Differentielle und Persönlichkeitspsychologie (Fach) / Wahr oder Falsch? - Altklausuren (Lektion)

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  • Der Bindungsstil wird durch die Mutter genetisch vererbt. f?
  • Wenn sich die Refernzpopulation änderte, dann ändert sich auch deren Persönlichkeit. W
  • Die Phenylketonurie beweist, dass... Genetische Einflüsse durch Umwelteinflüsse verändert werden können. (Phenylketonuriearme Ernährung) (Dass Einflüsse zT Altersabhängig sind vgl. chorea huntington)
  • Was sind die Komponenten des Leistungmotivs nach Atkinson? Erfolgsmotiviert, Misserfolgsmotiviert Wertkomponente + Erwartungskomponente!
  • Definieren Sie ich und Mich! Ich= Akteur, der Urheber der eigenen Handlungen und des eigenen Wissens.Mich= das Objekt des eigenen Wissens
  • Was sinde die 3 Bindungsstile nach Ainsworth? sicher, vermeidend, ängstlich-ambivalent. durch Fremde-Situation-Test
  • Warum ändern wir uns und bleiben trotzdem gleich? Individuelle Stabilität vs Positionsstabilität Betrachtung der Referenzgruppe für Differentielle Entwicklung. Wenn wir uns in einer Eigenschaft im selben Maße wie die Referenzgruppe verändern, bleiben wir im Vergleich zu den anderen Mitgliedern "gleich" (Positionsstabilität) Bsp: wenn es normal ist dass alle Jungs in der Pubertät an aggressivität zunehmen (sich also individuell verändern), und ein Junge aber individuell keine veränderung zeigt, bedeutet dies, dass auf differentieller Ebene die agressiveren Jungs gleich bleiben, der nicht agressivere Junge aber in seiner Aggressivität abnimmt (sich differentiell verändert).
  • Vaterschaftsunsicherheit stellt eine ultimate Erklärung für die stärkere Unterstützung seitens der mütterlichen Familie dar. R
  • Die aktive-Genom-Umwelt-Kovariation nimmt mit dem Alter ab. F
  • Die konvergente Validität eines Persönlichkeitstests lässt sich über die Korrelation mit einem Kriterium schätzen R
  • Halo-Effekte erhöhen die Validität bei Persönlichkeitsbeurteilungen. F
  • Der multivariate Ansatz beim neurowissenschaftlichen Paradigma erbrachte die Erkenntnis, dass konsistente individuelle Unterschiede in der systemischen Aktivierung existieren F
  • Das allgemeine Selbstwertgefühl stellt keine Aggregation aller bereichsspezifischen Selbstwertgefühle dar. R
  • Mit zunehmendem Alter nehmen typischerweise Neurotizismus ab und Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit zu. R
  • Beim personorientierten Ansatz nach Stern wird die Persönlichkeit ganzheitlich gemessen. F
  • Bei der Zwillingsmethode wird der genetische Einfluss durch die selektive Platzierung unterschätzt F
  • Differentielle Entwicklung ist prinzipiell unabhängig von durchschnittlicher Entwicklung. R
  • IQ-Tests sagen besser die Abiturnote als die Grundschulnote vorher F
  • Bewältigungsstile hängen stärker von der Situation als von der Person F
  • Explizite und implizite Motive korrelieren .40. F
  • Beim Modell der Kovariation liegen nur statistische, jedoch keine dynamischen Interaktionen vor R
  • Die persönliche Umwelt stellt die Gesamtheit aller stabilen Situationsexpositionen dar. R
  • Unterscheiden Sie drei Bewältigungsstile und beschreiben Sie diesen kurz. Intrapsychische Stile verändern nicht die Situation, aber deren Bewertung und die ausgelösten Gefühle, z.B. Verdrängung, Verleugnung. Problemorientierte Stile verändern die Situation, z.B. Flucht, Uminterpretation als eigentlich positiv. Ausdruckskontrollstile verändern den Emotionsausdruck (z.B. Ärger verbergen), nicht aber die Situation oder deren Bewertung.
  • Proximale Umweltvariablen üben einen _____, distale dagegen einen _____ Einfluss auf die Persönlichkeit aus. Proximale: direkter Einfluss distale: Indirekter
  • Der Vergleich zwischen verschiedenen Subtests eines IQ-Tests bei einem Studienbewerber entspricht laut Stern der … Intelligenz?!
  • Welche beiden Temperamentsdimensionen unterschied Gray? s. Neurowissenschaftliches Paradigma Aktiviertheit Gehemmtheit s. BIS (Verhaltenshemmungssystem) und BAS (Verhaltensaktivierungssystem)
  • Was bedeutet der Begriff der Komorbidität bei Persönlichkeitsstörungen? Störungen treten häufig gemeinsam auf. Also es liegt nicht nur eine vor, sondern mehrere.
  • Welche spezifischen Erklärungsprinzipien werden im evolutionspsychologischen Paradigma für Persönlichkeitsunterschiede angenommen? Menschliches Erleben und Verhalten ist Resultat der Evolution, d.h. des Prozesses der genetischen Anpassung der Lebewesen an die jeweils vorherrschenden Umweltbedingungen. Deshalb sind wir der Umwelt unserer Vorfahren besser angepasst als der heutigen Umwelt (Beispiel: Fettkonsum, Ängste). Verschiedene Persönlichkeiten, je nach Anpassung an die Umwelt Darwin (1859): Entstehung der Arten (Phylogenese) durch Variation und Selektion.  ⇒ Variation wird durch Genetik (Mutation u. sexuelle Rekombination) erklärt (Darwin noch unbekannt). ⇒ Selektion wird durch Fortpflanzungserfolg in einer bestimmten Umwelt auf der Ebene einzelner Gene erklärt. Dieser hängt bei Menschen v.a. von intra- und intersexuellen Selektion ab. (Selektion: Best an die Umwelt Angepasste überleben) Wichtig: Selektion meint nicht "survival of the fittest", sondern, sondern Nachhaltigkeit des Umweltangepassten!
  • Warum ist der individuumzentrierte Ansatz nicht geeignet, Persönlichkeit zu erfassen? Man hat keinen Vergleich. Man wüsste zwar ob ein Individuum sich verändert, aber nicht ob diese veränderung typisch/normal ist. Es lassen sich daraus also keine differentiellen Aussagen und keine Aussagen über die Eigenschaften treffen. Persönlichkeit ist immer in abhängigkeit einer Referenzgruppe.
  • Die Ablehnung durch Eltern und Gleichaltrige führt bei aggressiven Kindern zu… Kann dazu führen das sie sich entweder 1.sozial zurück ziehen, ein negatives Selbstwertgefühl bekommen und kriminelles Verhalten zeigen (meist Einzeltäter) 2. Sich devianten Gruppen zuwenden, kriminelles oder aggressives Verhalten zeigen (meist Gruppentäter) Muss aber zu gar nichts führen!!!
  • Was bedeutet heterotype Stabilität? Nennen Sie ein Beispiel. Eine eigenschaft ist heterotyp stabil wenn sie zu einem anderen Zeitpunkt durch ein anderes Konstrukt gemessen wird, aber dieses das gleiche misst. Deshalb ist es eventuell nötig, die sogenannte heterotype (andersartigen) Stabilität über verschiedene Messinstrumente zu erfassen. Konstruktstabilität! = aquivalenz der zu Messenden Eigenschaften Bsp: Aggressivität durch Fremdeinschätzung im Grundschulalter, vs Anzahl der Verurteilungen im Erwachsenenalter
  • Die Attraktivität von Gesichtern beruht auf Durchschnittlichkeit und Symmetrie. Nennen Sie hierfür zwei Gründe. 1. Evolutionspsychologisch: Zeichen für Gesundheit, Abweichungen vom Durchschnitt = Hinweis auf Krankheiten oder Entwicklungsstörungen 2. Informationsverarbeitung: Symmetrisches leichter verarbeitet => Präferenz für Durchschnittlichkeit und Symmetrie bei der Partnerwahl einen Reproduktionsvorteil hat.
  • Wodurch kann man den genetischen Einfluss auf die Einstellung zur Todesstrafe erklären? Vermittlung über IQ (negative Korrelation) und andere genetisch beeinflusste Persönlichkeitsmerkmale. Die genetische Beeinflussung überträgt sich auf alle hiermit korrelierenden Merkmale zB Einstellung zur Todesstrafe.
  • Differentielle Merkmale und typische Altersveränderungen in Persönlichkeitsmerkmalen sind prinzipiell unabhängig voneinander. F? W? Durchschnitt? oder was?
  • Die konvergente Validität zwischen AAI und selbsteingeschätztem Bindungsstil ist schwach. R (es gibt keine)
  • Stabile Eigenschaften besitzen immer hohe Kontinuität. ?
  • Partner sind sich in ihrer Persönlichkeit sehr ähnlich. ? Nicht unbedingt. Ähnlichkeit nimmt aber zu.
  • Homosexualität wird durch nicht genetisch beeinflusste Temperamentsmerkmale bedingt. F genetisch, aber nicht determiniert. Wechselwirkungen.
  • Halo Effekte beeinflussen die Korrelation zwischen Intelligenz- und Attraktivitätsurteilen. R
  • Stabilität von Eigenschaften kann durch Korrelationen beschrieben werden. (R) bei Positionsstabilität. Wenn nur ein Individuum betrachtet wird dann Differenzen.
  • Reaktionskohärenz bedeutet das Individuen in verschiedenen Situationen gleich ragieren. F nicht in verschiedenen Situationen (Transsituative Konsistenz), sondern dass eigenschaftstypische Reaktionen hoch korrelieren. Die Korrelation zwischen eigenschaftstypischen Reaktionen (Bspw. Herzrate, Schwitzen, Atmungsfrequenz...bei Angst) Sie ist oft niedrig -> Vielmehr existieren individuelle Reaktionshierarchien
  • Reaktionskohärenz bedeutet das Individuen in verschiedenen Situationen gleich ragieren. F nicht in verschiedenen Situationen (Transsituative Konsistenz), sondern dass eigenschaftstypische Reaktionen hoch korrelieren. Die Korrelation zwischen eigenschaftstypischen Reaktionen (Bspw. Herzrate, Schwitzen, Atmungsfrequenz...bei Angst) Sie ist oft niedrig -> Vielmehr existieren individuelle Reaktionshierarchien
  • Der multivariate Ansatz hat in der Psychphysiologie gezeigt, dass es systematische individuelle Unterschiede in der physiologischen Aktivierung gibt. R
  • Vaterschaftsunsicherheit ist eine ultimate Erklärung für stärkere Unterstützung durch Verwandte mütterlicherseits. R
  • Potentielle Unterstützung ist ein Persönlichkeitsmerkmal. F aber durch Pskmerkmale beeinflusst
  • Soziale Unterstützung ist in Notsituationen immer sinnvoll. F
  • Proximale Umweltmerkmale wirken indirekt auf die Persönlichkeit F direkt!
  • Welche Auswirkungen auf die Erblichkeitsschätzungen hat die genetische Ähnlichkeit der Eltern beim Zwillings und beim Adoptionsdesign. Genetische Ähnlichkeit der Eltern: bei Geschwistern und ZZ überschätzt Heratbilität: im ersten Fall Überschätzt im zweiten Fall unterschätzt