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Medizin (Fach) / M22 (Lektion)
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- Geschlechtsidentität psychosozial wahrgenommenes Geschlecht Entwicklungsschritte, die obligat sind: 1)Geschlechtsdifferenzierung -> Geschlechter können unterschiedlich werden als Säugling 2) Zuordnung des eigenen und fremden 3 Jahre und 11 Monate Vorstellung von Geschlechtsrollen im Kleinkindalter Geschlechtskonstanz 4 Jahre und 5 Monate: 1. zeitliche unveränderbarkeit des Geschlechtes2. Geschlechtsvarianz -> kurze Haare nicht nut bei Männern 5) Aneignung Geschlechtsrolle in der Vorschule Störungen_ Transsexualität= Geschlechtsmerkmale nicht kongruent mit Identität Transvestitismus = Tragen von Kleidern des anderen Geschlechts
- Geschlechtsrolle sozial eingenommenes Geschlecht, nicht immer deckungsgleich mit Geschlechtsidentität
- Ebenen der Geschlechtszugehörigkeit chromosomales Geschlecht endokrines gonoduktales genitales zerebrales Zuweisungsgeschlecht Erziehungsgeschlecht Geschlechtsidentität
- fünf Komponenten der Geschlechtsidentität nach Mertens 1 Körperempfinden und psychosexuelle Erfahrung 2 Interaktion mit Mutter und Vater 3 Identifikation mit Mutter und Vater 4 Lernen Geschlechtsrolle 5 Selbstkategorisierungsprozess
- Transsexualität Transgender, Person die sich nciht mit bei Geburt zugewiesenem merkmal identifiziert Störung nur bei Leidensdruck Inkongruenz muss mind. über 6 Monate bestehen, durch zwie Sachverständige bestätigt vor OP 1 Jahres-Alltagstest -> Leben als bevorzugtes Geschlecht -> danach Hormontherapue für halbes Jahr, dann OP
- Frau zu Mann Suppression hormone Testosteron 320-1000ng/dL Gestagenpräparate, Testosteron nach Alltagstest, da nciht reversibel
- Mann zu Frau Suppression, Antiandrogene wie Cyproteronacetat 50-100mg/Tag Estrogensubstitution mit <200pg/ml
- Sexualanamnese 5x3 Prinzip 3 grundlagen: Sexualität abhängig von Biologischen (Körperliches) psychologischen (Persönlichkeit) und soziologischen (Sozial- und Partnerbezug) Grundlagen 3 Dimensionen: Lust, Fortpflanzung, Bezihung 3 Ebenen: Selbst, Fantasie, Verhalten 3 Achsen: Orientierung, Ausrichtung, neigung 3 Formen: Selbstbefriedigung, extragenitale sexuelle Interaktion, genitale Interaktion und Geschlechtsverkehr
- ICD-Kodierung sexuelle Funktionsstörungen 52 Mangel/Verlust Verlangen 52.1 sexuelle Aversion und mangelnde Befriedigung 52.2 versagen genitaler Reaktionen (Erektions/Lubrikationsstörungen) 52.3 Orgasmusstörung 52.4 Ejaculatio praecox 52.5 Vaginismus (Scheidenkrämpfe) 52.6 Dyspareunie (Schmerzen bei Verkehr) 52.7 gesteigertes Verlangen
- sexueller Missbrauch Beteiligung Kinder/Jugendliche an sexuellen Handlunge, die sie nicht verstehen/kein Einverständnis geben können/sexuelle Tabus verletzten und zur sexuellen Befriedigung eines Nichtgleichaltrigen dienen auch hands-off-Praktiken -> Minderjährige nur Anwesend Paragraph176 alle versuchten sexuellen Handlungen an Kundern unter 14 Jahren auch bei Einverständnis strafbar174 bei Jugendlichen unter 16 strafbar wenn Betreuungs/Ausbildungsverhältnis, bei 16-17 nur wenn dueses ausgenutzt wird182 unter 18, wenn gegen Bezahlung/Ausnutzung Zwangslage, sexuelle Handlungen wenn über 21 und unter 16, bei Anzeige
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- Folgen nach sexuellem Missbrauch 2,4faches Risiko für depressionen und ähnliches Amygdala ist aktiver, weniger Oxytocin langfristig kumulative Traumatisierung erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre bzw autoimmune Erkrankungen selbst delinquent bzw. gewalttätig
- Folgen sexueller Traumatisierung akute Belastungsreaktion bis 48h danach akute Belastungsstörung bis 4 Wochen danach _> Furcht, dissoziative Symptome, Wiedererleben, Vermeiden, Angst, Leiden PTBS bis zu 3 Monate später kognitive Verhaltenstherapie wichtig
- Primärversorgung sexuelle Traumatisierung Dokumentation und Spurensicherung innerhalb von 48h durch Pädiater in Zusammenarbeit mit LKA
- Neurotransmitter sozialer Bindungen Dopamin: in Substantia nigra und Area ventralis tegmentalis -> Sucht, Annäherung, Belohnungsoziale Interaktion im mesolimbischen und -corticalem System, vA Striatum, präfrontaler Cortex und Ncl. accumbens Oxytocin: synergistisch mit Dopamin, Synthese im Hypothalamus(Ncll. paraventricularis und supraopticus) bei Frau Uteruskonzentration und MilchejakulationSteigerung des vertrauens in andere Personen, StressreduktionGegenspieler Vasopressin (im Gegensatz dazu anxiolytisch, Minderung aggressives Verhalten, verringerte Cortisolsekretion)
- Paarverhalten und Physis negatives Streitverhalten -> RR-Anstieg, HF-Anstieg, Freisetzung Adrenalin, ACTH, GH, Epinephrin, Reduzierte NK-Zellen-Aktivität Nach Scheidung Herinfarktrisiko bei Frauen
- Modelle zum Stress in der Beziehung stress buffering model: sozial eingebundene Person hat Abpufferung durch andere Personen main effect model: in guter sozialer Bindung per se gesünder
- Dopamin biogenes Amin durch Tyrosinhydroxylase aus Phenylalanin/Tyrosin, Umwandlung in Katecholamine mgl. Abbau über MAO/COMT Gruppenmodifikation, Abbau zu Homovanillinsäure Über Rezeptoren Inhibition Prolaktin und InsulinfreisetzungSteigerung Diurese und SexualtriebeAnti-Parkinson-WirkungKontrolle MotorikEuphorie und Glücksgefühl polymorpher Transporter Rezeptoren 1+5 Gsgekoppelt, Rest Gi
- Serotonin biogenes Amin, Zufriedenheitshormon aus Tryptophan Synthese 5-Hydroxytryptophan Abbau über MAO-B unter Ammoniak-Abspaltung 5-HT1 - HT7-Rezeptore, metabotrop (3 Na/K-Kanal für Brechreflex)Blutdruck, prothrombotischAbnahme Darmperistalkik und AugeninnendruckInhibition Appetit und SexualtriebSteigerung VigilanzHalluzienation, Euphorie, Aggression
- Melatonin biogenes Amin als Tag-nacht-Hormon -> circadiane Rhythmik aus Serotonin in Epiphyse Darm und Retina synthetisiert Abbau nach HYdroxylierung und Glucuronidierung/Sulfatierung Ausscheidung über Urin
- Prolaktin Peptidhormon, Synthese in Adenohypophyse, periphere und zentrale Wirkung über JAK-STATBrustdrüsenentwicklung während SchwangerschaftMilchproduktion/-Sekretion, StillbedürfnisLH/FSH Hemmung, Senkung Testo, Östradiol und ProgesteronBlockade Gonadotropinpulsation -> Inhibition EisprungBrutpflege, Müdigekti, Schlafregulation, Rolle bei Paarbeziehung und Orgasmus
- Oxytocin Peptidhormon Synthese im Hypothalamus aus Präprooxytocin durch limitierte Proteolyse -> Oxy+ Neurophysin Abbau proteolytisch durch Leucyl-Cystinyl-Aminopeptidase Wirkung an OberflächenrezeptorenuteruskontraktionMilchsekretionBlutdrucksenkungSteigerung Natriuresebeeinflussung Paarbindung, Filterung positive Erinnerungen, männlicher Orgasmus
- Vasopressin Peptidhormon durch limitierte Proteolyse aus Präprovasopressun Agenin-Vasopressin-Rezeptor V1-> AVPR1A in Leber, Niere, Gehirn, Gefäße, Gq -> PLC&DAG -> RR+ V2 -> AVPR1B in Gehirn -> ACTH+, Gq V3 AVPR2 ind nieren über cAMP Wasserretention
- Endocannabinoide Anandamid, 2-Arachidonylglycerol Typ1 und Typ2 rezeptoren -> retrograde Freisetzung in Spalt -> Inhibition Transmitter aus Präsynapse
- Möglichkeiten Gefühlsebjektivierung Enzymimmunoassay: spezifische Aks gegen Hormone -> Nachweis funktionelles MRT: lokale Veränderungen Oxygenierungsgrad Hb -> metabolische Aktivität Areale (oxy Hb diamagnetisch, desoxy Hb paramagnetisch) PET: FDG iv -> übver Gkucose in Zelle -> Zellen mit höherer Aktivität -> mehr Glucose-Aufnahme