68

Arzneiformenlehre (Fach) / Station Rezeptur (Lektion)

Uni Halle

Diese Lektion wurde von Pharmapet erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • FAM §4 Abs.1 AMG Arzneimittel, die im Voraus hergestellt und in einer zur Abgabe an den Verbrauchen bestimmten Packung in den Verkehr gebracht werden Kennzeichnung §10 AMG
  • RAM §7 ApBetrO Kennzeichnung §14 ApBetrO Herstellungsanweisungen Herstellungsprotokoll Plausibilitätsprüfung Einzelherstellung von AM für einen bestimmten Patiente aufgrund einer Verschreibung Bestandteile dürfen ohne Rücksprache nur ausgetauscht werden wenn sie keine eigene arzneiliche Wirkung haben, und die arzneiliche Wirkung nicht negativ beeinflusst wird Enthält die Rezeptur keine verschreibungspflichtigen Bestandteile kann sie auf Patientenwunsch ohne Verschreibung hergestellt werden 
  • DAM §8 ApBetrO Kennzeichnung §10 AMG Herstellungsprotokoll Herstellungsanweisungen Prüfanweisungen Packungsbeilage nicht notwendig Herstellung größere Mengen auf Vorrat im Rahmen des üblichen Apothekenbetriebs. Bis zu 100 Packungen am Tag.
  • Zulassungspflicht §21 AMG Abs.1 FAM Pflicht Abs.2 DAM und RAM nicht Pflicht
  • NRF Neues Rezeptur Formularium
  • Kennzeichnung generelle Anforderung Gut lesbar Auf dauerhafte Weise In deutscher Sprache
  • RAM Kennzeichnung Patientennamen Apothekenname, Anschrift, Telefonnummer AM Bezeichnung Inhalt Art der Anwendung Gebrauchsanweisung (Ausnahme muss nicht auf deutscher Sprache sein, bei DAM keine Ausnahme) Wirksamen Bestandteile nach Art und Menge Sonstige Bestandteile nach Art Konservierungsmittel Herstellungsdatum Verwendbarkeitsfrist (verwendbar bis), soweit erforderlich auch Aufbrauchfrist Arzneimittelspezifische Hinweise
  • Ethanol Hinweis bei max. Einzelgabe 0,05-0,5 g Enthält ... Vol.% Alkohol
  • Ethanol Hinweis bei max. Einzelgabe 0,5-3,0 g Enthält ... Vol.% Alkohol ... Ein gesundheitliches Risiko besteht ...
  • Ethanol Hinweis bei max. Einzelgabe über 3,0 g Enthält ... Vol.% Alkohol ... Vorsicht ist geboten ...
  • Anzeige
  • Verschreibung Rezept: Praescriptio (Vorschrift) Subscriptio (Unterschrift) Signatura (Gebrauchsanweisung)
  • TAMC Gesamtzahl aerober Mikroorganismen
  • TYMC Gesamtzahl an Hefen und Schimmelpilze
  • Flüssige Darreichungsformen unterteilen Grobdispers: Emulsionen, Suspensionen (>1um), Milchig trüb Kolloiddispers: Mizellkolloide (1nm-1um), Tyndall Effekt Molekulardispers: Echte Lösungen (<1nm)
  • GW Aus Trinkwasser Umkehrosmose Ionenaustauschverfahren Destillation  ... zur Herstellung von Arzneimitteln die weder steril noch pyrogenfrei sein müssen
  • HGW Aus Trinkwasser oder GW Destilattion, Umkehrosmose gekoppelt mit  Ionenaustauschverfahren, Ultrafiltration
  • Löslichkeit Die Konzentration eines gelösten Stoffes in einer gesättigten Lösung bei einer bestimmten Temperatur
  • Löslichkeit beeinflusst durch Temperatur (Lösungsenthalpie) Bildung wasserlösliche Salze Komplexbildung Tenside
  • Lösungsgeschwindigkeit Die Geschwindigkeit mit der ein Stoff in Lösung geht.
  • Lösungsgeschwindigkeit beeinflusst durch Teilchengröße Kristallinität Sprüh und Gefriertrocknung Sprüh und Schmelzeinbettung
  • Lösungsgeschwindigkeit durch einen Gesetz beschrieben Noyes-Whitney
  • Lösungsvorgang ist ein ... Endothermer Vorgang
  • Solvatation ist ein ... Exothermer Vorgang
  • Sirupe Flüssige Zubereitungen aus konzentrierten Lösungen süßschmeckende Mono und Disaccharide.
  • Autosteril Selbstkonservierend, Mikroorganismen wird das Wasser durch Osmose entzogen
  • Sirupus simplex 64 T Saccharose 36 T GW
  • Spiritusse Lösungen von Arzneistoffen die Ethanol enthalten. Haben austrocknende Eigenschaften
  • Tinkturen Auszüge aus Pflanzen oder Tiermaterial Extraktionsmittel: Ethanol, Ether und Wasser 1 T Droge mit 5-10 T Auszugsflüssigkeit Mazeration oder Perkolation Lösungen von Trockenextrakten in Ethanol
  • Extrakte Tinkturen durch teilweise oder vollständige Entfernung des Extraktionsmittels auf einen bestimmten Wirkstoffgehalt eingestellt Fluidextrakt Dickextrakt Trockenextrakt
  • Emulsionen Dispersionen aus 2 oder mehrere flüssige nicht miteinander mischbare Phasen Tröpfchendurchmesser 1-50um
  • Anzeige
  • Suspensionen Dispersionen von Feststoffpartikeln in einer Flüssigkeit mit Teilchendurchmesser von 1-100um und einen Feststoffanteil von 0,5-40%
  • Perorale Suspensionen heißen ... Mixturen
  • Suspensionen zur kutanen Anwendung heißen ... Lotionen Schüttelmixturen!
  • Sedimentation bei Suspensionen entgegenwirken ... Teilchengröße vermindern Viskosität erhöhen Dichte des Dispersionsmittels erhöhen
  • Suspension Anforderung Sediment muss leicht aufschüttelbar sein
  • Caking wird durch ... begünstigt Viskositätserhöhende Zusätze
  • Caking wird durch ... vermindert Tenside
  • Suspension herstellen Disperse Phase zerkleinern Vollständig vorgelegt Angerieben mit der Flüssigkeit die eine höhere Viskosität aufweist oder die den Feststoff besser benetzt  Homogenisieren
  • Pulver zur Einnahme Haufwerke aus festen losen trockenen Teilchen Mit Wasser einzunehmen 
  • Pulver Behältnis Mehrdosenbehältnis mit Applikator Einzeldosis (Pulverkapsel)
  • Puder Pulver zur kutanen Anwendung
  • Puder Anforderung Frei von tastbaren Teilchen  Gut haften und Streufähig sein Wässrige und ölige Flüssigkeiten gut aufsaugen Kein Nährmedium für Mikroorganismen Wenn zur Anwendung auf Wunden muss steril sein 
  • Puder Behältnis Streudose
  • Puder Grundlagen Anorganisch: Leichtes Mg-oxid, Weißer Ton, Zinkoxid, Talk, hochdisperses Siliciumdioxid Organisch: Stärke, Cellulose, Metallseifen, Lactose, Mikrokristalline Cellulose
  • Pulver herstellen Festsubstanz verreiben oder mahlen Klassieren IPK: Teilchengröße Anteiliges verreiben oder mischen, homogene Arzneiform IPK: Fließverhalten Abfüllen Endkontrolle: Gleichförmigkeit einzeldosierter AF
  • Niedrig dosierte Arzneistoffe verarbeiten (Pulver) Trituration: Arzneistoff wird mit einem indifferentem Hilfsstoff verdünnt Geometrische Vermengungsmethode
  • Granulate Grundoperationen Aggregieren IPK: Feuchtigkeitsgrad Desaggregieren Trocknen (30-40) IPK: homogene Teilchenverteilung Klassierung (Sieben) IPK: Teilchengröße, Festkörpereigenschaften, Fließeigenschaften Endkontrolle: Gleichförmigkeit einzeldosierte AF, WSfreisetzung
  • Granulate: Bindung der Pulverteilchen im Aggregate wird durch ... Feststoffbrücken Flüssigkeitsbrücken Ohne Brücken: Van der Waals Kräfte ...
  • Granulate Anforderungen Form und Farbe gleichmäßig  Enge Korngrößenverteilung Pulverförmige Bestandteile nicht mehr als 10% Gute Fließeigenschaften Ausreichend mechanische Festigkeit Restfeuchte 3-5%  Gute Zerfallseigenschaften in Wasser
  • Granulate Darreichungsformen Brausegranulate Überzogene Granulate  Granulate mit modifizierte WSfreisetzung **Magensaftresistente Granulate