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Anästhesie (Fach) / Examen (Lektion)
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- Kristalloide Lösungen Kolloidale Lösungen Osmotherapeutische Lösungen NaCl 0,9%, Ringer-Lösung, SterofundinDefinition: Kristalloide Infusionslösungen sind ElektrolytlösungenIndikation: Dehydratation, HypovolämieElektrolytstörungen (z.B. bei Hypokaliämie)Trägerlösung für MedikamenteSonderform: Glucose-Lösung ohne Elektrolyte (bei Hypoglykämie oder als Trägerlösung) Kritisch: Kolloidale Lösungen (HAES) Extravasale Flüssigkeit strömt dem hohen onkotischen Druck der kolloidalen Lösung folgend in die Gefäße ein. (NW ANV, Allergien) Osmotherapeutische Lösungen (Mannitol) - Wirkstoffe führen zu Erhöhung des osmotischen Drucks im Extrazellulärraum was wiederum zur Folge hat das Wasser aus dem Gewebe (Intrazellulärraum) entzogen wird - Behandlung von Oedemen (oft Hirnödem) verwendez
- Metamizol Paracetamol Wirkmechanismus, Pro & Con Novaminsulfon (Metamizol®) Wirkmechanismus: Reversible Hemmung der Cyclooxygenase + zentrale Effekte Pro: starkes Nicht-Opioidanalgetikum, analgetisch, antipyretisch, spasmolytisch Con: RR-Abfall, Allergie, Agranulozytose Paracetamol (Perfalgan®) Wirkmechanismus: Reversible Hemmung der Cyclooxygenase + zentrale Effekte Pro: analgetisch, antipyretisch Con: Hepatotoxisch
- Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) WM Wirkmechanismus Reversible Hemmung des Enzyms Cyclooxygenase 1 und 2 (COX) → Verminderte Prostaglandinsynthese Nicht-selektive COX-Hemmer: z.B. Ibuprofen, Diclofenac, Indometacin, Piroxicam, ASS Selektive COX-2-Hemmer: Coxibe (z.B. Celecoxib, Parecoxib)
- Patient kotiges Erbrechen Vorgehen, Erreger, Therapie Absaugen, Spülen Lungenprotektive Beatmung: O2 Partialdruck hoch, Frequenz hoch, PEEP niedrig gramneg. E.coli, Enterobakterien, grampos Enterokokken --> Ciprofloxacin, Metronidazol
- ARDS vs kardiale Ursache Differenzierung mit ECHO, Horowitz Quotient < 200mmHg (Quotient aus Partialdruck und O2 Anteil Ausatmungsluft)
- Neurogener Schock Hypotonie (Weitgestellte Gefäße)Anhidrose bzw. Hypohidrose (Ausfall des Sympathikus)Verlust bzw. Einschränkung der Thermoregulation
- Wo tritt bei einer Hirnblutung eine Mydriasis auf? auf der Seite der Blutung -> ↑ICR -> Schädigung der parasympathische Fasern -> Überwiegen des Sympathikus -> Mydriasis
- SAB meist Folge einer Aneurysma Ruptur am Circulus arteriosus Willisi Warnblutung -> Kopfschmerzen wie noch nieAkute SAB -> wie Warnblutung + veg. Symptome + Vigilanzstörung/Koma + Reaktion auf Licht verlangsam
- Epidural vs Subduralblutung Meist durch SHT -> Zerreißen der Gefäße auf der Dura, die dem Schädelknochen anliegen, meistens A. meningea media Symptomfreies Intervall -> dann wieder Verschlechterung mit Hirndruckzeichen, Hamätom ist linsenförmig Therapie: Trepanation Ein Subdurales Hämatom ist eine Blutung zwischen Dura und Arachnoidea. Da hier keine große Gefäße und Arterien verlaufen treten Bewusstseinsstörungen erst nach Tagen bis Wochen auf. Symptome: Bewusstseinseintrübung bis hin zu Koma. Halbseitenlähmungen und Hirndrucksteigerung können auftreten.
- Hirnödem Therapie Therapie: milde Hyperventilation pCO2 32 mmHg --> Vasokonstriktion der Hirnkapillaren aufgrund Hypokapnie u dadurch Senkung CCP Oberkörper hochlagernDexamethason nur bei vasogenem oder Tumorbedingtem HirnödemMannit -> OsmotherapieHypothermieKraniektomie zur Dekompression, Ventrikeldrainage
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- Kauda Syndrom Cauda equina akute KreuzschmerzenParästhesien und dann schlaffe Lähmung der Beine/GesäßAreflexieReithosenanästhesiePotenzstörungStuhl-und Harninkontinenz
- Phasen der traumatischen Querschnittslähmung 1. Phase: spinaler Schock schlaffe Tetra oder ParaplegieAufhebung der Eigen und Fremdreflexeakute Harn- und StuhlinkGefahr der Schockentwicklung2. Phase: Querschnittssyndrom, etwas 8 Wochen nach der akuten Ph spastische Lähmung auf Höhe der LäsionSensibilitätsstörungen unterhalb der Läsionerhöhte Eigen- und FremdreflexeAuftreten von Pyramidenbahnzeichen
- Regionalanästhesie Blöcke Plexus brachialis axillär: Blockade (N. medianus, N, radialis, N. ulnaris) - ab Ellenbogen distal (N. musculocutaneus bei Blutsperre) Cave: A/V axillaris intraskalenär - gesamter Arm und Schulter (nie bds wegen evtl Zwerchfellparese) N. femoralis: IVAN lat der A.femoralis (KnieOP), Bewegungen d Patella N. ischiadicus (Kombination Femblock) - Plantarflexion d. Fußes
- Vor OP anästhesist. Anamnese Zahnstatus, Vorerkrankungen insbes. Kardiale und pulmnonale Krankheiten, Risikoeinschätzung, Einwilligung, Allergien, Dauermedikamente, Nüchterheitsgebot, Nikotinkarenz, Aufklärung
- ZVK Anlage Wo? Ablauf, Warum? V. subclavia, V. femoralis, V. jungularis ZVK-Set, Haut- und Händedesinfektionsmittel, Sterile Handschuhe, Mundschutz, steriler Kittel, steriles Verbandsmaterial, sterile Unterlage, Abwurf, NaCl 0,9%, wasserdichte Unterlage, Ultraschall, EKG, LCat Messen von zentralen VenendruckSchockzustandVerabreichung von Herz-Kreislaufwirsamen Medikamente
- Patient verliert massiv Blut, was muss der Anästhesist machen? Kreislauf aufrechterhalten, großlumige Zugänge, Volumen, Katecholamine, EKs warum 0 negativ? Massivtransfusion PPSB 20-30 IE/kg KG à Faktoren 2, 7, 9, 10, Protein C&S, Fibrinogen EKs, TKs, Fibrinogen, FFPs ab Verlust von 25% Volumen = 2l Blut Transfusion ab Hb 6 g/dL, kardiol. Patienten ab 10 g/dl NW: TRALI, Infektion, Hämolyse
- Pneumothorax Pneumothorax Luft gerät in Pleuraspalt, Unterdruck geht verloren, entsprechende Lunge fällt zusammen Ursachen traumatisch, ZVK, Pleurapunktion, Überdruckbeatmung, spontan Cave Spannungspneumothorax Verlagerung Mediastinum, gesunde Lunge verdrängt à Kardiogener Schock mit Ateminsuffizienz Klinik plötzlicher Thoraxschmerz, Dysnoe Nachziehen der Thoraxhälfte, hypersonorer Klopfschall bei abgeschwächtem AG Rö Thx à viszerales Pleurablatt, Hautemphysem Therapie Anlage Saugdrainage, um Luft aus Pleuraspalt abzusaugen, nach 3-4 Tagen ex Bülau 4. ICR hintere Axillarlinie, Unterrand Rippe Monaldi 2. ICR medioklaviculär, Unterrand Rippe Notfall: auch mit Kanüle im Bereich der Pleurakuppel (Monaldi) Mantelpneumothorax konservativ, bei rezidivierenden Pneus Pleurodese