BWL (Fach) / Marketing (Lektion)
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Marketing
Diese Lektion wurde von CitizenKane erstellt.
- Welche Arten der Produktvariationen gibt es? Produktpflege und Produktmodifikation Produktpflege: Kleine Veränderungen am Produkt Produktmodifikation: Umfassende Veränderungen
- Was versteht man unter Produktdifferenzierung? Ich versuche durch das parallele Angebot mehrerer Produktvariationen eines Produktes unterschiedliche Bedürfnisse zu stillen. Anzahl der Produkte steigt
- Nach welchen Ansatzpunkten kann ich mein Produkt differenzieren bzw. variieren? Symbolisch: Markenzusatz Funktionell: Material Ästhethisch: Design, Verpackung Value-Added-Services: Kundendienst, Finanzierung
- Welche Probleme im Rahmen von Produktvariationen und Differenzierungen können auftreten? Bei Produktvariationen und differenzierungen: Den richtigen Handlungszeitpunkt für meine Veränderung finden Den Grad der Veränderung bestimmen Bei Produktdifferenzierungen: Substitionseffekte Komplexitätskosten
- Warum sind Produkteliminationen notwendig? Weil Produkte um knappe Ressourcen kämpfen
- Nach welchen Entscheidungskriterien entscheide ich mich für oder gegen Produkteliminationen? Quantitave Kriterien: Umsatz, Rentabilität, Fertigungskosten Qualitative Kriterien: Technologischer Fortschritt, Einführung erweiterter Konkurenzprodukte
- Welche Eliminationsstrategien gibt es? Auf die Dauer bezogen: Sofortige Herausnahme oder geplante Desinvestition
- Was sind zwei zentrale preispolitische Entscheidungstatbestände? Erstmalige Festsetzung Preisänderungen
- Nennen sie drei Bestimmungsfaktoren für die Preispolitik! Marktform (Konkurenz vs. Monopol) Verhalten der Nachfrager Elastizität der Nachfrage
- Erklären sie das Prinzip der Preispositionierung! Das Niveau der Leistungsqualität wird mit dem relativen Preisniveau in Relation gesetzt. Ist die Leistungsqualität hoch und das Preisniveau niedrig, spricht man von einer Discountpreisstrategie. Ist die Leistungsqualität niedrig und das relative Preisniveau hoch, so spricht man einer Übervorteilungsstrategie! Stehen Niveau der Leistung und Preis im selben Verhätnis spricht man von Tiefpreis, Mittelpreis und Hochpreisstrategie.
- Was versteht man unter dynamische Preispolitik? Festsetzung des Preises an den Produktlebenszyklus. Penetrationspreisstrategie: niedrigerer Preis in der Einführungsphase, danach Preiserhöhung4 Ziel: Schnelle Erschließung von Massenmärkten Gefahr: Preiserhöhungen lassen sich nicht durchsetzen Skimmingstrategie: relativ hoher Preis in der Einführungsphase, danach Senkungen Ziel: Amortisierungen der Investition Gefahr: Konkurennten werden zum Markteintritt veranlasst.
- Welche Zielkategorien in Abhängigkeit von Produkteigenschaften gibt es in der Kommunikationspolitik? Information: Bei komplexen Produkten: IT, Finanzdienstleistungen Emotion: Wenn Kommunikationsobjekt weitgehend bekannt ist. Aktualitiät: Nachfrager haben nur geringes Interesse am Produkt, Informationen sind bekannt.
- Was versteht man unter integrierter Kommunikation? Den unterschiedlichen Zielgruppen ein einheitliches Bild vom Kommunikationsobjekt liefern! formell: einheitliche Zeichen, Logos, Größe und Farbe inhaltlich: einheitliche Botschaften, Bilder zeitlich: Ereignisplanung
- Welche Vorteile im Bereich der Online Kommunikation gibt es: Zeitliche Aktualität Globale Verfügbarkeit Informationsvergleich beim Kunden Geringe Aufdringlichkeit beim Kunden im Vergleich zu anderen Medien Anbieter kann seinen Kontakt messen Anbieter kann Beziehungen aufbauen
- Welche Einschränkungen treten im Rahmen der Online Kommunikation auf? Informationsüberlastung von Zielgruppen Sicherheit: Bsp. Hacken von Webseiten und Datenmissbrauch
- Welche Instrumente der Direktkommunikation kann man unterscheiden? Massenelemente mit Responselement: Werbeplakate Kundenbinungsprogramme: Kundenclubs, Kundenkarten Direktwerbungen: postalische Werbesendungen, telefonische Werbeansprache
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- Welche Zielsetzungen gibt es im Rahmen der Verkaufsförderung? Verkaufspersonalorientierte Zielsetzungen: Erhöung der Verkaufsqualität und Mitarbeitermotivation Handelsgerichtete Zielsetzungen: Festigung der Beziehung zum Handel Nachfragerorientierte Zielsetzungen: Weckung von Aufmerksamkeit
- Was ist Eventmarketing? Präsentation des Kommunikationsobjektes in Erlebnisorientierter Form Dialog und Interaktionsorientierung
- Welche Formen des Sponsoring gibt es? Sponsoring von Einzelpersonen, Gruppen, Organisationen
- Was versteht man unter Intermediaselektion? Auswahl der Werbeträgergruppen -> Zeitung, TV, Rundfunk Auswahl nach Erreichung spezifischer Kommunikationsziele und Wirtschaftlichkeit
- Wodurch unterscheiden sich Intermediaselektion und Intramediaselektion? Intermediaselektion: Auswahl der Werbeträgergruppen: TV, Rundfunk, Online Intramediaselektion: Auswahl der Werbeträger: TV -> ORF, Prosieben, Sat1
- Wie kann ich meine Informationsbotschaft gestalten? Argumentiv: Beweise Informativ: Beschreibungen Rhetorisch: Überraschungen Psychologisch: Personen mit hohem Identifikationsmerkmal
- Welche Distributionspolitischen Ziele gibt es? Distributionsgrad Kooperationsbereitschaft Handelsspanne Image des Absatzkanals Aufbaudauer und Flexibilität Beeinflussbarkeit und Kontrollierbarkeit des Absatzweges
- Was gilt es bei der Festlegung der grundsätzlichen Absatzkanalstruktur zu beachten? Festlegung der vertikalen Absatzkanalstruktur: Art und Anzahl der Stufen festlegen, direkt, indirekt (einstufig oder mehrstufig) Festlegung der horizontalen Absatzkanalstruktur
- Was gilt es bei der Festlegung der grundsätzlichen Absatzkanalstruktur zu beachten? Festlegung der vertikalen Absatzkanalstruktur: Art und Anzahl der Stufen festlegen, direkt, indirekt (einstufig oder mehrstufig) Festlegung der horizontalen Absatzkanalstruktur: Breite und Tiefe des Absatzkanals festlegen, Breite: Art der Absatzmittler Tiefe: Betriebstyp und Anzahl
- Nennen sie 3 Formen horizontaler Absatzstrukturen! Inklusive Distribution: Universalvertrieb Selektive Distribution: Nur bestimmte Absatzmittler Exklusive Distribution: Sonderform Selektive Distribution, quantitative Einschränkung
- Wie können Beziehungsstrukturen zwischen Absatzmittler und Hersteller klassifiziert werden? Kommissionsvertrieb Verbindungs- und Alleinvertriebssysteme Vertragshändler und Franchisesystem
- Was versteht man unter Komissioniervertrieb? Hersteller = Kommitent Händler = Kommissionär Hersteller hat Weisungsrecht gegenüber Händler
- Welche Erfolgsfaktoren spielen beim Franchisesystem eine Rolle? Kosten Franchiseeintritt Finanzielle Ergebnis Persönliche Faktoren Wachstumspotenzial und Überlebensdauer der Franchisenehmer Kooperation Franchisenehmer und Franchisegeber
- Was versteht man unter Akquisitions- und Stimulierungskonzept? Stimulierungskonzept: Laufendes Beziehungsmanagement im Absatzkanal Akquisitionskonzept: soll den selektierten Absatzmittler zu einer einmaligen Transaktion bewegen.
- Wann spricht man von Marketing Intelligence? Wenn alle Funktionen erfüllt sind. Funktionen: Selektion Frühwarnung Innovation Strukturierung Unsicherheitsreduktion Kontrolle Intelligenzverstärker
- Welche Prozessphasen im Rahmen der Marketingforschung spielen eine Rolle? Problemdefinition Informationsgewinnung Informationsverarbeitung Kommunikation
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- Welche Anforderungen gilt es an die zu gewinnende Information im Rahmen der Marketingforschung zu stellen? Relevanz Reliabilität Valide Aktuel Angemessenes Kosten-Nutzenverhältniss
- Welche Entscheidungsproblem im Rahmen der Marketingforschung gibt es? Zielgruppe und Untersuchungsobjekte festlegen Stichprobenumfang Stichprobenauswahlverfahren Informationsgewinnungsmethoden Präzisierung Untersuchungsgegenstand
- Welche Marktteilnehmerstrategie gibt es? Absatzmittlergerichtete Strategie: Welche Schwerpunkte setzt man Abnehmergerichtete Strategie: Wie verhält man sich gegenüber Handel Konkurrenzgerichtete Strategie: Wie verhält man sich gegenüber Konkurrenz
- Aus welchen Komponenten besteht meine Marktsegmentierung? Informationsseite: Markterfassung Aktionsseite: Marktbearbeitung
- Welche Anforderungen gibt es an die Segmentierungskriterien? Kaufverhaltensrelevant Messbarkeit: Bei den psychographischen und verhaltensorienteriten Kriterien treten Schwierigkeiten auf. Erreichbarkeit: Es ist relativ einfach Personen mit soziademographischen Merkmalen zu erreichen (Alter, Einkommen) Wohingegen es relativ schwierig ist Person mit psychographischen Merkmalen zu erreichen. Handlungsfähig: Es muss möglich sein geziehlte Marketingmaßnahmen für das jeweilige Kriterium zu setzen Wirtschaftlich: Das Segment muss mit einem vertretbaren Aufwand bearbeitet werden können Zeitlich stabil: Die Aussagekraft der gewählten Kriterien muss stabil bleiben. Sonst müsste man immer wieder neue Segmente bilden
- Welche einzelnen Schritte durchlaufe ich im Rahmen meiner Zielgruppenauswahl? Schritt 1: Marktsegmente ausschließen, die nicht mit den Unternehmenszielen kompitabel sind. Schritt 2: Bewertung der übriggebliebenen Kriterien anhand folgender Kriterien: 1) Umsatz 2) Kosten 3) Zeitliche Stabilität 4) Aktivitäten Konkurrenz und eigene Marktstellung Schritt 3: Zielsegmente bilden und deren Anzahl festlegen
- Aus welchen Identiätskomponenten besteht der Markennutzenversprechen? Vision Persönlichkeit Werte Kompetenzen Herkunft Leistungen
- Was ist der Unterschied zwischen Balance aktiv vs reaktiv bei der Positionierung? Reaktiv: Orientierung an den Wünschen der Nachfrager Aktiv: Besetzung kaufentscheidungsrelevanter Eigenschaftsdimensionen, die den Nachfragern jedoch unbekannt sind
- Was bilden Positionierungsmodelle ab? Die Positionierung der eigenen Marke zu den Konkurenzmarken Die Positionierung der eigenen Marke zu der ideallen Positionierung aus Nachfragersicht Dimension: Funktionalle oder/und symbolischer Nutzenkomponente mit Relevanz für die Markenwahl
- Wie gehe ich im Rahmen der Positionierung vor? Bestimmung der relativen Postionierungsobjekte Ermittlung relevanter Bewertungsdimensionen Ermittlung der Objektwahrnehmungen Erstellung des Positionierungsraumes Interpretaion des Objektraumes Formulierung der Positionierungsstrategie
