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Mikroökonomie (Fach) / Themen (Lektion)
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- Kooperative Spiele Spieler handeln bindende Verträge aus, auf deren Basis sie gemeinsame Strategien entwickeln können
- Nicht-kooperative Spiele Aushandeln u. Durchsetzen eines bindenden Vertrages sind nicht möglich
- Dominante Strategien Strategie, unabhängig von den Handlungen des Gegners, die immer optimal ist
- Nash-Gleichgewicht U1 tut das Bestmögliche bei gegebenen Entscheidungen von U2 und andersrum
- Maximin-Strategien Strategie, die den minimal zu erreichenden Gewinn maximiert --> vorsichtige Strategie, nicht gewinnmaximierend
- Reine Strategie Spieler trifft eine ganz bestimmte Entscheidung
- Gemischte Strategie Strategie, bei der ein Spieler eine zufällige Entscheidung zwischen 2 o. mehr Handlungsmöglichkeiten trifft, ausgehend von einer Menge ausgewählter Wahrscheinlichkeiten --> min. ein Nash-Gleichgewicht
- Wiederholtes Spiel Spiel, bei dem immer wieder Handlungen vorgenommen u. Auszahlungen erzielt werden
- Tit-for-Tat Strategie U1: beginn mit hohem Preis, hält diesen so lange, wie U2 auch den Preis hochhält U2: senkt darauf den Preis u. U1 geht mit, erhöht er danach wieder o. U1 geht der jeweils andere mit auf Hochpreis --> bei wiederholten Spielen am rentabelsten
- Sequenzielle Spiele Spiel, bei dem Spieler jeweils abwechselnd handlen u. dabei auf Handlungen u. Reaktionen der Mitspieler reagieren --> Entscheidungsbaum
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- Leere Drohung Drohung, bei der kein Anreiz besteht, sie wahr zu machen Bsp.: Unternehmen kann nicht mit Niedrigpreis-Strategie drohen, wenn er dadurch schlechter gestellt ist als das andere Unternehmen
- Verhandlungsstrategie Alternative Ergebnisse sind möglich, wenn Unternehmen Versprechen abgeben können, die durchsetzbar sind
- Eintrittsabschreckung etabliertes Unternehmen, muss jeden potenziellen Konkurrenten überzeugen, dass Markteintritt unrentabel wäre
- Lemons-Problem liegt asymmetrische Info vor, so können Produkte von minderer Qualität, qualitativ hochwertige Produkte vom Markt verdrängen
- Reputation bei Lemons-Problem Verkäufer hochwertiger Produkte müssen Verbraucher von der hohen Qualität überzeugen --> Reputation wichtiger Faktor
- Marktsignalisierung Prozess, bei dem Verkäufer an Käufer Signale aussenden, um Infos über die Qualität ihrer Produkte zu vermitteln --> hilft bei Umgang mit Informations Asymmetrie Bsp.: Masterabschluss als Signal der Arbeitsnehmer an den Arbeitgeber, dass er zur produktiven Gruppe gehört und höheres Gehalt verdient
- Garantien u. Gewährleistungen --> Bedeutung bei Info-Asymmetrie signaliesieren hohe Produktqualität --> Gewährleistungsgarantien sind von Produzenten minderer Qualität kostspieliger als für Hersteller hochwertiger Produkte
- Moral Hazard Versicherter, dessen Handlungen nicht überwacht werden, die Wahrscheinlichkeit o. das Ausmaß einer Zahlung im Zusammenhang mit einem Vorfall beeinflussen kann
- Prinzipal-Agenten Problem Problem, wenn Agenten (Manager des Unternehmens) ihre eigenen Ziele u. nicht die Ziele des Prinzipalen (Eigentümer/ Stakeholder des Unternehmen) verfolgen
- Prinzipal-Agenten Problem Problem, wenn Agenten (Manager des Unternehmens) ihre eigenen Ziele u. nicht die Ziele des Prinzipalen (Eigentümer/ Stakeholder des Unternehmen) verfolgen
- Integrierte Unternehmen Mnager der einzelnen Abteilungen verfügen über bessere Infos im Hinblick auf die Produktion als das zentrale Management --> Lösung: Managementanreize mit Boni
- Externalitäten --> Definition, positive u. negative Handlung, die andere Produzenten oder Konsumenten beeinflusst, aber im Marktpreis nicht berücksichtigt wird positive = Handlung einer Partei, durch die eine andere profitiert (Haus streichen = Verschönerung Nachbarschaft) negative = Handlungen einer Partei, durch die einer anderen Partei Kosten entstehen
- Eigentumsrechte Gesetzliche Regelungen, die angeben, was Unternehmen mit ihrem Eigentum tun dürfen
- Coase-Theorem Wenn Parteien ohne Kosten u. zu ihrem beiderseitigem Vorteil verhandeln können, dann ist das Verhandlungsergebnis = effizient, egal welche Eigentumsrechte vorliegen
- Schadenersatzklage --> Nutzen? führt zu einem effizienten Ergebnis
- Ressourcen im Gemeineigentum - Definition, Folgen u. Lösung? Jedermann hat freien Zugrff auf derartige Ressourcen Folgen: Übernutzung (Tierbestand, Wasser, Bodenschätze) Lösung: Privateigentum? Unpraktisch bei riesiggroßen Ressourcen
- öffentliche Güter - Eigenschaften Nichtrivalisierend = bei jedem beliebigen Produktionsniveau sind die Grenzkosten der Gutbereitstellung für zusätzliche Konsumenten = 0 Nichtausschließbar = Verbraucher können nicht vom Konsum des Gutes ausgeschlossen werden
- Trittbrettfahrer untertreiben den Wert eines Gutes o. DL, dass sie dessen Vorteile genießen, ohne dafür zu zahlen
- Konsumentenpräferenzen Vollständigkeit = Konsumenten können Warenkörbe vergleichen u. in Rehenfolge bringen Transitivität = logisches handeln, wenn A vor B präferiert wird, B vor C, dann wird auch A vor C präferiert Mehr ist besser als weniger = Gut wird wünschenswert, Konsument möchte immer mehr vom Gut konsumieren
- Grenzrate der Substitution (MRS) Menge eines Gutes, die Konsument aufzugeben bereit ist, um zusätzliche Einheit eines anderen Guts zu erhalten
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- Grenznutzen aus Konsum zusätzlicher Einheit eines Guts erwachsende zusätzliche Befriedigung
- Abnehmender Grenznutzen umso mehr ein Gut konsumiert wird, desto geringer wird der Nutzenzuwachs pro Mengeneinheit
- Marginalprinzip Nutzen wird maximiert, wenn Grenznutzen pro GE für jedes Gut gleich ist
- Substitutionseffekt mehr von Gut zu kaufen, das billiger geworden ist u. weniger vom relativ teurer gewordenen Gut (Bewegung auf Indifferenzkurve)
- Einkommenseffekt Konsumenten können gleiche Menge für weniger Geld erwerben u. somit mehr Geld für zusätzliche Käufe
- Inputflexibilität durch Substitution eines Inputs durch den anderen, kann der gleiche Output erzielt werden
- kurze Frist der Produktionsfunktion Zeitraum, in dem Menge eines o. mehrerer Produktionsfaktoren nicht geändert werden können
- Lange Frist der Produktionsfunktion notwendige Zeitraum, damit alle Produktionsfaktoren geändert werden können
- Grenzprodukt zusätzlicher Output, wenn der Input um eine einheit erhöht wird
- Durchschnittsprodukt Output pro Inputeinheit
- Grenzrate der technischen Substitution (MRTS) Betrag, um die Menge eines Inputs reduziert werden kann, wenn zusätzliche Einheit eines anderen Inputs eingesetzt wird, sodass Output konstant bleibt
- Skalenerträge Rate, mit der sich Output erhöht, wenn die Inputs proportional erhöht werden
- Konstante Skalenerträge Verdopplung aller Inputs --> Verdopplung des Outputs
- Zunehmende Skalenerträge Verdopplung Input --> Output steigt um mehr als das Doppelte
- Abnehmende Skalenerträge Verdopplung Input --> Output steigt um weniger als das Doppelte
- Ökonomische Kosten aus Nutzung der wirtschaftlichen Ressourcen in Produktion entstehende Kosten, einschl. Opportunitätskosten
- Versunkene Kosten Ausgaben, die getätigt wurden u. nicht mehr rückgängig gemacht werden können
- ökonomischer Nullgewinn Unternehmen erzielt einen normalen Ertrag auf seine Investitionen
- Effiziente Allokation optimale Verteilung der Überschüsse u. Maximierung der Wohlfahrt
- Natürliches Monopol Unternehmen, das einen gesamten Markt allein zu niedrigen Kosten versorgen kann, als mehrere Unternehmen zusammen