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Fleischhygiene (Fach) / Informationssysteme (Lektion)

Informationssysteme

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  • Grundzüge der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) Erste Säule: Direktzahlungen Basisprämie Umweltleistungen Zuschlag für kleine und mittlere Betriebe Zusatzförderung für Junglandwirte Zweite Säule: Förderung der ländlichen Entwicklung
  • Cross-Compliance Die Bindung bestimmter EU-Agrarzahlungen an Verpflichtungen aus den Bereichen Umweltschutz, Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze sowie Tierschutz wird als "Cross-Compliance" bezeichnet. Diesen Cross-Compliance-Verpflichtungen unterliegen EU-weit alle Betriebe, die... Direktzahlungen der 1. Säule Zahlungen für flächen- und tierbezogene Maßnahmen der 2. Säule Umstrukturierungsbeihilfe im Weinbereich Die Cross-Compliance-Regelung umfasst in allen EU-Mitgliedstaaten: Grundanforderungen an die Betriebsführung (kurz GAB): Das sind die wichtigsten Regelungen für die Landwirte aus insgesamt 13 für Landwirte einschlägigen europäischen Rechtsakten (Richtlinien und Verordnungen) aus den Bereichen Umweltschutz, Lebens- und Futtermittelsicherheit, Kennzeichnung und Registrierung von Tieren, Tierseuchenbekämpfung, Pflanzenschutzmitteleinsatz sowie Tierschutz. Die so genannten Standards zur Erhaltung landwirtschaftlicher Flächen in "gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand" (kurz GLÖZ): Dazu zählen sieben Standards, mit denen unter anderem die Bodenerosion reduziert, die Beseitigung von Landschaftselementen verhindert, aus der Erzeugung genommene Flächen begrünt und Gewässer geschützt werden sollen. Die Einhaltung der Auflagen wird von den fachlich zuständigen Behörden (z.B. Veterinärämter, Naturschutzbehörden) oder Zahlstellen vor Ort bei einer Stichprobe von normalerweise einem Prozent der Zahlungsempfänger kontrolliert. Hinzu kommen gegebenenfalls Kontrollen aufgrund konkreter Anlässe in einzelnen Betrieben. Festgestellte Verstöße werden nach Schwere, Ausmaß und Dauer bewertet und die Zahlungen entsprechend gekürzt. Im Regelfall erfolgt eine Kürzung um drei Prozent, wobei Abweichungen nach unten (z.B. bei leichten Verstößen) und nach oben (bei schweren, wiederholten oder vorsätzlichen Verstößen – im seltenen Extremfall bis zum Entzug der Zahlungen für ein ganzes oder sogar mehrere Jahre) möglich sind.
  • TSN TSN= Tierseuchennachrichten Web-Anwendung wurde im Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit am Standort Wusterhausen entwickelt seit 1995 das amtliche Meldesystem für anzeigepflichtige Tierseuchen Zentrale Tierseuchendatenbank + komfortable Abfrage des Datenbestandes Methodensammlung, Falldefinitionen, Epi-Bögen Veterinärbescheinigungen
  • OIE Internationales Tierseuchenamt Weltorganisation für Tiergesundheit von 25 Ländern am 25. Januar 1924 gegründet entwickelt Dokumente, welche Standards für die  Vorbeugung, Überwachung und Kontrolle von  Tierseuchen definieren Herausgabe der OIE-Tierseuchenliste Siehe auch Schlachttieruntersuchung gem. VO 854/2004 Anhang I Kap. II Buchst. B Nr. 2b
  • Was ist TRACES? Web-Anwendung 1. April 2004 von der EU eingeführtes Datenbanksystem von Firma Sword-Technologies im Auftrag der Europäischen Kommission entwickelt Ziel: bessere Kontrolle und Rückverfolgbarkeit von Tiertransporten und Transporten tierischer Produkte Entscheidungshilfe für Grenzkontrollstellen beim Import von Tieren und Produkten tierischer Herkunft
  • Was leistet TRACES? Tiergesundheitsbescheinigungen für den innergemeinschaftlichen Handel Benachrichtigungen Nachverfolgbarkeit Statistik
  • BALVI iP Bundeseinheitliche Anwendungen Lebensmittelüberwachung Veterinärüberwachung Informationssysteme Integriertes Programm
  • Was leistet BALVI® iP? Betriebsdaten, „Historie“, Kontrollen, Probennahmen, Statistik, Seuchenstatus, Bescheinigungen
  • InVeKoS Konzeption, Koordinierung + Kontrollfunktionen durch Europäische Kommission Mitgliedstaaten für konkrete Umsetzung zuständig Bestandteile:- Elektronische Datenbank- System zur Identifizierung landwirtschaftlich genutzter Parzellen- System zur Identifizierung und Registrierung von Zahlungsansprüchen- Beihilfeanträge- integriertes Kontrollsystem- einheitliches System zur Erfassung jedes Begünstigten der Unterstützung gemäß Artikel 68 Absatz 2, der einen Beihilfe- oder  Zahlungsantrag stellt
  • HI-Tier Seit 26. September 1999 sind alle Rinder in Deutschland gemäß § 24f VVV zu erfassen Zentrale Registrierung in elektronischer Datenbank Datenbank ist Teil des Herkunftssicherungs-und Informationssystems für Tiere gem. EG-VO (EG) Nr. 820/97 Ziel: Markt für Rindfleisch durch verbesserte Transparenz der Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen stabilisieren vom Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten i.A. aller Bundesländer betrieben
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  • HI-Tier- Rinderdatenbank Umfasst gemäß Verordnung (EG) Nr. 820/97: HI-Tier 2 identische Ohrmarken zur Einzelkennzeichnung von Tieren elektronische Datenbanken (Haltungsorte und -zeiträume sowiealle im Hoheitsgebiet ansässigen Rinderhalter mit Namen und Anschrift) Begleitpapiere/ Rinderpässe/ Stammdatenblätter Register in jedem Betrieb
  • HI-Tier- Schweinedatenbank Bewegungsmeldung- Der übernehmende Betrieb meldet- Registriernummer des abgebenden  Betriebes (Lieferbetrieb)- Anzahl der übernommenen Schweine- Datum der Übernahme Stichtagsmeldung- Stichtag 1. Januar eines jeden Jahres:- Meldung der Anzahl der im Bestand vorhandenen  Schweine, getrennt nach Zuchtschweinen einschließlich Saugferkel sowie Mastschweinen