Risale-i Nur (Fach) / Controlling GEMA (Lektion)

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Kennzahlen, Definitionen

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  • Aufgabenfelder des Controlling: -          Erhebung von Daten und Unternehmensberichterstattung -          Erstellung von Planrechnungen -          Erstellung von Gesamt- und Teilberichten -          Analyse u. Auswertung von Daten -          Vergleich von Soll und Ist
  • Operatives Controlling: -          kurzfristige -          effiziente Nutzung erschlossener Erfolgspotenziale (Kosten- und Erlösrechnung, Finanzrechnung)
  • Strategisches Controlling: -          langfristige Erschließung von Erfolgspotenzialen (Investitionsrechnung)
  • Kennzahlen (oben bedeutend für strat. unten bedeutend für oper.) periodenübergreifend: Kapitalwert, interner Zinsfuß Periodenerfolgsgrößen: Gewinn, Residualgewinn, Cashflow Beurteilungsgrößen ohne Ergebnisverantwortung: Umsatz, Kostenarten, Bestände
  • Sunk cost nicht mehr revidierbare Entscheidungen führen zu Kosten, die nicht in Entscheidungsfindung einfließen sollten, da sie nur langfristig (strat.) verändert werden können
  • Opportunitätskosten Entgangener Nutzen einer alternativen Ressourcenverwendung
  • Strat. Produktionsprogrammplanung langfristig, Investitionen für Veränderung von Kapazitäten
  • Oper. Produktionsprogrammplanung kurzfristig, gegebene Kapazitäten mit bester Auslastung
  • Auftragsbezogene Produktionsprogrammplanung Orientierung an tatsächlicher Nachfrage von Einzelkunden (gut bei Einzelfertigung)
  • Erwartungsbezogene Produktionsprogrammplanung (Mischformen gegeben) Orientierung an Marktnachfrage (gut bei Massenfertigung)
  • Formel für Berechnung neuer Stückkosten var. K. + fix. K. / Stückzahl= neue Stückkosten Bsp: 28 + 10000/2000 = 33
  • Produktfixe Kosten Kosten, die fix bei Produktion eines Produkts anfallen
  • Produktgruppenfixe Kosten Fixe Kosten der Produktion einer Produktgruppe
  • Unternehmensfixe Kosten Fixe Kosten, die immer anfallen
  • DB1 (ohne produktfix Kosten) DB2 (mit produktfixen Kosten) 1. Entscheidungskriterium bei kurzfristiger Produktionsplanung 2. Entscheidungskriterium bei langfristiger Produktionsplanung
  • Relativer DB DB absolut/ KE pro Stück = DB rel. Je höher DB rel. desto weiter vorne ist das Produkt in Rangfolge
  • Opportunitätskostenformel bei DB DB2/KE2 * KE1 = Oppkosten von Produkt 2 Bsp: DB2 = 2 KE2 = 2 KE1 = 5 => 2/2 * 5 = 5 Euro Opportunitätskosten
  • Bottum-Up-Ansatz: Von unteren Ebenen erstellte Budgets nach oben: Vorteile: -          Erstellung des Budgets dort, wo operatives Know-How ist -          Hohe Akzeptanz und Motivation durch Partizipation Nachteile: -          mangelnde Abstimmung; hoher Koordinationsbedarf zw. Abteilungen -          zeit- und kostenintensiv -          Informationsweitergabe nicht wahrheitsgetreu -> Versuch sich Budgetreserven (slack) zu schaffen -          Führung verliert Autorität
  • Top-Down-Ansatz Vorteile: -          schnell, kostengünstig -          abgestimmte Planung aller Bereiche -          Vermeidung von Überforderung der Mitarbeiter auf untergeordnete Ebenen Nachteile: -          gute Planungsqualität erfordert detaillierte operative Kenntnisse seitens Unternehmensleitung -          keine Partizipation der Mitarbeiter; geringe Akzeptanz und Motivationswirkung
  • Gegenstromverfahren: Kombination aus Bottom-Up und Top-Down: Top-Down-Planung, dann Bottom-Up Rückkopplung nach einiger Zeit Vorteile: -          gut abgestimmte Planung -          gute Kommunikation -          hohe Akzeptanz -          Entlastung der Führungskräfte Nachteile: -          zeit- und kostenintensiv
  • Starres Budget festgelegtes Budget ohne Berücksichtigung d. Ausprägungen von Einflussgrößen
  • Flexibles Budget Budget wird für versch. Ausprägungen d. Einflussgrößen differenziert
  • Plankosten (Prognosekosten; Standardkosten) 1.       Als Prognosekosten: Planung mit erwarteten Ressourcenverbräuchen 2.       Als Standardkosten: Planung mit günstigsten Ressourcenverbräuchen (Sollwerte dienen als Gradmesser für effizientes Handeln der operativen Bereiche, die für Abweichungen verantwortlich sind)
  • Unechte Gemeinkosten: variable Kosten und keine Fixkosten, aber schwer von Fixkosten zu trennen (Löhne, Energie)
  • Gemeinkosten: Kosten, die für Maschinen, Gebäude, Löhne in Verwaltung anfallen und nicht direkt einem Produkt zugeordnet werden können
  • Berechnung (var. K. unter Gemeinkosten) GK1 – GK2 / m1 -m2 = var.K. (1;2 sind Zeitpunkte) (m ist Menge)
  • Plan-Ist-Abweichungen Kostenabweichungen o   Preisabweichungen: Preisabweichung d. verbrauchten Leistungen o   Mengenabweichungen: §  Beschäftigungsabweichung: Tatsächlich verbrauchte Menge einer Kostenstelle vs. durchschnittlich verbrauchte Menge §  Verbrauchsabweichung: Abweichungen durch hohen/niedrigen Ausschuss oder höheren Verbrauch bei suboptimaler Intensität
  • Plan-Ist-Abweichungen: - Erlösabweichungen: o   Preisabweichungen: Abweichungen d. Verkaufspreise o   Mengenabweichungen: Abweichungen bei Absatzmenge und -mix
  • Planumsatz Uplan = pPlan * mPlan
  • Istumsatz UIst = pIst * m Ist
  • Mengenabweichungen - Preisabweichungen - Sekundärabweichungen Uist – Uplan = pPlan * Delta(m) (Mengenabweichung) + mPlan * Delta (p) (Preisabweichung) + Delta (p) * Delta (m) (Sekundärabweichung)
  • Wertorientiertes Controlling Besteht aus strat. u. oper. Maßnahen, die Unternehmenswert steigern sollen
  • Planungsrechnungen Sollen Unternehmenswertbeitrag von Projekten errechnen
  • Kontrollrechnungen Sollen errechnen, welcher Unternehmenswertbeitrag von einzelnen Unternehmensbereichen realisiert wurde
  • geschlossenes Steuerungssystem Soll auf allen Ebenen zielgerichtete Wertsteigerung unterstützen
  • Anreizsysteme Sollen Mitarbeiter zu wertsteigerndem Verhalten motivieren
  • WACC (Weighted Average Cost of Capital) = rEK (Eigenkapitalkostensatz) * EK/GK + rFK (Fremdkapitalkostensatz) *FK/GK
  • Residualanspruch Eigentümer haben einen nachrangigen Anspruch auf das Unternehmensvermögen
  • ÖGt = FCFt + UWt – UWt-1 FreeCF Berechnung? (Free CashFLow = Oper. Cashflow – Investitionscashflow)
  • Informationseffekt: Veränderter Informationsstand über Umfeldentwicklungen
  • Aktionseffekt Handlungen des Management bei veränderten Informationen
  • ÖG ohne Investition UWt-1(1000) – Uwt(1000) +FCFt (100) = ÖG (100)
  • ÖG mit Investition: UWt-1 (1000) – UWt (1080 aus Investition 50 mit Gewinn 30) + FCF (50) = ÖG (130)
  • Prognosefehler: -          unabsichtlich: Unternehemenswert unbekannt, da Aktienkurs verzerrt -          bewusst: Böswillige Verfälschung durch Controller aus Eigennutz
  • Kapitalwert auf Basis von CF (Investitionsauszhalungen) C0 = Summe CFt/(1+0,1)t – a0
  • Kapitalwert auf Basis von Residualgewinnen C0 = Summe RGt/(1+0,1)t
  • Kapitalkosten: Capital Employed 120*Kapitalkostenprozentsatz (10%) = 12
  • ROCE : EBIT(10)/ CE (120) = 8,3%  ROCE (periode 2)= EBIT (10) / CE (80) = 12,5%
  • Residualgewinn (1. Berechnungsart) Ebit – Kapitalkostenprozent = 10t1 – 12t1 = -2
  • Nettokonzept (EVA) (auch genannt Geschäftswertbeitrag) -          Kapital mit Abschreibungen (netto zu Buchwerten) in Periode angegeben