PM 1 (Fach) / 8 - Projektvorbereitung 4 (Lektion)

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Terminplanung

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  • Arten von Terminplanung Grobterminplan, Feinterminplan Rahmenterminplan, Meilensteinplan, Terminpläne ohne Verknüpfung, mit Verknüpfung
  • Terminplanung - wann? Eingliederung in die Projektvorbereitung 1. Projektstrukturierung 2. Ablaufplanung (Was ist zu tun?) - Arbeitspakete, Teilprojekte erstellen 3. Verknüpfungen (Abhängigkeiten, Reihenfolge) z.B. mit NP 4. Terminplan
  • Terminplan mit/ohne Verknüpfung Mit Verknüpfung: Termin ist von anderen Vorgängen abhängig/verbunden. 1. konsekutiv nacheinander: Beginn B wenn A fertig ist (z.B. Lieferung eingetroffen ist) 2. parallel: Beginn gleichzeitig oder unabhängig voneinander mit  definiertem Ende 3. versetzt: Beginn B vor/nach Beginn A mit dem Abstand x ohne Verknüpfung Arbeitspakete, Aktivitäten mit Reihenfolge aber ohne dass Anfang und Ende verbunden sind.
  • Definition Meilenstein Ein Ereignis besonderer Bedeutung, zB. wichtige Projektereignisse wie Liefertermin
  • Bedingungen für den Starttermin: Ab wann können die ersten Projektaktivitäten beginnen? - Absicherung der Finanzierung - Klärung Aufgabenstellung und Auftrag - ggf. Abschluss des Vorprojekts - Rückrechnungen vom vom vertraglich vereinbarten Endtermin erfolgt (oder Wunsch-Starttermin) -Vertragsabschluss (extern) oder Freigabe (intern) mit Unterschrift - Start-Workshop
  • Endtermin d.h. alle Aktivitäten müssen abgeschlossen sein, alle vertraglich festgelegten Leistungen sind erbracht, der Vertrag ist schlussgerechnet (Abschlussrechnung)
  • Grobterminplanung - Ziel, Zeitpunkt Ziel: Terminplan für wesentliche Termine, Pakettermine, Meilensteine, Zusammenarbeit mit Partnern Zeitpunkt: Frühe Projektplanung, Ausschreibung, Angebot,Vertrag Beispiel: Projektstart Monat, Freigabe Lastenheft, Zwischenergebnis, vorläufiges Endergebnis
  • Grundregeln Terminplanung realistische Termine Termindisziplin ist Voraussetzung für Projekterfolg Alle relevanten Vorgänge müssen erfasst sein Alle Abhängigkeiten müssen erfasst sein Puffer einplanen AG muss Rahmen- und Gesamtterminplanung unterschreiben alle Zwischentermine müssen vom PL unterzeichnet werden Änderungen nur mit Freigabe des PL Terminverschiebung nur mit plausibler Begründung zeitlich Straffung von Terminplänen kann zu Qualitätsverlust führen Bei Projektänderungen müssen Terminpläne geprüft und ggf. angepasst werden Verantwortlichkeiten für einzelne Termine/Vorgänge festlegen
  • Terminplanung Ablauf 1. Alle P-Phasen, Vorgänge aufschreiben 2. Dauer und Anfangs- und Endtermine ermitteln 3. Reihenfolge und Abhängigkeiten festhalten 4. Vorgegebene Termine, MS (des AG) einbauen 5. Ecktermine, MS definieren & einbauen 6. Puffer einbauen 7. TP nach Projektgröße aufteilen in versch. Ebenen 8. TP mit Teammitgliedern besprechen/beteiligen 9 Terminpläne mit AG besprechen 10 TP mit Zulieferern besprechen 11. Terminpläne vertraglich vereinbaren
  • Nachteil händischer Terminplanung Optik und Darstellung Aufwändige Änderungen Bei Veränderungen/Erweiterungen im Projekt schwer beherrschbar Abhängigkeiten nicht darstellbar Größere Datenmengen sind nicht mehr überschaubar