rewe (Fach) / Operationale Effizienzanalyse (Lektion)

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Operationale Effizienzanalyse

Diese Lektion wurde von LauraKsz erstellt.

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  • Liquidität Fähigkeit, wiederkehrenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen Stuerung durch operatives Management Zusammenhang Geschäftstätigkeit (kurzfristige Vermögenswerte, kurzfristige Verbindlichkeiten) <-> Liquidität
  • Cash-to-cash Periode Zeitraum zwischen Zahlung von Verbindlichkeiten an Lieferanten (zB für Produkt benötigte Rohstoffe) und Zahlung des Kunden, an den das fertige Produkt verkauft wurde
  • Working Capital Requirement (WCR) -von operativem Management gesteuert (operationale Effizienzanalyse) WCR = operative Vermögenswerte - operative Verbindlichkeiten operative Verbindlichkeiten = Verbindlichkeiten aus Lieferungen + passice Rechnungsabgrenzungsposten + erhaltene Anzahlungen + sonstige Verbindlichkeiten für o.Ges. operative Vermögenswerte = Forderungen aus Lieferungen + Vorräte + gezahlte Anzahlungen + aktive Rechnungsabgrenzungsposten + sonstige Verbindlichkeiten für operatives Geschäft
  • Managerial Balance Sheet Wenn WCR als VERmögensgegenstand interpretiert, kann Bilanz in Managerial Balance Sheet reorganisiert werden investiertes Kapital (Aktiva) = Zahlungsmittel&-äquivalente + Working Capital Requirement + langfristige Vermögensgegenstände Capital Employed (Passiva) = kurzfristige nicht operative Schulden + langfristige Schulden + Eigenkapital
  • Matching Strategie (Ziel der Fristenkongruenz); Idee Finanzierung langfristiger Investitionen durch langfristiges Kapital "                 kurzfristiger          "             "      kurzfristiges    "
  • Matching Strategie (Ziel der Fristenkongruenz); Risiken bei Abweichung - Risiko bezüglich der Finanzierungskosten - Risiko bezüglich der Refinanzerung --> Je risikoaverser das Unternehmen, desto mehr langfristiges Kapital wird für kurzfristige Investitionen genutzt
  • Matching Strategie für WCR WCR als langfristige Investition(wiederkehrender operativer Zyklus) WCR schwankt in Höhe wie Umsatz im Zeitablauf -> WCR hat langfristige Wachstumskomponent = permanentes WCR => langfristige Investition -> WCR hat saisonale Schwankungen = saisonales WCR => kurzfristige Investition
  • Kennzahlen der Liquidität Net long term Financing NLF Net short term Financing NSF Liquidity Ration (Liquidität des Unternehmens steigt) NSF,NLF,WCR --> WCR-NLF=NSF
  • Faktoren die das WCR determinieren Branche des Unternehmens Steuerungseffizienz des operativen Zyklus Höhe des Wachstums des Umsatzes
  • WCR to Sales Ration WCR/Umsatz Effizienz mit der ein Unternehemn seinen operativen Zyklus steuert
  • Umschlagshäufigkeit des Vorrates FE FE= Fertige Erzeugnisse Abgang in der Periode/ Bestand des Vorrats am Ende des Jahres größer ist besser >
  • Umschlagdauer des Vorrats FE =365Tage/Umschlaghäufigkeit Eine Einheit aus Vorrat bleibt durchschnittlich  x tage im Lager kleiner besser < (niedrigere Investitionen in Vorräte)
  • Kundenziel =(Forderungen aus Lieferungen am Ende des Jahres * 365 Tage)/Umsatz Tage die ein Kunde durchschnittlich braucht bis er Rechnung bezahlt kleiner besser < (niedrigere Investition in Forderungen)
  • Lieferantenziel =(Verbindlichkeiten aus Lieferungen am Ende des Jahres * 365 Tage)/Wareneingang Tage die Unternehmen durchschnittlich braucht bis Verbindlichkeit bezahlt größer besser > (höhere Verbindlichkeiten -> niedrigeres WCR)
  • Wareneingang Endbestnad an Vorräten - Anfangsbestand an Vorräten + Umsatzkosten - Fertigungskosten
  • Auswirkungen Umsatzwachstum auf WCR Wenn WCR-to-Sales Ratio konstant (bleibt, überträgt sich Schwankungen aus Umsatz identisch auf Investitionen des WCR) Höhere Umsätze -> Höhere Investitionen unerwartetes Umsatzwachstum kann zu Liquiditätsproblemen führen
  • Bilanzanalyse mit Kennzahlen Bilanzanalyse ist Teil der Unternehmensanalyse Kennzahlen sind quantitative Daten zur Verdichtung der komplexen Realität Verwendung von Kennzahlen als Ziele
  • Prämissen in Kennzahlen Abbildbarkeit eines Sachverhaltes in Zahlen Ausreichende Repräsentativität für komplexes Ganzes
  • Funktionen von Kennzahlen Anregungsfunktion (Erkennung von Auffälligkeiten) Operationalisierungsfunktion (konkrete Fassbarkeit der Ziele) Vorgabefunktion (Bereitstellung kritischer Zielwerte) Sterungsfunktion (Vereinfachung komplexer Steuerungsprozesse) Kontrollfunktion (Soll-Ist-Vergleich)
  • Absolute vs. relative Kennzahlen Absolute: Bestandsgrößen, Summen, Differenzen Relative: Gliederungszahlen (Anteil einer Größe an Gesamtmenge > Sachlicher Zsmhang nötig) Verhältniszahlen (Verhältnis zweier Größen > hoher Informttionsgehalt, sachlicher Zsmh. nötig) Indexzahlen (Verhältnis zweier inhaltlich gleichartiger Größen)
  • Kennzahlensysteme Mehrere Kennzahlen zusammengefasst zu gleichem Sachverhalt Merkmale: Ausgewogenheit Art der Zusammensetzung: -Mathematischer Zusammenhang (Rechensystem) -Ursache-Wirkungs-Zusammenhang - Klassifizierung mit sachzusammenhang = Ordnungssystem
  • Kennzahlen pro/kontra + Komplexitätsreduktion -> Führungserleichterung + Positive Wirkung auf Entscheidungsqualität - Überbetonung von quantitativeen ggü. qualitativen Größen -Vernachlässigung von Einflussfakttoren -Gefahr vor opportunistischem Ausnutzen der Komplexitätsreduktion