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Arzneiformenlehre (Fach) / Station Rezeptur (Lektion)

Uni Halle

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  • Kapseln Darreichungsformen Hartkapseln Weichkapseln Magensaftresistente Kapseln Kapseln mit modifizierte WSfreisetzung **Oblatenkapseln
  • Weichkapseln Hülleaus aus Gelatine und ein Weichmacher wie Glycerol Sie werden in einem Arbeitsgang geformt gefüllt und verschlossen Füllung von pastöser oder flüssiger Konsistenz, Hülle kann auch Arzneistoff enthalten
  • Hartkapseln Hülle aus Gelatine  Wassergehalt 12-16% Füllung aus Pulver, Zuckerkügelchen, Fett oder Macrogolschmelze
  • Hartkapseln Füllstoff: Pulver Beispiele Mannitol (Reduzierender Zucker) Lactose Monohydrat (Maillard-Reaktion mit Gelatine) Wasserfreie Lactose (Keine Maillard Reaktion) Cellulose und mikrokristalline Cellulose Glucose (Reduzierender Zucker) Maisstärke
  • Arzneibücher Europäische Arzneibuch Ph.Eur. Deutsches Arzneibuch DAB Homöopathisches Arzneibuch HAB
  • Ergänzungsregelwerke DAC: Deutscher Arzneimittelcodex NRF: Neues Rezepturformularium SR: Standardrezepturen
  • Sterilisation im Endbehältnis Trockensterilisation: 160C, 2h Dapfsterilisation: 121C, 15 min und 2 bar Strahlensterilisation Gassterilisation: Ethylenoxid
  • Sterilisation nicht im Endbehältnis Filtration mit einem Membranfilter 0,22um Aseptisches Herstellen: Laminar-Air-Flow Werkbank 
  • Konservierungsziel Mikrobiologischen Status einer Zubereitung über den gegebenen Zeitraum aufrechtzuerhalten.
  • Emulsionen Herstellungsmethoden Kontinentale Methode: Emulgator wird in die innere Phase suspendiert, äußere Phase wird eingearbeitet (Phasenumkehr) für O/W Englische Methode: Emulgator wird in die äußere Phase gelöst, innere Phase wird eingearbeitet für O/W und W/O Kombinationsmethode: Emulsionskern wird aus einem Teil der inneren und einem der äußeren Phase plus den Emulgator gebildet, Restteile der inneren und der äußeren Phasen werden abwechselnd eingearbeitet Schicht Methode
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  • Pulver Darreichungsformen Pulver zum Einnehmen Pulver zur kutanen Anwendung **Pulver zur Herstellung von Parenteralia und Rektallösungen **Pulver zur Inhalation
  • Granulate Definition Zubereitung aus festen trockenen Aggregaten von Pulverpartikeln mit ausreichender Festigkeit
  • Bindemitteln Beispiele Stärke Gelatine PVP Celluloseether
  • Granulate unterteilung Krustengranulat: Feststoffbrücken, Granulierflüssigkeit Klebstoffgranulat: Klebstoffbrücken, Bindemittel
  • Kapsel herstellung Füllmittel vorbereiten: 99,5% Mannitol + 0,5% Aerosil Kalibriervolumen mit Füllmittel bestimmen: Kapselunterteile mit Füllmittel auffüllen, in einem Messzylinder überführen, Eichvolumen Markieren Wirkstoffhaltige Pulvermischung herstellen (DAC) Füllen und verschließen Kapselprüfung Endkontrolle: Gleichförmigkeit einzeldosierte AF, WSfreisetzung Verpacken und Etikettieren
  • Methode A DAC Hohe Arzneistoffkonzentration Wägen Mischen: AS + Aerosil Überführen Auffüllen Mischen
  • Methode B DAC Geringe Arzneistoffkonzentrationen Wägen  Überführen Auffüllen 80% Mischen Auffüllen  Mischen
  • Prüfung für Kapseln: Gleichförmigkeit der Masse 10 Kapseln Prüfen Wägen Kapsel entleeren  Wägen Masse des Kapselinhaltes aus der Differenz