensationen ("Missempfindungen") Die Fehlinterpretation und Überbewertung körperlicher Missempfindungen  gegenseitigen Aufschaukelung von krankheitsbezogenen Ängsten Die selektive Aufmerksamkeitslenkung auf körperliche Missempfindungen Fehlinterpretation im Sinne einer gesundheitlichen Bedrohung führt zu einer übermäßig starken Beschäftigung mit dem eigenen Körper ("Checking" des Körpers) und zu verstärkten Krankheitsängsten und Krankheitsbefürchtungen. Doktor Hopping Amplifikation heißt Ausdehnung, Erweiterung hier: im sinne von überbewertung überbeachtung (PA: Erweiterung von Trauminhalten durch Bilder o.ä.)
  • Manche Medikamente darf man einfach absetzen, wenn man sie nicht mehr braucht. Bei anderen kann das fatale Folgen haben. Man bezeichnet dies als ..............-.............. Ein klassisches Beispiel für derartige unerwünschte Effekte ist die vermehrte Angstempfindung nach dem Absetzen von Benzodiazepinen. Bei Betablockern kann es zu lebensbedrohlichen Blutdruckkrisen oder zu Angina-pectoris-Anfällen kommen, wenn man sie einfach nicht mehr nimmt. Sogar ein Herzinfarkt ist möglich. Auch das abrupte Absetzen von Kortikoiden ist problematisch. Hier entsteht das Kortisonentzugsyndrom oder gar eine Nebenniereninsuffizienz. Das ........................., um das es hier jeweils geht, ist nichts anderes als eine überschießende Gegenreaktion beim plötzlichen Absetzen eines Medikaments.  Rebound-Phänomen. Elichen Absetzen eines Medikaments.
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  • F 98.4 ...................................... A= .......................... Bewegungen die in solchem Ausmaß auftreten, dass sie entweder körperliche Verletzungen hervorrufen oder deutlich mit normalen Aktivitäten interferieren B = Dauern einen Monat an C = Keine andere Verhaltensstörung oder Emotionalestörung, außer Intelligenzminderung F 98.4 stereotype Bewegungsstörung A= stereotype Bewegungen die in solchem Ausmaß auftreten, dass sie entweder körperliche Verletzungen hervorrufen oder deutlich mit normalen Aktivitäten interferieren B = Dauern einen Monat an C = Keine andere Verhaltensstörung oder Emotionalestörung, außer Intelligenzminderung F 98.40 ohne Selbstverletzung F 98.41 mit Selbstverletzung F 98.42 gemischt --> Auschluss ist Trichotillomanie (F 63.3), Zwangsstörung (F 42-), tiefgreifende ENtwicklungsstörung oder Ticstörung
  • Die horizontale oder situative Verhaltensanalyse[1] (Mikroanalyse[2]) ist eine der zentralen diagnostischen Verfahren in der (kognitiven) Verhaltenstherapie und basiert häufig auf dem SORKC-Modell nach Frederick Kanfer. Die vertikale oder kontextuelle Verhaltensanalyse[1][3] auch ........................ genannt wird ebenfalls in der Verhaltenstherapie erstellt, wobei die Lerngeschichte, Pläne und Ziele der betreffenden Person betrachtet werden. Die Verhaltens- und Problemanalyse (englisch behavioural analysis) dient zur Bestimmung, welche situativen und individuellen Merkmale das Auftreten eines (problematischen) Verhaltens begünstigen und welche Konsequenzen und somit aufrechterhaltende Faktoren das Verhalten hat. Zusätzlich wird analysiert, in welchen weiteren Situationen das relevante oder ein ähnliches Verhalten auftritt. Die Bezeichnungen Verhaltensanalyse, Bedingungsanalyse und Problemanalyse seien gleichbedeutend.[1] Gelegentlich wird das Adjektiv „funktional“ vorangestellt, um die kausalanalytische Sichtweise zu verdeutlichen.[1] Die horizontale oder situative Verhaltensanalyse[1] (Mikroanalyse[2]) ist eine der zentralen diagnostischen Verfahren in der (kognitiven) Verhaltenstherapie und basiert häufig auf dem SORKC-Modell nach Frederick Kanfer.Die vertikale oder kontextuelle Verhaltensanalyse[1][3] (Makroanalyse) wird ebenfalls in der Verhaltenstherapie erstellt, wobei die Lerngeschichte, Pläne und Ziele der betreffenden Person betrachtet werden.Anders als die klassifikatorische Diagnostik (ICD und DSM), die als Ziel eine Verallgemeinerung (Abstraktion) der individuellen Probleme hat, bewegt sich die Verhaltensanalyse auf einer individuellen, idiographischen Ebene.
  • 10 Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann sich nach dem Erleben eines Traumas entwickeln. Welche der nachfolgend angeführten Faktoren begünstigen aus Sicht kognitiv- verhaltenstherapeutischer Modelle und dazugehöriger empirischer Untersuchungen am ehesten die Entwicklung einer PTBS? Wählen Sie 3 Antworten! (A) eine enge Bindung an Familienmitglieder (B) Enkodierung und Elaboration der Kontextbedingungen des Traumas im explizi- ten autobiografischen Gedächtnis (C) negative Sicht über die Konsequenzen und sich selbst im Anschluss an das Trau- ma (D) hoher sozioökonomischer Status (E) Grübeln über das, was während des Traumas passiert ist (F) hohe emotionale Erregung während des Traumas (G) Zugehörigkeitsgefühl am Arbeitsplatz cef
  • Das Circumplex-Modell betrachtet drei Dimensionen familiärer Systeme: Das Circumplex-Modell betrachtet drei Dimensionen familiärer Systeme: Kohäsion, Adaptabilität und Kommunikation. Olson geht von einer kurvilinearen Beziehung zwischen Familienkohäsion bzw. Adaptabilität und familiärer Stressbewältigung aus. Familienkohäsion bezeichnet die emotionale Bindung, der Familienmitglieder untereinander. Sie lässt mit Folgenden Konzepten messen oder gliedern: emotionale Verbundenheit, Grenzen, Koalitionen, Zeit, Ort, Freunde, Erholung, Interessen und Entscheidungsfindung. Es gibt vier Stufen der Ausprägung der Familienkohäsion. Das fängt mit losgelöst an, dann folgen getrennt, verbunden und verstrickt. Adaptabilität ist das Ausmaß an Wechseln in der Führung, in den Beziehungsregeln und der Rollen. Es bezeichnet die Fähigkeit einer Familie bestehende Strukturen in Abhängigkeit von Belastungen zu verändern. Die vier Stufen der Adaptabilität heißen: rigide-strukturiert-flexibel-chaotisch. Kommunikation ist eine unterstützende Dimension, die sich sowohl auf familiäre Kohäsion als auch die Adaptabilität bzw. Anpassungsfähigkeit auswirken kann. Diese Dimension kann man anhand folgender Aspekte messen: listening skills, Selbst-Offenbarung, Klarheit, Respekt, Achtsamkeit, Sprechfertigkeiten (speaking skills) und continuity tracking.
  • Beispiel für das SORCK-modell Ein Mann geht in eine Disco und sieht eine Frau (Stimulus)Er denkt:" Wenn ich sie anspreche, bekomme ich einen Korb!" (Organismus)Daraufhin geht er nach Hause (Reaktion)Die Konsequenz besteht darin, dass er sich Vorwürfe macht. (Consequenz)Diese Vorwürfe macht er sich jedes Mal, wenn er eine Disco unter solchen Umständen verlässt. (Kontingenz)Eine Kontingenz von 1 bedeutet, dass jedes Mal auf das Verhalten die Konsequenz folgt, 0,5 bedeutet, das jedes 2. mal die Konsequenz folg usw.
  • SORKC-Modell Modell zur Verhaltensanalyse S = Stimulus: Äußere oder innere Reizsituation, Bedingung für das ausgelöste VerhaltenLeitfrage: In welcher Situation tritt das Verhalten auf?O = Organismus: Individuelle Ausgangsbedingungen, Persönlichkeitsstrukturen und Charakteristika der Person bezüglich der Reaktion auf einen StimulusLeitfrage: Was ist die Person für ein Persönlichkeitstyp?R = Reaktion: ProblemverhaltenLeitfrage: Wie ist die Reaktion auf motorischer, emotionaler, kognitiver und physiologischer Ebene?K = Kontingenz: Regelmäßigkeit des Auftretens der Konsequenz nach der ReaktionLeitfrage: Hat die gleiche Reaktion stets die gleiche Konsequenz zur Folge? Ist der zeitliche Abstand immer gleich?C = Konsequenz: Verstärkung oder Bestrafung als Folge der ReaktionLeitfrage: Was folgt der Reaktion? Dabei sind sowohl die unmittelbaren Konsequenzen im Sinne der operanten Konditionierung, als auch die langfristigen gemeint.
  • Zur Erklärung der Wirksamkeit der verhaltenstherapeutischen Konfrontationstechniken wurde u. a. die Theorie der emotionalen Verarbeitung (Emotional Processing Theory, 1986, gemäß Foa und Kozak) formuliert. Welche der nachfolgend aufgeführten Bedingungen werden in dieser Theorie am ehesten als entscheidend dafür betrachtet, dass es durch eine Konfrontationsbehandlung zu einer bleibenden Angstreduktion kommt? Wählen Sie 2 Antworten! (A) Die Konfrontation muss mit Ablenkung kombiniert werden. Es darf also keine „fokussierte“, reine Konfrontation durchgeführt werden. (B) Die Furchtstruktur muss möglichst vollständig aktiviert werden. (C) Jede einzelne Konfrontationssituation muss so lange fortgeführt werden, bis eine vollständige Habituation erreicht ist. (D) Es müssen Informationen verarbeitet werden, die mit bisherigen Elemen-ten der Furchtstruktur inkompatibel sind. (E) Die erste Reaktion auf den jeweiligen angstauslösenden Stimulus darf über die Sitzung hinweg nicht abnehmen. (F) Der Entspannungszustand muss während der Konfrontation beibehalten werden. Es darf zu keiner gravierenden physiologischen Aktivierung kommen. bd
  • Bildgebende Verfahren vermitteln Hinweise auf das Aktivitätsniveau von Hirnstrukturen im Sinne neurobiologischer Korrelate einzelner Störungsbilder. Welche der folgenden Funktionsveränderungen neuronaler Strukturen ist bei depressiven Störungen insbesondere festzustellen? (A) Hyperaktivität des Hippocampus (B) Okzipitale Dysfunktion (C) Präfrontale Dysfunktion (D) zerebelläre Dysfunktion (E) parietale Dysfunktion c
  • Bei der Ableitung des EEG wird die hirnelektrische Aktivität gemessen. Welche der folgenden EEG-Wellenformen ist/sind am ehesten typisch für den entspannten oder aktivierten Wachzustand beim gesunden erwachsenen Menschen (nicht gemeint sind damit besondere oder extremere Formen der Wachheit wie tiefere Entspannung, veränderte Bewusstseinszustände, extreme hohe Konzentration, extremere emotionale Zustände)? (1 Antwort!) (A) Gamma-Wellen (B) Delta-Wellen (C) Spikes und Waves (D) Alpha- und Beta-Wellen (E) Theta-Wellen d
  • 37 Nach der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik OPD-2 lassen sich typi- sche dominierende Ängste unterschiedlichen strukturellen Integrationsniveaus zu- ordnen. Bei welchem strukturellen Integrationsniveau der OPD-2 ist die Angst, die Zuneigung (Liebe) des Objekts zu verlieren, die zentrale Angst? (A) bei gut integriertem Strukturniveau (B) bei mäßig integriertem Strukturniveau (C) bei gering integriertem Strukturniveau (D) bei desintegriertem Strukturniveau (E) bei keinem der genannten Strukturniveaus a
  • 43 Das Depersonalisations- und Derealisationssyndrom tritt nach ICD-10 (F48.1) selten in reiner oder isolierter Form auf. Häufiger finden sich Depersonalisations- und De- realisationsphänomene bei anderen Störungen. Bei welcher der folgenden Störungen bzw. Gruppen von Störungen treten Deperso- nalisations- und Derealisationsphänomene nach der ICD-10 häufiger auf? (A) Zwangsstörungen (B) Essstörungen (C) Störungen der Geschlechtsidentität (D) Entwicklungsstörungen (E) Störungen des Sozialverhaltens a
  • 46 Das absichtliche Erzeugen oder Vortäuschen somatischer oder psychischer Sympto- me ist ein Kennzeichen verschiedener Störungen. Eine dieser Störungen ist die arti- fizielle Störung. Welches der nachfolgenden Merkmale spricht nach der ICD-10 für eine artifizielle Störung (F68.1)? (A) Verbergen der Symptomatik (B) gestörter Umgang mit Krankheit und der Krankenrolle (C) Motivation zur Erlangung von offenkundigen äußeren Vorteilen (D) akute Suizidalität (E) gestörte Impulskontrolle b
  • 47 Welche der folgenden Krankheiten oder psychischen Störungen zählt gemäß der ICD-10 zu den Parasomnien? (A) psychogene Schlafumkehr (B) Albträume (C) Schlafapnoesyndrom (D) Narkolepsie (E) Durchschlafstörungen b
  • 59 Die Erweiterung der Pupille kann z. B. ein Zeichen des Konsums bestimmter psy- chotroper Substanzen sein. Die Erweiterung der Pupille wird bezeichnet als (A) Miosis (B) Hyperopie (C) Akkommodation (D) Mydriasis (E) Myopie (D) Mydriasis Mydriasis (/mɪˈdraɪ.əsɪs/) is the dilation of the pupil, usually having a non-physiological cause, or sometimes a physiological pupillary response. Non-physiological causes of mydriasis include disease, trauma, or the use of drugs. Als Miosis bezeichnet man die temporäre Verengung der Pupille durch Kontraktion des Musculus sphincter pupillae oder verminderte Aktivität des Musculus dilatator pupillae. Die Miosis stellt die physiologische Reaktion des Auges auf einen starken Lichtreiz dar und wird parasympathisch ausgelöst. Sie ist das Gegenteil der Mydriasis. Weitsichtigkeit (Hyperopie) Das weitsichtige Auge hat im Verhältnis zur Brechkraft der Linse eine zu kurze Achsenlänge. Parallel ankommende Lichtstrahlen werden hinter Netzhaut gebündelt und werden daher unscharf abgebildet. Bei einem normalen Auge werden sie genau so gebrochen, dass sich exakt auf der Netzhaut ein scharfes Bild bildet. Die Weitsichtigkeit kann teilweise durch eine Erhöhung der Brechkraft der Linse ausgeglichen werden. Weitsichtige Menschen sehen meist sowohl in der Ferne als auch in der Nähe gut – allerdings müssen sie dafür die inneren Augenmuskeln stark anstrengen.Weitsichtigkeit ist angeboren und kann sich in vielen Fällen durch Wachstum des Augapfels bis zum Erreichen des Erwachsenenalters verbessern.
  • 67 Welches der folgenden Prozess-Paare ist laut S. Freud zentral bei der sogenannten Traumarbeit? (A) Verblendung und Verschleierung (B) Verdichtung und Verschiebung (C) Verleugnung und Verdrängung (D) Versenkung und Verlagerung (E) Versuchung und Versagung (B) Verdichtung und Verschiebung „Verdichtung und Verschiebung" Nach Freud ergibt sich aus einem Vergleich von Trauminhalt und Traumgedanken, dass 'eine großartige Verdichtungsarbeit geleistet wurde. Der Traum ist knapp, armselig, lakonisch im Vergleich zu dem Umfang und zur Reichhaltigkeit der Traumgedanken' (1972, 282). Mit anderen Worten wird sehr viel an BEDEUTUNG, auf eine relativ kleine Größe verdichtet, indem einzelne Zeichen oder Bilder mehr bedeuten als nur eine Sache: die Traumgedanken sind Somit ÜBERDETERMINIERT. Freuds ANALYSEN leisten daher auch Enthüllungsarbeit; aus einer einzigen in einem Traum vorkommenden Szene oder Person kann man eine ganze Reihe verschiedener Bedeutungen herauslesen. So kann, wie auch Freud meint, die Analyse eines Traumes, wenn man sie niederschreibt, sechs‑ oder zwölfmal so lang sein wie die Niederschrift des Traumes an sich (1972, 282). Bei Träumen hat man es mit extremer Bedeutungskompression zu tun. Freud nennt verschiedene Mittel zur Traumverdichtung – die Herstellung von Sammelpersonen (wenn zum Beispiel eine bekannte Person in einem Traum für eine Reihe anderer Personen steht) oder Mischpersonen (etwa eine Person, die im Traum das Aussehen und die Eigenschaften mehrerer Personen vereint), oder auch verbale Mittel (etwa Wortschöpfungen, die eine Reihe verschiedener Wörter verbinden). Alle diese Techniken sind für die Literaturkritik sehr relevant, vor allem, wenn es um Lyrik geht, da man hier starke Parallelen zur konzentrierten Form dichterischer BILDER oder SYMBOLE findet, und in einigen Aspekten erinnern Freuds Traumanalysen auffallend an die Analysen lyrischer Gedichte durch die NEW CRITICS. Für Freud geht Verdichtung typischerweise Hand in Hand mit Verschiebung. 'Traumverschiebung und Traumverdichtung sind die beiden Werkmeister, deren Tätigkeit wir die Gestaltung des Traumes hauptsächlich zuschreiben dürfen' (1972, 307). Freud sieht in der Verschiebung eine Möglichkeit, die ZENSUR auszuschalten; wenn sich zum Beispiel jemand auf Grund einer funktionierenden Zensur nicht eingestehen kann, dass er jemand anderen hasst, dann überträgt er diesen Hass möglicherweise auf etwas, das er mit dieser Person assoziiert, das heißt, der Hass wird von einem durch die Zensur geschützten Objekt auf ein anderes übertragen, um das sich die zensurierende Instanz nicht kümmert. Auch dieser Gedanke der Verschiebung wurde von der Literaturwissenschaft aufgegriffen; man hat versucht, damit (oft in Verbindung mit dem Begriff der Verdichtung) die Funktionsweise der Symbolik in literarischen WERKEN zu erklären.
  • 70 Bei der Beurteilung von Effekten psychotherapeutischer Behandlungen bezeichnet Efficiency (A) das Maß zur Bewertung der klinischen Signifikanz des erzielten Outcomes (B) das statistische Maß zur relativen Größe eines Effektes (C) den Wirkungsgrad einer Behandlungsstrategie, ermittelt über die Kosten- Nutzen-Relation (D) die Wirksamkeit eines Verfahrens unter den Bedingungen des Alltags, der psy- chotherapeutischen Routineversorgung (E) die Wirksamkeit eines Verfahrens unter experimentellen, optimalen Bedingun- gen (C) den Wirkungsgrad einer Behandlungsstrategie, ermittelt über die Kosten-Nutzen-Relation Efficacy and efficiency are different words-they are not synonyms or even homophones. But, because they are spelled similarly, they are often confused. Let's take a closer look at these two words so that you will make sure to use them with efficacy and efficiency when you are speaking and writing.Efficacy functions as noun and means the ability to produce the desired result; effectiveness or power. 1. The efficacy of this diet has not been measured, as it is a new program and has not been tested on very many people. 2. The scientists are in the process of testing the efficacy of their experiment to halt the growth of cancer cells. 3. The president is awaiting the results of the battle before he begins to praise the efficacy of the plan.Efficiency is a noun referring to the state of maximizing results or productivity. 1. The machine operates with efficiency, producing 10 toys every hour where the old machine could only produce 8. 2. It was amazing to watch the efficiency with which the team of rowers worked together to pull the boat toward the finish line.If you think about it, something could be efficient without having efficacy. 1. While the machine operated with efficiency, it did not do so with the efficacy we hoped. We spent the afternoon cleaning spilled ice cream off of the factory floor.I hope that I have explained these two words with efficiency, and that you are able to use them both with efficacy!
  • 73 Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat einen Kriterienkatalog zur Beurteilung der Studienqualität von Psychotherapiestudien erstellt. Auf welche drei Bereiche beziehen sich die Kriterien? (1 Antwort!) (A) Efficacy, Effectiveness, Efficiency (B) allgemeine methodische Qualität, interne Validität und externe Validität (C) Randomisierung, Risikoabschätzung, Reliabilität (D) Designqualität, Durchführungsqualität, Ergebnisqualität (E) Nutzen, Notwendigkeit, Wirtschaftlichkeit b
  • 75 Das transtheoretische Modell (Prochaska et al.) benennt mehrere Phasen der Verän- derung, die im therapeutischen Prozess relevant sind. Welche Phase gehört nicht dazu? (A) Absichtsbildung (contemplation) (B) Motivation (motivation) (C) Vorbereitung (preparation) (D) Handlung (action) (E) Aufrechterhaltung (maintenance) b
  • 76 Welches ist keine Hauptkategorie (nach der Systematik der ICD-10 sog. Gruppe) des Kapitels V (F) der ICD-10? (A) Entwicklungsstörungen (B) Intelligenzminderung (C) Krankheiten des Nervensystems (D) Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen (E) Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen c
  • 77 Wahnsymptome können nach inhaltlichen Merkmalen kategorisiert werden. Welches der folgenden Wahnthemen zählt nach der ICD-10 nicht zu den typischen Wahnthemen für eine schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen? (A) hypochondrischer Wahn (B) Schuldwahn (C) Eifersuchtswahn (D) Versündigungswahn (E) Verarmungswahn c
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  • Welche Dimensionen umfasst die ICF? Welche Dimensionen umfasst die ICF? Körperstrukturen und deren SchädigungKörperfunktionen und deren StörungAktivitäten der Person und deren StörungPartizipationKontextfaktoren
  • International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) -Model: International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) wurde von der WHO entwickelt:-ICF lässt Behinderungen messbar machen und unterteilt Probleme durch körperliche Einschränkungen in:1.Beeinträchtigungen (impairment)2. Aktivitätseinschränkungen (limitation of activities)3. Einschränkung der Teilhabe (limitation of participation)
  • Modell der ICF ist ein systematisiertes Ordnungssystem, das Ärzten, Therapeuten oder Gutachtern die trägerübergreifende Beschreibung von gewonnenen Erkenntnissen aus Assessments ermöglicht. Die ICF selbst ist kein Assessment-Instrument, d.h. sie beschreibt nicht, wie bestimmte Daten zu erheben sind, sondern bietet nur ein System, um diese festzuhalten. Damit soll sie eine bessere Kommunikation zwischen Fachleuten auf den folgenden sechs Ebenen Der Körper und seine Funktionen: Personbezogene Faktoren,Teilhabe: Aktivität:Umweltfaktoren: Mögliche Gesundheitsprobleme, z. B. genetische Prädisposition
  • Wann ist eine stationäre Therapie bei Anorexia Nervosa notwendig Verlust von mehr als 30% des Ausgangsgewichtes, vorallem  bei  rascher  Gewichtsabnahme  (innerhalb  von 3 Monaten oder weniger);Unterschreiten eines BMI von 14;ausgeprägte somatische Folgeerscheinungen: u. a. Elek-trolytentgleisungen,  Hypothermie,  Hinweise  auf  einerhöhtes kardiales Risiko, Niereninsuffizienz undschwerwiegende Begleiterscheinungen, z. B. durch die Essstörung  bedingte  schlechte  Stoffwechselkontrollebei Diabetes mellitus.
  • Anorexia nervosa, Kriterien, Epidemiologie - Gewichtsabnahme unter 15% der Norm, bzw BMI <17,5 - selbstinduzierte Gewichtsabnhame - Körperschemastörungen - sekundär endokrine Störungen mit Amenorrhö Erstmanifestation 14.-18. LJ, Lebenszeitprävalenz 1,0%, Frauen:Männer 10:1, erstmals bereits im 17.JH beschrieben Medikation: SSRIs, bei Gedankenkreisen Olanzapin Starvationssyndrom: Bradykrdie, Hypothermie, Zyanose, Ödeme, brüchige Haare/nägel, Lanugobehaarung, trockene HausObstipation, Osteoporose CAVE: Herzrhythmusstörungen durch E`lyt-Verschiebung
  • Hypothermie Mangel an Temperament, Begeisterungsfägigkeit, Anteilnahme
  • Die körperlichen Folgen einer Anorexie beinhalten… Arrythmiengastrointestinale Störungen Lanugobehaarung MuskelatrophieOsteoporose
  • Essstörungen - Körpersymptome - trockene, schuppende Haut- gelbliches Kolorit- brüchige Nägel- Lanugobehaarung- Haarausfall- Acrocyanose- Cutis marmorata- Ödeme/Dehydratation- Pneumothorax (Anorexia nervosa) Bei Erbrechen:- Speicheldrüsenschwellung- Zahndefekte, Karies- Heiserkeit- Aspirationspneumonie
  • Mangelernährung Häufig ist eine Flaumbehaarung des ganzen Körpers zu finden (Lanugobehaarung). Zudem kann es durch die Mangelernährung bedingt zu Haarausfall kommen (Jacobi et al. 2004a). Zudem kann es durch die Mangelernährung bedingt zu Haarausfall kommen (Jacobi et al. 2004a).
  • Atomoxetin Strattera: SNRI. Anwendung: ADHS.
  • wann phosphatarme Diät  im Rahmen einer chronischen Niereninsuffizienz einer Hyperphosphatämie und ein sekundärer Hyperparathyreoidismus behandelt?
  • Abwehrmechanismen der Zwangsstörung UngeschehenmachenReaktionsbildungRationalisierungIntellektualisierungAffektisolierung verschiebung
  • vier dimensionen in der attributionstheorie ext intern stabil variabel global ypezifisch kontrolliebar unk
  • Aufwand-Wirkungsmodell = A.) [engl. dose effect model], syn. Dosis-Wirkungsmodell, [KLI], beschreibt den Zusammenhang zw. Therapieaufwand bzw. Therapiedosis, d. h. der Anzahl therap. Sitzungen und der therap. Wirkung. Als zentrale Forschungsarbeit ist die Metaanalyse von Howard et al. (1986) zur Verbesserungsrate im Verlauf von Psychoth. zu betrachten. In dieser Arbeit wurde ein pos. Zusammenhang zw. der Anzahl der Therapiesitzungen und dem Therapieergebnis in Form einer log-linearen neg. beschleunigten Verlaufskurve gefunden. Es zeigten sich für einen Großteil der Pat. bereits in frühen Behandlungsphasen große Veränderungen, jedoch war mit zunehmender Therapiedauer eine Steigerung der Verbesserungsrate mit einem immer größeren Zuwachs des therap. Aufwandes verbunden (therapeutische Veränderung, Therapieaufwand). Die log-lineare Beziehung zw. Therapiedosis und Therapiewirkung wurde von versch. Studien repliziert und wird in der Literatur häufig mit dem Begriff A. gleichgesetzt. Sie gilt heute als weitverbreitete Heuristik zur Vorhersage von Therapieverläufen. Demnach besteht in den ersten Sitzungen einer Therapie das größte Veränderungspotenzial, während mit zunehmender Therapiedauer die Veränderungskraft jeder einzelnen Sitzung kontinuierlich abnimmt.
 Eine theoretische Ausdifferenzierung des empirisch gefundenen Zusammenhangs findet sich im Phasenmodell psychotherapeutischer Veränderungen. Darin wird die neg. beschleunigte Veränderungskurve inhaltlich mit der Abfolge sequenzieller Phasen des therap. Veränderungsprozesses in Verbindung gebracht und erklärt.
  • Transference Focused Psychotherapy (TFP) Es werden vorrangig die im Hier und Jetzt eingesetzten Abwehrmechanismen gedeutet. Transference-Focused-Psychotherapy (TFP) beschreibt eine Langzeittherapieform, die 1998 in Form eines Manuals von John F. Clarkin, Frank E. Yeomans und Otto F. Kernberg beschrieben wurde. Es handelt sich dabei um eine spezifische psychodynamische Psychotherapie (die auf der Theorie der Psychoanalyse basiert) und hauptsächlich für Patienten mit Persönlichkeitsstörungen, aber auch leichteren Fällen, bei denen eine eigentliche Psychoanalyse nicht erforderlich ist, spezialisiert ist. Die deutsche Übersetzung lautet übertragungsfokussierte Psychotherapie. Das bedeutet, dass der Fokus der therapeutischen Arbeit auf die Durcharbeitung der therapeutischen Übertragung gelegt wird. Der psychoanalytisch ausgerichtete Therapieansatz ist stark modifiziert und diagnostische und therapeutische Konzepte erhalten eine besondere Gewichtung auf der Verhaltensebene.
  • 70 Bei der Transference Focused Psychotherapy (TFP) handelt es sich um eine spezifi- sche Form der psychodynamischen Psychotherapie. Welche der folgenden Aussagen ist für die TFP am ehesten kennzeichnend? (A) Die Sitzungen finden höchstens einmal wöchentlich statt (niederfrequentes Set- ting). (B) Die Therapie findet im liegenden Setting („Couchsetting“) statt. (C) Es werden überwiegend stützende und nicht aufdeckende therapeutische Tech- niken eingesetzt. (D) Es werden vorrangig die im Hier und Jetzt eingesetzten Abwehrmechanismen gedeutet. (E) Es wird überwiegend die Entstehung der Konflikte in der Kindheit gedeutet und rekonstruiert (genetische Deutungen). d
  • Abwehrmechanismen TFP- therapeutische Prinzipien Strategien: übergeord. langfr. Behandlungsziele- Persönlichkeitsstruktur + dominanter Affekt und Rollenverteilung Taktiken: Vorhergehensweise in jeder Sitzung- Vertrag, 3 Kommunikationskanäle: verb., Körpersprache, Übertragung Techniken: Intervention im Hier-und-Jetzt- Klärung, Deutung, Konfrontation + techn. Neutralität
  • somatosensory amplification Symptomverstärkung: verstärkte Aufmerksamkeitslenkung auf körperliche Symptome + katastrophisierende Bewertung dieser. (somatoforme Störungen)
  • cue-exposure bei Alkoholabhängigkeit • Konfrontation mit Auslösebedingungen– Geruch von Alkohol– Ort, Personen, Stimmung, Erinnerungen• Verlangen (craving)• Selbstkontrollierte Verhinderung von Trinken• Abstinenzzuversicht, Rückfallprophylaxe
  • 65 Ein Patient macht sich erhebliche Selbstvorwürfe wegen seiner Prüfungsangst und findet es „krankhaft“, dass er vor wichtigen Prüfungen wenig Appetit hat. Welche der folgenden therapeutischen Reaktionen wäre im Sinne der verhaltensthe- rapeutischen, sokratischen Gesprächsführung am ehesten als Entpathologisieren zu bezeichnen? (A) „Ist es nicht verständlich und normal, dass Sie besonders aufgeregt sind, wenn für Sie von dieser Prüfung viel abhängt?“ (B) „Krankhaft ist der falsche Ausdruck!“ (C) „Wenig Appetit zu haben, ist doch gesund! Sie sollten das auf keinen Fall erls ein Zeichen von Krankheit ansehen!“ (D) „Könnte es sein, dass Ihre Selbstvorwürfe das Problem sind und nicht so sehr Ih- re Prüfungsangst?“ (E) „Ihre Selbstvorwürfe können Ihnen helfen, sich in Zukunft besser vorzuberei- ten. Können Sie Ihre positive Funktion nachvollziehen?“ a