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Gesundheitspsychologie (Fach) / Modelle der Gesundheitspsychologie 2 (Lektion)

transtheoretisches Modell

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  • Transtheoretisches Modell der Stadien der Veränderung Stadienmodell von (Prochaska & DiClemente, 1983; Prochaska & Velicer, 1997) Ursprünglich im Bereich der Raucherentwöhnung, mittlerweile in vielen Bereichen des Gesundheitsverhaltens
  • Transtheoretisches Modell der Stadien der Veränderung zentrales Konstrukt • Stufen der Verhaltensänderung Weitere Kernbegriffe: Prozesse der Verhaltensänderung Selbstwirksamkeitserwartung Entscheidungsbalance aus positiven und negativen Handlungsergebniserwartungen für das Gesundheitsverhalten Versuchung Rückfall
  • Transtheoretisches Modell der Stadien der Veränderung Anwendung Man unterscheidet fünf bis sechs diskrete, qualitativ unterschiedliche Stadien voneinander Die Zuordnung von Personen zu den einzelnen Stadien erfolgt anhand • ihrer motivationalen Ausgangslage, • ihrer Absicht für zukünftiges Verhalten sowie • ihres vergangenen Verhaltens.
  • 6 Stadien des Transtheoretisches Modell der Stadien der Veränderung Unterschieden werden: Präkontemplation Kontemplation Vorbereitung Handlung Aufrechterhaltung Termination
  • Sorglosigkeit (Präkontemplation) • Keine Intention, das problematische Verhalten in den nächsten sechs Monaten zu verändern
  • Bewusstwerden (Kontemplation) • Es wird erwogen, das problematische Verhalten in den nächsten sechs Monaten zu verändern
  • Vorbereitung • Erste Schritte zur Veränderung wurden eingeleitet; Zielverhalten wird in den nächsten 30 Tagen angestrebt
  • Handlung • Zielverhalten wird seit weniger als sechs Monaten gezeigt
  • Aufrechterhaltung • Zielverhalten wird seit mehr als sechs Monaten beibehalten
  • Stabilisierung • Wie Aufrechterhaltung, aber keine situative Versuchung bzw. Rückfallgefahr mehr
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  • Fazit: Transtheoretisches Modell der Stadien der Veränderung Erfassung der Stadien mit Stadienalgorithmus (Fragen zu ihrer Absicht und ihrem vergangenen Verhalten) Meistens im Querschnittsdesign untersucht  Personen aus verschiedenen Stadien werden hinsichtlich der Ausprägung auf bestimmten Variablen (z.B. Selbstwirksamkeit) miteinander verglichen - Querschnittsdesign für Stadienmodelle ungeeignet Willkürlichkeit der Stufeneinteilung auf der Basis zeitlicher Kriterien Pseudostadienmodell (Weinstein et al., 1998) Ursprünglich kontinuierliche Prozesse künstlich in distinkte Stadien eingeteilt Verschiedene Prädiktoren in den verschiedenen Stadien unterschiedlich wichtig? Standard »one-size-fits-all«-Interventionen genauso hilfreich wie »tailored interventions«
  • Transtheoretisches Modell der Stadien der Veränderung Kognitiv-affektive Prozesse Steigern des Problembewusstseins Emotionskontrolle Wahrnehmen der persönlichen Umwelt Selbstbewertung Wahrnehmen förderlicher Umweltbedingungen
  • Transtheoretisches Modell der Stadien der Veränderung Verhaltensorientierte Prozesse Selbstverpflichtung Kontrolle der Umwelt Gegenkonditionierung Nutzen hilfreicher Beziehungen Selbstverstärkung