Klinische Psychologie (Fach) / Rechtschreibung (Lektion)

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  • Wie bezeichnet man die unwillkürlichen, insbesondere unter Langzeitmedikation mit Antipsychotika auftretenden hyperkinetischen Extrapyramidalsyndrome, die potenziell irreversibel sind und vor allem im Gesichtsbereicht (Schmazen, Kaubewegungen) und an Händen und Füßen auftreten? Spätdyskinesie
  • Frühdyskinesien, Akathisie, Parkinsonoid, malignes neuroleptisches Syndrom (NMS), Spätdyskinesien. Lassen sich mit welchem Sammelbegriff zusammenfassen? Extrapyramidalmotorische Störungen (EPMS)
  • Unter ___ versteht man eine subj. als quälend empfundene Unruhe, die mit der Unfähigkeit verbunden ist, ruhig sitzen zu bleiben, und dem Drang sich zu bewegen. Akathisie
  • Charakteristisch ist eine schwere extrapyramidalmotorische Symptomatik mit Rigor und Akinesie, zusätzlich treten Bewusstseinsstörungen und schwere vegetative Funktionsstörungen auf. Typischerweise findet sich eine Erhöhung des Muskelenzyms Creatinkinase (CK), was auf den Muskelzerfall (der wiederum das Risiko des Nierenversagens birgt) hindeutet. Die Mortalität ist hoch, neben der symptomatischen intensivmed. Therapie werden Dopaminagonisten (Dantrolen, Bromocriptin) angewandt. Malignes neuroleptisches Syndrom Mal-ignes
  • Welcher Begriff bezeichnenet den programmierten Zelltod am besten? Apoptose Betonung auf programmiert ! die Zelle sieht es vor und es ist nichts phatologisches!
  • Die ... ist hierbei der entwicklungspsychologisch früheste Prozess der Internalisierung. In der Theorie der Psychoanalyse bedeutet es, dass das Subjekt (der Säugling) das Objekt (Die Mutter oder Anteile von ihr) symbolisch in seinen Körper aufnimmt, in dem dieses weiterexistiert. Tatsächlich werden durch die Prozesse der ... die Eigenschaften des Objektes übernommen. Inkorporation "Einverleibung"
  • Wie bezeichnet man in der Neuropsychologie die im Rahmen organischer Hirnschädigung vorkommende Unfähigkeit, eine vorhandene Krankheit oder Funktionsausfälle bei sich selbst zu erkennen, am zutreffendsten? Wie bezeichnet man in der Neuropsychologie die im Rahmen organischer Hirnschädigung vorkommende Unfähigkeit, eine vorhandene Krankheit oder Funktionsausfälle bei sich selbst zu erkennen, am zutreffendsten? -Anosognosie (hirnorganisch bedingte Körperschemastörung ) A-no-so-gnosie a - "nicht" nosologie (Lehre von den Krankheiten; systematische Beschreibung und Einordnung der Krankheiten) gnosie - "Erkennung"
  • Die Kinder leiden unter einem überstarken Harnddrang bei geringer Füllmenge der Blase, das heisst,die Kinder müssen sehr häufig, zum Beispiel alle 15 Minuten auf die Toilette. Dabei kann es zu ungewolltem Einnässen, besonders am Nachmittag kommen. -idiopathische Dranginkontinenz
  • Wie nennt man die Wahrnehmung von Vorgängen im Körperinneren? Interozeption
  • Wie lautet der Fachausdruck für die Erweiterung der Pupille (z.B. bei dem Konsum psychotroper Substanzen wie zB. THC) Mydriasis
  • ... , auch ... bezeichnet eine hochgradige Bewegungsarmut bis Bewegungslosigkeit. Akinese, auch Akinesie (altgr. κίνησις kínēsis „Bewegung“ mit Alpha privativum) bezeichnet eine hochgradige Bewegungsarmut bis Bewegungslosigkeit.
  • ... Gesichtserkennungsschwäche oder Gesichtsblindheit bezeichnet die Unfähigkeit, die Identität einer bekannten Person anhand ihres Gesichtes zu erkennen Prosopagnosie [ˈpʁosoːpˌagnoˈsiː] (von altgriechisch τὸ πρόσωπον tò prósōpon „das Gesicht“ und ἡ ἀγνωσία hē agnōsía „Nichterkennen“), Gesichtserkennungsschwäche oder Gesichtsblindheit bezeichnet die Unfähigkeit, die Identität einer bekannten Person anhand ihres Gesichtes zu erkennen Verletzungen im ventralen Pfad zwischen Okzipital- und Temporallappen
  • Diese Störung ist charakterisiert durch unwillkürlichen Harnabgang am Tag und/oder in der Nacht, untypisch für das Entwicklungsalter. Sie ist nicht Folge einer mangelnden Blasenkontrolle aufgrund einer neurologischen Krankheit, epileptischer Anfälle oder einer strukturellen Anomalie der ableitenden Harnwege. Die ... kann von Geburt an bestehen oder nach einer Periode bereits erworbener Blasenkontrolle aufgetreten sein. Die ... kann von einer schweren emotionalen oder Verhaltensstörung begleitet werden. F98.0- Nichtorganische Enuresis Diese Störung ist charakterisiert durch unwillkürlichen Harnabgang am Tag und in der Nacht, untypisch für das Entwicklungsalter. Sie ist nicht Folge einer mangelnden Blasenkontrolle aufgrund einer neurologischen Krankheit, epileptischer Anfälle oder einer strukturellen Anomalie der ableitenden Harnwege. Die Enuresis kann von Geburt an bestehen oder nach einer Periode bereits erworbener Blasenkontrolle aufgetreten sein. Die Enuresis kann von einer schweren emotionalen oder Verhaltensstörung begleitet werden. Nachts = Enuresis nocturna Tags = Enuresis diurna Beides = Enuresis nocturna et diurna
  • Wiederholtes willkürliches oder unwillkürliches Absetzen von Faeces normaler oder fast normaler Konsistenz an Stellen, die im soziokulturellen Umfeld des Betroffenen nicht dafür vorgesehen sind. Die Störung kann eine abnorme Verlängerung der normalen infantilen Inkontinenz darstellen oder einen Kontinenzverlust nach bereits vorhandener Darmkontrolle, oder es kann sich um ein absichtliches Absetzen von Stuhl an dafür nicht vorgesehenen Stellen trotz normaler physiologischer Darmkontrolle handeln. Das Zustandsbild kann als monosymptomatische Störung auftreten oder als Teil einer umfassenderen Störung, besonders einer emotionalen Störung (F93.-) oder einer Störung des Sozialverhaltens (F91.-). F98.1 Nichtorganische Enkopresis Inkl.: Funktionelle EnkopresisNichtorganische StuhlinkontinenzPsychogene Enkopresis
  • In der Psychotherapie finden sich die Vorgehensweise, wirksame therapeutisch Interventionen aus unterschiedlichen Therapieverfahren und -schulen miteinander zu kombinieren oder nebeneinander anzuwenden, OHNE auf Kompatibilität des theoretischen Hintergrunds zu achten und einen gemeinsamen theoretischen Bezugsrahmen herzustellen. Wie nennt man die Vorgehensweise der Kombination von Interventionen OHNE gemeinsamen und kompatiblen theoretischen Hintergrund? Wie nennt man die Vorgehensweise der Kombination von Interventionen ohne gemeinsamen und kompatiblen theoretischen Hintergrund? Eklektizismus
  • In der Psychotherapie gibt es Ansätze, die Interventionen kombinieren und sie dabei durch Verschmelzung zugrundeliegender Theorien auf eine gemeinsame theoretische Grundlage stellen oder Ansätze, die auf der Basis einer neuen einheitlichen Grundlage das Repertoire psychotherapeutischer Möglichkeiten systematisch nutzen. Wie nennt man diese Vorgehensweise ? Integrative Psychotherapie (?)
  • Ein Mensch, der dadurch sexuell stimuliert wird, dass er sich an anderen Menschen reibt. Wie nennt man diese Form der Paraphilie? Frotteurismus
  • Angst vor dem Erröten Erythrophobie
  • ...bedeutet im Allgemeinen die Unfähigkeit, Freude und Lust zu empfinden. Anhedonie
  • Ausbleiben der Menstruation nach bereits erfolgter Menarche Sekundäre Amenorrhoe
  • ...beschreibt die nicht regelmäßige Bekräftigung (Verstärkung) eines (erwünschten) Verhaltens mittels eines Verstärkers (z. B. bekommt ein Kind ab und zu Schokolade, wenn es der Mutter im Haushalt geholfen hat; da das Kind nicht weiß, wann es Schokolade bekommt, zeigt es das Verhalten - Helfen im Haushalt - häufiger, es wurde also verstärkt). Das Lernen erfolge bei ...Verstärkung zwar langsamer als bei kontinuierlicher Verstärkung, das Verhalten sei aber wesentlich löschungsresistenter. Intermittierende Verstärkung
  • ... (Balint) – ein Entwicklungsschritt wird nicht gemacht oder durch die Regression verhindert. Maligne Regression (Balint) – ein Entwicklungsschritt wird nicht gemacht oder durch die Regression verhindert Führt das Zurückschreiten zu einer starken Verschlechterung des Zustands innerhalb und außerhalb der Therapie, wird die niedriger strukturierte Verarbeitungsform als maligne Regression bezeichnet. Maligne Regression kommt z.B. dann zustande, wenn ein Therapeut aufgrund seiner eigenen Konflikte Angst davor hat, mit dem Klienten dessen süchtige Beziehungswünsche und die mit deren Aufgabe verbundenen Emotionen Enttäuschungswut, Traurigkeit und Schmerz durchzuarbeiten
  • Das ... ist eine neuropsychiatrische, ätiologisch weiter in Erforschung befindliche Erkrankung, die durch das Auftreten von Tics (von französisch tic „(nervöses) Zucken“) charakterisiert ist. Es wird zu den extrapyramidalen Hyperkinesien gerechnet. In der ICD-10 wird es unter "Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend" klassifiziert. Bei den ... (neues Wort) handelt es sich um unwillkürliche, rasche, meistens plötzlich einschießende und mitunter sehr heftige Bewegungen, die immer wieder in gleicher Weise einzeln oder serienartig auftreten können. Verbale, ungewollte Äußerungen zählen mit dazu sowie Ausrufe oder Geräusche. Gilles-de-la-Tourette-Syndrom (F95.2) Tic-Störung (F95)
  • Ein Patient berichtet von seinen Problemen am Arbeitsplatz und sagt, dass "Rätsasitz" stattgefunden hätten. Er könne nur noch "hupfern", um im Betrieb zurechtzukommen. Dieses Phänomen im sprachlichen Ausdruck des Patienten, das der Kontamination ähnlich ist, wird den formalen Denkstörungen zugerechnet und lässt sich z.B. bei einer Schizophrenie oder Aphasie beobachten. Mit welchem psychopathologischen begriff wird dieses Phänomen bezeichnet? Neologismus Neo·lo·gis·mus ...Schizophrenie oder Aphasie
  • AMDP-System formale Denkstörung Vermischung nicht zusammengehöriger Inhalte Kontamination
  • ... ist eine Form der Sexualität, bei der ein ... (umgangssprachlich auch Spanner genannt) durch das Betrachten von seiner Präferenz entsprechenden, sich entkleidenden oder nackten Menschen oder durch das Beobachten sexueller Handlungen sexuell erregt wird. Voyeurismus
  • F63.3 Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle Bei dieser Störung kommt es nach immer wieder misslungenem Versuch, sich gegen Impulse zum Ausreißen der Haare zu wehren, zu einem beachtlichen Haarverlust. Das Ausreißen der Haare ist häufig mit dem Gefühl wachsender Spannung verbunden und einem anschließenden Gefühl von Erleichterung und Befriedigung. Diese Diagnose soll nicht gestellt werden, wenn zuvor eine Hautentzündung bestand oder wenn das Ausreißen der Haare eine Reaktion auf ein Wahnphänomen oder eine Halluzination ist. Trichotillomanie
  • Das ... (ICD F10.6) wird in der Literatur häufig als Variante des Krankheitsbilds Beriberi (ICD E51.1) angegeben, das allgemein Vitamin-B1-Mangelerkrankungen (ICD E51) umfasst. Gemäß ICD kann das... statt durch Alkoholismus auch durch andere psychotrope Substanzen (ICD F11.6, F12.6, …, F19.6) oder auch auf andere Weise als durch psychotrope Substanzen bedingt sein (ICD F04: „organisches amnestisches Syndrom“). Korsakow-Syndrom
  • Ein 5-jähriges Kind wird von seinen Pfiegeeltern, bei denen es seit einigen Wochen lebt, in der psychotherapeutischen Praxis vorgestellt. Die Pflegeeltern schildern, das Kind zeige eingeschränkte motorische sowie sprachliche Fertigkeiten (eingeschränkter Wortschatz, Zweiwortsätze), führe monotone Schaukelbewegungen aus, sei sehr unruhig und sozial ängstlich und nässe tagsüber und nachts ein. Das Kind habe zuvor bei seinen drogenabhängigen Eltern gelebt, die es emotional und intellektuell vernachlässigt, häufig allein gelassen und an seinem Bett festgebunden hätten. Mit welchem der nachfolgenden Begriffe lassen sich die ungünstigen sozialen und Umgebungsbedingungen, unter denen das Kind bei seinen leiblichen Eltern aufwuchs und die vermutlich ursächlich für die Auffälligkeiten des Kindes sind, am zutreffendsten charakterisieren? Deprivation
  • Eine toxische Verminderung der Granulozyten (Untergruppe der weißen Blutkörperchen) i.d.R. eine allergische Reaktion auf bestimmte Medikamente zB. Clozapin (atpyisches Neuroleptikum) Symptome: allg. Krankheitsgefühl, Fieber, Schüttelfrost, Tachykardie, Geschwüre im Mund-Rachen-Raum, Lymphknotenschwellungen und Infektionen der oeberen Atemwege Agranulozytose A-gra-nu-lo-zytose
  • Als ... bezeichnet man non-verbale, akustische Halluzinationen bei Psychischen Störungen. Es werden amorphe, elementare Geräusche oder auch Lärm wahrgenommen. Seltener sind konkretere Gehörtäuschungen wie Wasserrauschen, Glockengeläut oder Orgeltöne. Als Akoasma bezeichnet man non-verbale, akustische Halluzinationen bei Psychischen Störungen. Es werden amorphe, elementare Geräusche oder auch Lärm wahrgenommen. Seltener sind konkretere Gehörtäuschungen wie Wasserrauschen, Glockengeläut oder Orgeltöne. Ak-o-asma
  • Die ... bezeichnet eine „fortgesetzte Neigung, beim Sprechen Ausdrücke und Bilder der Verdauungsvorgänge zu verwenden“.[1] Der Duden bezeichnet ... als „krankhafte Neigung zum Aussprechen unanständiger, obszöner Wörter (meist aus dem analen Bereich) Koprolalie
  • ... ist ein neurologisch-psychiatrisches Symptom, wie es auch beim sogenannten Tourette-Syndrom vorkommt. ____ beinhaltet das Zeigen unwillkürlicher, obszöner Gesten (Herausstrecken der Zunge, Masturbationsbewegungen, Zeigen des Mittelfingers) und ist dementsprechend sehr belastend sowohl für die Betroffenen als auch für deren Umgebung Kopropraxie
  • Fachbegriff in der Medizin für einen Herzschlag unter 60 Schläge pro Minute (beim erwachsenen Mensche) Bradykardie
  • Fachbegriff in der Medizin Medizin eine Pulsfrequenz von über 100 Schlägen pro Minute "in Ruhe". Tachykardie
  • Beurteilungsfehler "... beschreibt eine inhaltsunabhängige Zustimmungstendenz" Akquieszenz Akq--uie-sz-enz "Ja-sager"
  • Beurteilungsfehler Versuchsteilnehmer ändern ihr natürliches Verhalten allein deswegen weil sie wissen, dass sie als Teilnehmer eines Experimentes unter Beobachtung stehen. Hawthorne-Effekt
  • _______– ermöglicht in der Therapie ein Erinnern an einst vorhandene Gefühlszustände.[7] In einer extrem belastenden Zeit wird vorübergehend in einen umsorgten Zustand zurückgekehrt.[9] Benigne Regression – ermöglicht in der Therapie ein Erinnern an einst vorhandene Gefühlszustände.[7] In einer extrem belastenden Zeit wird vorübergehend in einen umsorgten Zustand zurückgekehrt.[9]
  • psychische Widerstandskraft; Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen Re·si·li·enz Resilienz
  • Anpassung, Erweiterung bzw. Veränderung der kognitiven Organisationsstruktur (Schemata) in Richtung auf eine Angleichung an die Umweltanforderungen. Akkomodation (Piage)
  • Es handelt sich um denjenigen Prozeß, in dem das Kind die Wirklichkeit an seine aktuelle kognitive Organisation anpaßt. Die Dinge oder Ereignisse der Umwelt, mit der das Kind konfrontiert wird, werden gleichsam durch die Brille der vorhandenen sensomotorischen Schemata und begrifflichen Strukturen erfaßt, in sie "eingeordnet", durch sie "erkannt", aber zugleich auch "verkannt", indem es eben nur soviel von ihnen erfassen kann, als in den ...schemata oder -strukturen enthalten ist. Assimilation (Piage)
  • Unter einer ___ wird in der Biologie und Medizin das Absterben bzw. der Tod von einzelnen oder mehreren Zellen verstanden. Die ___ ist pathologisch und wird durch schädigende Einflüsse auf die Zelle ausgelöst: Nährstoff- und Sauerstoffmangel, Gifte, Radioaktivität und andere. Unter einer Nekrose (auch Nekrobiose) (altgriechisch νέκρωσις nékrosis „das Töten“, auch „das Absterben einzelner Glieder“, zu νεκρόω nekroo „ich töte“) wird in der Biologie und Medizin das Absterben bzw. der Tod von einzelnen oder mehreren Zellen verstanden. Die Nekrose ist pathologisch – das heißt, der Vorgang ist krankhaft und wird durch schädigende Einflüsse auf die Zelle ausgelöst: Nährstoff- und Sauerstoffmangel, Gifte, Radioaktivität und andere.
  • Unabgeschlossene Handlungen bleiben bessere in der Erinnerung als nicht erledigte Handlungen Zeigarnik-Effekt